Die Sprache meiner Nachbarn

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Aggression Misstrauen Vorurteile Nachbarn

Vor ein paar Tagen sind neue Nachbarn eingezogen. Als sich die Gelegenheit ergab, habe ich (w/27) mich vorgestellt. Zwar nur bei deren Sohn, der im Volksschulalter ist, aber immerhin. Er wirkte nett und daraus lässt sich schließen, dass seine Eltern ebenso nett sind. Was mich aber stört, ist sein Name, so typisch türkisch. Jetzt ist es halt so, dass tagsüber die Kinder zweier Familien im Hof spielen und ziemlich laut sind. Wenn auch noch deren Eltern dabei sind, unterhalten die sich noch lauter. Durch deren ausländisches Gerede fühle ich mich massiv bedroht und werde aggressiv. Ich fluche dann immer leise. Aber wieso sollte ich mich ablehnend ihnen gegenüber verhalten, wenn sie doch eigentlich recht nett sind? Es ist bloß das ausländische Gerede, das mich so wütend macht. Ich vermute, es ist irgendeine osteuropäische Sprache. Wenn es finnisch, französisch oder englisch wäre, wäre es mir egal. Ich werde sie jedoch weiterhin grüßen, sie grüßen ja auch zurück, und das war es. Ich habe kein Bedürfnis nach inniger Nachbarschaft. Ich beichte also, dass ich eine Abneigung gegen diese und ähnliche Nachbarn habe, bloß weil sie eine andere Muttersprache haben.

Beichthaus.com Beichte #00036269 vom 28.07.2015 um 15:24:02 Uhr (16 Kommentare).

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Hausfrau und Mutter

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Verzweiflung Selbstsucht Partnerschaft Tiefenbronn

Mir (w/Mitte 20) wird gesagt, dass ich recht ansehnlich bin. Ich beichte allerdings, weil ich dabei bin, meinen Mann zu verlieren und das ganz genau weiß. Und schlimmer noch, sogar selbst daran Schuld bin. Vermutlich liest er das hier über kurz oder lang, da er weiß, dass ich mich hier viel rumtreibe. Aber zum Problem: Bei uns läuft gar nichts mehr, er begehrt mich, ich weiß das auch und er sagt es mir auch oft. Ich habe jedoch schlichtweg vergessen, wie es ist, meine Sexualität auszuleben, mich als Frau wahrzunehmen und so weiter. Ich bin eine richtige Mutti geworden, sorge für alles und jeden, liebe meinen Mann und meine Kinder über alles, freue mich, wenn es meinem Hund gut geht und das Haus glänzt. Darüber hinaus passiert gar nichts mehr bei mir. Ich kann das Ganze nicht mehr abstellen, bin nur noch Mutter und Hausfrau.


Ich habe meinen Mann quasi in die Friendzone gezwungen, obwohl ich das gar nicht wollte. Er leidet unglaublich darunter, was ich absolut verstehen kann, aber das macht es für mich nur noch schlimmer. Ich bin nicht asexuell oder so etwas, und wenn ich mich dann tatsächlich mal überreden lasse, Sex zu haben, habe ich dabei Spaß. Von mir würde aber nie etwas kommen. Das war nicht immer so, hat sich mit den Jahren so entwickelt und jetzt kann ich es nicht mehr abstellen. Heute hatten wir eine Diskussion, in der ich ihm angeboten habe, sich etwas zu suchen, damit er das bekommt, was er braucht. Er lehnt das jedoch ab. Ich weiß aber ganz genau, dass es bei mir vermutlich nicht besser, sondern nur schlimmer werden wird und er irgendwann gar nicht mehr ran darf. Das hat er nicht verdient, er tut alles für mich. Ich weiß, dass er so nicht weitermachen kann, und das verstehe ich. Ich setze meine Ehe aufs Spiel, weil ich vergessen habe, wie es ist, keine Mutter zu sein. Die Mischung aus Nutte für meinen Mann und Mutter für Kinder ist verschwunden und zu einer Hausfrau-Mutti-Mischung geworden. Ich weiß nicht, wie ich das abstellen kann und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036268 vom 28.07.2015 um 11:43:05 Uhr in Tiefenbronn (16 Kommentare).

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Unerwarteter Geldsegen

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Feigheit Falschheit Geiz Familie Geld

Ich möchte beichten, dass ich vor Jahren einmal einen sehr großen Geldgewinn gemacht habe, es aber niemandem gesagt habe - einfach, weil ich nicht teilen wollte. Weder mit der Familie noch mit sonst irgendjemandem. Ich hatte Angst davor, dass sich dadurch alles ändert. Inzwischen ist es aber zu spät und alle wären enttäuscht, wenn ich es offenbaren würde. Ich habe eigentlich so viel Geld, dass weder meine Frau noch meine Tochter jemals wieder arbeiten müssten. Sie hingegen denken immer noch, dass ich als Rechtsanwalt tätig bin. Dabei betreibe ich meine Kanzlei nur noch so zum Schein und genieße stattdessen mein Vermögen im Stillen. Meiner Familie fehlt es übrigens an nichts, auch wenn keiner von meinem Geheimnis weiß. Ich habe seit dem Gewinn immer ein schlechtes Gewissen - und es wird nicht besser!

Beichthaus.com Beichte #00036264 vom 28.07.2015 um 00:34:51 Uhr (16 Kommentare).

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Skurrile Freunde und lustige Begebenheiten

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Falschheit Lügen Gesellschaft Weilheim

Ich (m/20) belüge des Öfteren Freunde und Familie, um sie zum Lachen zu bringen oder von skurrilen Situationen erzählen zu können. So erfinde ich immer einen Haufen Freunde, die dann dies und jenes Lustiges, Cooles oder Eigenartiges gesagt haben. Ich denke mir Fakten über diese erfundenen Personen aus, mache sie fast schon zu Karikaturen, das aber meist so gut, dass noch niemand etwas gemerkt hat. Manchmal sind diese Personen auch nicht rein erfunden und ich spreche von echten Bekannten. Allerdings erwähne ich nie deren Namen, sodass diese dann nicht in peinliche Situationen kommen. Was ich erfinde? Eigentlich nichts Schlimmes, auf jeden Fall nichts Abartiges - eigentlich nur witzige Sachen. Ich mag es einfach, wenn ich in einer Gruppe oder bei meinen näheren Bekannten einfach mal eine Story preisgeben kann, die alle interessant finden und über die sie lachen müssen. Außerdem bekräftigt es mich in meinem mir nachgesagten Talent, Charaktere und Geschichten zu erfinden.


Zu guter Letzt finde ich viele Leute auch einfach langweilig und passiv, sodass ich einfach mal etwas erfinde und übertrieben darstelle, um etwas Farbe in meine Erzählungen zu bringen. Ein gewisser Wunsch, dass die Leute etwas interessanter wären, steckt auch darin. Wenn ich etwas Schlimmes lese, erfinde ich auch immer Leute, die ihr Entsetzen kundgegeben haben, oder die die schreckliche Handlung (z.B. Mord) verurteilen, da ich oft das Gefühl habe, dass es viel zu viele herzlose Leute gibt, die zu selten Mitleid empfinden. Und dann erfinde ich solche mitleidvollen Personen, um mir etwas Mut, was das Wesen der Menschen angeht, zurückzugeben. Wenn jemand eine Eigenschaft hat, für die er sich schämt oder für die andere ihn auslachen, erfinde ich auch immer Leute, die diese Eigenschaft auch haben, glücklich sind und solche, die die Mobber verachten. Ich habe immer das Gefühl, das bringt mehr als nur die eigenen Worte. Ich beichte also, dass ich oft Freunde und Familie belüge, wenn auch ohne böse Absicht.

Beichthaus.com Beichte #00036259 vom 27.07.2015 um 16:38:06 Uhr in 82362 Weilheim (Murnauer Straße) (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sicherheit im Großhandel

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Arbeit

Ich (m/25) möchte etwas beichten, was schon einige Jahre zurückliegt. Ich habe damals in einer Wartungsfirma gearbeitet und war gerade die erste Woche da. In dem Gebäude, in dem die Wartung der Anlage stattfinden sollte, stehen die Kassenserver einer bekannten Großhandelskette mit gelben Buchstaben. Wie man sich denken kann, ist das Gebäude extrem abgesichert: Ohne Sicherheits-Check, Karte, Key und Arbeitserlaubnis sowie Führungszeugnis kann man dort nicht einmal auf die Toilette. Da es sich noch um meine erste Woche handelte, hatte ich bis dato nur einen Gastausweis, der mich dazu berechtigte, die erste Schleuse für den Wartebereich zu überwinden. Jedenfalls war ich schon früher dort als der Rest des Teams, das heißt, ich hätte auf den Chef warten müssen, um auf die Toilette zu gehen. Es kam so, wie es kommen musste: Ich trank aus Langeweile so viel Kaffee und rauchte so viele Zigaretten, dass sich bald mein Darm bemerkbar machte - ich musste dringend den weichen Obama ins weiße Haus bringen.


Ich ging also in die Sicherheitszentrale und fragte, ob ich mal den Thron benutzen dürfte - dies wurde zu meinem Erstaunen verneint. Mir wurde ein Gebäude auf dem Grundstück gezeigt welches leerstand, dort könnte ich aufs Klo. Schön und gut, doch die Wurst hing mir schon fast aus dem Arsch raus. Also hastete ich zu dem Gebäude und suchte die Toilette. Es war zum Verzweifeln, in der einen Etage waren die Keramik-Räume abgeschlossen, in der anderen hing kein Papier. Ich rannte wie ein Irrer durch das Gebäude, auf der Suche nach dem Lokus. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus! Ich fühlte mich, als würde ich in jedem Moment in die Luft fliegen, also schmiss ich mich im vierten Stock auf das erstbeste Scheißhaus. Dort saß ich dann auf der Schüssel und mir schoss, noch während ich die Hose runterließ, eine brachiale Fontäne aus dem Arsch, sodass jeder Rohrbruch im Straßenbau aussieht wie ein Rasensprenger. Von dem ersten Schock erholt, folgte auch gleich der zweite Schreck. Es war kein Papier vorhanden. Also saß ich auf dem Lokus fest. Ich überlegte, was ich tun sollte und zerriss meine Boxershorts, um mir damit den Arsch abzuwischen.


Die Fetzen faltete ich zusammen und legte sie auf den Spülkasten. Dann wollte ich abziehen, aber das Wasser war abgestellt. Also verzog ich mich, aus Panik, erwischt zu werden, wieder nach draußen und überließ das Klo komplett zugeschissen seinem Schicksal. Da das Gebäude ja noch einige Zeit leerstand - und das im Hochsommer - tut mir die arme Sau furchtbar leid, die das Klo später putzen musste. Ich erbitte Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036257 vom 27.07.2015 um 10:03:08 Uhr (7 Kommentare).

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