Après-Ski mit Happy End

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Fremdgehen Trunksucht Urlaub Garmisch-Partenkirchen

Ich (w/20) habe gestern meinen Freund betrogen. Ich war bis heute früh 10 Tage mit meinen Mädels Skifahren und beim Après-Ski ist es dann passiert. Habe einen Typ aus München kennengelernt, hatte ordentlich was getrunken und dann kam eins zum anderen und bevor ich mich versah war ich bei ihm im Hotel. Ich war zwar total betrunken, aber fühle mich trotzdem total mies, weil mein Freund sich heute total gefreut hat mich wiederzusehen und mir gesagt hat wie sehr er mich vermisst hat. Jetzt fühle ich mich oberst mies, bin aber zu feige es ihm zu beichten. Ich werde es nie wieder tun und hoffe, mein Gewissen lässt mich bald wieder ruhig schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00025721 vom 21.02.2009 um 15:11:54 Uhr in Garmisch-Partenkirchen (18 Kommentare).

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Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen

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Zwietracht Boshaftigkeit Kollegen Motten

Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen
Ich habe meine Ausbildung in einem großen Telekommunikationsunternehmen gemacht. Das Ganze ist jetzt sechs Jahre her, aber ich denke immer noch sehr gerne an diese Zeit zurück. Ich war also ein kleiner Azubi in dieser Abteilung und sollte den Vertrieb unterstützen. Sprich, alles machen, worauf die Herren keine Lust hatten. So war dann auch mal die Aktion dran, ehemalige Kunden anzurufen und den Versuch zu starten, ihnen wieder unsere Verträge aufzudrücken. Die meisten Vertriebler waren ganz in Ordnung, ein wenig steif, aber trotzdem nett. Aber einen gab es, der war der absolute Vollassi. Beschissene Zahlen und trotzdem ein Verhalten, als würde der Laden ihm gehören. Eine Woche vor dem Tag, über den ich beichten möchte, habe ich am Telefon den Jackpot geknackt und ein großes Wohnheim mit über 300 Anschlüssen für das Unternehmen zurückgewonnen. Da Azubis keine Provision bekommen, dachte ich, ich wäre nett und habe sie den Vertrieblern angeboten. Die meinten, ich sollte sie Herrn B. zuschustern, da seine Zahlen doch noch arg im roten Bereich lagen. Also bin ich zu ihm hin und habe ihm alle Unterlagen und Verträge gegeben, sodass er sie unter seinem Namen einbuchen konnte. Er hat sich nicht einmal bedankt, ganz im Gegenteil. Drei Tage später war ich für einen seiner Kollegen damit beschäftigt, die Interessenten einzupflegen, als der Abteilungsleiter kam und gemeint hat, dass sich Herr B. beschwert hätte, da ich faul wäre und nur herumsitzen würde. Kurz gesagt, er wollte, dass ich weiterhin für ihn telefoniere - aber da es ja noch andere Vertriebler gab, die sehr viel netter waren, half ich einfach lieber diesen. Das Ganze hat sich auf alle Fälle schnell geklärt, da ich ja einfach nur anderweitig beschäftigt war. Von diesem Tag an hat er mich allerdings nur noch gepiesackt und mir keinen Frieden mehr gegönnt. Aber genug der Vorgeschichte.

Wenn er lange Gespräche hatte, ist er danach immer auf den Balkon gegangen und hat eine knapp fünfzehnminütige Pause gemacht, in der er, wenn möglich, die Sonne genoss. Allerdings muss er für diese Sonnenpause den Balkon auf der anderen Seite des Gebäudes nutzen. Also habe ich zu Hause eine E-Mail verfasst, die von abartigen Praktiken mit Tieren auf dem Bauernhof seiner Eltern berichtete - natürlich so formuliert, als wäre sie an einen Gleichgesinnten gerichtet. Das Ganze habe ich mit einem USB-Stick zur Arbeit gebracht und die Sonnenpause des ungeliebten Kollegen dazu genutzt, eine Mail an den Gebäudeverteiler zu schicken (im Gebäude waren 12 Abteilungen). Dann bin ich unbemerkt wieder in mein Büro gehuscht. Es dauerte keine zehn Minuten, bis ich die Ersten richtig laut lachen hörte. Seit diesem Tag war er bei allen nur noch der Ziegenf*cker. Aber ich fühle mich nicht schlecht, auch wenn er das Unternehmen gewechselt hat. Er hätte doch nur einmal Danke sagen müssen. Dann wäre das alles nicht passiert!

Beichthaus.com Beichte #00025718 vom 19.02.2009 um 14:39:35 Uhr in Motten (38 Kommentare).

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“Folge

Betrunken an einer Bahn surfen

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Waghalsigkeit Trunksucht Selbstverletzung Bahn & Co. Berlin

Als ich mal alleine relativ betrunken zu einer Party gefahren bin, musste ich auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz aussteigen. Ich hielt es in diesen Moment für besonders lustig, auf dem Bahnsteig mal wieder an der Bahn zu surfen. Mit der rechten Hand hielt ich mich fest und in der Linken hatte ich ein Sternibier. Plötzlich beschleunigte die Bahn schneller als ich es gewohnt war, ich eierte hin und her und war zu betrunken abzuspringen. Dann prallte ich gegen die Absperrung, überschlug mich und wurde ein paar Meter in den Tunnel geschleudert. Die Bahn rauschte blitzschnell an meinen Kopf vorbei. Dann stand ich auf, humpelte Richtung Bahnsteig, kletterte rauf und verließ den Bahnhof. Die Leute in der Bahn und auf dem Bahnsteig sahen aus, als hätten sie einen Geist gesehen - hätten sie auch fast. Blutig und voller Dreck ging ich zur Party. Als mein Rausch nachließ, kam der Schmerz. Ein paar Leute, die ich nicht kannte, schenkten mir etwas Alkohol um den Schmerz zu lindern. Vielen Dank an euch, wer auch immer ihr gewesen seid. Mir ist bewusst, wie böse das hätte ausgehen können und habe es seit dem auch nie wieder gemacht. Eine lange Narbe ist zurückgeblieben.

Beichthaus.com Beichte #00025708 vom 16.02.2009 um 04:04:32 Uhr in Berlin (Alexanderplatz) (20 Kommentare).

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Der lange Weg ins glückliche Leben

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Drogen Gewalt Waghalsigkeit Trunksucht Vandalismus Gesellschaft

Ich habe in meinem Leben schon viele schlimme Sachen gemacht: Fast alle Drogen genommen, die man so bekommt, habe Drogen verkauft, war schwer kokainabhängig, war bis vor Kurzem Alkoholiker. Ich habe vor einiger Zeit versucht, mich selbst umzubringen, im Rausch habe […]
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Beichthaus.com Beichte #00025706 vom 15.02.2009 um 16:00:11 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Ein Forscher auf Entdeckungsreise

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Manie Waghalsigkeit Trunksucht Last Night Auto & Co.

Ein Forscher auf Entdeckungsreise
Seit Kurzem habe ich die Angewohnheit auf dem Heimweg von einer durchzechten Nacht zu schauen, ob die Autos, die auf der Straße stehen, verschlossen sind. Dabei wundere ich mich jedes Mal, wie viele Menschen ihr Auto nicht abschließen. Sollte ich ein offenes Auto finden, schaue ich mich kurz darin um, klaue jedoch nichts. Einmal lag sogar der Autoschlüssel in der Mittelkonsole. Diesen habe ich dann ins Zündschloss gesteckt und für einen kurzen Moment überlegt, mit dem Auto wegzufahren. Zum Glück blieb es aber bei dem Gedanken. Ich hoffe, dass ich nicht bei einem meiner Streifzüge erwischt werde, und dass die Versuchung, etwas zu stehlen oder sogar mit dem Auto wegzufahren, nicht zu groß wird. Ich kann jedoch nicht mehr damit aufhören, weil ich mich jedes Mal, wenn ich das tue, wie ein Forscher auf Entdeckungsreise fühle. Wenn dann tatsächlich ein Auto offen ist, spüre ich gleichzeitig einen Adrenalinstoß und das Glücksgefühl, etwas Tolles entdeckt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00025699 vom 11.02.2009 um 16:26:02 Uhr (29 Kommentare).

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