Mein Mann ist egoistisch

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Ungerechtigkeit Habgier Partnerschaft Wuppertal

Mein Mann (55) war schon immer in jeder Hinsicht egoistisch. Er denkt nur an sich. So hat er seine private Rentenversicherung ohne Hinterbliebenenschutz abgeschlossen. Nach ihm die Sintflut, hat er immer gesagt. Vor einem halben Jahr wurde bei ihm Darmkrebs festgestellt. Da die Metastasen schon seine Leber angegriffen haben, wird er, so die Prognose des Arztes, seinen 60. Geburtstag nicht mehr erleben. Jetzt kommen seine Schuldgefhle bezglich seiner Rentenversicherung zutage. Denn erst jetzt realisiert er, dass er jahrzehntelang umsonst eingezahlt hat. Ich (w/47) habe das Ganze irgendwie schon kommen sehen und habe vor vielen Jahren schon eine private Pflegeversicherung und Lebensversicherung fr ihn abgeschlossen. Heimlich. Sollte er zum Pflegefall werden, bin ich zumindest zum Teil abgesichert. Ich wei, dass das nicht richtig war, aber ich hatte Angst. Und diese Angst hat sich nun auch besttigt.

Beichthaus.com Beichte #00039722 vom 10.05.2017 um 20:02:48 Uhr in Wuppertal (13 Kommentare).

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Matschgesicht

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Manie Partnerschaft London

Mein Freund (m/34) ist ein Schnling, die Bezeichnungen Sunnyboy oder Milchbubi wrden trotz seines Alters auch noch passen. Er arbeitet als Investmentbanker in London und muss gezwungenermaen, aufgrund des Gruppenzwangs, immer perfekt aussehen. Er ist aber anscheinend schon immer so ein Typ. Meine Ex-Freunde waren eher das Gegenteil. Mit Bart und Krperbehaarung, relaxed, unordentlich und auch beim Sex total spontan. Bei meinem Freund dagegen ist alles exakt geplant: Blowjob, Missionarsstellung, ohne Rausrutschen umdrehen, Doggy, fertig. Am Wochenende, wenn er etwas mehr Zeit hat, lsst er auch mal die Zunge spielen. Ich (w/29) muss gestehen, dass ich es liebe, seinen Kopf stundenlang an meine Mumu zu pressen, sodass er kaum mehr Luft bekommt. Sein Gesicht ist dann am Ende hochrot, verschwitzt und vollgeschnoddert. Ich liebe dieses Matschgesicht, so sieht er wenigstens halbwegs wie ein Mann aus.

Beichthaus.com Beichte #00039721 vom 10.05.2017 um 13:23:08 Uhr in London (Bromley Street) (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kein Mitgefhl fr den Verlust

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Engherzigkeit Ignoranz Unfall Hamburg

Ein guter Kumpel meines kleinen Bruders (Mitte 20) ist vor Kurzem bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Den guten Kumpel kannte ich (w) nicht persnlich, aber er soll wohl sehr beliebt und in seinem Umfeld wohl etwas bekannter gewesen sein (ffentlichkeitsbedingt). Er war etwa im selben Alter wie mein jngerer Bruder. Einerseits tut es mir leid, dass der junge Mann so ums Leben gekommen ist, dass mein kleiner Bruder und die restlichen Freunde einen guten Kumpel verloren haben. In kleinen Teilen fhle ich auch mit der Familie, in die pltzliche eine Lcke gerissen wurde.<br /> <br /> Andererseits ist die eigentliche Beichte, dass es mir langsam auf den Wecker geht, dass um den Tod des jungen Mannes soviel Tamtam gemacht wird: Tglich postet mein kleiner Bruder auf Facebook irgendwelche selbstgemachten Bilder mit dem Konterfei seines Kumpels, dazu irgendwelche Kalenderzitate. Eines ist kitschiger als das andere. Oder er teilt Links von Leuten, die ebenfalls solche kitschigen Bilder erstellt haben. Oder Artikel von Online-Magazinen, die vom Unfall berichten. Das geht so weit, dass mein Bruder inzwischen das Foto vom blich prall dekorierten Unfallort zum Profilfoto gemacht hat. Inzwischen habe ich das Profil meines Bruders deswegen nicht mehr abonniert.<br /> <br /> Jetzt beschwerte sich mein Bruder via Facebook, dass die Leute achtlos am Unfallort vorbeigehen und -fahren, als sei alles wie immer. Und genau darin liegt der Knackpunkt. So tragisch das auch alles auf der einen Seite ist - mich interessiert der Tod des jungen Mannes auf der anderen Seite berhaupt nicht, denn es sterben jeden Tag Leute. Auch solche, deren Leichen lange unentdeckt in ihren Wohnungen liegen, weil sie keiner vermisste. Um diese Leute, finde ich, sollte mal so getrauert werden. Dennoch: Die vielen schmalzigen Bilder helfen vielleicht bei der Trauer, machen den Mann aber auch nicht mehr lebendig.<br /> <br /> Gleichzeitig hege ich also eine groe Gleichgltigkeit gegenber dem Verstorbenen und fhle mich von jedem Bild aus dieser Kategorie von Mal zu Mal genervter. Eigentlich sollte ich Mitgefhl mit meinem Bruder und seiner Trauer haben, welche mir allerdings fehlt. Das bereue ich.

Beichthaus.com Beichte #00039720 vom 09.05.2017 um 16:30:25 Uhr in 20249 Hamburg (Kellinghusenstraße) (7 Kommentare).

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Kavalier der alten Schule

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Neid Liebe

Ich (w/28) habe gestern Abend allein in einem Hotelrestaurant gesessen (Geschftsreise) und am Nachbartisch einem lteren Ehepaar beim Abendessen zugesehen. Er nahm ihr den Mantel ab, zog ihren Stuhl heraus und sagte ihr, sie knne bestellen, was sie wolle. Das hat mich zum Lcheln gebracht. Ich htte die beiden am Liebsten umarmt.

Beichthaus.com Beichte #00039718 vom 09.05.2017 um 11:50:02 Uhr (58 Kommentare).

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Der perfekte Job fr Faule

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Faulheit Arbeit Neubrandenburg

Ich bin faul. Whrend meines Studiums habe ich schnell gemerkt, dass ich einen Job brauche, in dem ich geregelte Arbeitszeiten habe und die Arbeitsbelastung mglichst gering ist. Den perfekten Job habe ich dann fr mich gefunden, als ich ein Praktikum in einer Behrde gemacht habe. Das war wie eine andere Welt, als im wirtschaftlichen Berufsleben. Die Leute waren alle entspannt, die Arbeitsaufgaben berschaubar, man konnte viel krank sein, ohne Konsequenzen zu frchten und war unkndbar. Es ist allgemein blich in Behrden, dass rund 45Minuten pro Tag zustzliche Pause gemacht wird, das ist sogar so angeordnet. Echt eine andere Welt.<br /> <br /> So habe ich dann schnell einen Job als Beamter ergattert. Der Job ist wie oben beschrieben, da ich in einem Saisongeschft ttig bin, habe ich sieben Monate normal zu tun (rund 20 - 25 Stunden lockere Arbeit bei einer 40-Stunden-Woche) und fnf Monate fast nichts. Das Lustige ist, dass viele hier in der Behrde immer erzhlen, dass sie viel arbeiten und ausgelastet sind, aber in Wahrheit noch weniger zu tun haben als ich. Auch gibt es Kollegen, die ihren Ehepartner belgen, was die Arbeit angeht, einfach nur damit keiner neidisch wird.<br /> <br /> Hiermit beichte ich, dass ich seit Dezember kaum gearbeitet habe. Die freie Zeit verbringe ich mit Musik hren, mit Kollegen reden, Filme schauen, youtube oder damit, im Netz zu surfen. Schrecklich der Gedanke, wie manche im Job missbraucht werden und ich locker mein Geld verdiene. Ich kann nur jedem raten, in die Behrde zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00039717 vom 08.05.2017 um 17:08:40 Uhr in Neubrandenburg (16 Kommentare).

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