Nachbars Hund

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Boshaftigkeit Gewalt Rache Tiere Nachbarn

Der Hund unserer Nachbarn nervt total. Immer wenn jemand außen am Zaun entlanggeht, kommt er aus dem Haus geschossen und kläfft wie wahnsinnig, auch noch minutenlang, wenn die Passanten schon weg sind. Er denkt wohl jedes mal, er hätte diese in die Flucht geschlagen und damit seine Familie vor dem Untergang gerettet. Wenn ich mit unserem Hund, der höchstens alle drei Monate kurz bellt, dreimal am Tag vorbeikomme, ist es das selbe Theater. Obwohl diese bekloppte Töle uns seit vielen Jahren kennt. Vor drei Jahren waren sie nach Beschwerden der Nachbarn schon monatelang mit ihm beim Hundepsychiater, aber das hat nur ein paar Wochen geholfen. Ich habe mir vor drei Wochen eine große Wasserpistole gekauft. Es ist eher eine Wasserkanone, so eine richtige Wumme, geiles Teil. Als die Töle neulich wieder kläffend auf mich zuschoss, habe ich ihm damit die volle Dröhnung verpasst. Quiekend wie ein Ferkel rannte er sofort ins Haus zurück. Seither kommt er immer noch auf mich zugerannt, wenn ich vorbeigehe, aber sobald er mich erkennt, zieht er den Schwanz ein und hält die Schnauze. Bei Fremden kläfft er aber immer noch. Den Nachbarn habe ich nichts gesagt, aber sie riechen wohl allmählich Lunte, denn seit ein paar Tagen sind sie zu mir sehr zurückhaltend und wortkarg. Hoffentlich hat der Hund kein Trauma davongetragen. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00028522 vom 14.01.2011 um 12:50:31 Uhr (40 Kommentare).

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Restaurantfachkraftprüfung

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Rache Boshaftigkeit Restaurant Freiburg

Letzten Sommer war ich als Gast zu einer Restaurantfachkraftprüfung eingeladen. Mich hat fast der Schlag getroffen als ich den mir zugeteilten Restaurantfachmann auf mich zukommen sah. Es war doch tatsächlich der Sohn des Lehrers der mir damals das Schulleben zur Hölle gemacht hat! In diesem Augenblick verspürte ich ein Rachegefühl. Ich gab an diesem Abend mein bestes, um den jungen Mann durchfallen zu lassen. Immer als ein Prüfer ein Auge auf den Kellner hatte, viel dann mal plötzlich ein Glas um oder ich ließ die Gabel verschwinden und fragte laut nach einer solchen. Natürlich war auch wie durch ein Wunder meine Serviette schmutzig, die Teller standen schief und die lockere Kerze fiel aus der Halterung. Das ganze machte den Prüfling natürlich noch nervöser und anfälliger für Fehler. Das Ergebnis viel knapp aus, zum Glück hatte er fast volle Punktzahl beim Schriftlichen Teil und durfte sich ab diesem Abend Restaurantfachmann nennen. Schon am morgen danach hatte ich ein schlechtes Gewissen, eigentlich ist so was bösartiges nicht in meinem Sinne. Ich beichte also, das ich einen Unschuldigen für die Fehler seines Vaters büßen ließ. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00028519 vom 14.01.2011 um 02:03:25 Uhr in Freiburg (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Begegnungen mit alten Menschen

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Ignoranz Vorurteile Zorn 50+

Begegnungen mit alten Menschen
Ich (w) bin Studentin im zweiten Semester. Jeden Tag fahre ich circa eine Stunde Zug, um von meinem Heimatort zu meiner Uni zu gelangen. Vorgestern saß ich mit einer Freundin auf einem Vierersitz neben dem Fahrradabteil mit den Klappsitzen. Das Fahrradabteil war komplett leer, bis auf einen jungen Mann. An einer Haltestelle stieg dann ein älterer Mann mit seinem Fahrrad ein, dem ich eigentlich nicht weiter Beachtung geschenkt hätte. Aber der ging ins praktisch leere Fahrradabteil und motzte den jungen Mann, der allein dort saß, an, er sollte (wörtlich!) "Den Arsch bewegen, der Platz ist für Fahrräder reserviert". Kein "Guten Tag", kein "Bitte". Sowohl meine Freundin als auch der junge Mann als auch ich waren erst mal ziemlich fassungslos, da die Reihe gegenüber komplett leer war aber der ältere Herr sein Fahrrad natürlich genau dahin stellen wollte, wo der junge Mann saß. Von dem netten Herrn kam dann noch "Ich hab immer Recht, also mach gefälligst was ich sag!". Der junge Mann stand dann wortlos auf und setzte sich auf die Reihe gegenüber und der freundliche Mensch hatte also "endlich" Platz für sein Fahrrad - und bedankte sich noch nicht mal.
Meine Freundin und ich tauschten Blicke aus und dachten uns unseren Teil. Da hörte ich auf einmal "Da braucht ihr gar nicht so dumm zu gucken!" Verdutzt blickte ich mich um und tatsächlich: Der ältere Herr fixierte uns und diese unverschämten Worte waren an uns gerichtet! Da konnte ich mich endgültig nicht mehr zurückhalten und sagte: "Entschuldigen Sie mal, aber beleidigen lassen muss ich mich nicht! Und ihr Verhalten ist unter aller Sau, Sie hätten den jungen Mann nur freundlich bitten brauchen!" Stand der nette Mann doch im Ernst auf, kam auf uns zu, setzt sich zu uns auf den Vierer und sagt zu mir: "Okay, Mädel, dann werde ich dir das jetzt mal erklären!" Ich darauf: "Danke, ich verzichte. Auf ihre Gesellschaft auch." und meine Freundin und ich wechselten das Abteil.

Für den Rest der Heimfahrt war ich relativ schlecht gelaunt, was sich auch nicht dadurch gebessert hat, dass meine Mutter mich anrief und bat, auf dem Rückweg was aus dem Supermarkt mitzubringen. Als ich dann an der Kasse stand, wurde ich von einer älteren Dame mit zwei Sachen angesprochen: "Darf ich mal vor?". Da ich auch relativ wenig auf dem Band hatte sagte ich "Nein", da ich der Meinung war, dass sich die nette Frau die zwei Minuten auch gedulden kann. Daraufhin knallte sie ihre Sachen aufs Band und fauchte: "Rotzgöre! Was suchst du überhaupt hier? Solltest du nicht in der Schule sein?" In dem Moment hätte ich fast glauben können, dass es heute alle alten Menschen auf mich abgesehen haben. Am Ende meiner Geduld fauchte ich dann: "Ich bin volljährig und Studentin, gute Frau! Und was machen Sie hier? Sollten Sie nicht im Altersheim sein?". Alle an der Kasse inklusive Kassiererin haben sich sehr offensichtlich das Grinsen verkneifen müssen, zudem die nette Dame knallrot anlief und mich anschrie: "Also diese Jugend von heute hat einfach kein Respekt mehr vor dem Alter!". Ich wurde glücklicherweise gerade abkassiert und als ich dann meine Sachen in aller Ruhe eingepackt hatte hab ich der netten Frau noch reingedrückt: "Das Alter hat doch offensichtlich auch keinen Respekt vor der Jugend, warum also sollte es umgekehrt so sein?" und hab den Laden verlassen. Die Alte hat mir dann noch fröhlich hinterhergezetert.

Ich möchte beichten, dass ich mich zwei Mal an einem Tag älteren Menschen gegenüber verhältnismäßig respektlos verhalten habe, was eigentlich absolut nicht meine Art ist. Im Gegenteil, ich habe eigentlich großen Respekt vor älteren Menschen und beschäftige mich auch gerne mit unserer älteren Dame von nebenan. Ich kann es nur einfach absolut nicht abhaben, wenn diese älteren Herrschaften sich jede Frechheit herausnehmen und glauben, sie können sich Jugendlichen oder jungen Erwachsenen gegenüber jede Frechheit erlauben. Richtig Leid tut mir eigentlich nur die Kassiererin, die nach der Aktion im Supermarkt noch die unverschämte Frau am Hals hatte. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00028512 vom 12.01.2011 um 14:11:19 Uhr (58 Kommentare).

Gebeichtet von Verus
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Ohne Respekt

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Gewalt Hass Vorurteile Schule Familie Hamburg

Meine Eltern kommen aus Afghanistan. Ich bin in Hamburg geboren und wuchs in einer Gegend auf, in der sehr viele Ausländer wohnen und jeder Jeden kennt. Schon als Kind hatte ich (w/22) mit meinen Geschwistern eine sehr schwierige Beziehung zu meinem Vater. Er war uns immer sehr fremd und nach der Trennung meiner Eltern (da war ich ungefähr 6 Jahre alt) hatte sich alles verschlimmert. Die Familie meines Vaters hat sich regelrecht gegen uns gestellt. Natürlich hatte sich das herumgesprochen und Jeder meinte, das Recht zu haben, sich da einzumischen. Laut Aussagen standen wir im Unrecht, weil wir unseren Vater und Ehemann nicht genug Respekt entgegengebracht haben. Wir wurden von Jedem gemieden, uns wurde gedroht und in der Schule fing der Horror erst an. Ungefähr 90 Prozent aller Schüler waren Ausländer und irgendwie haben die das mitbekommen. Meine Geschwister und ich wurden jeden Tag nach Hause gejagt und wir kamen ständig mit irgendwelchen blauen Flecken nach Hause. Über die Jahre wurden sie immer brutaler und das schlimmste was mir je passierte, war ein gebrochener Kiefer. Der Schulwechsel brachte uns leider auch nicht viel. Irgendwann mal wollte die Familie meiner Mutter nicht mehr mitziehen, ihnen war das alles zu viel und so kehrten sie auch uns den Rücken. Dadurch hat meine Mutter jeden Halt verloren, und die Beziehung zwischen uns ging auch kaputt. Sie fing an verschiedene Tabletten zu nehmen, hat sich im Haus verkrochen und nahm an Gewicht ab, bis sie magersüchtig wurde. Ein paar Jahre später wurde sie eingewiesen. Meine Geschwister und ich gehen alle unterschiedlich damit um. Der Umzug in eine ganz andere Gegend tut mir gut und ich bereue, das nicht viel früher gemacht zu haben. Ich gehe meine Mutter nicht oft besuchen, weil es mir das Herz zerbricht, sie so zu sehen und alte Wunden wieder geöffnet werden. Nun zu meiner Beichte: Ich beichte hiermit über die Jahre einen Hass gegen meine Kultur und meine Landsleute aufgebaut zu haben. Ich meide Jeden, der aus Afghanistan kommt oder mit meinen Landsleuten zu tun hat und verurteile alle sofort, auch wenn ich weiß, das nicht alle gleich sind. Ich habe über die Jahre geschworen, nicht mehr afghanisch zu sprechen und jetzt habe ich die Sprache wirklich verlernt. Viele sagen jetzt bestimmt, dass man seine Wurzeln nie vergessen soll und seiner Kultur und Religion treu bleiben soll. Aber bei mir ist leider der Zug abgefahren.

Beichthaus.com Beichte #00028507 vom 11.01.2011 um 11:19:28 Uhr in Hamburg (39 Kommentare).

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Frauen bevorzugt

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Ungerechtigkeit Wollust Arbeit Frechen

Im letzten Sommer habe ich wieder bei uns im Freibad ehrenamtlich als Bademeister gearbeitet. Ich mache den Job schon viele Jahre und so hat man mir zum ersten mal die Kompetenz gegeben, dass ich mir mein Bademeister-Team selbst zusammenstellen kann. Insgesamt sollte ich 5 Kollegen einstellen. Wir arbeiten dann in 2 3er Teams verteilt in Früh- und Spätdienst. Auf unsere Anzeige haben sich etwa 20 Leute gemeldet, davon 7 Frauen. Ich habe alle 5 offenen Stellen mit den hübschesten der 7 Frauen besetzt, dabei machten alle Männer einen besseren Eindruck. Ich Tat das nur, damit ich genug zu spannen habe und damit eventuell das ein oder andere Date herausspringt.
Die Schwimmbadeleitung hat sich sicherlich ihren Teil dazu gedacht, mich aber nie darauf angesprochen. Dennoch habe ich meine Kompetenzen aus lüsternen Gründen schamlos ausgenutzt, dass es mir mittlerweile vor allem für die anderen Bewerber Leid tut. Ich denke diesen Sommer werde ich mixed Teams einstellen, wenn man mich noch lässt.

Beichthaus.com Beichte #00028503 vom 10.01.2011 um 20:36:23 Uhr in Frechen (27 Kommentare).

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