Das Auto meines Nachbarn

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Rache Boshaftigkeit Auto & Co. Nachbarn

Das Auto meines Nachbarn
Ich habe einen Nachbarn, der fährt so einen ollen Ford Fiesta. Der Auspuff hat es schon lange hinter sich und macht entsprechend laute Geräusche. Jeden Morgen um 5:30 Uhr stehe ich kerzengerade im Bett, wenn der Nachbar seine Karre aus der Garage fährt.
Eine gefühlte Ewigkeit dauert es, bis er bei laufendem Motor, die Garage geschlossen hat und sich noch schnell von seiner Frau verabschiedet.
Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass die alten Ford Schlüssel in jedes Fordschloss passen. Man kann damit die Fahrzeuge nicht öffnen, allerdings abschließen. So habe ich mich letzten Mittwochmorgen auf die Lauer gelegt und gewartet, bis mein Nachbar noch mal kurz rein ins Haus ging, und sein Wagen mit laufenden Motor vor der Garage stand.
Schnell war der Wagen mit dem Mondeo Schlüssel, den ich mir extra dafür von meinem Vater geborgt hatte, verriegelt. Kurz darauf kam der Nachbar zurück und war wild am fluchen. Er kam nicht mehr ins Auto, und die Karre stand laut scheppernd vor der Garage.

Es wurde hektisch, weil auch seine Frau den Zweitschlüssel nicht finden konnte. Ich stand in meiner Wohnung hinter dem Vorhang und habe mich fast bepisst vor lachen.
Irgendeinem anderen Nachbarn wurde wohl die Ruhestörung zu viel. Jedenfalls kam nach knapp 15 Minuten ein Streifenwagen. Auch die Beamten kamen nicht rein ins Auto. Da sich keine Lösung abzeichnete legte ich mich wieder ins Bett.
Erst so gegen 7 Uhr war dann plötzlich Ruhe. Erst vermutete ich das das Benzin alle sei und schaute aus dem Fenster. Draußen standen circa zehn Nachbarn, dazu zwei Streifenwagen und der ADAC. Dem ADAC war es wohl zu verdanken, das der Nachbar wieder in sein Fahrzeug kam und er den Motor abstellen konnte.
Wie ich später erfuhr, musste der gemeine Ruhestörer für die Hilfeleistung des ADAC in den Club eintreten und die Polizei verpasste ihm eine Anzeige wegen Ruhestörung und eine kostenpflichtige Mängelkarte für sein Auto. Noch am gleichen Tag ließ der Nachbar den Auspuff erneuern. Seitdem ist morgens um 5:30 Uhr die Welt wieder in Ordnung.

Beichthaus.com Beichte #00026636 vom 09.07.2009 um 11:45:36 Uhr (64 Kommentare).

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Der geliehene BMW

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Diebstahl Schamlosigkeit Auto & Co.

Der geliehene BMW
Als ich 15 war, musste ich jeden Morgen 25 Minuten zu Fuß latschen. Später bin ich dann den Schulweg jeden Tag mit einem geklauten Moped ohne Führerschein gefahren. Aber wie auch immer, Fahrrad fahren war definitiv zu stressig, weil es die ganze Zeit bergauf ging. Natürlich war dieser Weg auch zu Fuß nicht ganz ohne, im Sommer habe ich beim Hochgehen geschwitzt und gekeucht wie Sau und im Winter bin ich den gefrorenen Weg kaum hochgekommen. Da es keinen Bürgersteig gab, bin ich halt immer direkt auf der Straße lang. Was mich dann am meisten angekotzt hat, war, wenn ich jedes Mal noch zur Seite gehen musste, um die ganzen verkackten Autofahrer vorbei zu lassen. Naja, eines Wintermorgens hielt am Straßenrand ein dunkler BMW vor einer langen und steilen Grundstücksauffahrt. Der Motor lief und die Tür vom Fahrzeug war einen Spalt offen, der Fahrer selbst ist wahrscheinlich noch mal kurz ins Haus zurück. Da das Auto so eine fette Bonzenkarre mit abgedunkelten Scheiben war, bin ich näher hin und habe versucht, einen Blick nach innen zu erhaschen, indem ich die Tür weiter öffnete. Das grelle Licht und die Heizungswärme, die mir dabei entgegenschlugen "flashten" wohl meine noch morgendliche Vernunft, und als ich dann den Schlüssel im Zündschloss stecken sah, habe ich nur noch gedacht: Hey, das Auto hat getönte Scheiben und eine Verriegelung, wenn der Typ gleich wieder kommt, was will der schon machen, ich schließe mich von innen einfach ein und fahre vor seinen Augen davon.

Bevor ich eingestiegen bin, habe ich mir die nächsten Schritte überlegt: Aha, da ist der Knopf für die Zentralverriegelung und dann brauchst du nur noch den Gang auf D schalten. Daraufhin setzte ich mich in den Wagen, zog die Tür zu, Licht ging aus. Ich dachte nur egal, fahr einfach los. Also auf D geschaltet und der Wagen fuhr auch gleich an. Kurz testhalber beide Pedalen getreten und dann langsam Gas gegeben und mich von nun an auf den Straßenverlauf konzentriert. Um den Wagen zu parken, bin ich in eine Nebenstraße vor meiner Schule eingebogen und habe die Karre dann in einem leeren Carport abgestellt. Die Aktion hatte zur Folge, dass sich drei Leute an diesem Wintermorgen kurz gewundert haben: ein Freund, der auf dem Schulweg vergebens auf mich wartete, der Besitzer des Carports und der Bonze, der vergessen hatte, auf seinen BMW aufzupassen. Wie ich dem Regionalblatt entnommen habe, nahm aber Letzterer die Situation mit Humor.

Beichthaus.com Beichte #00026634 vom 09.07.2009 um 01:42:38 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Ich masturbiere vor der Kamera

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Wollust Masturbation Internet Waghalsigkeit

Ich (m/28) bin nun schon seit einigen Jahren mit meiner Freundin zusammen und wir lieben uns noch sehr. Der Sex ist wirklich toll, abwechslungsreich, kribbelnd und spannend. Wir machen es auch immer noch oft. Ich bin aus dieser Sicht sehr, sehr glücklich. Trotzdem […]
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Beichthaus.com Beichte #00026626 vom 07.07.2009 um 12:23:25 Uhr (26 Kommentare).

Gebeichtet von Tsunamie
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Mehr haben wir nicht!

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Betrug Geiz Ungerechtigkeit Last Night Duisburg

Ich war mit einem Kollegen in der Disko. Als wir mit der Bahn nach Hause fahren wollten, mussten wir feststellen, dass die Bahn aufgrund eines "Personenschadens", also Selbstmord, für mehrere Stunden ausfällt! Also haben wir, damals noch beide Schüler, ein Taxi gerufen und haben vorher ausgemacht, dass wir keinen Cent bezahlen würden, da die Bahn ja Schuld war.
Also sind wir ins Taxi und circa 25 km gefahren. Wir unterhielten uns nett mit dem Fahrer während der Fahrt zwischen Mülheim und Duisburg. Als wir angekommen waren, sagte der Kollege: "Sorry beschwere Dich bei der Bahn" und ist abgehauen. Da ich ein schlechtes Gewissen hatte, habe ich dem Fahrer mein Kleingeld (vielleicht 20 Cent) in den Fußraum geworfen und habe gesagt: "Sorry, mehr habe ich nicht!" Das war gelogen, ich hatte noch einen 50 Euro-Schein dabei. Wir haben unsere Füße in die Hand genommen und sind weggelaufen! Der Fahrer ist raus und hat uns aufs übelste beschimpft. Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass wir einfach nur einen Stempel der Bahn gebraucht hätten, dann hätten wir für lau Taxi fahren können. Tja, so musste der Taxifahrer dran glauben.

Beichthaus.com Beichte #00026614 vom 04.07.2009 um 14:51:51 Uhr in Duisburg (23 Kommentare).

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“Folge

Unfreundliche Spieler

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Hass Unreinlichkeit Ekel Arbeit

Unfreundliche Spieler
Ich arbeite als Spielhallenaufsicht in einer Spielothek und bin auch für die abendliche Reinigung der Spielhalle und der WCs zuständig. Eigentlich mag ich diesen Job auch gern, auch weil die meisten Gäste wirklich sehr nett und freundlich sind, doch es gibt auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00026612 vom 04.07.2009 um 12:04:48 Uhr (21 Kommentare).

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