Der Schneeberg

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Rache Stolz Auto & Co. 50+ Aachen

Der Schneeberg
Nachdem die ersten heftigen Schneefälle in NRW eingesetzt haben, quollen die Bürgersteige über vor Schnee und die Straßen waren kaum befahrbar. Ein älterer Herr, der ungefähr gegenüber von mir wohnt, hat die lästige Angelegenheit, beim extrem langsamen rückwärts-rollen aus seiner Einfahrt penetrant die Hupe zu betätigen, damit auch ja keiner von den vielen Fußgängern, die Samstag oder Sonntag Morgen um 7:30 Uhr auf den Bürgersteigen unterwegs sind durch sein überhastetes Fahrmanöver überfahren wird. Dass andere dadurch genervt oder aufgeweckt werden stört ihn wenig. Hinzu kommt, dass er das Schneeschippen ein wenig zu ernst nimmt. Er hat das Auto meiner Eltern vorne und hinten so mit Schnee zugeschippt, dass sie nicht mehr wegfahren konnten. Auf den freundlichen Hinweis, dass ein circa kinderwagenbreiter Pfad auf dem Gehweg reicht, um der Räumpflicht genüge zu tun und dass die Autos ja auch noch weg müssten, kam keine Reaktion außer ein mürrisches "irgendwo muss der Schnee ja hin". Nebenbei muss ich erwähnen, dass wir einen sehr breiten Bürgersteig haben und davor noch extra Parktaschen für die Autos sind. Der Alte hat also den Schnee bis dahin geschippt anstatt ihn am Rand des Bürgersteiges zu lassen.

Zwei Wochen später, als ich zum Training fahren wollte, war mein Auto dran. Egal wie lange und intensiv ich versucht habe, den Schnee zu räumen, ich kam nicht aus der Parklücke. Er hatte sogar von der Bürgersteig-Seite aus den Schnee an meinem Auto bis hoch zum Türgriff festgepappt. Das durfte nicht ungesühnt bleiben. In der Nacht des folgenden Tages habe ich mit drei Freunden, vier Schneeschaufeln und einer Schubkarre einen riesigen Schneehaufen direkt vor seiner Ausfahrt aufgetürmt. Fast der gesamte Schnee der Straße war vor seinem Tor, mannshoch gestapelt. Die kleine Tür an der Einfahrt habe ich natürlich freigelassen damit er noch aus dem Tor kommt um den Haufen zu begutachten.

Das beste kommt erst noch. Als dann am Weihnachtsmorgen das Räumfahrzeug der Stadt kam und einen Riesenschneeberg zu unserem dazu stellte, weil die Jungens wohl dachten es wäre dafür gedacht, konnte ich kaum noch vor Lachen. Einen so großen Schneeberg hatte ich bis dahin kaum gesehen! Ein schlechtes Gewissen habe ich dennoch, da der Berg nach der Hilfe des Räumfahrzeugs so hoch war, dass es Wochen gedauert hat bis der Mann aus seiner Einfahrt kam.

Beichthaus.com Beichte #00028498 vom 09.01.2011 um 20:53:45 Uhr in Aachen (42 Kommentare).

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Hausverbot in einem Londoner Club

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Drogen Schamlosigkeit Unreinlichkeit Ekel Last Night London

Mein Freund und ich wurden in einem Londoner Szene Club rausgeworfen wegen Sex auf der Toilette. Wir waren eigentlich nur gemeinsam drin um zu koksen, was natürlich noch schlimmer gewesen wäre. Was sie auch nicht wissen: kurz vorher habe ich dort in einer dunklen […]
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Beichthaus.com Beichte #00028497 vom 09.01.2011 um 20:34:47 Uhr in London (44 Kommentare).

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Meine krankhafte Eitelkeit

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Eitelkeit Maßlosigkeit Verschwendung Verzweiflung Osnabrück

Ich (w/21) muss beichten, dass ich krankhaft eitel bin. Ich leide seit Jahren unter starken Depressionen, bin auch in Behandlung. Da ich wegen meiner Erkrankung nicht erwerbsfähig bin, bekomme ich Grundsicherung für Arbeitsunfähige. Wenn man die Kosten für Miete, Nebenkosten, Internet und so weiter abzieht bleiben mir im Monat 260 Euro zum Leben. Eigentlich käme ich damit super aus, wenn ich nicht so eitel und kaufsüchtig wäre. Ich verlasse das Haus nie ohne drei Schichten Make-up und es ist auch schon des öfteren vor gekommen, dass ich abends vor einem verschlossenem Supermarkt stand, der um 22 Uhr schließt, nur weil ich um 20:30 Uhr meinte loszugehen, aber mich noch einmal vorher schminken musste. Diese Unmengen an Kosmetika und Klamotten kosten mich im Schnitt monatlich 150 bis 200 Euro. Ich plane schon immer am 5. eines jeden Monats was ich denn nächsten Monat kaufen werde. Hiermit möchte ich beichten, dass ich lieber hungere als unschön durch die Welt zu laufen. Eventuell werde ich es irgendwann schaffen so selbstbewusst zu sein, dass ich so etwas nicht mehr brauche, aber bis dahin werde ich wohl weiter mit der Sünde der Eitelkeit leben müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028494 vom 09.01.2011 um 16:13:49 Uhr in Osnabrück (42 Kommentare).

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Abkürzung bei 125 km Radrennen

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Betrug Ungerechtigkeit Sport Freiburg

Abkürzung bei 125 km Radrennen
Ich (m/25) fahre im gehobenen Amateurbereich Radrennen, oft an die 10-15 Touren pro Saison in ganz Deutschland. Im Sommer letzten Jahres habe ich an einem 125 km langen Rennen in Süddeutschland teilgenommen. Der Kurs war recht anspruchsvoll, da hoch und runter, auch vereinzelt über befestigte Feldwege, weil nicht alle Straßen gesperrt werden konnten. Ich fuhr in einer Ausreißergruppe, in einer langen Steigung verlor ich aber den Kontakt nach vorne. Irgendwann mal war ich ganz alleine, keine Streckenposten und Zuschauer. Ich hatte mich anscheinend verfahren, was eigentlich so gut wie unmöglich ist, da an jeder Kreuzung oder Biegung Streckenposten oder Polizisten stehen.

Ich bin dann trotzdem weitergefahren und habe schon überlegt mir die Startnummer abzunehmen und in den nächsten Ort zu fahren und mein Team anzurufen. Ich ließ es daher locker und radelte gemütlich in den nächsten Ort den ich sah. Im Ort war ich plötzlich wieder auf der Rennstrecke und die Ausreißergruppe, in der ich vorher war und die bestimmt schon 10 Minuten weg war, kam gerade aus einer Kurve. Ich bin dann weiter gefahren und habe mich der Gruppe angeschlossen und keiner, wirklich keiner hat es gemerkt. Alle aus der Gruppe dachten anscheinend, ich hätte auf der Abfahrt wieder Anschluss gefunden. Ich habe mir praktisch den halben Berg und rund 5 km gespart, wie ich später auf einer Karte sah. Ich bin dann bis zum Ziel in der Spitzengruppe mitgefahren und wurde Neunter. Zum Glück gab es dafür kein Preisgeld mehr, sonst hätte ich es da schon zugeben müssen, denn bisher habe ich keinem diese Geschichte erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00028493 vom 09.01.2011 um 14:01:26 Uhr in Freiburg (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Filmriss zum Jahreswechsel

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Trunksucht Maßlosigkeit Unreinlichkeit Last Night Silvester Hallbergmoos

Es passierte dieses Jahr an Silvester 2010/2011. Eine Freundin von mir wusste wo am besagten Abend eine große Party stattfinden sollte und zerrte mich mit hin. Es gab viel zu trinken, das neue Jahr wurde begrüßt. Alles war gut, bis FILMRISS! Ich wachte in meinem alten Kinderzimmer bei meinen Eltern auf. Ich wohne seit circa einem Jahr nicht mehr bei meinen Eltern, allerdings in derselben Stadt. Die Folgen von letzter Nacht: Nicht nur, dass ich an den Schrank, in den Schrank, an das Fenster, aus dem Fenster, ins Bett sowie mich selbst mit Kotze eingesaut habe. Nein, ich habe auch noch den kompletten Teppichfußboden vollgereiert. Anscheinend hatte ich in meinem Suff noch versucht mit einem Bademantel (wohl gemerkt, nicht mein Bademantel) alles sauber zu machen. Wobei ich hierbei eigentlich nur alles verteilt hatte. Es kommt allerdings noch dicker: Ich merkte plötzlich, dass meine rechte Hand höllisch schmerzte. Als später mein Vater meine Hand gesehen hat, brachte er mich sofort ins Krankenhaus. Diagnose: Mittelfinger gebrochen. Wieder zu hause angekommen, musste ich meiner Mutter dabei zugucken, wie sie mein Zimmer sauber machte. Ihr Blick war deutlich angewidert und ich fragte immer wieder "Kann ich dir helfen?", allerdings war uns Beiden klar, dass mit Gips das Mithelfen nicht wirklich möglich war. Einen Tag später erfuhr ich, dass der Teppich erneuert werden muss und ein Maler für die Wand bestellt wurde. Und nun zur Beichte: Lieber Papa, Liebe Mama: Ich bin nicht ausgerutscht, weil es glatt war und habe mir dabei den Finger gebrochen. Nein, ich weiß schlicht und ergreifend nicht mehr was passiert ist. Des weiteren habe ich keine Magen-Darm-Grippe gehabt. Nein, ich war einfach nur sterbensbetrunken gewesen. Tut mir sehr Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028485 vom 07.01.2011 um 03:17:32 Uhr in Hallbergmoos (25 Kommentare).

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