Die Krankenkasse will, dass ich sterbe!

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Hass Ungerechtigkeit Gesundheit Hamburg

Ich bin fettleibig. Und zwar massiv. Wie es dazu kam, hatte damals verschiedene Ursachen, Probleme in der Familie, mit der Liebe, mit dem Job und ich bin leider jemand, der bei Frust das Futtern anfängt. Mit 20 war ich noch richtig schlank und jetzt, mit 24, wiege ich bei einer Körpergröße von 1,80 ganze 170kg. Mittlerweile kann ich nicht mehr arbeiten, ich kann kaum noch länger als zwei Minuten stehen, laufen geht paar Minuten, dann habe ich solche Schmerzen im Rücken und den Füßen, dass es nicht mehr geht. Abnehmen geht alleine sehr schwer, da ich mich selber kaum noch bewegen kann und ich schon bei längeren Bewegungen Kreislaufprobleme bekomme.

Ich war bei meinem Hausarzt und habe eine Kur beantragt, weil ich endlich wieder normal leben will und es allein einfach nicht schaffe, abzunehmen und ich auch beim Thema Ernährung Hilfe bräuchte. Mein Arzt hat mich gründlich untersucht und auch ein Gutachten geschrieben, in dem steht, dass ich massiv gefährdet bin, Diabetes oder einen Herzinfarkt zu bekommen und meine Knochen und Nerven jetzt schon stark beschädigt sind. Habe mich dann mit meiner Krankenkasse auseinandergesetzt und auch das Gutachten dort hingegeben, wegen Beantragung der Kur. Ein paar Tage später kam dann der Brief, in dem stand, dass mein Antrag auf eine Kur ABGELEHNT wird, mit der Begründung: ES BESTEHT KEINE MEDIZINISCHE NOTWENDIGKEIT. Ich konnte es nicht fassen. Wann wäre es denn medizinisch notwendig? Wenn ich unter der Erde liege? Wie viel muss denn noch kommen?! Ich kann kaum noch stehen und laufen und die sagen, es ist nicht notwendig. Ich habe jetzt Widerspruch eingelegt und hoffe, die kommen zur Vernunft. Möglicherweise ist das Taktik der Krankenkassen, das so lange hinauszuzögern, bis ich an einem Herzinfarkt draufgehe. Na Danke.

Beichthaus.com Beichte #00040072 vom 21.07.2017 um 15:23:07 Uhr in Hamburg (46 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

Sauhaufen1

Es steht außer Frage, dass du medizinische Hilfe brauchst. Da kann allerdings auch sehr viel ambulant passieren. Ernährungsberatung und -umstellung müssen ja schließlich nicht in einer Kur oder stationär stattfinden. Das gleiche gilt für langsame Steigerung von Bewegung und Sport. Dein Hausarzt wird dir da genug empfehlen können. Auch wenn ich hier nicht den Moralapostel spielen möchte, so vergiss bitte nie, dass du alleine für deinen Zustand verantwortlich bist und nun erwartest, dass die Allgemeinheit für deine Behandlung bezahlt.

21.07.2017, 17:23 Uhr     melden


Kanato aus München, Deutschland

Du brauchst nicht unbedingt eine Kur, um deine Ernährung umzustellen. Eigentlich ist es doch ganz einfach: keine Fertigprodukte, kein Zucker, viel Obst und Gemüse, nur Wasser.
Wenn Sport in dem Zustand überhaupt nicht möglich ist, fang ganz langsam mit kurzen Spaziergängen an - das ist besser, als nur herumsitzen und zu jammern. Ja, die Krankenkasse ist echt scheiße, aber es klingt auch wie eine Ausrede. „Die Krankenkasse hat meinen Antrag auf eine Kur abgelehnt! Jetzt werde ich nie abnehmen können, da kann ich mich auch hinsetzen und mich vollstopfen“
Falsch. Du kannst es auch ohne eine Kur schaffen, aber von nichts kommt nichts.

21.07.2017, 17:35 Uhr     melden


RelaXxx aus Wonderland , Deutschland

Es ist auch ohne Kur möglich. Die Frage ist dann nur noch: Wie viel Motivation hast du überhaupt? Hat sich an deiner Situation überhaupt etwas geändert? Wie lebst du denn jetzt gerade? Ich weiß ja nicht ob du es merkst aber du siehst dir selber beim sterben zu.

21.07.2017, 17:49 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Sauhaufen hat das ganz richtig erkannt. Du benötigst sicher entsprechende Hilfe, aber letztendlich bist du für deinen Zustand selber verantwortlich. Deswegen hat die Krankenkasse auch abgelehnt, ganz klare Sache.

21.07.2017, 18:00 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Hilfe von der Krankenkasse ist ja schön und gut, aber du hast dich ja auch selbst da rein manövriert und erst viel zu spät gemerkt was los ist. Du bist ja nicht einfach morgens aufwacht und warst bei 170kg. Gerade Krankenkassen oder teils auch Ärzte wollen sehen, dass sich die Investition auch lohnt, dass du es auch durchziehst. Wenn du jetzt durch eine Kur 12kg verlierst und 1 Jahr später aber wieder 20kg zugenommen hast, dann war das nichts wert. Es liegt an dir, deiner Disziplin.

21.07.2017, 18:34 Uhr     melden


DieBesserwisserin

Versuch es nochmal. Bei den Kassen wird öfter mal der erste Antrag abgelehnt, in der Hoffnung du gibst auf.
Schau dich aber bitte noch nach anderen Hilfen um. Viel Erfolg.

21.07.2017, 18:38 Uhr     melden


Lou aus Hamburg, Deutschland

Hab es auch so erlebt, vielfach wird erstmal abgelehnt. Ist nichts persönliches, sie können es halt.

21.07.2017, 18:55 Uhr     melden


Psychobold aus Blechwerk Happendorf, Deutschland

Dein Antrag wurde völlig zu Recht abgelehnt. Aber bedauerlicherweise wird der 2. Antrag ja meistens dann doch genehmigt. Warum soll ich mit meinen Kranken- und Rentenversicherungsbeiträgen fetten Frustfressern die Abspeckkur und Legehennen mit 5 Bälgern die Mutter-Kind Kur bezahlen? Ist ja nicht so, das ihr jahrelang gearbeitet und was zum Bruttosozialprodukt beigetragen habt.

21.07.2017, 19:12 Uhr     melden


Lou aus Hamburg, Deutschland

Achja, die Kommentare hier finde ich ziemlich hohl. Der Junge(?) wiegt 170kg. Es ist offensichtlich, dass er es allein nicht packt und Hilfe von außen braucht, als ob es da nur an Motivation und Disziplin mangelt. Und wer hier scheinheilig von Krankenkassenkosten und der darunter leidenden Allgemeinheit schwafelt, der soll mal überlegen, was die Behandlung eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls für Kosten nach sich zieht. Ja, so ein blödes soziales System...bis man selbst Krebs hat.

21.07.2017, 19:15 Uhr     melden


Niak

In deiner jetzigen Lage solltest du keinen Sport machen, höchstens schwimmen, da das gelenkschonend ist. Versuch deine Ernährung langsam umzustellen, versuche zu aller erst deine Getränke nur auf Wasser umzustellen, dann versuche zu festen Zeiten zu essen, keine Zwischenmahlzeiten, versuche viel Gemüse unterzubringen, versuche 3 Liter täglich zu trinken, versuche selbst zu kochen (Fertiggerichte haben meistens zusätzlich Kalorien), versuche einmal am Tag spazieren zu gehen, egal wie weit du kommst, versuche später wenn Laufen wieder klappt Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen. Solltest du das beachten, ist ein Anfang schon getan.

21.07.2017, 19:17 Uhr     melden


SonGoten

Man soll ja anderen nix schlimmes wünschen..aber das hier ist ja wohl der Hammer.
Ich wünsche fast allen Kommentatoren hier, die von "selber schuld" und "meine Steuergelder etc" schwaffeln, das ihr euch beide Beine brecht und euch dann der Rollstuhl verweigert wird mit der Begründung : Selber schuld das ihr euch die Beine gebrochen habt, es gibt keinen Rollstuhl.

Die meisten Leute hier haben echt nen Schaden.

Und so Nebenbei: Die Lebenslange Behandlung eines Diabetes etc. kostet das 100fache wie eine Kur. Aber Mathe ist für die meisten ja leider ein großes Fremdwort.

21.07.2017, 20:09 Uhr     melden


nubbel2014 aus Deutschland

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du zu große Erwartungen an eine Kur hast. Die können da auch keine Wunder vollbringen, sondern nur Wege und Möglichkeiten aufzeigen. Wenn Du Deine Essgewohnheiten nicht radikal änderst, wir Dir auch nicht die Kur nichts bringen.

21.07.2017, 20:58 Uhr     melden


Novalion aus Hamburg, Deutschland

Wichtig: Eigenmotivation. Sonst gehts nach der Kur wieder bergab bzw gewichtsmäßig bergauf.

Scheinbar ist der Wille noch nicht da, weswegen man sich auf andere verlässt und wenns da nicht klappt, hat man ne tolle Ausrede um sich nicht ändern zu müssen.

Lies dir mal "Fettlogik" durch. Ich bin von 150 auf 82 runter ohne Kur oder Sport. Einfach weniger in sich reinstopfen. Das kostet Disziplin und Willen, aber wie gesagt: wenn die Schuld auf andere geschoben wird, gehts einem noch nicht schlecht genug.

21.07.2017, 21:02 Uhr     melden


Geezus

Nun ich kann dir nur eines raten,verlasse dich nicht auf deine scheiß Krankenkasse,sondern suche dir einen Profi,dem du deine Geschichte erzählst und der dir einen Ernährungsplan zusammenstellen kann,ein Bewegungsplan der sich steigert und der dich psychologisch unterstützt,damit du nicht bei jedem kleinen Hasenfurz aufgeben willst.Das mit der Kur vergess mal,das wird dich eher runterziehen,weil da sicher nur rumgeeiert wird und nach ein paar Wochen,wirst du mit 2kg weniger und mit dem Satz - immer schön die Übungen machen - nach Hause geschickt.Mit 24 Jahren bis du einfach noch viel zu jung,um nicht mehr am Leben teilnehmen zu können.Sei dir bewußt,das das kein Kindergeburtstag wird,sondern ALLES was du an Willensstärke überhaupt erahnst,von dir abverlangen wird!Das wird schmerzhaft und eine echte Quälerei,aber da mußt du durch,sonst wird es nicht besser,sondern immer schwieriger!Hört sich einfach an,wenn man das so schreibt,aber ich kenne mich aus mit Leuten,die gegen ihren eigenen Körper kämpfen mußten und nicht immer gewonnen haben!Viel Glück!!!

22.07.2017, 00:46 Uhr     melden


dweety aus Deutschland, Deutschland

Seid ihr alles hirnlose Labertaschen udn Klugscheisser? Mit 170 kg leidet man an Adipositas und das ist nicht so, als wenn ein Mensch nur 20kg zuviel wiegt, das ist schon ein ganzer "Batzen" was da zu stemmen ist. Nein, ich meine es nicht böse. Ich meine das Abnehmen! Stark übergewichtige Menschen brauchen professionelle Hilfe beim Abnehmen, weil es krank ist und man sonst was falsch machen kann. Zumal ja auch später, wenn er schon ein paar Kilos verloren hat, die Haut runter hängt und das muss man weg operieren, damit es wieder schön und straff ausschaut.
Klar, manche User hier haben echt den Schuss nicht mehr gehört. Trolle ihr!

22.07.2017, 03:00 Uhr     melden


X-Ray-T aus Berlin, Deutschland

Reduzier deine Kalorien auf 900 am Tag(3 x 300)..diese aber nach Möglichkeit nicht aus Zucker .... Brot ist auch tabu...generell wenig kohlenhydrate.

Flohsamenschalen helfen gegen hunger gefühl und die gibt 1kilo für nen zehner... Davon 3 gehäufte Teelöffel am Tag.Wichtig dabei ist viel Wasser trinken.

Ich hab so ohne Sport 28kilo in 5 Monaten verloren ( langsam aber so kann die Haut etwas besser reagieren bzw. zusammenziehen ).

Kur ist sinnlos da veränderung nich aufgezwungen sein darf.

Nur wer aus eigener Kraft kämpft bleibt auch am Ball und wird nich so einfach rückfällig.

22.07.2017, 05:57 Uhr     melden


PeterPanPie aus Österreich

Der Mann wiegt 170 Kilo und du versuchst ihm zu einer Diät zu raten die selbst für eine zierliche Frau schon krass unterkalorisch ist, heftig. Zuerst müsste man mal den Grundumsatz ausrechnen, da dann nochmal die Hälfte von den beim Sport verbrauchten Kalorien dazuzählen und so weiter. Der Mann braucht eine Ernährungsberatung und Betreuung und nicht Tipps von Laien die vielleicht noch zu Organschädigungen führen, die Leute sind echt unglaublich. Ich denke 900 Kalorien geben sie nicht mal den Teilnehmern von Biggest Loser und selbst die machen das ganze ja nur auf kurzfristigen Erfolg ausgelegt.

22.07.2017, 07:47 Uhr     melden


johannisbär aus Berlin, Deutschland

Das ist auch richtig so. Die Kur bzw. Kurplätze sind für Menschen gedacht, die nicht selbstverschuldet krank sind. Professionelle Hilfe bekommst du auch bei dir in der Stadt, gerade im Hamburg wird das Angebot größer sein, als in einem kleineren Ort. Ich bin ja eigentlich der Meinung, dass Fress/Magersüchtige und Raucher/Drogis/Alkis ihre Folgebehandlung selbst zahlen sollen, aber so weit ist die Gesellschaft noch nicht. Sucht ist keine Krankheit, sondern eine Schwäche und ein Mangel an Disziplin. Charakterschwächen sind nicht mit Medizin behandelbar, da musst du schon selbst ran! Für die, die systematisch ihren eigenen Körper kaputt machen, kommt leider heute immernoch die Kasse auf. Mit einer Kur oder Magenband OP ist es auch nicht getan, wenn man weiter ungesund lebt. Nun denn, ich wünsche dir Erfolg beim Abnehmen, bei 170 Kilo kann man das mit viel Willen, Ernähnungsumstellung und begleitender Hilfe auf jeden Fall schaffen. Noch bist du nicht auf Ammi-Level. Du bist 24 und hast theoretisch noch ein langes Leben vor dir, wenn du JETZT etwas tust. Viel Glück. Trotzdem keine Absolution für die Empörtheit über die Kasse. Du hast dich selbst in die Situation gebracht.

22.07.2017, 10:04 Uhr     melden



Dyonisus

Also erstmal solltest du nicht so schnell aufgeben... Ich kann dir aus Eigenerfahrung sagen, dass die Kassen einen Kur-Antrag erstmal ablehnen. Du hast ja Widerspruch eingelegt und normalerweise sollte es jetzt auch klappen... Ich kann dir aber auch sagen, dass eine Kur nicht alles ist. Du verlierst einen Teil deines Gewichts, aber wenn du wieder Zuhause bist, schleicht sich der Alltag ganz schnell wieder ein und es KANN zum Jojo-Effekt kommen... wie gesagt, dass muss nicht sein, aber wenn ich ehrlich sein soll, dann haben von meinen Kur-Mitstreitern 80 % ihr Gewicht Zuhause wiederbekommen. Ich auch, obwohl ich in der Kur voller Motivation war... Außerdem würde ich dir für nach der Kur eine ambulante Therapie empfehlen, vielleicht eine Selbsthilfegruppe, etc. Auf jeden Fall Leidensgenossen, damit du nicht allein bist und ihr euch gegenseitig unterstützen könnt... Zudem kann ich dir nur ans Herz legen, eine Ernährungsumstellung zu machen... Ich habe viele Pfunde durch eine dreimonatige Basenkur verloren, Zuhause wohl gemerkt... wenn du das durchziehst, gehts deinem Körper danach merkbar besser.. das nur als Tipp am Rande.. Ich wünsch dir jedenfalls viel Erfolg

22.07.2017, 11:04 Uhr     melden


Kanato aus München, Deutschland

@johannisbär: „Sucht ist keine Krankheit, sondern eine Schwäche und ein Mangel an Disziplin.“ aber sonst geht es dir noch gut, oder? Wenn die Gesellschaft aufhören würde, andere Menschen fertig zu machen, würden solche Krankheiten nie so weit kommen. Magersucht ist eine psychische Erkrankung, genau wie alle anderen Essstörungen auch und in solche Sachen rutscht man schneller rein, als man denkt. So etwas als Charakterschwäche zu bezeichnen, ist das Letzte.

22.07.2017, 11:51 Uhr     melden


Vicco aus Deutschland

Für dein Fettwerden gibt es nicht viele Gründe, sondern nur einen: du hast mehr Kalorien gefressen, als du verbraucht hast. Dafür bist allein du verantwortlich! Und jetzt gib nicht der Krankenkasse dafür die Schuld, dass du dich nicht im Griff hast...!

22.07.2017, 13:33 Uhr     melden


mk-pfd

900 Kalorien am Tag wären der absolute Garant dafür, dass eine nachhaltige Abnahme nicht funktioniert. Ich empfehle als erste Lektüre das Buch "Fettlogik überwinden" (und den Blog dazu) - das bewegt viel im Kopf, und das ist das wichtigste. Dann den Grundbedarf berechnen und mit gesunder Ernährung ins Defizit kommen.

22.07.2017, 14:48 Uhr     melden


johannisbär aus Berlin, Deutschland

@ Kanato: Genau! Die Gesellschaft ist Schuld, wenn ein paar Leute ihr Leben nicht im Griff haben und solche Marotten entwickeln. Es liegt gar nicht an der Person an sich... so wird es sein!
Doch - Sucht ist eine Schwäche. Die Leute sind sich rein rational 100% über den Mist, den sie sich antun, bewusst, aber zu schwach, um diszipliniert dagegenzuhalten obwohl es technisch möglich wäre.

22.07.2017, 17:06 Uhr     melden


Kanato aus München, Deutschland

@johannisbär: Wenn jemand zum Beispiel aufgrund seiner Figur gemobbt wird, die Person irgendwann magersüchtig wird, dann ist die Gesellschaft Schuld, denn diese hat den Betroffenen psychisch fertig gemacht.
Aber man merkt, dass du noch nie solche Erkrankungen erlebt hast. Du hast keine Ahnung, was in den Betroffenen vorgeht, warum sie so handeln. Niemand wird mit einer Sucht geboren, es sind gewisse Erfahrungen im Leben, die dazu führen können. Und ja, an gewissen Dingen ist die Gesellschaft Schuld. Denkst du, jemand, der täglich gemobbt wird, ist in der Lage, sein Leben im Griff zu haben? Wir sind nun mal alle keine Roboter, die Tag für Tag perfekt funktionieren. Und solltest du so etwas nicht nachempfinden können, hast du kein Recht dazu, Betroffenen Schwäche vorzuwerfen. Nicht jeder kann alles locker wegstecken und deine Kommentare sind schlichtweg eine Beleidigung.

22.07.2017, 17:31 Uhr     melden


PupsiKopf

Jeder hat so seine eigene Art zum abnehmen. Du hast hier einige Tips bekommen. Viele sind schon ganz richtig. Aber und damit steht und fällt einfach alles. Du musst deine Arschbacken zusammenkneifen! Es geht nicht ohne disziplin. Egal was du machst. Ich sags dir ganz offen. Jedesmal wenn du Probleme hast und anfängst dich vollzustopfen ist es nicht die Krankenkasse die dich sterben lassen will, sondern du selber. Aus deiner geschildetern Situation hast du nur zwei Optionen. Geh und nimm dir einen Therapeuten und Ernährungsberater oder reiß dich verdammt noch mal zusammen. Ich kann dir übrigens das Buch Fettlogik überwinden von Nadja Herrmann empfehlen. Lies das. Dann schaffst du es. Da bin ich mir sicher. Viel Erfolg, das meine ich ernst!

22.07.2017, 20:23 Uhr     melden


kugelmoped

mit 170 Kilo hast du einen Grundumsatz von ca 4000 Kalorien. Ohne Bewegung.

Also die 4000 Kalorien wirst du wohl irgendwie zu dir nehmen. Also sorge für weniger Input. 2000 sollten reichen. Schieb jetzt die Schuld nicht auf andere, versuch dich zu motivieren. Nerv trotzdem den Arzt und die Kassen, gib nicht auf. Du hast nur ein Leben, nutze die Chance es zu retten. Jetzt.

22.07.2017, 20:39 Uhr     melden


Anonühm;) aus , Deutschland

Ggf. Krankenkasse wechseln. Alle Krankenkassen bieten normalerweise Ernährungsberatung und Abnehmkurse an. Ich bin leider auch seit der Kindheit übergewichtig und bei mir wurde eine Kur abgelehnt, weil ich nicht dick genug war (gemobbt wird man von andern Kindern trotzdem). Habe dann auf eigene Faust abgenommen und den Jojo-Effekt live mit erleben dürfen. Deswegen: Keine Radikaldiäten! Bleib dran. Ich wünsche dir alles Gute.

23.07.2017, 08:49 Uhr     melden


Vicco aus Deutschland

@Kanato: Du willst jetzt nicht ernsthaft Magersucht mit Fettsucht vergleichen, oder??!
Das eine ist eine ernsthafte psychische Erkrankung, und das andere ist einfach nur Ergebnis mangelnder Selbstkontrolle sowie eines ungesunden Lebensstils.

23.07.2017, 12:07 Uhr     melden


carassi

Sucht hat nichts mit Schwäche zu tun. Sucht ist etwas, was sich schleichend entwickelt. Nicht rational darüber nachdenken zu können ist Teil der Sucht, Teil des Krankheitsbildes. Deswegen ist es auch so sinnlos, an den gesunden Menschenverstand eines süchtigen zu appellieren.
Auch ein Entzug hat nichts mit Stärke zu tun. Es gibt einen Spruch unter süchtigen in shg's: solange du kämpfst, verlierst du. Du musst akzeptieren, dass die Sucht stärker ist, erst dann hast du ne Chance.

Vicco, es gibt auch Essstörungen, die zu gewichtszunahme führen.

23.07.2017, 12:42 Uhr     melden


Gauloises19

Kann mir gut vorstellen, dass diese Kurplätze begrenzt sind und Menschen mit ernsthaften, medizinischen Problemen eben vorgezogen werden. Außerdem, wie erwähnt, ist es bei dir nun mal selbstverschuldet. Hol dir Unterstützung im Bereich Ernährungsberatung.

23.07.2017, 13:26 Uhr     melden


Kanato aus München, Deutschland

@Vicco: Beides sind Essstörungen. Beide Krankheiten haben etwas mit der Psyche zutun, nur, weil du etwas gegen fette Menschen hast, musst du keine Krankheit als mangelnde Selbstkontrolle ausgeben.

23.07.2017, 15:11 Uhr     melden


kicker1234

Du hast nicht ganz Recht. Nicht die Krankenkasse will, dass du stirbst. Nein, die Krankenkasse und viele andere Menschen möchten das.

23.07.2017, 17:55 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Vicco lass es. Kanato kann nur Leute runter machen, die nicht seiner Meinung sind.

23.07.2017, 19:51 Uhr     melden


Kanato aus München, Deutschland

Truth: sagt der Richtige. Du beleidigst zahlreiche Frauen und nennst Männer, die nicht deiner Meinung sind, ''Manginas''. Bitte mach dich nicht lächerlicher, als du es ohnehin schon bist.

23.07.2017, 19:56 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Kanato ich meinte Angina, da die immer im Winter draußen arbeiten. Da ging es um den Arbeitsschutz.
Aber ernsthaft, ich mache keinen Hehl draus ein verbitterter Irrer zu sein. Du hingegen spulst dich als gutes Beichthausgewissen auf.

23.07.2017, 20:16 Uhr     melden


Kanato aus München, Deutschland

Ich spiele mich nicht auf, du gehst mir nur so sehr mit deinen grenzdebilen Kommentaren auf die Nerven, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

23.07.2017, 20:37 Uhr     melden


PeterPanPie aus Österreich

Johannesbär, haha so ein Blödsinn, Kurplätze nur für Leute die ihr Lage nicht selbst verschuldet haben. Wo fängt das bitte an und wo hört das auf? Ein großteil der Erkrankungen in unserer modernen Gesellschaft ist auf jene zurückzuführen. Rückenschmerzen von zu wenig Sport und Bewegung, sollen die dann auch alle nicht auf Kur gehen dürfen? Menschen die von ungesunder Lebensweise Herz und Gefäßerkrankungen bekommen auch nicht? Raucher die Lungenkrebs bekommen auch einfach verrecken lassen? Sich beim Freizeitsport verletzen ist ja auch selbst verschuldet, oder? Selten so gelacht also wenn wirklich nur “Unschuldige“ auf Kur gehen dürfen wären die Kurhäuser aber fast leer. Nene, die Leute zahlen ja auch Beiträge, nur weil sie psychisch krank sind dürfen sie keine Behandlung erwarten oder wie? Unrealistisch hoch zehn.

23.07.2017, 21:26 Uhr     melden


Niak

Meiner Meinung nach hat jeder Mensch seine Schwächen. Wer hier den Beichter eine Kur verweigern möchte, sollte sich erstmal selbst betrachten. Ich finde starkes Übergewicht ist ein ziemlich großes seelisches Leiden, was sich leider zum Teufelskreis entwickelt, weswegen sehr viele Menschen Probleme haben ihr Gewicht wieder runter zu bekommen. Man merkt leider meist sehr viel zu spät das mit seinen Gewicht etwas nicht stimmt, dann versucht man eine Diät und damit fängt der Teufelskreis schon an. Isst man zu wenig, stellt sich der Körper auf Sparflamme und man nimmt schneller wieder zu als man schauen kann, isst man zu viel bleibt der Erfolg aus, wenn man sich vorher damit nie befasst hat, ist es sehr schwer selbst abzuwägen wie viel schon zu viel ist und nicht jeder hat die Zeit alle seine Mahlzeiten zu analysieren, zumal das sehr schwer ist. Sobald der Erfolg ausbleibt, kommt der Frust, wenn man dann auch noch viel verzichtet hat, greift man oft zu den Sachen die einen glücklich machen (Zucker macht eben glücklich und ein Entzug von diesem ist eben auch ein Entzug). Hinzu kommt dass man sein Übergewicht leider erst bemerkt, wenn es völlig ausgeufert ist, wobei der Druck aufkommt, dass man etwas machen möchte was einen möglichst schnell aus diesen Leidensdruck entlässt. Alles was schnell geht, ist aber nicht gut und sorgt eigentlich dafür das man später schlimmer dasteht, weswegen ich jeden empfehlen würde seine Ernährung langsam umzustellen. Tausche aus Gerichten Dinge aus die gesünder und kalorienarmer sind und nur soweit das dieses Gericht dir trotzdem genauso gut schmeckt, so kommt kein Frust auf und auch kleinere Kalorien die gespart werden pro Mahlzeit ist ein Erfolg. Wenn man von Cola auf Wasser umstellt, spart man täglich wirklich haufenweise Kalorien ein und das jeden Tag. Zwar ist das anfangs echt schwer, aber dein Körper gewöhnt sich zunehmend an das Wasser, es ist also einer der leichten Dinge die man machen kann. Später werden dir andere Getränke meist zu süß vorkommen. Und so weiter, versuche Stück für Stück dein Leben zu ändern und freue dich über kleine Erfolge (also selbst wenn du noch nicht abnimmst, aber es schaffst regelmäßig 3 Liter Wasser zu trinken oder in ein Gericht eine Änderung vornehmen konntest, die das Gericht gesünder macht).

24.07.2017, 00:29 Uhr     melden


DeerHirsch aus münchen, Deutschland

Wende dich einfach an diverse Adipositas Kliniken in der nächst größeren Hauptstadt, die sind auf sowas spezialisiert und wissen wie man was schreiben muss damit die Krankenkasse es bewilligen (müssen), die verdienen ja damit ihr Geld und du bist quasi der "perfekte Kunde", ich denke aber das in der Gewichtsklasse keine Kuren usw mehr helfen um halbwegs auf ein "normales"/gesundes Gewicht zu kommen, die meisten haben dafür einfach nicht das genügende durchhalte vermögen, da es sich hier definitiv nicht um 15-25 kg handelt sondern ab 60 kg aufwerts, magenbypass ist die lösung, es gibt ein gerichtsurteil wo beschlossen wurde dass leute die einen BMI ab 50 haben, operiert werden müüüssseeen, also muss man sich nicht großartig mit der krankenkasse rumärgern sondern sie müssen es definitv zahlen, aber wie gesagt wende dich an eine adipositas klinik die werden dir da helfen, in münchen gibts sogar eine klinik die ein BMI ab 50+ programm anbieten, die streiten sich mit ihren eigenen anwälten um die kosten bei der krankenversicherung, so musst du nichts machen außer dich behandeln lassen , viel erfolg

24.07.2017, 12:06 Uhr     melden


WeiseFrau aus Berlin, Deutschland

Leg Widerspruch ein
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24.07.2017, 12:08 Uhr     melden


neoi

Die gesetzlichen Krankenkassen lehnen fast alle Anträge grundsätzlich beim ersten Mal ab, ohne Widerspruch geht da fast gar nichts. Leg Widerspruch ein und erst dann wird der Vorgang überprüft und vermutlich auch bewilligt.

24.07.2017, 12:32 Uhr     melden


candyman13280 aus Stuttgart, Deutschland

Solche Kuren werden bei der ersten Beantragung selten genehmigt. Schön Widerspruch einlegen, nochmal beantragen. Und wenn es sein muss - nochmal!

24.07.2017, 13:18 Uhr     melden


KingKurt

Ich finde hier kommen eine Reihe von Problemen zusammen, welche aber leider von keinem bisher erwähnt wurden. Angefangen dabei, dass Du, lieber Beichter, in erster Linie die URSACHEN dieser wirklich enormen Gewichtszunahe angehen solltest! Da es sich nach eigener Aussage um Frustration handelt, musst Du lernen diese anders zu kanalisieren. Des weiteren beschreibst Du ein immer enger werdendes Bewegungsfenster - aber, bitte, wer versorgt Dich denn eigentlich mit Essen?!?...und bezahlt das auch noch?!? Ich tippe mal auf die Mama, denn Du wirst deinen Arsch sicher net mehr bewegen und das allein finanzieren können, oder?!?! Sie unterstützt also dein Fehlverhalten auch noch! - ich verwende extra net "Sucht", da ich es persönlich aus vorgenannten Gründen als Schwäche, pure Faulheit und fehlende Disziplin ansehe. Wenn man seinen Körper so schändet, iz das mMn respektlos gegenüber seiner eigenen Personen und des Lebens an sich, denn es hat weit mehr zu bieten als Frust und wer das net erkennt, mag in manchen Augen vielleicht krank sein; in meinen iz diese Person halt einfach nur dumm! Daran anschließend bin ich der festen Überzeugung, das Du ein generelles Problem hast und das heißt Dummheit! Du arbeitest net mehr, bist also zu haus, nehm ich mal ganz stark an. Dir liegen also den ganzen Tag die Informationen offen, Dich über deine Probleme zu informieren und Auswege zu suchen?!?! Statt dessen aber erdreistest Du Dich auch noch Dich hier in deiner Kleingeistigkeit aufzuregen, das neben dem Essen und dem Geld, welches deine Eltern Dir schon täglich in der Arsch stopfen, damit Du aus deinem Körper ein krankes Wrack machen kannst, nun noch net mal die Krankenkasse für Dich die Kosten löhnt, um Dir aus der Misere zu helfen?!? Das ganze formulierst Du dann auch noch so als wäre es eine auf Dich bezogene persönliche Aktion der Krankenkasse?!!? Geht´s noch?!?
Vielleicht iz das alles ein wenig hart, aber ich denke die Zeiten der Samthandschuhe sollten für Dich vorbei sein! Ich kann auch net mein ganzes Leben rauchen und mich dann über Lungenkrebs und ein frühes Ende beschweren. Wenigstens hast Du schon mal erkannt, das Du ein Problem hast. Wenn Du jetzt noch ein wenig deinen Kopf einschaltest, die Arschbacken zusammen kneifst (insofern noch möglich) und mal Attacke machst grundlegend was an Dir zu ändern, wirst Du mit spätestens 30 ein richtig geiles Leben mit nem gesunden Körper, Selbstbewusstsein und jeder Menge Frauen haben und Dich in Grund und Boden schämen für die verlorenen 20er und deine Kleingeistigkeit. Komm schon!

24.07.2017, 15:32 Uhr     melden


OnkelGertrud

Digga, die Kur wird nicht von der Kasse selbst bewilligt oder abgelehnt, sondern vom medizinischen Dienst. Widerspruch lohnt sich aber oft. Ansonsten gilt: wer selten zum Arzt geht und dann plötzlich ne Kur möchte, hat erstmal schlechte Karten.

25.07.2017, 19:01 Uhr     melden


Mrslaciny

vielleicht solltest du mit der Diät es langsam angehen lassen...wirklich langsam und deine Ernährung umstellen...das ist alles andere als schwer. Nun jaaa bestimmt schwer für dich persönlich weil du dem ganzen süßen und fettigen Zeug nicht widerstehen kannst, aber es funktioniert. Ich habe damals mit meinen 1,70 um die 100 Kilo gewogen und habe ganz alleine das Problem in die Hand genommen.. mittlerweile zeigt mir die Waage 65 Kilo an..es funktioniert,solange der Wille da ist..natürlich kann man unsere Gewichtsklasse nicht im geringsten vergleichen und das du es schwerer hast ist mir klar.... eventuell solltest du versuchen ein Gutachten vom Psychologen erstellen lassen und es bei anderen Ärzten versuchen.. vielleicht bringt es was... oder vielleicht solltest du auch in Betracht ziehen die Krankenkasse zu wechseln?? Scheiss Situation.. ich wünsche mir das beste für dich...

26.07.2017, 04:12 Uhr     melden


PaterAntigrassus aus Privatsache, Deutschland

Mimimi, ich bin so fett, ich bin so fett und alle anderen sind schuld daran. Und jetzt wollen sie auch noch verweigern, dass ich abnehme, die bösen Haider.

Merkste was?

Keine Absolution.

09.10.2019, 00:14 Uhr     melden


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