Meine Mitpendlerin

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Boshaftigkeit Zorn Ignoranz Bahn & Co. Hamburg

Meine Mitpendlerin
Jeden Morgen fahre ich mit der Regionalbahn und der U-Bahn zur Arbeit und das nun schon seit fast 7 Jahren. Wenn man so einige Zeit morgens immer die gleiche Bahn nimmt, sieht man ja auch irgendwann immer die gleichen Leute. Hierbei fiel mir eine Mitpendlerin auf, welche jeden (wirklich jeden) Morgen wie von der Tarantel gestochen von der Regionalbahnstation zur U-Bahnstation rennt. Dies ist nicht das einzige. Jeden Morgen drängelt sie sich 3-5 Minuten bevor die Regionalbahn in die Station einfährt quer durch den überfüllten Wagon ("Genieße das Leben in vollen Zügen") zur Tür, um auch ja als Erste aus dem Zug zu springen und den allmorgendlichen Sprint hinzulegen. Das interessante daran: in 99,9% aller Fälle treffe ich diese Frau an der U-Bahnstation wieder, obwohl ich in ganz normalem Tempo gegangen bin. Ihre Aktion ist also jedes mal nahezu unnütz.
Nun komme ich zu meiner Beichte: Mittlerweile mache ich mir jeden Morgen einen Spaß daraus dieser Frau absichtlich im Weg zu stehen. Sie also im Regionalzug absichtlich nicht durchzulassen, vor ihr die Treppe zu blockieren oder mich einfach mal absichtlich dicht an ihr vorbei zu drängeln und sie dabei anrempele (wie sie es sonst immer macht) in der Hoffnung, dass sie irgendwann mal merkt wie nervig so was ist. Vor ein paar Wochen hat sie bei ihrem Sprint einen Mann übelst über den Haufen gerannt, welcher sie danach tierisch auszählte. Beim beobachten dieser Situation habe ich mir heimlich ins Fäustchen gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00028376 vom 08.12.2010 um 12:19:33 Uhr in Hamburg (26 Kommentare).

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Spezial-Fahrkarte

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Geiz Betrug Waghalsigkeit Bahn & Co.

Also ich muss jetzt hier auch mal beichten, und zwar dass ich seit circa drei Monaten zwei mal täglich schwarz fahre. Heute wäre ich fast erwischt worden. Doch die eigentliche Beichte ist, wie ich schwarz fahre. Dazu muss man wissen, ich bin Schüler in der elften Klasse, aber für diese Klasse wird bei uns keine Schülerkarte mehr von der Schule bezahlt. Doch wozu gibt es anständige Drucker, Photoshop, usw.? Wie auf wahrscheinlich allen Fahrkarten steht bei uns der Zeitraum der Gültigkeit auf der Karte (Gültig von:... Bis:...). Nun habe ich die Jahreszahlen von meiner alten Fahrkarte geschickt mit einem Messer ausgeschnitten und durch neue, ausgedruckte Jahreszahlen für das Jahr 2010/11 ersetzt. Das Ergebnis: ein leichter Farbunterschied und kleine Ränder um die Jahreszahlen. Um das leicht zu retuschieren habe ich die ganze Fahrkarte mit Tesa-Film beklebt. Wenn ich die Fahrkarte jetzt in ihre Hülle stecke, sieht man fast keinen Farbunterschied mehr und die Ränder wirken wie Schmutz. Außerhalb der Hülle ist allerdings deutlich zu erkennen, dass das Datum verändert wurde. Bis jetzt bin ich damit immer super durchgekommen, denn entweder lassen Schaffner uns Schüler eh in Ruhe weil sie wissen, dass wir Schülerkarten bezahlt bekommen oder sie schauen gar nicht richtig hin.

Nicht aber heute, außer mir war fast keiner im Zug und so hatte der Schaffner mal Zeit wirklich alle Fahrgäste zu überprüfen, so kam er auch kurz vor meiner Station zu mir. Ich halte ihm also meine Fahrkarte in der Hülle entgegen. Er schaut lange mit verzogener Miene drauf und sagt dann: "Einmal rausnehmen bitte!". Wie ihr euch sicher vorstellen könnt ging mir in dem Moment total die Pumpe, ich fühlte mich buchstäblich am Arsch! Komischerweise habe ich es trotzdem geschafft total ruhig zu bleiben und mir nichts anmerken zu lassen und sagte ganz gechillt während ich die Karte rausnahm: "Ich hab sie zusammengefaltet damit sie in die Hülle passt und mit Tesa beklebt damit sie nicht reißt." Innerlich habe ich mich aber schon drauf eingestellt gleich zum Mitkommen gebeten zu werden. Doch plötzlich nach langem Schauen gab er mir die Karte zurück und meinte dass alles in Ordnung wäre. Ihr werdet euch denken können was für ein Berg mir in dem Moment vom Herzen viel! Schnell raus aus dem Zug und erst einmal tief durchgeatmet! Ich werde sicher auch weiter so zur Schule fahren und pro Woche die 15 Euro die ich für Fahrkarten bekommen für andere Dinge investieren. Ich zahl doch keinen Cent um mit Zügen zu fahren die durchschnittlich 10 Minuten zu spät kommen!

Beichthaus.com Beichte #00028375 vom 07.12.2010 um 17:56:50 Uhr (45 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Tür zu und los gehts

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Ungerechtigkeit Ignoranz Bahn & Co. Arbeit Erlangen

Ich (m/23) arbeite als Stadtbusfahrer in einer fränkischen Großstadt. Ich möchte hiermit beichten, dass obwohl ich Leute noch an die Haltestelle rennen sehe, die Türen zumache und abfahre. Mir tut des auch wirklich Leid, aber der Fahrplan ist eng gestrickt und ich kann nicht immer auf jeden warten, auch wenn ich es gerne machen würde. Deshalb ein großes ENTSCHULDIGUNG an alle die mich verpasst haben und 15 Minuten auf den nächsten Bus warten müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028362 vom 03.12.2010 um 10:31:19 Uhr in Erlangen (49 Kommentare).

Gebeichtet von Mischka87
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Nach der Disco

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Wollust Lügen Bahn & Co. Partnerschaft Last Night Frankfurt

Ich möchte beichten, dass ich vor circa 4 Jahren nach der Disco mit der Bahn nach Hause gefahren bin. Es waren kaum Menschen im Zug, nur ich ein paar Arbeiter auf dem Weg zur Arbeit und ein ziemlich attraktiver schwarzer Mann. Ich war noch ziemlich besoffen und als […]
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Beichthaus.com Beichte #00028292 vom 11.11.2010 um 18:22:14 Uhr in Frankfurt (38 Kommentare).

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“Beichte

Meine persönliche Anti-ÖBB-Kampagne

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Geiz Rache Zorn Bahn & Co. Innsbruck

Ich (m/18/ohne eigenes Auto und daher von öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig) boykottiere seit circa einem Jahr besten Gewissens die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen). Ich benütze die Bahn so wenig wie möglich, da ich mit deren Dienstleistungen extrem unzufrieden bin und nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Zudem finde ich Bahnfahren ineffizient und zu teuer, um zum umweltfreundlichen Reisen gegenüber dem Autofahren anzuregen. Da ich lieber das Fahrrad nehme, zu Fuß gehe oder per Autostopp fahre, als den Zug zu nehmen, habe ich schon einige Termine verpasst, war verspätet oder bin irgendwo im Nirgendwo hängen geblieben, aber ich bin meinen Prinzipien treu geblieben und zu spät gekommen wäre ich ohnehin auch, wenn ich den Zug genommen hätte. Daher war es mir das auch meistens wert. Sollte ein harter Winter bevorstehen, denke ich ernsthaft an die Anschaffung eines Huskyschlittens um neben den Schienen mit meinem Hundegespann herzulaufen und den Zug zu überholen (so zumindest meine Illusion). Hiermit möchte ich aufzeigen, wie schlecht das Dienstleistungsangebot der Bahn ist und vielleicht auch Gleichgesinnte motivieren. Gleichzeitig möchte ich mich auch bei all jenen wenigen Schaffnern entschuldigen, die im Gegensatz zu den meisten ihrer Kollegen freundlich und hilfsbereit waren, und nun wegen Leuten wie mir womöglich noch Gehaltskürzungen bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00028252 vom 30.10.2010 um 20:48:35 Uhr in Innsbruck (28 Kommentare).

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