Motorradfahren ohne Limits

14

anhören

Stolz Waghalsigkeit Auto & Co. Deutschland

Ich wollte gerne einmal zu meiner alten Beichte 00034608 und meiner aktuellen Situation etwas beichten. Ich beziehe mich aber explizit nur auf das Fahren mit dem Motorrad und den Straßenverkehr. Es ist nun einige Jahre her, ich bin älter geworden und habe teilweise andere Interessen und Hobbys. Oftmals sagen die Ärzte: "das wächst raus" - und das kann ich teilweise bestätigen, dennoch muss ich bislang bei meinen alten Gegebenheiten festhalten, auch wenn nicht mehr alles so ist. Ich habe immer noch das gleiche Motorrad, bin aber leider etwas schwerer geworden, dazu älter und auch beruflich ging es weiter. Ich habe also weniger Zeit für mein Hobby und muss ganz ehrlich sagen, dass ich wieder so um die 20 wäre. Nicht wegen dem Alter, sondern wegen dem Kopf!

Ich habe weniger nachgedacht, habe mein Leben genossen und auch Aktionen gerissen. Ich bin gefahren wie ein Wahnsinniger, habe auf der Autobahn Kindern, welche im Kombi bei Mama und Papa saßen, mit einem Wheelie und auch Kunststücken die Autobahnfahrt versüßt (und hoffentlich weitere zukünftige Motorradfahrer angeworben). Ich habe links neben dem Fahrbahnstreifen auf der Autobahn mit mehr als 270 km/h überholt, habe nachts bei Starkregen im Blindflug und mit teilweise Aquaplaning mit über 240 km/h trotzdem Zeiten gut gemacht und bin immer noch gesund und munter. Ich habe Kinder in einer 30er-Zone auf meine Tank gesetzt (Kratzer sind mir egal, aber die Kinder freuen sich immer!) und bin die Straße hoch und runter gefahren. Ich habe mich nur durch das praktische Fahren verbessern können, das habe ich auf der Straße gelernt! Fahrt so viel ihr könnt, immer! Wenn es kalt ist, wenn es regnet! Mach was du willst!

Ich kann jedem nur sagen: Wer sich etwas wünscht muss dafür arbeiten und kann sich anschließend seine Wünsche auch erfüllen. Eigeninitiative ist das Stichwort. Ob ich verrückter geworden bin? Nein, bestimmt nicht. Sobald ihr aber 20 seid, dann unternehmt alles was ihr könnt! Ihr werdet nicht jünger und sonst wäre auch alles langweilig! Kauft euch eine Spritschleuder, haut etwas raus, verballert das Geld und seid höflich, aber nicht langsam! Falls jemand doch langsam auf der Autobahn links fährt, dem sei gesagt: Fahrt bitte rechts, wir können uns unseren Spasß nicht mehr lange leisten und lasst wenigstens noch mehrere Kinder aus dem Heckfenster nach uns winken.

P.S. Papas und Mamas sind auch schon auf dem Parklatz mit mir runtergefahren, nur damit zusammen ein Foto gemacht werden konnte. Und wenn erst einmal so ein kleiner oder kleine 4-Jährige auf dem Motorrad sitzt und nicht mit Mama und Papa nach Dänemark will, dann dauert das auch etwas länger...

Beichthaus.com Beichte #00040675 vom 24.11.2017 um 09:23:03 Uhr in Deutschland (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kochkurs des Grauens

16

anhören

Ekel Unreinlichkeit Verzweiflung Feigheit Lenggries

Tatzeit: 20 Uhr vorletzten Samstag.
Tatmotiv: Eigentlich ein privater (GRUPPEN!)-Kochkurs.
Die Beteiligten: Die Mutter, ihre Tochter bzw. die einzige andere Teilnehmerin, weil alle anderen abgesagt haben, drei ganze Lachse, der Zentralrat der Küchenschaben und ich.
Tatort: Ihr Wohnung an der Grenze zu Österreich.

Über das gelbe Blatt habe ich eine Anzeige gesehen, dass eine Person privat nur für die Kosten des Essens einen Kochkurs für Gruppen veranstaltet, da sie es liebt, mit anderen Leuten zu kochen. Ich dachte mir: "Jo, kochen tust du sowieso gerne und vielleicht wird es ja ganz nett." Also angerufen, ausgemacht und schon eine Woche später trafen wir uns. Dort angekommen schaute ich mich auf dem Hinterhof erst einmal um. Dort stand nur ein weiteres Auto, angekündigt waren jedoch drei andere Teilnehmer. Bereits das erschien mir komisch und ich hätte in diesem Moment bereits zur Agentenwende ansetzen sollen. Tat ich aber nicht. Angekommen empfing mich eine Frau, die breiter als groß war und nach einer Mischung aus Angstschweiß und abgestandenem Parfüm roch. Angeblich seien ich und eine sehr junge Frau bzw. Mädchen um die 14-15 Jahre rum die einzigen, die nicht absagten. Angekommen in der Küche konnte ich meinen Schrecken nur schlecht verbergen. Anstatt einer sauberen Küche erwartete mich Dresden 45, der kalte Schweiß lief mir über die Wirbelsäule.

Das Kochen lief gut, nur dass die Frau mir dauernd auf die Pelle rückte. Ihre Tochter/die andere Teilnehmerin hat mich die ganze Zeit gelöchert, ob ich denn Familie usw. habe und dann würde getuschelt. Nach und nach wollte mir die Frau immer näher kommen, was ich wieder unterband. Als es zum Essen kommen sollte, schüttete sie mir ihr Herz aus, dass ihr Mann sie verlassen hat und das ja ihre Tochter ist und sie nur mit einem jungen Mann zu tun haben will. Sie verdiene gut, aber habe niemanden. Ich blockte jedoch jeden Versuch ab. Auf einmal wollte sie mich direkt angehen und ich habe sie gebremst. In diesem Moment sagte ich, dass ich schnell vor den Essen noch einmal meine Hände waschen will. Auf dem Weg hinaus habe ich mir meine Schuhe und meine Jacke geschnappt, bin in die Toilette, habe 25 Euro auf den Tisch gelegt und eine Entschuldigung gekritzelt auf einer alten Bahnkarte hinterlassen und bin durch das Fenster geflohen.

Beichthaus.com Beichte #00040667 vom 22.11.2017 um 02:43:34 Uhr in Lenggries (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Zu feminin für einen Mann

25

anhören

Eifersucht Hass Dating Künzelsau

Seit mehr als sieben Jahren bin ich (m/27) nun Single und habe zudem fast gar keinen Freundeskreis. Meine einzigen "Freunde" haben kaum Zeit für mich und ich bin somit tagtäglich allein. Für viele Frauen meines Alters bin ich eher abschreckend, da sich meine Interessen eher auf Kochen, Bücher, Mode beschränken und ich eher nicht die klassischen Interessen eines Mannes (Autos, Sport etc.) besitze. Hinzu kommt, dass ich wahnsinnig schüchtern bin und so gut wie keine neuen Leute kennenlernen kann. Frauen lehnen mich als Partner ab, da ich ihnen nicht männlich genug bin. Ich bin ihnen zu schmächtig und wirke deren Meinung nach als zu feminin.

Innerlich bin ich sehr zerrissen, da nun vor paar Monaten eine potenzielle Freundin bei einem Unfall verstorben ist und ihre letzten Worte waren; "mit uns beiden wird das niemals etwas. Du bist einfach nicht männlich genug!" Ich hänge an ihr und komme wie gesagt nicht über diese ganzen Umstände hinweg. Ich hege schon auf glückliche Paare und auf Leute, die ins Fitnessstudio gehen einen regelrechten Hass.
Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00040662 vom 19.11.2017 um 21:39:16 Uhr in Künzelsau (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich verschwende mein Leben nicht mit Arbeit!

25

anhören

Stolz Maßlosigkeit Trägheit Arbeit Berlin

Ich habe nicht vor, noch einmal etwas zu arbeiten. Bin jetzt 27 und war acht Jahre lang in derselben Firma. Ich habe bis zu 14 Stunden täglich gearbeitet und hatte richtig viel Kohle. Aber kaum Freizeit. Kaum Zeit für mich oder mal für Hobbys. Mein ganzes Leben pendelte nur zwischen Arbeit und Schlafen. Und dann kam der totale Burnout. ich wusste nicht wieso so plötzlich, aber ich konnte wochenlang nicht arbeiten, ich konnte einfach nicht mehr klar denken und wollte auch keinen mehr sehen und hören. Dann kam von meiner Firma der Vorschlag, den Arbeitsvertrag "im gemeinsamen Interesse" gegen Zahlung einer Abfindung aufzuheben. Schon klar, ich wurde denen zu teuer. Aber ich habe es gemacht. Mit meiner Qualifikation finde ich jederzeit etwas Neues.

Nach dem Aufheben des Vertrags wollte ich erstmal wohin. Mal weg von der lauten, verdreckten Stadt. Ich hatte eine Bekannte, die ist mehrmals im Jahr in Nepal in so einem Bergdorf, um da eine Schule zu bauen und so Projekte eben. Und die hat mir erzählt, wenn die ein paar Wochen dort war, kam sie immer soo entspannt und ausgeruht zurück. Ich habe mich mal mit ihr besprochen und bin dann auch wirklich mit hingeflogen. Und es war der Hammer. Kein Lärm, eine Ruhe, eine Luft, bei der jeder Asthmatiker sofort geheilt wäre. Ein ganz anderes Miteinander. Das Essen schmeckt dort ganz anders, viel besser, da merkt man, was hier bei uns für Chemie im Essen drin ist. Und man isst mit der Hand - fand ich so geil.

Als ich wieder hier in Deutschland war, habe ich das Leben ganz anders wahrgenommen. Ich will mir einfach keinen Stress mehr machen. Mein Auto werde ich verkaufen, mir eine kleine Eigentumswohnung besorgen und das Wichtigste: Nicht mehr arbeiten. Das macht die Menschen kaputt. Klar wir haben in Nepal auch etwas gearbeitet. Aber das war ein geruhsames und entspanntes Arbeiten, das kannst du mit hier überhaupt nicht vergleichen. Die Arbeit hier macht dich seelisch total kaputt. Auch wenn ich jetzt in den Augen vieler ein Schmarotzer und fauler Sack bin, werde ich das Leben jetzt mehr genießen. Man hat nur eins. Und das werde ich nicht in einer Fabrikhalle oder in einem stickigen Büro verbringen.

Beichthaus.com Beichte #00040653 vom 17.11.2017 um 11:13:43 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die Hass-Liebe zu meinem Arbeitskollegen

9

anhören

Fremdgehen Lügen Verzweiflung Begehrlichkeit Kollegen Stuttgart

Ich beichte, dass ich mich auf meinen 10 Jahre älteren Arbeitskollegen eingelassen habe, der Frau und Kind hat. Es kam von ihm aus und anfangs wollte ich es nicht. Doch er wusste, wie er mich von ihm überzeugen konnte und wir waren schließlich ein Paar. Glaubte ich damals zumindest. Er versprach mir das Blaue vom Himmel und ich war dumm genug, das zu glauben. Ich bat ihn, mich in Ruhe zu lassen, falls seine Gefühle nicht aufrichtig waren, doch er ließ mich nicht gehen und ich konnte ihn nicht verlassen. Bis er es schließlich tat, auf eine Art und Weise, die ich niemandem wünsche. Ich beichte somit, dass ich naiv genug war, ihm zu vertrauen und ich beichte ebenso, dass ich ihn, nachdem er mich dreckig abserviert hat, immer noch wahnsinnig liebe. Ich befürchte, ich kann ihn nie vergessen und hasse es, dass er es kann.

Beichthaus.com Beichte #00040652 vom 17.11.2017 um 01:02:52 Uhr in Stuttgart (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000