Mit dem Klammerbeutel gepudert

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Selbstsucht Lügen Habgier Arbeit Darmstadt

Ich (m/24) habe einen sehr lockeren Studentenjob. Die Arbeit beschränkt sich größtenteils aufs Herumsitzen und die Arbeitszeiten auf die Nachmittage der Wochenenden und Feiertage. Eigentlich optimal. Logischerweise sind die Einsätze an Sonn- und Feiertagen wesentlich beliebter, als die Einsätze an Samstagen, da diese einfach besser bezahlt werden. Das Team, welche die Studenten für ihre Einsätze einteilt, ist daher stets bemüht, eine faire Verteilung zu gewährleisten.


Nun ist es aber so, dass sich einige meiner Kollegen offenbar für ziemlich gerissen halten und ich daher ständig scheinheilige Anfragen erhalte, ob wir nicht die Schichten tauschen können, da ihnen ja ganz plötzlich etwas dazwischengekommen sei. Ihr ahnt es bereits. Selbstverständlich waren bisher sämtliche Tauschanfragen zu meinen Ungunsten. Dass mal jemand an einem Sonn- oder einem Feiertag verhindert gewesen wäre, kam bisher noch nie vor. Sorry Jungs und Mädels, aber ich bin doch nicht mit dem Klammersack gepudert. Ich helfe wirklich gerne, wenn Hilfe benötigt wird, aber ausnehmen, wie eine Weihnachtsgans, lasse ich mich nicht. Ich möchte also beichten, dass ich sämtliche Tauschanfragen höflichst aber bestimmt mit der Begründung ablehne, dass ich am vakanten Tag leider schon etwas vor habe.

Beichthaus.com Beichte #00029062 vom 20.06.2011 um 18:38:45 Uhr in Darmstadt (13 Kommentare).

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Promiskuitiv

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Wollust Maßlosigkeit Peinlichkeit Intim Frankfurt

Hiermit möchte ich beichten, dass ich früher eine richtige Schlampe - naja, ich mag das Wort nicht so - sagen wir lieber promiskuitiv - war. Ich bin eigentlich im Herzen ein romantischer und sensibler Mensch, wurde aber des Öfteren von Männern schwer enttäuscht. Habe mir dann irgendwann gedacht, was soll es, ich bin ja solo und kann tun, was ich will. War sehr oft feiern, hab viel getrunken und mir dann Typen aufgerissen, was echt nicht schwer war. Es ging mir nicht mal um den Sex, ich wollte mir nur selbst beweisen, dass ich toll und begehrenswert bin. Mittlerweile weiß ich, dass, bloß weil man mit einem Mann Sex hat, das nicht mal heißen muss, dass er einen äußerlich attraktiv findet. Auf jeden Fall kam da eine große Zahl zusammen. Ich weiß nicht mal genau wie viele es waren, denn ich habe sie nicht gezählt. Schätze aber mal, dass es schon so 40 bis 50 Männer sind, mit denen ich in meinem Leben Sex hatte. Bin jetzt fast 29. Mit manchen hatte ich auch Affären, also nicht nur One-Night-Stands, vier Beziehungen sind auch dabei. Es hat auch Vorteile. Ich habe einiges dabei gelernt und bin im Bett ziemlich offen. Mein aktueller Freund, mit dem ich fast 1,5 Jahre zusammen bin, weiß nicht, dass ich so viele Männer hatte, er hat aber auch nie gefragt, mit wie vielen ich schon Sex hatte, aber wenn er es würde, würde ich lügen, denn es ist mir tierisch peinlich. Mittlerweile frage ich mich echt, wie ich so blöd sein konnte, denn ich hatte teilweise einen recht krassen Ruf. Muss noch dazu sagen, dass ich immer auf korrekte Verhütung geachtet hab (Pille und Kondom) und niemals fremd gegangen bin. Kann natürlich sein, dass mal ein Typ dabei war, der vergeben war, aber nicht wissentlich von meiner Seite aus. Ein paar Mal haben sich Männer in mich verliebt, ich habe aber immer vorher gesagt, dass ich gerade nichts Festes will. Seit 2008 bin ich wirklich seriös geworden und möchte meinen Freund auch gerne irgendwann heiraten. Das andere bleibt ein dunkles Kapitel in meiner Vergangenheit.

Beichthaus.com Beichte #00029041 vom 15.06.2011 um 23:05:19 Uhr in Frankfurt (Loenstraße) (25 Kommentare).

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Betreten der Baustelle verboten!

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Neugier Waghalsigkeit Lügen Vandalismus Polizei Leimen

Ich war damals 10 Jahre alt. Ich habe in dieser Zeit häufig mit einem Kumpel (9) zusammen auf einer Baustelle rumgehangen. Wir beschlossen, aufs Dach zu klettern. Damals wussten wir aber noch nicht, dass so etwas verboten ist. Wir sind auf dem Dach herum gelaufen und es hat auch niemand bemerkt. Wir haben Baumaterialien gefunden und haben sie mit einem spitzen Gegenstand zerstört. Ich weiß nicht mehr warum, aber wir haben die Isoliermatten eingerissen. Danach sind wir wieder aufs Dach, dort haben uns zwei ältere Menschen gesehen und dachten wohl, dass wir runterspringen wollen. Mir wurde sofort klar, dass diese bestimmt die Polizei anrufen würden, ich sagte zu meinem Kumpel, dass wir schnellstens hier weg müssen.

Er stimmte mir zu und wir kletterten auf dem Beton runter, doch dann plötzlich hörten wir Stimmen. Sie sagten: "Kommt herunter Kinder, was macht ihr da oben? Das ist gefährlich hier!" Als wir runter sahen, waren zwei Polizeibeamte dort. Wir waren gefangen! Mein Kumpel lief runter und ich dachte mir ich muss schnell nach Hause, da Ärger in Sichtweite war. Es war zwar sehr verdächtig, aber ich habe versucht zu flüchten, kam aber nicht weit, da die Baustelle an eine Schule angeschlossen war und die Schule Zäune hatte. Die Polizeibeamten stellten uns zur Rede, was wir denn dort machen würden. Mein Kumpel fing an zu weinen. Sie fragten nach meiner Adresse, ich dachte mir schnell eine Straße aus, die ich kannte. Der Polizeibeamte guckte mich an und sagte: "Ich glaube dir das mal!" Er fragte meinen Kumpel nach seiner Adresse und er nannte auch eine andere Adresse. Sie meinten dann noch, dass sie uns nach Hause bringen müssten, da es auch regnete. Wir meinten nur, dass wir ja eh nicht weit weg wohnen würden, wir könnten auch alleine nach Hause laufen.
Fazit: Wir haben die Polizeibeamten angelogen, und dazu noch teure Baumaterialien zerstört. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen, der Schock stand uns doch sehr ins Gesicht geschrieben, selbst nachdem wir zu Hause angekommen waren. Bin heute 22 und weiß jetzt warum Kinder nicht auf eine Baustelle gehen dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00028992 vom 01.06.2011 um 17:54:49 Uhr in Leimen (Turmgasse 5-6) (4 Kommentare).

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Der 30-DM-Joghurt

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Ungerechtigkeit Betrug Boshaftigkeit Shopping 50+ Berlin

Ich bin damals mit zwei Freunden auf die tolle Idee gekommen, in einem Supermarkt eine Melone, die 3-4 kg gewogen hat, auf die Obstwaage zu legen und auf die "teuerste Taste" (Ingwer) zu drücken. Heraus kam ein Bon, der um die 30DM (es ist schon ein bisschen länger her) teuer war. Wir haben den Barcode ausgerissen und unauffällig über den echten Barcode eines Joghurts geklebt, der dann auf einmal 30 DM statt 50 Pfennig kostete. Diesen Joghurt haben wir in einen Einkaufswagen gelegt. Wir sind darauf hin noch eine Weile im Supermarkt rumgeschlichen, nur um genau zum gleichen Zeitpunkt wie das Renter-Ehepaar mit unserem bombigen Joghurt an der Kasse zu stehen. Als dann dort "Obst/Gemüse: 30,00 DM" auf dem Display erschien, mussten wir lachen. Die Sache ist jedoch niemandem im Laden aufgefallen. Es tut uns Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028942 vom 18.05.2011 um 15:36:27 Uhr in Berlin (Bergmannstraße) (15 Kommentare).

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Kellerolympiade

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Faulheit Schamlosigkeit Arbeit Söllmnitz

Ich (m/26) gehe oftmals während der Arbeitszeit heimlich in die Kellerräume des Büros. Dort überbrücke ich meine Langeweile durch das so genannte "Palettenjumping". Ich denke mir einen Parcours über die unzähligen, mit Heften beladenen Paletten aus. Dabei darf ich weder die Hände benutzen noch den Boden berühren. Nach erfolgreichem "Jumping" reiße ich die Arme hoch und stelle mir Jubelgesänge und ausflippende Sportreporter vor, wie beim Gewinn der Weltmeisterschaft.


Auch hoch im Kurs im Programm der kellerlichen Arbeitsverweigerung ist der "Ameisenrodeo". Mit der "Ameise", einem Palettenheber, versuche ich waghalsige Manöver durch die Kellerräume ohne runter zu fallen. Da das Ganze sehr laut ist, kann ich das allerdings nicht all zu lang machen. Manchmal spiele ich aber auch nur "Palettenschieben". Hier bei versuche ich die Paletten möglichst perfekt und platzsparend neu anzuordnen, wobei hier eine ausgefeilte Strategie zum bestmöglichen Ergebnis führt. Die dritte Disziplin der Kellerolympiade ist der "Kartonweitwurf". Halbvolle Kartons müssen möglichst leise auf die noch vollen Paletten geworfen werden. Treffe ich das von mir vorbereitete Loch, habe ich gewonnen. Oft ist es passiert, dass ich dann jubelnd (flüsternd) mit hoch gerissenen Armen durch den Keller gelaufen bin und mich von den imaginären Zuschauermengen habe feiern lassen. Danach, circa 30 Minuten später, gehe ich wieder hoch als wäre nichts gewesen. Bis mich jemand dabei erwischt - das wird peinlich. Sorry, dass ich meine bezahlte Arbeitszeit mit diesem Unfug verbringe.

Beichthaus.com Beichte #00028901 vom 05.05.2011 um 10:29:57 Uhr in Söllmnitz (27 Kommentare).

Gebeichtet von Oy
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