Dampfender Kaffee an meinem letzten Tag

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit Görlitz

Nachdem ich über drei Jahre fies fertiggemacht, gemobbt und ausgebremst wurde, habe ich heute an meinem letzten Tag im Ausbildungsbetrieb meinem Meister in die Kaffeetasse geschissen. Nicht nur eine trockene Wurst reingekringelt, nein. Ich habe den seit langer Zeit saftigsten und dampfigsten Flüssighaufen in die Tasse gedroschen. Es war nicht ganz einfach und zugegebenermaßen auch echt so ekelhaft, dass ich beinahe noch dabei gereihert hätte, aber das war es absolut wert! Besonders wenn man bedenkt, dass mein Meister immer so auf seine Tasse geachtet hat - war wohl ein Geschenk seiner Frau. Wenn ich morgen schon nicht mehr da bin, wird er schon beim Betreten seines kleinen Büros einen Schock kriegen - und noch viel mehr, wenn er nach dem Lüften einen Kaffee holen wird. Schade, dass ich das nicht miterleben kann. Kommt davon, wenn man mich Freitags nicht zur Mittagspause gehen lässt.

Beichthaus.com Beichte #00039967 vom 30.06.2017 um 08:39:10 Uhr in Görlitz (10 Kommentare).

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Meine beste Freundin depressiv

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Verzweiflung München

Meine beste Freundin ist depressiv. Ich lernte sie kennen, als es ihr eigentlich gut ging. Aufgrund eines Schulwechsels verlor sich unser Kontakt und zu jener Zeit entwickelte sich ihre Depression. Als ich von ihrem Klinikaufenthalt erfuhr, meldete ich mich wieder und versuchte einfach, für sie da zu sein, falls sie wen brauchte. Sie sagte mir, sie schätze an mir, dass ich sie an die Zeit vor ihrer Depressionen erinnere und darum möchte sie mit mir nicht oder möglichst wenig über ihre Probleme reden. Ihre psychische Instabilität belastet mich jedoch sehr. Sie ruft mich um vier Uhr nachts an und erzählt, dass sie sich jetzt vor den Zug wirft, ohne mir zu verraten, wo sie sich befindet. Sie zeigt mir ihre Wunden, obwohl sie weiß, dass ich das nicht sehen kann. Sie weiß von meiner essgestörten Vergangenheit und dennoch erzählt sie mir, wie viele Kalorien mein Essen hat oder wie lange sie nun gefastet hätte. Ich höre ihr wirklich gerne zu und ich möchte, dass es ihr besser geht. Aber je länger ich ihr zuhöre, desto mehr glaube ich nicht mehr daran, dass sie eines Tages glücklich wird. Und mir gehen echt die Worte aus, wenn ich sie trösten muss, da ich selber den Sinn des Lebens nicht mehr verstehe.

Ich habe langsam das Gefühl, selber die Freude am Leben zu verlieren und ihr von meinen Zweifel nichts erzählen zu können, da ich ja die Starke bin, die ihr immer Selbstmord ausredet. Aber langsam weiss ich selber nicht mehr weiter. Und jetzt fühle mich irgendwie scheisse, da Suizid plötzlich eine Alternative ist und ich Angst davor habe, ihr das nicht ausreden zu können. Jeden Abend muss ich mir Sorgen machen, ob sie sich jetzt nicht umbringt und wenn ja, dann muss ich mir die Schuld dafür geben. Gleichzeitig wäre die Angst weg, dass ihr jeden Augenblick etwas geschehen könnte und das Schlimmste ist, dass mit diese Gedanke sogar gefällt.

Beichthaus.com Beichte #00039958 vom 28.06.2017 um 19:58:18 Uhr in München (29 Kommentare).

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Mein Mann ist ein guter Vater - aber mehr auch nicht

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Ehebruch Verzweiflung Ex Bonn

Ich (w/32) bin seit fünf Jahren verheiratet und todunglücklich in meiner Ehe. Warum ich diese dann weiterführe? Ich bin ein Scheidungskind und möchte nicht, dass mein Sohn genauso leidet wie ich damals. Hinzu kommt, dass ich meinen Mann seit einem Jahr mit meinem Ex-Freund betrüge, den ich wirklich liebe. Zu Anfang meines Studiums habe ich meine große Liebe kennengelernt (mein Ex) und wir hatten etwas mehr als zwei Jahre eine Beziehung. Es war die beste Beziehung, die ich jemals hatte. Wir haben uns auf allen Ebenen verstanden und ergänzt. Er ist 9 Jahre älter als ich, aber das hat unsere Beziehung nie gestört und es spielt auch heute keine Rolle.

Ich habe mich damals leider von ihm getrennt, weil er mich heiraten wollte. In dieser Zeit führten meine Eltern einen fiesen Rosenkrieg, in welchen sowohl ich, als auch meine Geschwister eingebunden wurden. Mein Vater ist der Meister des Psychoterrors gewesen und verteilte auch ab und an Schläge, obwohl wir damals schon alle älter als 16 waren. Da ich meiner Mutter sehr ähnlich sehe, hat er mich hauptsächlich für ihre Fehler büßen lassen. Das Letzte, was ich also wollte, war heiraten. Also verließ ich meinen Ex, weil ich dachte, dass er damit nicht umgehen könnte. Danach fiel ich in ein tiefes Loch und nahm kaum noch am Leben teil. Mein Studium ließ ich schleifen, ich musste mich in Therapie begeben und lernte drei Jahre später meinen jetzigen Mann kennen. Das erste Jahr mit ihm lief super und wir verstanden uns gut. Dann wurde ich schwanger. Dummerweise vertrugen sich meine Pille und die Antidepressiva nicht miteinander. Glücklicherweise habe ich einen wunderbaren Sohn, den ich mehr liebe als alles andere.

Ich heiratete, um meinem Kind stabile Verhältnisse zu bieten. Leider erlitt ich nach der Geburt eine starke Wochenbettdepression, welche mich wieder ein gutes Stück zurückwarf. Seitdem mein Mann Vater geworden ist, behandelte er mich erst wie Luft und fixierte sich völlig auf den Kleinen. Ich war nur noch Mittel zum Zweck. Er ging oft mit dem Kleinen spazieren, wenn ich am Schlafen war und beklagte sich dann bei seinen Verwandten, dass ich kein Interesse an unserem Sohn hätte. Mein Mann fing an mich klein zu machen. Er sagte mir, dass ich nichts im Leben erreicht hätte, ich nichts könnte und schrie mich in Streits richtig an. So kannte ich ihn vorher nicht.

Dann zogen wir in meine alte Heimat, wo der Terror erst richtig losging. Mir ging es merklich schlechter, denn Psychoterror konnte ich noch nie ertragen, da ich es ja schon von meinem Vater kannte. Also versuchte ich meinem Mann alles Recht zu machen, aber das machte es nur noch schlimmer. Nichts war ihm gut genug, nichts machte ihn glücklich. Ich machte auch im Bett alles mit, aber es machte mir schon lange keinen Spaß mehr. Irgendwann fühlte ich dabei gar nichts mehr und weinte oft nach dem Sex. Vor einem guten Jahr traf ich meinen Ex-Freund beim Einkaufen. Ich hatte ihn seit unserer Trennung nicht mehr gesehen, aber er sah sofort, dass es mir schlecht ging. Wir gingen einen Kaffee trinken und sahen uns ab da alle paar Wochen. Da erfuhr ich auch, dass er nach unserer Trennung gelitten hat und ich ihm nie richtig aus dem Kopf ging.

Es dauerte nicht lange und wir waren beide wieder verliebt wie früher. Wir treffen uns so oft wir können, halten via Handy Kontakt, können nicht ohne den anderen sein. Ich habe seitdem auch keinen Sex mehr mit meinem Mann, weil es mich anwidert.

Dieser Mann ist mein perfektes Gegenstück, er macht mich unendlich glücklich und liebt mich mit all meinen Fehlern. Er will mit mir zusammen sein, mich zu seiner Frau machen. Selbst meine engsten Freunde decken unsere heimliche Beziehung, weil sie ihn noch von früher kennen und meinen Mann nicht mögen, weil er mich so scheiße behandelt. Ich habe auch schon versucht mit meinem Mann zu sprechen, aber er verfällt immer wieder in die alten Muster. Er kann sie nicht ablegen. Jetzt habe ich aufgegeben es zu versuchen.

Aber ich habe ein riesiges Problem. So kacke mein Mann auch ist, er ist ein guter Vater. Unser Sohn liebt ihn sehr und über alle Maßen. Soll ich meinem Sohn wirklich den Vater nehmen und mich scheiden lassen? Mein Mann ist kein vernünftiger Mensch und ich habe Angst, dass es eine Schlammschlacht gibt. Dabei leiden aber immer die Kinder. Mich hat die Scheidung meiner Eltern gut kaputt gemacht, mein Vertrauen zerstört. Kann ich das meinem Kind antun? Ich habe solche Angst, dass ich diesem kleinen wunderbaren Mann schade. Mein Ex würde mich mit Kind und Kegel nehmen, ohne mit der Wimper zu zucken.

Ich führe eine sehr traurige Ehe, die für mich die Hölle ist. Ich bescheiße meinen Mann, spiele die heile Familie und weiß, dass es falsch ist. Ich habe jeden Tag ein schlechtes Gewissen. Mein Ex hat doch auch verdient, dass ich zu ihm stehe. Ich beichte, dass ich mich selbst verachte und falsch handle. Ich beichte, dass mein Mann mir egal ist und ich meinen Ex tief und innig liebe. Ich beichte, dass ich ständig an ihn denke und ihn vermisse. Ich beichte, dass ich nicht mehr weiß, was richtig und falsch ist.

Beichthaus.com Beichte #00039934 vom 23.06.2017 um 11:36:29 Uhr in Bonn (41 Kommentare).

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Schwanger von meinem älteren Nachbarn

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Verzweiflung Mord Schwangerschaft

Ich (w/29) habe ein Geheimnis, weswegen man mich niemals lieben kann. Ich habe als Jugendliche abgetrieben. Damals wurde ich ungewollt von meinem Freund schwanger. Da er bereits eine Frau und Familie hatte, sprach er sich ganz gegen das Kind aus und fuhr mich sschnurstracks in eine Klinik. Meine Eltern wussten nichts, weder von meinem Freund noch von der Schwangerschaft. Der Mann war unser damaliger Nachbar. Er flirtet mit mir und dumm und jung wie ich war, ließ ich mich darauf ein. Ich war noch nie die heiße Sexbombe und so kam ich bei Jungs in meinem Alter nicht an, aber dieser Mann schenkte mir Aufmerksamkeit in einem Ausmaß, den ich noch nie gewohnt war. Ich dachte, wenn ein Mann in seinem Alter mich interessant findet, dann kann ich doch so schlecht gar nicht sein. Was war ich nur dumm.

Vorallem dass er mir glaubhaft versichern konnte, seit seinem letzten Kind nicht mehr zeugungsfähig zu sein. Wir machten es auf seinem Wunsch hin immer ohne Kondom. Er war so liebevoll und wir taten es ständig. Aber er bedrohte mich, falls ich dieses "Ding" nicht loswerden sollte, dass er dann meine Eltern dazu bringt, mich ins Heim abzugeben. Eingeschüchtert und in der Hoffnung, dass alles wieder gut werden würde, ließ ich den Eingriff vornehmen. Seitdem denke ich jeden Tag an mein ungeborenes Baby. Der Mann ist kurze Zeit danach aus seinem Haus ausgezogen und ich sah ihn und seine Familie nie wieder. Ich wollte mir meine Sünde von der Seele schreiben und hoffe, dass ich irgendwann die Vergebung verdient habe.

Beichthaus.com Beichte #00039915 vom 19.06.2017 um 16:25:27 Uhr (22 Kommentare).

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Der kleingeistige Wicht mit der Pumpgun

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Boshaftigkeit Hass Rache Ekel Nachbarn Volkesfeld

Meine Nachbarn nerven mich. Die einen verbrennen Abfall im Garten - und zwar Hausabfall, Tapeten und nasses Holz. Sie rennen jeden Tag auf ihren 10 Quadratmetern Gemüsebeet rum und machen eine Bundesgartenschau aus jedem SCHEISS Hälmchen, während der Sohn auch gerne sonntags ein bisschen mit der Flex handwerkelt. Die anderen geistern den ganzen Tag im Garten rum, was ja in Ordnung wäre, aber alles was sie machen, macht Lärm. Planschen, Grillen, Brüllen, alleine die Tür mit dem Moskitonetz schlägt jeden Tag hundertmal mit einem lauten KLATSCH zurück. Wenn ich mal für kleine Jungs muss, ist mir der Weg ins Haus zu weit. Ich pinkele dann in eine 1-L-Wodka- und Schnapsglasflasche. Sind diese abends voll und ich habe mich wieder das ganze Wochenende nerven lassen müssen, schraube ich die auf eine gute Wasser-Pumpgun, deren Schlauchzufuhr ich verlängert habe.

Dann verspritze ich meine alte, ekelhaft stinkende, abgestandene Pisse auf das eine Grundstück. Besonders gerne auf die Erdbeeren. Im hohen Bogen, dass es nur so rauscht. Wer mit Pferdemist düngt, kann auch meine Pisse vertragen. Und schmeckt es denn auch, vor allem die kleinen Erdbeerchen? Ihr versaut mir den ganzen Tag, ich versaue euch euren, ich Stinkstiefel. Die Planschmonster sind leider zu weit weg für die Pumpgun. So wird Pisse eben eingefroren. Und per Hand oder einer kleinen Steinschleuder rübergeschossen. Jetzt im Sommer geht das, da ist morgens alles weggetaut. Wenns gut läuft, dann treffe ich auch diesen verdammten Pool. PLATSCH! HAHAHAHA, das macht Spaß, in meiner Pisse zu baden, oder? Ihr belästigt mich den ganzen Tag, jetzt müsst ihr leiden. Ich kann mich sonst nicht an euch rächen, ich pisse auf euch. Wenigstens das.

Und so habe ich Tage, Wochen, Monate, meinen Urin gesammelt und eigentlich nicht bemerkt, wie sehr diese Leute Macht über mich haben. Wie würde ich das finden, in meinem Garten bepinkelte Erdbeeren zu haben. Ich habe dann nach und nach so ein Gespräch angefangen wegen dem Gartenfeuer und habe höflich gefragt, wie sie es finden würden, Plastikgeruch im ganzen Haus zu haben. Es ist nicht nur verboten, sondern auch verdammt gesundheitsschädlich. Und die anderen, ja, die wollen eben einfach auch wie ich das schöne Wetter genießen. Wenn man sich da mal richtig Gedanken macht, merkt man, was man für ein kleingeistiger Wicht gewesen ist und fühlte sich auch noch im Recht.

Beichthaus.com Beichte #00039909 vom 18.06.2017 um 14:11:40 Uhr in 56745 Volkesfeld (Kaulstraße) (9 Kommentare).

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