Meine belegten Brötchen sind in aller Munde!

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Ekel Ungerechtigkeit Schamlosigkeit Ernährung Arbeit Heidelberg

Als Student hatte ich mal einen Job in einer Bäckerei, in der ich unter anderem belegte Brötchen zubereiten musste. Weil das eine sehr langweilige Tätigkeit war und alles streng nach "Bauplan" belegt werden musste, wollte ich es etwas spannender machen. Ich habe mir also meinen Kick geholt, indem ich immer öfters den Aufschnitt unter meinen Achseln gerieben und anschließend abgeleckt habe. Einmal habe ich sogar zwei Käsescheiben zusammengerollt und sie mir in die Nase gesteckt. Das Aroma blieb noch zwei Tage lang da drin. Stichwort Aroma: Dieses wurde übrigens des Öfteren von den Kunden gelobt, wie ich hörte. Könnte eventuell an dem Salat in meiner Arschritze gelegen haben. Eine Woche später wurde ich gefeuert. Jetzt tut es mir leid. Ich habe seltsamerweise nie wieder einen Job in der Branche bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00039333 vom 11.02.2017 um 11:02:02 Uhr in Heidelberg (20 Kommentare).

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Meine beste Freundin ist zu hässlich für einen Mann!

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Falschheit Engherzigkeit Hochmut Berlin

Meine beste Freundin ist schon lange Single. Verzweifelt versucht sie einen Partner zu finden und klickt sich durch sämtliche Partnerbörsen. Bis auf ein paar Spinner hat sie noch keinen festen Partner finden können und ist verzweifelt, da sie ja auch nicht mehr die Jüngste ist. Ich bin echt scheinheilig und täusche Bedauern und Mitgefühl vor und bestärke sie darin, nicht aufzugeben. Was ich ihr aber nicht sagen würde, ist, dass sie einfach zu fett und zu hässlich für die Männerwelt ist. Sie ist so ein toller Mensch, aber das Äußere schreckt echt ab! Ich bin eine verdammt schlechte Freundin und bitte um Absolution, es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00039332 vom 10.02.2017 um 19:36:41 Uhr in Berlin (19 Kommentare).

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Dusche im Besprechungszimmer

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Dummheit Peinlichkeit Arbeit Passau

Ich (m/20) bin Qualitätsmanager im Futtermittel und Lebensmittelbereich eines mittelgroßen Unternehmens (ca. 150 Mitarbeiter) in Niederbayern. Hört sich eigentlich recht wichtig an, ist es aber nicht wirklich. Mein Hauptaugenmerk bezieht sich darauf, dass die einzelnen Zweigstellen auf ihre Hygienerichtlinien achten und diese auch einhalten. Bisher gab es auch noch nie irgendwelche bedeutenden Probleme. Das Ganze mache ich auch erst seit Beginn des Jahres. Mein Kollege, der zuvor dafür verantwortlich war, wird mir bis Ende März noch mit Rat und Tat zur Seite stehen, danach soll ich alles alleine machen. Ist auch nicht wirklich viel dabei, solange man sich damit ein bisschen beschäftigt und am Ball bleibt. Dazu gehören auch immer wieder mal Gespräche mit diversen Ämtern und Instituten. Und genau da ist mir heute etwas wirklich Lustiges, wenn auch Peinliches passiert.

Ich und mein Kollege (Ende 20) warteten auf zwei Professoren aus Niedersachsen, die aufgrund wichtiger Änderungen im Lebensmittelbereich mit uns etwas besprechen müssen. Die Freude war nicht gerade groß, da wir einerseits sowohl Anfahrtskosten (Niedersachsen bis Grenze zu Österreich, irgendwo 0,50€/km) als auch die Aufenthaltskosten (1 Tag im Hotel, natürlich keine Billigabsteige) zu bezahlen hatten. Andererseits hatten wir eigentlich Besseres zu tun, als uns eine Stunde lang von denen vollquatschen zu lassen (versteht mich nicht falsch, wir nehmen den Job sehr ernst, allerdings sind gewisse Personen leider relativ realitätsfremd...). Wir warteten also ca. 10 Minuten im Besprechungszimmer auf die feinen Herren, die offensichtlich Verspätung hatten. Mir wurde langweilig, und während mein Kollege mit seinem Handy spielte, spielte ich mit einer vollen Wasserflasche (bisschen werfen, im Kreis drehen,...) nach weiteren 10 Minuten kamen besagte Herren endlich und nach den gewöhnlichen Begrüßungen und ein bisschen Small Talk setzten wir uns und boten unseren Gästen etwas zu trinken an. Ich nahm also die Wasserflasche (mit Kohlensäure) und öffnete sie voller Elan.

Ihr könnt es euch sicherlich denken: das Wasser spritzte nur so heraus - und da wir an einem kleinen Tisch saßen, wurden alle nass. Wusste gar nicht, dass so wenig Wasser so lang spritzen kann. Mir war das alles so peinlich, doch mein Kollege konnte sich nicht mehr halten und begann laut zu lachen. Mich hat es auch gepackt und musste mitlachen (ist mal eine etwas andere Art, um das Eis zu brechen). Unsere Gäste allerdings waren alles andere als amüsiert. Sie hielten das alles für einen schlechten Scherz und waren wütend, da ihre teuren Anzüge nass wurden. Auch diverse Unterlagen hat es mit kleinen Flecken erwischt. Das Ende vom Lied? Unsere Gäste verließen nach fünf Minuten das Besprechungszimmer, sagten so könnten sie nicht arbeiten und fuhren zurück in ihr Hotel. Den zusätzlichen Tag und die "Reinigung" ihrer Anzüge werden sie natürlich uns in Rechnung stellen. Zum Glück nahmen es mein Kollege und vor allem der Chef mit Humor, auch wenn uns der kleine "Spaß" wahrscheinlich einen Tausender kostet.

Beichthaus.com Beichte #00039331 vom 10.02.2017 um 12:44:44 Uhr in Passau (13 Kommentare).

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Karneval in Köln

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Hass Aggression Trunksucht Gesellschaft

Ich, ein gebürtiger Westerwälder, lebe in einem Wohndorf vor Köln. Dort ist es die meiste Zeit sehr ruhig, ja sogar beschaulich, Kinder fahren auf der Straße Fahrrad und zwei Nachbarn halten eigene Hühner. Doch leider ist ja ein Mal im Jahr Karneval, was bedeutet, dass man sich ein achwielustiges Kostüm anzieht und sich entweder in einen stickigen Saal setzt, um auf Kommando über Witze zu lachen, die in den Sechzigerjahren mal aktuell waren - oder sich an eine zugige Straße stellt, um mit billigen Süßigkeiten (Kamelle) beworfen zu werden. Bei der Kölner Jugend ist eine Art Karnevals-Disco üblich, bei der man besagte Kostüme trägt und überlaute kölsche Musik hört. Unglücklicherweise befindet sich in der direkten Nachbarschaft ein Gelände, auf dem jedes Jahr ein Zelt für mehrere Veranstaltungen dieser Art aufgebaut wird. Da es sich um eine Brauchtums-Veranstaltung (!) für die Jugend handelt, ist um Punkt Mitternacht Schluss. Dann geht der Stress für mich erst richtig los, denn nach kurzer Zeit torkeln die Ersten unter meinem Schlafzimmerfenster vorbei.

Dummerweise steht auch noch die erste Straßenlampe in unmittelbarer Nähe meines Fensters. Diese dient als Sammelpunkt für verstreute Gruppen, die Wartenden schreien in ihre Smartphones, rauchen, saufen und werfen ihre Kippen und leeren Flaschen auf die Straße. Wenn der Rest ankommt, wird dieser lautstark begrüßt, dann wird in derselben Lautstärke diskutiert, wie es denn weitergehen soll. Meist wird sich dafür entschieden, zur nicht weit entfernten Bushaltestelle weiterzugehen. Diese Bushaltestelle ist im Übrigen der Grund für den ganzen Ärger, denn sie ist die nächste in der Umgebung des Veranstaltungsgeländes. Die einzige funktionierende Methode zur Vertreibung dieser Gestalten ist es eine lichtstarke LED-Taschenlampe zu nehmen und ihnen direkt ins Gesicht zu leuchten - bei Gruppen suche ich mir dafür den Lautesten aus. Mein eigentliches Geständnis aber ist, dass ich rabiatere Abwehrmaßnamen plane. Seit Jahren habe ich vor an einer geeigneten Stelle Stolperdrähte zu spannen, damit diese Idioten sich auf die Fresse legen. Nur mein gesunder Menschenverstand hält mich noch davon ab.

Beichthaus.com Beichte #00039330 vom 09.02.2017 um 23:59:33 Uhr (17 Kommentare).

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Ich vertreibe alle Frauen

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Verzweiflung Begehrlichkeit Geld

Ich (Student) beichte, dass ich Frauen keine Aufmerksamkeit schenken kann. Selbst wenn diese mir gegenüber interessiert scheinen, schaffe ich es immer wieder, sie durch mein abweisendes Verhalten zu verscheuchen. Selbst wenn ich sie attraktiv finde und mir durchaus etwas mit ihnen vorstellen könnte, kann ich ihnen einfach keine Bestätigung geben. Ich befürchte, dass mir nur ein zielführender Weg bleibt, für den ich mich nicht ändern muss: Da ich mich für mein Fach ziemlich interessiere und Aussichten auf ein höheres Einkommen habe, könnte ich mir einen Status erarbeiten, der mich so interessant für Frauen macht, dass diese von selbst kommen und nicht mehr so leicht loslassen. Ich weiß, das klingt bescheuert, aber das scheint für mich der einzige Weg zu sein!

Beichthaus.com Beichte #00039329 vom 09.02.2017 um 20:25:03 Uhr (9 Kommentare).

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