Arbeitsverhalten meinem Gehalt anpassen

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Neid Faulheit Trägheit Ludwigsburg

Ich möchte hiermit beichten, dass ich mittlerweile mein Arbeitsverhalten meinem Gehalt angepasst habe. In unserer Firma bin ich als Berufsneuling schlecht bezahlt im Vergleich zu anderen Kollegen. Allerdings wälzen diese ihre Arbeit auf mich ab. Am Anfang habe ich mir auch wirklich große Mühe gegeben, da ich meinem Chef beweisen wollte, dass ich mein Geld wert bin. Das ging dann so lange bis ich herausfand, dass meine Kollegen teilweise das Doppelte bis Dreifache von meinem Gehalt verdienen und dabei nicht pro Monat circa 20 Überstunden ansammeln.


Irgendwann bin ich dann dazu übergegangen, mein Arbeitsverhalten anzupassen und verbringe somit knapp 50 Prozent meiner Arbeitszeit damit, dass ich im Internet surfe, rauchen gehe oder in unserer Kantine die Kaffeemaschine neu einstelle. Eigentlich tut es mir ja kein bisschen Leid, aber ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem manchmal, vergeht aber wenn ich wieder Internet surfe.

Beichthaus.com Beichte #00030006 vom 23.05.2012 um 13:53:20 Uhr in Ludwigsburg (22 Kommentare).

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Das 6-Tage-Shirt

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Unreinlichkeit Ekel Trägheit Gießen

Das 6-Tage-Shirt
Ich (m/24) habe 6 Tage das gleiche T-Shirt getragen. Normalerweise wechsele ich alle drei Tage, ist schonmal vorgekommen, dass ich es vier Tage anhatte, aber diesmal sind es hat sechs geworden und das kam so: Am Dienstag habe ich das T-Shirt frisch angezogen und hätte es eigentlich nur bis Donnerstag getragen, aber Freitag früh habe ich verschlafen, bin dann aufgestanden und hab mich nur schnell angezogen, ohne mir Gedanken darüber zu machen. Abends bin ich dann mit einem Kollegen noch einen Trinken gegangen und war dann am Ende nicht mehr fahrtauglich, also habe ich dann bei meinem Kumpel gepennt. Da das nicht geplant war und ich folglich keine Sachen zum Wechseln dabei hatte, habe ich das Shirt, so wie alles andere auch, am Samstag wieder angezogen. Als ich dann am Samstag Nachmittag heimgegangen bin, musste ich mich noch ein paar Stunden an den Schreibtisch setzen. Ich wollte abends duschen und dann auch das Shirt in die Wäsche tun. Als ich dann endlich mit allem fertig war, habe ich mich nicht mehr zum Duschen aufraffen können. Ich habe mir dann vorgenommen, am Sonntagmorgen (heute) zu duschen. Als ich dann heute früh aufwachte, klingelte es an der Tür. Es war mein bester Kumpel, der gerade umzieht und mich fragte, ob ich beim Möbelschleppen helfen könnte. Ich sagte ja, zog einfach meine Sachen von den Vortagen wieder an (duschen vor dem Möbelschleppen wäre sowieso sinnlos gewesen) und ging mit. Wir haben den ganzen Tag geschleppt und uns dann Pizza bestellt und noch über Gott und die Welt gequatscht. Als ich vor einer Stunde heim kam, beschloss ich, dass ich heute endlich duschen muss. Das habe ich jetzt auch getan und das Shirt ist endlich in die Wäsche gewandert.

Beichthaus.com Beichte #00029871 vom 19.03.2012 um 00:02:51 Uhr in Gießen (34 Kommentare).

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Langeweile auf der Arbeit

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Faulheit Trägheit Falschheit Arbeit Tessin

Ich verdiene 3.600 EUR netto im Monat. Während meiner 8,5 Stunden Arbeitszeit arbeite ich effektiv ungefähr 1-1,5 Stunden, ansonsten mache jeden Tag eine gute Stunde Mittagspause und gehe immer circa 30 Minuten früher nach Hause. Den Rest der Zeit surfe ich im Internet oder trinke Kaffee. Ich möchte beichten, dass ich extrem gelangweilt bin und es mir ziemlich schwer fällt mich zu motivieren, falls es doch mal was zu "arbeiten" gibt. Meinen Freunden, Verwandten und Bekannten erzähle ich allerdings immer wie anstrengend und anspruchsvoll mein Job doch sei.

Beichthaus.com Beichte #00029859 vom 13.03.2012 um 11:12:40 Uhr in Tessin (35 Kommentare).

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Die letzten Tage im alten Job

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Faulheit Trägheit Falschheit Arbeit Siegburg

Ich habe vor kurzem bei meinem Arbeitgeber gekündigt und mit Abzug vom angesammelten Urlaub und Überstunden war mir klar, dass ich nur noch zwei Wochen arbeiten musste. Meine Aufgaben soll jetzt jemand übernehmen, der davon absolut keine Ahnung hat, und ich soll ihn halt halbwegs noch einweisen. Mein Chef will, dass ich ihm irgendwelche Listen mit anstehenden Aufgaben schreibe. Ich habe dazu absolut keinen Bock mehr und lüge ihn auch an, dass ich noch dies und jenes mache. Dabei surfe ich den ganzen Tag im Internet, trinke Kaffee en masse, unterhalte mich mit Kollegen und falle vor lauter Langeweile beinah vom Stuhl. Aber das ich noch irgendwas noch so kleines produktives machen könnte; darauf würde ich im Leben nicht mehr kommen.
Ich war sonst immer sehr arbeitsam und motiviert, aber seitdem raus ist, dass ich die Firma verlasse, geht gar nix mehr.
Mir tut es so Leid, dass mein Kollege bald meine ganze untätige Zeit aufholen muss und ich mich einfach für gar nix mehr motivieren kann. Ich gehe auch jeden Tag mit einem schlechten Gefühl nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00029831 vom 29.02.2012 um 21:37:43 Uhr in Siegburg (Barbarossastraße) (14 Kommentare).

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Aufräumen nach der Party

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Boshaftigkeit Faulheit Trägheit Last Night WG Heinsberg

Eine Zeit lang habe ich mit einem guten Kumpel zusammen gewohnt. Zu dieser Zeit war er beim Bund und ich war ganz normal arbeiten. Mein Kumpel nahm es mit der Pünktlichkeit nie so genau, weswegen er schon mehrfach Ärger bei der Bundeswehr bekommen hatte, wenn er malwieder verschlafen hat. An einem Wochenende als er zuhause war, hat er Samstags spontan eine "kleine" Party bei uns gefeiert. Im Normalfall ja kein Problem. Nur besagter Herr sah es wohl Sonntags nicht ein, alles wieder sauber zu machen. Das volle Programm: Umgekippte Bierflaschen, Küche versaut, alles voller Kippenstummeln, umgehängte Bilder und ein kaputter Spiegel. Ich habe nicht eingesehen auch nur einen Finger krumm zu machen, da ich bei dieser Party nicht einmal anwesend war. Als ich Sonntag Abend von meiner Freundin nach Hause kam, sah ich das Unheil. Die Bude sah genau so aus, wie ich sie Mittags verlassen hatte. Stinkig und versifft!
Mein Kumpel war in Seelenruhe am ratzen. Meine Versuche ihn zu wecken scheiterten. Er wird dann leicht aggressiv.
Aber nicht mit mir! Ich habe kurzerhand die Akkus aus seinem Wecker genommen.


Am nächsten Morgen als mein Wecker klingelte, bin ich in aller Seelenruhe aufgestanden, habe mir einen Kaffee gemacht und habe dann mal, mit mir im inneren Einklang, an seine Zimmertür geklopft. Das "Verpiss dich" was er mir zurückrief war wie Musik in meinen Ohren. Aber ich habe mal auf ihn gehört und ihn in Ruhe gelassen. An diesem Morgen bin ich extra länger zuhause geblieben (Danke Gott, dass es Gleitzeit gibt!) um noch mitzubekommen wie er checkt, dass er total verpennt hat. Es hat leider ein bisschen lange gedauert, aber das laute "F**K!" aus seinem Zimmer war es wert.
Ich bin als glücklicher Mensch Montags auf die Arbeit gefahren. Für meinen Kumpel war das nicht so angenehm. Er kam vier Stunden zu spät bei seiner Kaserne an und bekam wegen wiederholter Verspätung zwei Wochen Bunker aufgebrummt.
Ich musste die Bude zwar alleine sauber machen, aber hatte dafür das nächste Wochenende sturmfrei. Im Nachinein tut mir die Aktion leid, da sich seine langjährige Freundin wohl an diesem Wochenende von ihm getrennt hat und er einfach kein Bock hatte aufzustehen um überhaupt irgendwas zu tun. Aber er hätte ja auch was sagen können.

Beichthaus.com Beichte #00029756 vom 30.01.2012 um 09:52:36 Uhr in Heinsberg (Apfelstraße) (11 Kommentare).

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