In die Brotdose gekotzt

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Kindergarten Ernährung

In die Brotdose gekotzt
Ich (w) habe damals beim gemeinsamen Frühstücken im Kindergarten in meine Brotzeitdose gekotzt. Danach wollte niemand mehr essen.

Beichthaus.com Beichte #00027640 vom 23.03.2010 um 01:14:50 Uhr (20 Kommentare).

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Missbraucht vom eigenen Vater

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Missbrauch Gewalt Verrat Familie

Ich (w/24) bin von meinem Vater in meiner Kindheit etwa ein Jahr lang sexuell missbraucht worden. Irgendwann wurde ich des Nachts wach und merkte, wie er an mir den Oralverkehr verübte. Ich musste niemals etwas bei ihm machen, was natürlich "positiv" an der Geschichte ist, wenn es überhaupt etwas positives zu berichten gibt. Ich war zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre alt, es endete als ich knapp 14 Jahre alt war. Ich habe niemals mit jemandem darüber gesprochen. Damals war noch eine relativ ruhige Zeit, da hat man nicht so oft über solche Themen geredet oder gelesen. Also fühlte ich mich alleine und verlassen. Trotzdem konnte ich mich auch meiner Mutter oder meinem Bruder anvertrauen. Aus heutiger Sicht kann ich es nicht mehr nachvollziehen, aber ich habe auch zu diesem Zeitpunkt zu ihm gestanden. Meine Mutter hat damals immer gesagt, dass sie jeden, der ihren Kindern etwas antut, umbringen würde, ich hab das mit 13, knapp 14 auch geglaubt. Also war ich ruhig, das war doch mein Papa, dem nichts passieren sollte. Als er dann versuchte, auch weiter zu gehen, ist bei mir irgendwie der Knoten geplatzt. Man muss dazu sagen, dass ich damals den irrwitzigen Gedanken hatte, selbst daran Schuld zu sein. Deswegen habe ich dann, wenn es passierte auch immer nur so getan, als wenn ich schlafen würde. Heute bin ich bedeutend schlauer.

Ich habe dann irgendwann versucht, mir das Leben zu nehmen, im Nachhinein hat sich rausgestellt, dass die Tabletten, die ich da so fleißig gefuttert habe, Schmerzmittel waren, die keinerlei Auswirkung auf dein Leben haben, zumindest nicht die gewünschte Wirkung. Stattdessen war mir äußerst übel. Mein Bruder (1,5 Jahre jünger als ich) hat mich dann am nächsten Morgen in einer ziemlich desolaten Verfassung "gefunden". Ich erzählte ihm, was knapp 1 Jahr lang geschehen war. Er hat mich dazu gedrängt, dass ich es meinem Vater sage, jedoch musste er mir das Versprechen geben, mit niemandem darüber zu sprechen, schon gar nicht mit unserer Mutter. Ich habe es dann meinem Vater gesagt, die Sache endete. Bis heute habe ich keine Entschuldigung gehört, die werde ich den Rest seines Lebens nicht hören. Mich bedrückt es allerdings, dass ich meinen kleinen Bruder dort hinein gezogen habe. Mittlerweile habe ich dank meines Freundes mit meiner Mama darüber gesprochen, Anzeige gegen meinen Vater erstattet und warte täglich auf das Ergebnis meines Gutachtens (zu meiner Glaubwürdigkeit, da es leider auch immer mehr junge Mädels gibt, die aus Rache jemanden des Missbrauchs bezichtigen, schlimm genug in der heutigen Zeit). Dieses Gutachten zusammen mit den Zeugenaussagen entscheiden, ob ein Verfahren eröffnet wird oder mangels Beweisen fallen gelassen werden muss. Das Verfahren ab Anzeigeerstattung dauert nun seit dem 14. November 2008 an, ich glaube nun fast gar nicht mehr an irgendeine Gerechtigkeit, da mein Vater in dieser Zeit weiter seinem Beruf als Erzieher in einem Kinderheim nachgehen darf.

Beichthaus.com Beichte #00027636 vom 22.03.2010 um 08:54:55 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Studentin als Gogo-Tänzerin

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Falschheit Lügen Arbeit Studentenleben Heidelberg

Ich beichte, dass ich mein gesamtes Studium als GoGo-Tänzerin finanziert habe. Drei bis vier mal in der Woche habe ich das gemacht. Es gab einen guten Lohn, rund 100 Euro, später dann auch 150 Euro pro Abend. So konnte ich mir alleine eine 3-Zimmer-Wohnung in Heidelberg leisten und hatte nie Geldsorgen. Mir hat es auch echt Spaß gemacht, es ist ja nichts Schlimmes dabei, man tanzt nur und die Leute fassen einen ja nicht an. Meine Familie und meine Freunde haben keine Ahnung gehabt. Sie dachten ich hätte immer Jobs gemacht, wie auf langweiligen Messen den ganzen Tag arbeiten oder im Café kellnern. Alle haben sich gewundert, warum ich so viel Geld hatte. Meinen Eltern habe ich erzählt, ich hätte eine wohlhabende Mitbewohnerin und meine Freunde dachten, meine Eltern würden mich so stark finanziell unterstützen. War echt eine chillige Zeit. Das einzige wovor ich Angst hatte, war dass mich einer meiner Freunde oder Studienkollegen beim Arbeiten sehen könnte. Kam aber zum Glück nie vor.

Beichthaus.com Beichte #00027631 vom 18.03.2010 um 21:18:45 Uhr in Heidelberg (30 Kommentare).

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Der Perfektionismus meiner Freundin

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Engherzigkeit Hass Verzweiflung Faulheit Partnerschaft Nieste

Ich habe eine Freundin, die eigentlich richtig perfekt ist. Mit perfekt meine ich, das sie mich sehr sehr viel verwöhnt. Wenn ich morgens z.B. mein Hemd aus dem Schrank hole, und sie frage ob sie das gebügelt hat (was sie immer macht) dann nimmt sie es mir aus der Hand, entschuldigt sich 1000 mal und bügelt es extra nochmal Frisch für mich. Wenn ich Abends im Internet Poker spiele und sage "Irgendwie hätte ich jetzt Lust auf einen Kakao" dann springt sie sofort in die Küche und macht mir einen warmen perfekten Kakao. Ich fahre seit 5 Monaten ihr Auto, und sie hat nichts dagegen weil sie meint sie kann auch mit der Bahn zur Arbeit fahren. Unsere Wohnung hält sie immer perfekt sauber, wenn ich etwas beanstande dann tut es ihr unendlich Leid. Wenn mein Lieblings-Käse im Kühlschrank fehlt, fährt sie los und kauft ein (auch wenn ich ihn z.B. gerade leer gegessen habe, macht sie sich nach dem Frühstück los und bringt neuen für das nächste Frühstück).
Doch dieser Perfektionismus, den sich eigentlich jeder wünscht hat seinen Haken. Sie hat 2 große Macken: 1. Sie sieht nicht gerade gut aus. 2. Sie ist nicht sehr intelligent. Wenn sie z.B. in Stress-Situationen ist (eine Stress-Situation ist für sie auch wenn der Käse leer ist) dann fängt sie an zu schwitzen und kann kaum noch reden und weiß nicht mehr was sie sagen soll. Sie kann sich keine Rezepte merken, und schreibt sich ALLES auf, selbst die Ofen-Temperatur für eine Pizza z.B., in der Wohnung findet man bei uns in fast jeder Schublade ihre "Merkzettel" für irgendwelche komischen Dinge. Jetzt gerade mache ich meine Schreibtisch-Schublade auf und sehe z.B. einen Zettel wo drauf steht, wie man den Computer runterfährt, falls ich ihn mal an lasse.
Mir tut meine Freundin irgendwie sehr Leid, ich beanstande schon nichts mehr und kaufe selber ein, muss dann aber sowas hören wie "das hättest du mir auch sagen können", und halte dieser Perfektion langsam nicht mehr aus. Die Frau macht mich wirklich verrückt. Ich hab das Gefühl wenn ich Schluss mache bringt die sich um oder lässt sich in ihrem Kummer irgendwo einweisen, keine Ahnung wie ich da wieder raus komme. Ich wohne seit einem Jahr jetzt mit ihr zusammen, mir kommt es vor als hätte ich Hotel-Mama nie verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00027628 vom 17.03.2010 um 16:05:26 Uhr in Nieste (46 Kommentare).

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Kiffen, trinken, klauen

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Drogen Trunksucht Diebstahl Verschwendung Oldenburg

Ich beichte, dass ich mal in der Stadt am Saufen war und auch gekifft habe. Da ich nicht mehr wusste, wo mein Fahrrad stand, "musste" ich mir eins klauen, um nicht nach Hause laufen zu müssen. Das war auch nicht das erste Mal. Ich bin also losgefahren, aber weiß nicht mehr genau wo lang. Jedenfalls, es war schon hell geworden, kam ich an einem Haus vorbei, aus dem gerade jemand herauskam, um die Ecke ging und die Tür angelehnt ließ. Ich, so mega dicht, wie ich war, kam auf die Idee mal dort reinzuschauen. Drehte mit dem Fahrrad um und stellte es vor der Haustür ab. Ich ging einfach dreist rein und lehnte die Tür wieder hinter mir an. Ich ging, glaube ich, durch einen kleinen Flur und ins nächste Zimmer. Dort angekommen, dachte ich mir, dass ich ja mal in den Kleiderschrank gucken könne. Da ich sowieso neue Klamotten brauchte, durchwühlte ich den ganzen Schrank, bis ich einige gute Hosen und T-Shirts fand. Die anderen Klamotten hatte ich einfach hinter mich auf den Boden geworfen.
Als ich nun die Sachen hatte, kam ich mir ein bisschen schlecht vor und kramte in meinen Hosentaschen und fand noch 5 Euro. Diese legte ich einfach auf den Tisch und verschwand wieder aus dem Haus.
Draußen legte ich die Sachen in den Fahrradkorb, der vorne angebracht war. Schnell stieg ich wieder aufs Fahrrad und fuhr los. Ein paar Straßen weiter wurde ich von irgendetwas abgelenkt, guckte nach rechts und fuhr volle Kanne gegen ein Strassenschildpfeiler. Zum Glück ist mir nichts passiert, da ich mich noch abrollen konnte, aber der Korb war total eingedrückt und die ganzen "gekauften" Klamotten lagen überall rum. Ich sammelte sie schnell wieder ein und quetschte sie wieder in den Korb.
Irgendwann bin ich dann irgendwie zu Hause angekommen und stellte das Fahrrad in den Schuppen, nahm noch die Sachen mit in mein Zimmer und bin eingepennt.


Am nächsten Morgen wachte ich auf und dachte im ersten Moment, dass ich das alles nur geträumt hätte. Aber als ich dann die Hosen usw. auf dem Boden sah, wurde mir klar, dass ich wieder mal voll die Scheisse gebaut hab. Zudem waren die Klamotten viel zu groß für mich und ich überlegte, wie ich die Sachen wieder loswerden könnte, ohne dass irgendjemand etwas merken würde. Am Abend, als es dunkel wurde und ich einigermaßen ausgenüchtert war, packte ich die Sachen in meinen Rucksack, stieg auf das geklaute Bike, fuhr zum nächsten See und schmiss die Klamotten dort einfach hin. Hatte vorher durch einen Anruf beim Kumpel erfahren, wo mein Fahrrad steht und fuhr dann mit dem Geklauten hin. Stellte es ab und fuhr mit meinem wieder nach Hause. So, das Fazit dessen ist, dass ich nicht mehr soviel trinken und grüne Pflanzen rauchen sollte und ich im Prinzip 5 Euro umsonst ausgegeben habe. Naja die Kleidungstücke waren wohl auch etwas wert und ich finde meine Aktion echt dreist und auch peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00027612 vom 12.03.2010 um 01:12:20 Uhr in Oldenburg (33 Kommentare).

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