Die Sorgen meiner Tochter

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Ignoranz Feigheit Familie

Ich (w, 46) hatte früher keine besonders liebevolle Mutter, war essgestört und unglücklich und tue mich deswegen heute schwer mit Gefühlen und liebevollem Umgang. Meine Tochter (17) habe ich als kleines Kind versucht nach meinen Wünschen zu drillen. Sie durfte zum Beispiel nicht anziehen was sie wollte, ich habe sie immer wieder zum Skifahren geschickt auch wenn sie geweint hat, weil sie Angst hatte. Auch wenn ich heute erkannt habe, dass sie ein sehr kreatives und eigenwilliges Kind ist und war, habe ich immer versucht ihr diese chaotische Ader wegzuerziehen und war deswegen sehr streng mit ihr. Ich wollte nur das Beste für sie, denn sie versucht immer sich so sehr gegen die Masse zu wehren und macht es sich so schwer. Ich erinnere mich, dass ich ihr im Grundschulalter einmal den Stuhl, auf dem sie saß weggerissen habe, sodass sie auf den Boden fiel, weil sie etwas anderes angezogen hatte, als ich ihr gesagt habe.
Für mich ist es auch schwer auf sie einzugehen und deswegen sage ich oft sensible Sachen. Im Kindergarten erzählte sie mir zum Beispiel einmal, dass sie in einen Jungen verliebt sei und er sie nicht küssen wollte. Anstatt ihr zu erklären, warum habe ich gesagt: "Ja, das hätte ich auch gemacht."


Einmal brach sie morgens vor dem Kindergarten in Tränen aus und meinte, dass jeder sie hasse. Erst in nachhinein meiner ganzen Aussagen, habe ich dann gemerkt, dass man einem Kind sowas nicht sagen sollte und dass es sie möglicherweise verletzt hat. Mittlerweile weiß ich, dass sie deswegen nie Selbstbewusstsein hatte. Als sie aufs Gymnasium kam, litt sie unter ständigen Hautausschlägen im Gesicht, weil sie alles hinunterschluckte, was sie bedrückte, wie ein Arzt meinte. Ihre Noten wurden schlechter und trotzdem habe ich nie mit ihr darüber geredet. Nach und nach hat sie sich immer mehr verschlossen. In der sechsten Klasse hat sie sich geritzt, ich habe mitbekommen wie ihre beste Freundin sie danach fragte. Aber ich habe sie nie darauf angesprochen und irgendwann hat es dann aufgehört. Mit fünfzehn nahm sie zehn Kilo ab und begann vor über einem halben Jahr zu erbrechen. Von ihrer Essstörung habe ich erfahren, weil ich in ihrem Tagebuch gelesen habe und dann, weil eine Menge Lebensmittel verschwanden. Möglicherweise ritzt sie auch wieder.
Ich habe den Fehler gemacht erst einige Monate nachdem ich es erfuhr, sie damit zu konfrontieren. Das war im Sommer. Sie hat mir erzählt, dass mein Verhalten ihr damals sehr zugesetzt hat und sie sich deswegen schon immer hasst. Ich habe versucht ihr zu erklären, dass dies nie meine Absicht war und ich sie mag wie sie ist.
Sie wollte es dann erst ohne Therapie versuchen. Heute kotzt sie immer noch und ich ignoriere es, das einzige was ich getan habe ist, dass ich ihr ein Buch gekauft habe und die Süßigkeiten verstecke.
Ich fühle mich schlecht und es tut mir Leid, aber ich weiß nicht was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00029581 vom 01.12.2011 um 16:36:29 Uhr (56 Kommentare).

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Meine Kochkünste

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Dummheit Peinlichkeit Ernährung

Ich möchte meine absolute Unfähigkeit zu kochen beichten und mich bei allen Menschen entschuldigen, denen ich unabsichtlich gesundheitlichen Schaden zugefügt habe.

Ein kleiner Auszug aus meiner unrühmlichen Historie:
1. Als ich für meinen Vater eine Forelle braten sollte, habe ich aus Versehen etwas vom heißen Öl auf die heiße Ofenplatte geschüttet, es entzündete sich in einer riesigen Stichflamme. Ich konnte das Feuer zwar löschen, aber wir brauchten ein neues Ceranfeld.
2. Beim Versuch, Croutons zu machen, habe ich Weißbrot in kleine Stücke gerissen und in eine Pfanne geworfen. Das Resultat waren kohleähnliche Stückchen, die dermaßen in der Pfanne angebrannt waren, dass ich die Pfanne wegwerfen musste.
3. Ich wollte meinem Bruder und meinem Cousin eine Tiefkühlpizza machen, habe aber übersehen, dass das Ofenrohr noch mit Backofenspray besprüht war. Den widerlichen Gestank habe ich ignoriert und den beiden die Pizza serviert, zum Glück haben sie es ohne ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen überstanden.
4. Nachdem ich für meinen Freund Lasagne gekocht habe, haben wir die Nacht abwechselnd auf der Kloschüssel und in den Eimer kotzend verbracht. Ich kann nicht genau sagen, an welcher Zutat es lag, vermute aber, dass es das Tomatenmark war.


Lieber Gott, falls es dich gibt, bitte erlöse mich von meiner quälenden Unfähigkeit! Ich bitte sowohl um Absolution als auch um eine kulinarische Erleuchtung, immerhin habe ich oft genug versagt.

Beichthaus.com Beichte #00029527 vom 16.11.2011 um 19:29:06 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Familienvater auf Abwegen

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Fremdgehen Ehebruch Wollust Frankfurt

Ich (m/27) habe vor Kurzem einen Kerl via Internet kennen gelernt. Er schrieb, er sei bi und hätte eine Familie. Eigentlich wollte ich da die Finger von lassen, es hat mich aber darauf hin über Wochen beschäftigt. Eines abends, gegen 19 Uhr chattete er mich wieder an. Seinen xxx pics konnte ich nicht widerstehen. Seine Frau war an diesem Abend mit einer Freundin in die Oper gefahren, er war allein zu Hause und scharf. Ich fuhr also hin und wir haben sofort uns die Klamotten runter gerissen. Er hat mir noch im Flur einen gebl****. Man war das geil. Dann fing sein kleiner Sohn - so knapp ein Jahr - an zu schreien. War ihm egal. Er hat weiter gemacht bis wir beide kamen. Ich bin dann gleich wieder gegangen und hatte in der Nacht noch ein schlechtes Gewissen. Da ich nicht schlafen konnte, ging ich wieder online. Er war eingeloggt und fragte sofort, wann wir uns wieder sehen. Ich fürchte, es wird bald dazu kommen, der Kerl bl**t wie eine Eins.

Beichthaus.com Beichte #00029496 vom 07.11.2011 um 17:43:14 Uhr in Frankfurt (15 Kommentare).

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Fremdgeh Phantasien

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung Liebe

Ich (w/20) liebe meinen Freund über alles, und das wird keine Fremdgeh-Beichte. Nur habe ich mich jetzt in jemanden verguckt, den ich jeden Tag sehe, habe aber auch noch nie ein Wort mit ihm gesprochen, habe es auch gar nicht vor. Verguckt ist auch eigentlich der falsche Ausdruck, er gefällt mir halt und ich schwärme ein bisschen von ihm. Ich habe wirklich schlimme Schuldgefühle deswegen, weil ich wie gesagt meinen Freund so sehr liebe, aber nach 2 Jahren Beziehung hat sich vieles verändert (was nicht heißt, dass das schlecht ist), zum Beispiel die Art der Romantik: er weiß wie ich meinen Kaffee trinke, wie ich morgens aussehe, ungeschminkt, nicht gemachte Haare, er weiß wie er mich trösten muss, wenn ich traurig bin, lauter diese Sachen eben. Trotzdem vermisse ich dieses Herzklopfen, die rosa Brille eben, der pure Kitsch. Und in meiner Fantasie muss dann eben der andere dafür herhalten. Neulich hatte ich wieder einen Klartraum und wollte ihn sogar reinholen, habe es aber nicht geschafft. Und wenn ich dann durch eine Umarmung aus meiner Fantasie gerissen werde, kommen die Schuldgefühle wieder hoch. Mein Freund hat das nicht verdient, ich will ihm davon aber nichts erzählen und hoffe einfach, dass das nur eine Phase ist die ganz schnell wieder vergeht.

Beichthaus.com Beichte #00029484 vom 03.11.2011 um 10:16:00 Uhr (16 Kommentare).

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Mein romantischer Ex

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Missbrauch Gewalt Rache Ex Cölbe-Schönstadt

Mein romantischer Ex
Als ich (w/25) fast 18 Jahre alt war, hatte ich einen neuen Freund. Er sah sehr gut aus und machte öfter romantisch-spontane Gesten und hat sich auch sonst sehr um mich bemüht. Ich habe damals nicht so wirklich verstanden, warum so viele Leute mir gesagt haben, ich solle die Finger von ihm lassen. Er war doch perfekt! Oder etwa nicht? Nachdem wir etwa einen Monat zusammen waren, sind wir ein paar Kilometer außerhalb von dem Dorf, in dem ich damals lebte, gefahren und haben uns auf einer ausgebreiteten Picknickdecke zum Sterne gucken hingelegt. Da wir das schon einmal gemacht hatten, habe ich mir auch nicht wirklich etwas böses dabei gedacht, weil es zuletzt sehr schön war. Ich war damals noch Jungfrau und nach einem Monat auch noch nicht soweit für den nächsten Schritt. Nach einigen Minuten Küssen wurde er mir zu aufdringlich und ich habe ihn weggeschoben, doch er hörte einfach nicht auf. Ehe ich mich versah, hatte er mir mein Kleid und Slip runtergerissen und schob sich zwischen meine Beine. Egal wie sehr ich schrie und mich wehrte, er lag schwer wie ein Betonblock auf mir. Nach dem es vorbei war, meinte er nur "Du warst ja tatsächlich eine Jungfrau" und fuhr weg. Ich lag eine Weile still da und konnte nicht glauben, was eben geschehen war. Seltsam ruhig zog ich das, was von meinem Kleid übrig geblieben war an, dann rief ich meinen 8 Jahre älteren Bruder an und beschrieb wo er mich abholen sollte. Als er endlich da war, reichte nur ein Blick auf das zerrissene Kleid und das verschmierte Blut überall, um zu wissen, was passiert war.

Wortlos brachte er mich zu seiner damaligen Freundin, die sich um mich kümmerte, dann fragte er: "Was soll ich mit ihm machen?", worauf ich mit "Wonach Dir ist" antwortete. Offiziell übernachtete ich bei einer Freundin. Weder Eltern, noch Freunde wissen von dieser Nacht. Nur mein Bruder, seine Ex und ich. Wir redeten auch niemals darüber untereinander, aber eine Woche später erfuhr ich, dass der Typ, verprügelt im Krankenhaus lag und sein Auto demoliert war. Ich weiß nicht, wie mein Bruder das bewerkstelligt hat, doch es gab niemals eine Anzeige deswegen und ich bekomme immer noch ein bösartiges Gefühl der Genugtuung deswegen. Wir stehen uns sehr nahe und ich liebe meinen Bruder über alles. Es tut irgendwie gut, hier darüber schreiben zu können.

Beichthaus.com Beichte #00029438 vom 13.10.2011 um 21:17:20 Uhr in Cölbe-Schönstadt (Flugplatz) (31 Kommentare).

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