Musik gegen die Arbeit

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Faulheit Ignoranz Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich bei der Arbeit immer mit Ohrenstöpseln in den Ohren von meinem MP3 Handy herumlaufe, um dann so tun zu können, als würde ich meine Kollegen nicht verstehen, wenn sie mich ansprechen. In Wahrheit läuft aber gar keine Musik und ich habe einfach keine Lust, denen zuzuhören, weil sie mir eh nur irgendeine sinnlose Arbeit aufschwatzen wollen, wenn ich gerade damit beschäftigt bin, im Internet zu surfen. So erspare ich mir sehr viel Arbeit und ich werde es auch weiterhin tun.

Beichthaus.com Beichte #00025366 vom 11.12.2008 um 15:27:52 Uhr (10 Kommentare).

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Das junge Ding und die alten Säcke

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Aggression Zorn Engherzigkeit Ekel Ex

Eines sollte von dem lieben verständnisvollen Mann (mir) einmal gesagt werden: Meine Ex Freundin ist so ziemlich die dümmste und unterbelichtete Tussi, die da draußen herumläuft! Auf einmal fängt sie an und steht auf alte Knacker anstatt auf mich. Ja mich hat sie lieber aufgegeben und noch auf eine Freundschaft bestanden. Aber ich kann nur sagen, bei mir ist Ende im Gelände! Die dumme Büchse braucht bei mir nicht mehr auflaufen. Wenn ich höre, dass eine 18-Jährige mit 40-Jährigen herummacht, dann kommt mir ehrlich gesagt ein dicker fetter Brechreiz hoch! Lauter kranke Deppen, denen ich nicht nur aus dem Grund, dass ich meine Ex noch liebe eine reinschlagen möchte, sondern auch aus dem Grund, dass diese Typen scheinbar in ihrem Leben nicht gut genug waren, um sich auf "gefestigte und erfahrene" Frauen zu konzentrieren, sondern die jungen Dinger anmachen! Ich sehe da auch keinen Kompromiss und alle Gegenargumente würde ich zerfetzen. In diesem Sinne alles Schlechte an meine Ex!

Beichthaus.com Beichte #00025358 vom 10.12.2008 um 19:10:24 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Flucht mit schmerzhaften Folgen

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Betrug Selbstverletzung Trunksucht Last Night

Kleine Sünden bestraft der Liebe Gott sofort. Es war in der Nacht zum ersten Mai. Ich war mit Freunden auf einem Zeltfest und wir hatten alle ziemlich einen im Tee (um es harmlos auszudrücken). Nach meiner zweiten Flasche Jägermeister-Energy wollten die Türsteher mich und einen Kumpel nicht mehr ins Party Zelt lassen. Also beschlossen wir mit einem Taxi in eine 7 KM entfernte Disco zu fahren. Das wir kein Geld mehr hatten, wusste der Taxifahrer aber nicht. Wir sagten zu ihm das er uns ruhig am Ortseingang rauslassen kann und wir den Rest dann zu Fuß laufen. Laufen ist richtig, weil kaum waren wir am Ortseingang, rissen wir die Türen auf und hauten ab, natürlich ohne zu bezahlen, wie auch ohne Geld. Auf dieser tollen Flucht bin ich im Vollsuff irgendwo so dermaßen auf die Fresse geflogen, dass ich mir dabei einen Mittelfußknochen gebrochen habe, was ich allerdings nicht wirklich realisierte. Danach waren wir dann noch 4 1/2 Stunden in der besagten Diskothek und ich bin dann morgens die 5 KM zu mir nach Hause sogar noch gelaufen. Ob ich Schmerzen hatte? Keine Ahnung. Ich war so besoffen das ich kaum was gespürt habe und die 15 cm Neuschnee die in der Nacht hier in S-H fielen kühlten meinen Fuß sehr gut. Das ganze hat mir dann eine 5 wöchige Auszeit inklusive Gips am Fuß beschert. Ich bereue es und werde nächstes mal ganz bestimmt den Taxifahrer bezahlen.

Beichthaus.com Beichte #00025351 vom 10.12.2008 um 13:18:19 Uhr (17 Kommentare).

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Der Drogenkreis meiner Vergangenheit

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Drogen Sucht Selbstverletzung

Vor einem Jahr war mein Leben mehr ein Film, als ein Leben. Mein damaliger Freund hat regelmäßig die schlimmste Droge überhaupt von unseren Tschechischen Nachbarn geholt und sie in unserer Kleinstadt - und von hier aus eigentlich über das halbe Bundesland verteilt. Ich lernte ihn kennen, als er in einem Büchlein versucht hat seine "Geschäftsdaten" zu sortieren. Ziemlich erfolglos, weil schlüssige Zusammenhänge erbringen und erkennen nach vier Tagen ohne Schlaf und Nahrung so gut wie unmöglich ist. Also habe ich versucht das zu übernehmen. Zuerst dachte er natürlich, wie es in diesem Zustand häufig vorkommt, ich wolle ihn abziehen. Doch dann hat er Vertrauen gefasst und mich machen lassen.

Wir saßen zu dieser Zeit, einem Zeitraum von etwa vier Monaten, durchgängig in einer Neubaublockwohnung - so etwa zu acht. Niemand ging zur Schule oder Arbeiten, höchstens sporadisch. Eine Ärztin die das Ganze unterstützte war auf einem benachbartem Dorf schnell gefunden. Am Anfang war noch alles lustig und wir haben uns tagelang unterhalten. Wobei in den "Laberfilmen" nie jemand zu Ende sprechen konnte, weil die Information, die der jeweils Andere hatte für diesen förmlich auf der Seele gebrannt hat und er die Information deswegen auch auf der Stelle freisetzen wollte. Also stellt euch vor, dass sechs Mann im Kreis auf dem Küchenboden sitzen und wild durcheinander reden, als hinge ihr Leben davon ab. Aber wirklich zu sagen hatte Keiner etwas. Auf dem Küchenboden deshalb, weil einfach keine Zeit war in das Wohnzimmer zu gehen.

Doch dann kam die unangenehme Phase. Einer nach dem Anderen ist durchgedreht. Dies lief meistens so ab, dass derjenige stundenlang kein Wort geredet hat und dann urplötzlich aufstand und sagte "Ihr redet die ganze Zeit über mich! Ich weiß es genau, ihr hasst mich alle!" Die Erfahrung habe ich selbst auch gemacht. Obwohl ich im Gegensatz zu den meisten Anderen im Nachhinein nicht mehr daran geglaubt habe, dass das Empfinden in diesem Moment noch immer existent ist. Zwei bis Drei der anderen litten heftig unter Realitätsverlust. Nach dem Motto: die Welt kann mich mal, scheiß Arbeitsamt, ich bleib einfach hier sitzen und mache nie wieder etwas, außer C ziehen und rauchen. Der Höhepunkt dieser Aktionen war eigentlich, dass eine gute Freundin auf einem Mix von Ecstasy, Alkohol, Crystal und THC einen Absturz bekam. Die Atmung setzte aus und sie wurde ständig bewusstlos. Ich habe eine stundelang versucht sie stabil zu halten - weil Krankenhaus war ja unmöglich. Alle anderen Personen in der Wohnung konnten den Anblick nicht mal ertragen. Nach einer Stunde ging es ihr wieder gut, sie lief ins Wohnzimmer und wollte für 30 Euro Zeug kaufen. Einige Wochen später hatte sie auf dem selben Cocktail einen Rollerunfall. Sie fuhr ohne Schuhe und mit einem lockeren Helm auf dem Rücksitz und bekam einen epileptischen Anfall. Der Fahrer fuhr frontal gegen einen Baum. Ihm geht es inzwischen wieder gut, aber sie liegt seit einem Jahr in der Rehaklinik und wird ihr lebenslang ein Pflegefall sein. Sie ist 21.

Doch das war meinem Freundeskreis noch immer keine Lehre. Wir machten weiter, bis mein Freund hinter der Grenze von der Polizei aufgegriffen wurde und ich innerhalb von 20 Minuten unsere gemeinsame Wohnung "clean" machen musste und mit 20g Crystal durch die Gegend gelatscht bin. Erst dann ebbte das ganze so einigermaßen ab. Entschuldigt bitte die evtl. Verwirrung, aber meine Erinnerungen an diese Zeit sind teilweise richtig verschwommen. Zwischendurch war auch noch eine Waffe im Spiel, mit der ich von meinem Freund bedroht wurde, gefolgt von einer Verfolgungsjagd. Auf der Straße 120 km/h mit einem Reserverad, das für 80 km/h zugelassen war und der kompletten Verwüstung einer drei Zimmerwohnung samt Einrichtung. Das geschah im Verlauf der vielen Streitsituationen, die wir aufgrund des Konsums hatten. Heute hole ich mein Abitur in einer anderen Stadt nach und gehe nebenbei arbeiten. Ich habe auch einen neuen wirklich lieben Freund und es ist, als wäre nichts gewesen. Aber wenn ich meine Freunde in der Heimatstadt besuchen gehe, bin ich einfach nur traurig. Manche haben den Sprung aus dem Sumpf bis heute nicht gepackt. Keine Schule. Keine Arbeit. Keine Perspektive. Kein Interesse.

Ich möchte jetzt nicht mit dem Finger wedeln und sagen "Finger weg von Drogen" - daran halte ich mich bis heute selbst nicht. Habe nur den harten Sachen abgeschworen. Aber ich fordere euch zu einem BEWUSSTEN Umgang auf und dazu, auf eure Freunde zu achten. Ich beichte außerdem, dass ich besagte Freundin zu selten besuche und auch oft nicht ans Telefon gehe, wenn sie anruft. Ich kann es nicht ertragen sie so zu hören. Ich glaube, ich werde mal ein Buch darüber schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00025349 vom 10.12.2008 um 11:50:03 Uhr (40 Kommentare).

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Ich bin ein chronischer Spucker!

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Unreinlichkeit Ekel

Ich gehören zu den Leuten, die beim Rauchen sowie danach chronisch spucken müssen. Früher habe ich immer auf eine gezielte Stelle vom Balkon gerotzt, sodass sich im Laufe der Zeit der Boden darunter verfärbt hat. Eines Tages kam der Mieter unter uns zu mir und hat mich, in einem arg gereizten Ton, gebeten das zu unterlassen. Ich konnte mir nur zwanghaft das Lachen verkneifen, da er ein ziemlicher Trottel ist, der mit starken Akzent sprach (ganz nebenbei: ich wohne in der tiefsten Eifel und es kommt mir manchmal so vor, als wäre ich der einzige normale Mensch im Umkreis von 50 Kilometern).

Schließlich habe ich jetzt mit dem Spucken vom Balkon aufgehört, allerdings muss jetzt immer der Blumenkübel herhalten. Dort spucke ich ausschließlich auf die linke Seite - warum auch immer. Vor einiger Zeit hat mich jedoch meine Mutter dabei ertappt und es mir verboten, weil es den Pflanzen nicht bekommen ist. Auf der rechten Seite ist eine blühende Vegetation vorzufinden, die nach links hin abnimmt. Ganz links sind nur noch eine wenige Blätter auf ranziger weißer Erde.

Beichthaus.com Beichte #00025330 vom 08.12.2008 um 16:23:01 Uhr (28 Kommentare).

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