Das Mädel mit der Wodka-Flasche
Beichthaus.com Beichte #00029751 vom 27.01.2012 um 02:33:35 Uhr in Mühlheim an der Ruhr (30 Kommentare).
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Irgendwann hörte ich eine Frauenstimme die fragte ob mit mir alles in Ordnung sei. Ich würgte ein knappes "Ja" heraus und kam hinter dem Gebüsch hervor. Vor mir stand eine zuckersüße Frau, mit einer Wodka-Flasche in der Hand. Sie sah mich etwas verwundert an, streckte mir die Flasche grinsend entgegen und meinte, ich solle erstmal was trinken. Das tat ich dann auch und sie fragte ob ich nicht Lust hätte, mit ihr ein wenig weiter zu feiern. Wir tingelten dann übers Festgelände, redeten viel, lachten, tranken und hatten eine tolle Zeit. Ich besorgte ihr ein paar Zigaretten und wir setzten uns etwas abseits um reden zu können. Sie war mir wirklich sympathisch und ich ihr anscheinend auch. Nach kurzer Zeit merkte ich jedoch, dass das Currywurst-Fressen mit den Kumpels meinen Magen ziemlich strapaziert hatte. Kurzum: Ich musste kacken wie ein Schwein!
Ich hielt das Ganze noch eine Weile zurück, denn das Mädel erwies sich als rundum unkompliziert und liebenswert. Irgendwann war der Druck auf meinem Enddarm allerdings so groß, dass ich kaum noch klar denken konnte. Ich teilte ihr mit, dass ich kurz meine Kumpels suchen gehe, gleich aber wieder da sei.
In Wirklichkeit lief ich, da ich überzeugter Heimscheißer bin, schnurstracks nach Hause und blieb auch dort, da der Heimweg mich müde gemacht hatte. Am nächsten Morgen fiel mir ein, dass ich weder die Nummer noch den Wohnort der schönen Unbekannten wusste. Ich habe sie seither nie wieder gesehen. Jedes Jahr am Stadtfest suche ich sie, finde sie aber nicht. Hiermit möchte ich also beichten, dass ich eine tolle Frau wegen einem Haufen Scheiße habe sitzen lassen und sie wohl nie wieder sehen werde. Es tut mir wirklich Leid und ich habe mir vorgenommen auf Festen jeglicher Art, meinen Essenskonsum einzuschränken.