Ich bin asexuell

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Eitelkeit Selbstsucht Verzweiflung Stollberg

Ich (w/20) gestehe hiermit, dass ich immer wieder wissentlich Beziehungen eingehe, allerdings von Anfang an konsequent den Sex verweigere. Ich mag sowohl Frauen als auch Männer, bevorzuge aber doch Männer. Ich hatte bis jetzt eine Freundin und fünf Freunde, aber sobald der jeweilige Partner Anstalten gemacht hat, mir an die Wäsche zu wollen, habe ich immer wieder abgeblockt. Ich sagte immer ganz klar und deutlich, dass ich nicht will. Wahrscheinlich interpretierten sie es immer so, dass ich zu verklemmt sei, keinen Sex vor der Ehe will oder ähnliches. Das stimmt allerdings alles nicht. Nennen wir das Kind beim Namen: Ich bin asexuell. Ich habe einfach keine Lust auf Sex, ich will so was nicht und empfinde es als nichts Erquickendes. Allerdings lehne ich Beziehungen, wie oben erwähnt, keineswegs ab. Ich wünsche mir schon einen Partner, ich bin auch gerne verliebt, ich stehe auf Romantik und Kitsch aller Art, auch gegen Küssen habe ich nichts einzuwenden, aber da ist dann auch schon Schluss. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass ich keinen Sex will? Meine Mutter meinte sogar schon zu mir, ich solle mir da doch mal Hilfe besorgen, denn mit meinen 20 Jahren sei das doch nicht mehr normal.
Meine bisherigen Partner haben dann aufgrund des fehlenden Sex recht schnell mit mir Schluss gemacht. Am längsten hat so eine Beziehung drei Monate bisher gedauert. Ist mit mir wirklich etwas nicht in Ordnung? Fest steht auf jeden Fall, dass ich auch weiterhin versuchen werde, einen Partner zu finden, der mich versteht, ich bin schließlich nicht die einzige Asexuelle.

Beichthaus.com Beichte #00029712 vom 12.01.2012 um 23:04:46 Uhr in 09366 Stollberg (Hohensteiner Straße) (39 Kommentare).

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Mein Diebesleben

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Diebstahl Habgier Geiz Shopping Berlin

Ich (m/27) bin Dieb. In meinem Leben lief bisher nicht alles optimal, besonders Jobtechnisch. Allerdings komme ich durch. Seit fast vier Jahren hangel ich mich von Aushilfsjob zu Aushilfsjob, verdiene aber immerhin eigenes Geld und bettel nicht den Staat an, was mir sehr wichtig ist.

Nun aber zur Beichte. Zum ersten Mal habe ich geklaut, als ich in einem Monat kein bisschen Knete mehr hatte. Ich musste mir aufgrund der kurz zuvor eingetrudelten Nebenkostenabrechnung für zwei Monate mein Essen einteilen. So sehr einteilen, dass ich nur noch jeden zweiten Tag essen konnte, weil ich einfach kein Geld für Futter hatte. An einem Tag brachte ich ein paar Pfandflaschen in den Supermarkt, die in unserer WG rumlagen. Es war ein sehr kleiner Markt, in dem man mich kannte, da ich ja im Prinzip Stammkunde war. Keine Kameras, keine Warensicherung. Jedenfalls steckte ich mir eine billige Tiefkühlpizza in den Beutel, in dem ich die Flaschen transportierte. Ich hatte tierisch Angst, als ich an der Kasse stand. Aber alles ging gut und ich aß an dem Abend meine Pizza, wenn auch mit schlechtem Gewissen. Ab dann gings aber los. Ich wurde immer dreister, nahm manchmal eine Sporttasche mit, ein paar Klamotten rein und ab dafür. Unter die Klamotten kam dann mein Einkauf. Aber immer nur Lebensmittel wie Käse, Gemüse oder Brot. Dazu ein paar Alibieinkäufe und fertig.


Ein paar Monate später zog ich in eine andere Stadt und dort perfektionierte ich meine Technik. Ich lies mich ein paar Monate lang täglich in einem relativ kleinen Supermarkt blicken, bis mich die Angestellten auch in dem Laden kannten. Allerdings hatte der Markt tatsächlich Kameras und Diebstahlsicherungen. Durch Zufall bemerkte ich aber im Laufe der Zeit, welche Waren gesichert waren, und welche nicht. So ging einmal eine Frau vor mir durch die Kasse, drehte dann um und machte die Verkäuferin darauf aufmerksam, dass sie aus versehen noch eine Pizza und einen Kasten Bier nicht aufs Band gelegt hat.


Konservendosen und Getränke waren neben Obst und Gemüse immer sicher. Ich war zu dem Zeitpunkt so weit, dass ich immer vier Dosen Bier wegen des Pfands und des Gewichts klaute, und darauf dann noch eine Dose Ravioli oder so. Das Bier trank ich dann Abends mit meiner Mitbewohnerin und brachte dann am nächsten Tag das Pfand zurück, klaute wieder vier Dosen+ Konserve. Eigentlich kacke, aber ich hatte einfach nur noch eine Art Kosten/-Nutzenrechnung im Kopf. Wenig Gewicht, eine Mahlzeit, 1 Euro Pfand war ein guter Deal, auch wenn der Diebstahl des Biers nichts mehr mit Not zu tun hatte, sondern reiner Luxus war.

Kurz darauf zog ich nach Berlin. Selbes Spiel, aber in einem großen Supermarkt einer Discounter-Kette, in dem mir mein Meisterstück gelingen sollte. Wieder eine WG, in der wir die Flaschen in einer großen, sehr stabilen Papptüte sammeln. Diese Tüte packte ich immer in einen noch größeren Stoffbeutel. Immer zur selben Uhrzeit in den Markt, immer bei der selben Kassiererin. Pfand weg, Diebesgut in die Papptüte und los. Auch hier nahm ich immer vier Dosen Bier mit, weil diese einfach perfekt den Boden der Papptüte ausfüllten. Ohne Scheiß, ich habe die verdammte Tüte manchmal bis oben hin voll gemacht. Vorher noch ein paar Flaschen Wasser dazu, die ich dann aber auch brav bezahlte. Der Laden hatte keine Diebstahlsicherung, aber einen Wachmann, der aber auch nicht sonderlich interessiert an mir war, da er mich ja auch jeden Tag sah. Außerdem ist der Laden Anlaufstelle für allerlei Obdachlose, Punks, Junkies und Roma die einfach eher die Blicke der Angestellten auf sich ziehen, als ein normaler Typ wie ich. Wenn die wüssten. Leider hat sich meine Karriere erledigt, da der Laden inzwischen Diebstahlsicherungen hat, was möglicherweise meine Schuld ist. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es einen einzelnen Menschen gibt, der mehr geklaut hat, als ich.


Bei jedem Einkauf nahm ich was mit, manchmal nur einen Käse, manchmal Essen für mehrere Tage. Es tut mir nur insofern Leid, dass ich irgendwann mit meinen Diebstählen gewirtschaftet habe. "So, noch fünf Euro für die Woche. Was muss ich holen? Wasser, Kartoffeln wird gekauft, Käse, Sahne, Bla und Blubb werden geklaut.". Außerdem fand ich den Diebstahl der Bierdosen scheiße, obwohl es mir dabei eher ums Pfand ging. Wie gesagt, meine Raubzüge sind nun beendet, aber ich vermisse die Zeit doch sehr, da ich einfach wieder weniger zu fressen habe, als vorher. Aber einen neuen Supermarkt vorzubereiten, ist mir auch zu blöd, da dieser hier einfach direkt vor der Tür liegt. Vielleicht, wenn ich wieder irgendwann umziehe.

Beichthaus.com Beichte #00029710 vom 12.01.2012 um 09:57:28 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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Falsche Richtung

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Dummheit Peinlichkeit Bahn & Co. Fürth

Ich (w/26) bin heute morgen in der S-Bahn kurz nach der Abfahrt panisch aufgesprungen und fragte laut, ob das der Zug nach Erlangen wäre, weil ich dachte, ich würde in der falschen S-Bahn sitzen. Dabei saß ich nur entgegen der Fahrtrichtung, was mich verwirrte. Den Rest der Fahrt haben mich die anderen Fahrgäste öfters sehr seltsam angesehen.

Beichthaus.com Beichte #00029708 vom 11.01.2012 um 18:30:23 Uhr in 90762 Fürth (Bahnhofsplatz 9) (16 Kommentare).

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Der Schulschönling

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Begehrlichkeit Sex Zwietracht Dating

Als ich (w/28) noch zur Schule ging, habe ich den Fehler gemacht, mir meine Freunde nur nach dem Aussehen und dem Coolness-Faktor auszusuchen. So bin ich irgendwann auch einmal an den ultimativen Schulschönling geraten. Er war super sportlich und sein Äußeres war […]
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Beichthaus.com Beichte #00029704 vom 11.01.2012 um 10:32:24 Uhr (25 Kommentare).

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Stalking Täter

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Ex

Ich beichte, dass ich jahrelang meine Ex-Freundin gestalkt habe. Obwohl es schon nach einem halben Jahr gründlichst zwischen uns kriselte, hielten wir es knappe zwei Jahre miteinander aus. Ich weiß nicht so recht wie es dazu kam, dass ich, nachdem sie sich von mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00029691 vom 06.01.2012 um 14:23:55 Uhr (38 Kommentare).

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