Die wahren Gefühle

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Dummheit Verzweiflung Drogen Last Night Liebe Seefeld

Ich (m/18) glaube, ich habe vor einer halben Stunde eine wundervolle Freundschaft ruiniert, und nun sitze ich hier und schreibe diese Zeilen, denn sie ist vor zwei Minuten gegangen...Zur Vorgeschichte: Ich kenne sie schon seit fast genau einem Jahr, aber bis vor zwei Monaten hatten wir nicht wirklich viel miteinander zu tun. Wir sahen uns etwa alle ein bis zwei Wochen, wenn mir mit dem gemeinsamen Freundeskreis weg waren. Wirklich angefangen hat es eigentlich damit, dass wir mit unserem gemeinsamen Freundeskreis in unserer Stammkneipe saßen und Bier tranken. Sie war leicht krank und war die nächsten drei Tage im Krankenstand. Ich versprach ihr, dass ich sie diese Tage lang unterhalten werde, wenn sie krank im Bett liegt und nichts zu tun hat. Also haben wir angefangen, miteinander zu schreiben, oft mehr als 50 SMS an einem Tag. Auch nachdem ihr Krankenstand vorbei war, ging der SMS-Kontakt weiter. Wir haben angefangen, auch mal ohne den Rest des Freundeskreises miteinander abzuhängen, haben miteinander getrunken und gescherzt, Filme geschaut bei mir zu Hause, Joints geraucht oder einfach nur Musik gehört, natürlich nur als Freunde. So ist es dann weiter gegangen, wir haben jeden Tag miteinander geschrieben und es oft lustig gehabt, aber auch über ernste Themen geredet. Ich fing an, in ihr mehr zu sehen als nur eine Freundin. Sie ahnte aber bis vor einer halben Stunde noch nichts von meinen Gefühlen.

Nun zur eigentlichen Beichte: Heute Abend habe ich ihr meine Gefühle gestanden. Sie und mein Cousin, der auch zum gemeinsamen Freundeskreis gehört, waren bei mir zu Besuch und wir tranken, kifften und schauten einen Film an. Danach ist mein Cousin dann um Mitternacht herum gegangen, sie und ich waren dann allein. Nachdem wir noch ungefähr eine Stunde Musik gehört hatten, legte sie ihren Kopf auf meine Schulter. Für mich war das so aufregend, dass ich Herzklopfen bekam. Ich nahm ihre Hand, hielt sie an meine Brust und sagte: "Ich habe Herzklopfen." Als sie dann fragte warum, war meine Antwort: "Weil ich gerade daran gedacht habe, dich zu küssen." Sie war erst mal komplett sprachlos und fragte dann, ob ich das ernst meinte. Ich bejahte und erzählte ihr, dass sie die einzige ist, mit der ich jeden Tag Kontakt haben kann ohne, dass sie mir auf die Nerven geht, so wie die meisten Mädels. Dass ich die gemeinsame Zeit mit ihr genieße, dass sie einfach toll ist, dass ich sie sehr attraktiv finde. Ihrem Blick nach zu urteilen habe ich sie anscheinend sehr überrascht und ich war auch von mir selbst überrascht, da ich mich normalerweise nicht traue, einem Mädchen meine Gefühle zu gestehen. Dann entstand eine lange Pause, sie zündete sich nach einer Weile eine Zigarette an... Ich sagte zu ihr, sie solle darüber nachdenken, ob sie sich darauf einlassen will, und dass ich hoffe, falls sie ablehnen sollte, dass wir trotzdem noch unsere Freundschaft fortführen können. Sie hat fertig geraucht und nicht ja und nicht nein gesagt, obwohl sie von der Idee anscheinend nicht so begeistert war. Da ich morgen arbeiten muss, bat ich sie dann, zu gehen. Als sie Jacke und Stiefel angezogen hatte, sagte ich ihr, dass es mir leidtat, sie in eine so unangenehme Situation gebracht zu haben, wo sie sich quasi entscheiden muss, ob sie mit mir etwas anfängt oder das Risiko eingeht, dass unsere tolle Freundschaft dadurch zerstört wird und sie meine Gefühle verletzt. Nun weiß ich nicht, ob unsere Freundschaft so weiterbestehen kann, oder ob sie sogar meine Gefühle erwidern kann. Ich glaube, ich habe einen großen Fehler gemacht, ich hätte einfach meine Fresse halten sollen und ihre Gesellschaft und ihre Freundschaft genießen sollen. Ich hoffe, dass ich sie nicht als Freundin verliere, es besteht sogar noch ein kleiner Hoffnungsfunken in meinem Herz, dass sich doch noch eine Beziehung daraus entwickelt.

Beichthaus.com Beichte #00030732 vom 30.01.2013 um 02:34:35 Uhr in Seefeld (32 Kommentare).

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Mit dem Ex der besten Freundin

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Morallosigkeit Lügen Ex

Ich (w) hatte vor einiger Zeit eine Affäre mit einem Typen, welcher der Ex-Freund und die erste große Liebe meiner besten Freundin ist. Mit meiner Freundin hatte ich ein "was wäre, wenn ich was mit deinem Ex hätte"-Gespräch geführt, ihr jedoch verschwiegen, dass ich auch wirklich was mit ihm habe.
Sie sagte mir, sie könne es mir nicht verzeihen, wenn ich wirklich was mit ihm anfangen würde. Aus dem Grund habe ich ihr alles verschwiegen und einfach mit ihm weiter gemacht. Hiermit möchte ich beichten, dass ich absolut kein schlechtes Gewissen habe, mit ihrem Ex im Bett gewesen zu sein, obwohl ich eins haben sollte.

Beichthaus.com Beichte #00030730 vom 29.01.2013 um 22:11:07 Uhr (24 Kommentare).

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Der Streich mit den Gefühlen

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Boshaftigkeit Lügen Schule Liebe

Ich (m/28) beichte einen Streich, den ich in der achten Klasse während einer Klassenfahrt begangen habe. Wo genau wir zur Klassenfahrt waren, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht mehr. Auf jeden Fall war es eine Ferienanlage mit einer Reihe von Bungalows zur Unterbringung der Gäste, sowie einem Haupthaus für Essen und Veranstaltungen. Wie das auf Klassenfahrten so ist, herrschte Geschlechtertrennung. So gab es einige Bungalows der Mädchen und wir unterrepräsentierten Jungs hockten allesamt in einem einzigen Bungalow. Wie das bei Jungs so ist, spielten wir uns während der ganzen Zeit Streiche. Meist die Klassiker mit Zahnpasta ins Gesicht oder Hand in lauwarmes Wasser tunken, während ein Opfer schlief. Das ging reihum, so dass jeder Mal dran war. Auch durchwühlten wir die Sachen der jeweils anderen. Als ich und zwei meiner Kumpanen beim Wühlen allein waren, entdeckten wir das Hausaufgabenheft eines Mitschülers. Eigentlich nichts Spektakuläres mit Ausnahme der Personendaten, die man da eintragen konnte. Da wurde Name, Alter, Adresse, Lieblingsfach und auch beste Freunde aufgeführt. Brav, wie unser Mitschüler war, hat er auch dazu Angaben gemacht. Die Spalte "beste Freunde" war sehr aufschlussreich. So stand neben zwei von uns Jungs auch der Name einer Mitschülerin geschrieben, mit der er jedoch keinen Kontakt hatte. Klassenbeste, hübsch, sittsam und damit so gar nicht seine Liga. Wir schlossen daraus, dass der Gute in sie verknallt war. Wenig später reifte in mir der Plan zum größten Streich: Wir drei schrieben dem Mädchen einen Liebesbrief in seinem Namen. Ich diktierte, da sie meine Schrift kannte und ein anderer schrieb. Es war der übliche Schmalz, den man in so einem Brief nur schreiben konnte, gekrönt von einer Pointe zum Schluss, die uns schon beim Schreiben in einen Lachflash versetzte. So beendeten wir den Brief mit: "Damit mich keiner auslacht möchte ich vorerst anonym bleiben. In Liebe (Name des Mitschülers)".
Der nächste Schritt war die Übergabe. Wir drei Jungs gingen zum Bungalow der glücklich Auserwählten, klopften an und wurden an der Tür von diversen anderen, misstrauisch guckenden, Mädchen empfangen. Meine innere Freude verbergend, übergab ich einem der Mädchen den Brief mit der überzeugenden Bitte, dass sie ihn unverzüglich der Empfängerin geben möchte. Niemand sonst sollte ihn lesen dürfen. Nachdem sich die Tür vor uns wieder verschloss, hörten wir, wie die Stimmung im Mädchen-Bungalow sekundenschnell auf das Level "Fuchs im Hühnerstall" hochschoss. Kleiner Einschub: Tage später sagte mir die Empfängerin, dass sie die letzte der rund zehn Mädchen im Bungalow war, die den Brief zu lesen bekam. Jetzt galt es, zu ernten, was wir säten. Am gleichen Tag war Disco im Haupthaus. Alle Schüler waren da. Wir drei Jungs saßen an einem Tisch, als die Briefempfängerin auf uns zustürmte. Mit den Worten "Was soll der Scheiß?! Mit so einer Schwuchtel geht man nicht!" schmetterte sie den Brief auf den Tisch. Wir waren alle erschrocken, denn sie war normalerweise ein sehr ruhiges Wesen. Ich konnte mich zum Glück jedoch fangen und ihr mitteilen, dass wir damit nichts zu tun hätten. Wir seien nur die Überbringer, sie müsse das schon selbst mit unserem Freund klären. Angestachelt vor Wut, tat sie das sogleich. Da er auch auf der Veranstaltung war, konnten wir gut zusehen, wie sie zu ihm hinlief, ihn scheinbar grob verbal anging und ihm eine saftige Abfuhr erteilte. Zu unserer Belustigung konnte man richtig sehen, wie ihm das Herz zerbrach und er vor Scham im Boden versinken wollte. Für uns hingegen war es ein schöner Ausklang der Klassenfahrt. Gesprochen haben wir mit ihm niemals darüber. Auch hat er in den nächsten Schuljahren nie gefragt, wie so etwas passieren konnte oder warum wir es taten. Ob er überhaupt wusste, dass wir dahinter steckten, weiß ich nicht. Selbst wenn ich heute noch immer jemand bin, der gerne kleine Streiche spielt, ist mir klar, dass dieser wirklich unter der Gürtellinie war. Ich kann es nur mit meinem damals geringen Alter erklären, wie ich mir einen Spaß aus den Gefühlen anderer machen konnte. Ganz bekehrt scheine ich jedoch nicht zu sein, denn jedes Mal, wenn ich an den Streich denke und auch jetzt während des Schreibens dieser Beichte, huscht mir noch immer ein Grinsen über das Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00030726 vom 28.01.2013 um 01:04:26 Uhr (22 Kommentare).

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Ärger in der Edel-Boutique

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Aggression Misstrauen Vorurteile Shopping

Neulich war ich (w/21) nach langer Zeit mal wieder in einer dieser Edel-Boutiquen in der Innenstadt shoppen. Ich verdiene eben gutes Geld und gönne mir auch mal was davon. Leider hat man in meinem Alter und mit Jeans über dem Hintern nach Meinung der Verkäuferinnen in diesen Läden wohl nichts zu suchen. Prompt kam auch wieder eine von ihnen angeschlichen, verfolgte mich extrem unauffällig durch das ganze Geschäft und beobachtete mich, als müsste sie befürchten, ich würde den kompletten Laden ausräumen. Nach einer Weile wurde sie ziemlich pampig und meinte von oben herab: "Ich denke nicht, dass SIE hier etwas Passendes finden, das ist eher gehobene Preisklasse." Mir wurde es dann zu bunt und ich wollte auch gehen, aber nicht einfach so. Ich habe also meine Nase angehoben und sie gefragt, was sie sich einbilde, wer sie denn sei und ob sie denn nicht wisse, wer ich bin und so weiter. Dabei wurde ich immer lauter und sie immer kleiner, bis nach ein paar Minuten ihre Vorgesetzte dazu kam und fragte, was los sei. Ich, schon schön in Rage, nahm mir dann die andere vor, wo sie denn ihre Arbeitskräfte hernehme, wieso ich mir denn so ein Verhalten bieten lassen müsse und Ähnliches. Beide haben sich noch etwa 50 Mal entschuldigt, bevor ich gehen konnte. Ich beichte hiermit, dass ich Gleiches mit Gleichem vergolten und die Dame eventuell in große Schwierigkeiten gebracht habe, aber ich lasse mich eben nicht gerne wie einen potenziellen Dieb behandeln.

Beichthaus.com Beichte #00030722 vom 27.01.2013 um 12:41:17 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der traumatisierte Hund

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Tiere

Der traumatisierte Hund
Ich (m/24) beichte, dass ich wohl Schuld daran bin, dass der Hund meiner Schwiegereltern in spe jetzt traumatisiert ist. Das Ganze kam so: Die Eltern meiner Verlobten haben einen Hund. Irgendein Mischling, ziemlich klein, aber mit riesigem Spiel- und Jagdtrieb. Der Köter rannte wirklich allem hinterher, was sich bewegt hat und sprang es an, egal ob Katzen, andere Hunde, Fahrradfahrer oder Autos. Dabei hatte er auch überhaupt keine Angst, selbst wenn das gejagte Objekt sehr viel größer war als er selber. Auch ist er völlig unerzogen, weil meine Fast-Schwiegereltern total inkonsequent sind bei der Erziehung. Sie gehören zu der Art Hundebesitzer, die ihre Hunde mit Kindern verwechseln und sie total verhätscheln. Der Köter hat einen ganzen Schrank solcher alberner Hundemäntelchen und bekommt nur das teuerste Hundefutter und handgemachte Hundepralinen und so einen Quatsch. Mich nervte das Vieh, denn ständig rannte es einem um die Füße, sodass man immer aufpassen musste, nicht drauf zu treten, und biss einem in die Socken. Laut meiner Fast-Schwiegereltern ein Ausdruck von Zuneigung, meiner Meinung nach ein Ausdruck von Verzogenheit.

Zwischen Weihnachten und Silvester waren meine Verlobte, ihre Eltern und ich im Urlaub in einer Hütte am Waldrand. Der Köter musste natürlich mit und rannte den ganzen Tag kläffend am Zaun entlang, weil er wahrscheinlich ahnte, dass es in dem Wald hinter der Hütte etwas zum Jagen gab. Das ging mir nach einer Weile echt auf den Sack. Als ich an einem Abend noch mal alleine draußen war um eine zu rauchen, ging ich am Zaun entlang und entdeckte eine morsche Zaunlatte. Ich trat dagegen und der untere Teil der Latte zerbrach, sodass jetzt ein Loch im Zaun war. Groß genug für den Köter, um sich durchzuquetschen. Als der Hund am nächsten Tag wieder herausgelassen wurde, dauerte es natürlich nicht lange, bis der das Loch entdeckte und in den Wald abhaute. Zumindest kurzzeitig hatte ich Ruhe. Jedenfalls solange, bis das Verschwinden des geliebten Hundes bemerkt wurde. Danach war große Aufregung und wir mussten den ganzen Tag im Wald herumlaufen und nach dem Vieh suchen. Aber ohne Erfolg. Am Abend war eine Stimmung wie auf einer Beerdigung, aber wenigstens konnte ich endlich mal in Ruhe fernsehen, ohne Gekläffe und ständiges in-die-Socken-Gebeiße. Am nächsten Tag kam jedoch ein Anruf auf dem Handy meines Schwiegervaters in spe. Leider hatte jemand den Köter und auf dessen Halsband die Handynummer gefunden. Natürlich mussten wir sofort hinfahren, um ihn abzuholen. Allerdings wirkte der Hund irgendwie verstört, außerdem hatte er einen tiefen Kratzer am Hinterbein. Wahrscheinlich hatte er im Wald Tiere gejagt und sich da mit den Falschen angelegt, die ihm mal klar machten, dass nicht er der Boss ist. Seitdem will der Hund nicht mal mehr in die Nähe eines Waldes und jagt auch nichts und niemandem mehr nach. Jetzt hat er regelmäßig Termine bei einem bekannten Hundepsychologen.

Beichthaus.com Beichte #00030714 vom 24.01.2013 um 21:55:57 Uhr (31 Kommentare).

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