Zwangsneurosen

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Zwang Aggression Neurosen

Ich (w/19) muss beichten. Als ich 13 bis 16 Jahre alt war, litt ich unter einer Zwangsneurose. Es fing damit an, dass ich alles zählen musste, was ich tat. Zum Beispiel: Laufen, atmen, sich am Kopf kratzen, kauen und vieles mehr. Das weitete sich mit dem Gedanken aus, dass, wenn ich mich nicht drei Mal kratze, etwas Schlimmes passiert. Das Ganze spielte sich in meinem Kopf ab, darum war ich auch öfters genervt, traurig, wütend und aggressiv. Ich sagte meiner Mutter, die ich wirklich sehr lieb habe, viele schlimme Sachen. Ich bereue, dass ich damals so ausfallend geworden bin und mich einfach nicht mehr unter Kontrolle hatte. Es tut mir leid für alle diejenigen, die ich damals so schlecht behandelt habe. Ich hoffe, mir kann jemand vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00025680 vom 05.02.2009 um 20:07:25 Uhr (16 Kommentare).

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Erwischt von oben

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Masturbation Peinlichkeit Köln

Erwischt von oben
Als Erstes muss ich sagen, dass dies das Peinlichste ist, was mir je passiert ist. Wir wohnen, zur Miete in einer Doppelhaushälfte. Unser Vermieter kümmert sich also um alles, was mal kaputt geht. Vor ungefähr drei Jahren überkam mich mal wieder die Lust zu onanieren. Für diese Aktion hatte ich mir unsere Toilette ausgesucht. Ich gehe also ins Badezimmer und habe auch gleich losgelegt, da hörte ich etwas auf dem Dach. Zunächst dachte ich mir nichts Schlimmes - vielleicht ist ja etwas aufs Dach gefallen. Als jedoch die Geräusche nicht aufhörten, schaute ich durch unser Toilettenfenster (welches im Dach eingebaut ist) nach draußen und blickte unserem Vermieter direkt ins Gesicht. Er war gerade dabei die Schäden der letzten Nacht zu beseitigen und hatte mich auf frischer Tat ertappt. Wir wohnen übrigens immer noch in der Doppelhaushälfte. Der einzige Unterschied zu früher ist, dass ich unserem Vermieter nicht mehr in die Augen sehen kann. Aber da wir bald umziehen, kann ich dieses "Ereignis" hoffentlich genauso ausblenden, wie das Gesicht unseres Vermieters.

Beichthaus.com Beichte #00025679 vom 05.02.2009 um 18:05:45 Uhr in Köln (32 Kommentare).

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“Folge

Das Kuckuckskind meines besten Freundes

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Fremdgehen Lügen Morallosigkeit Falschheit Feigheit Harsum

Das Kuckuckskind meines besten Freundes
Das Ganze mag jetzt sehr unglaubwürdig klingen, aber ich habe echt ein großes Problem. Sorry, ich mag lange Beichten nicht, muss aber trotzdem mal ausholen: Ich (m/24) Student bin Vater. Ich habe einen Vaterschaftstest machen lassen, aber außer der Mutter weiß es keiner. Ich habe mit der Ex-Freundin meines besten Freundes geschlafen. Deren Beziehung war schon ziemlich kaputt. Mehr oder weniger zufällig kam sie nach einem Streit bei mir vorbei, um sich auszuheulen. Wir haben uns schon immer gut verstanden.

Naja, was passiert ist, könnt ihr euch ja denken: Alkohol plus guter Zuhörer = Baby. Sie wollte das Kind behalten und hoffte, damit die Beziehung zu kitten. Hat leider nicht geklappt. Egal. Auch wenn mein Verhalten nicht gerade positiv ist, hat das trotzdem etwas Gutes. Mein bester Freund geht in seiner Vaterrolle komplett auf, ist ehrgeiziger denn je, beruflich aufgestiegen, nimmt keine verbotenen Substanzen mehr zu sich und ist ziemlich zufrieden mit seinem Leben. Das einzig Dumme ist nur, wenn ich bei ihm zu Besuch bin oder er am Telefon von seiner (meiner) Tochter erzählt, wie toll sie schon krabbeln/stehen/laufen und Papa sagen kann. Mich stimmt das dann immer ziemlich depressiv.

Aber vielleicht ist es so, wie es ist, am Besten, denn ich bezweifle, dass ich auch nur annähernd so ein guter Vater wäre. Ich will ihm immer und immer wieder die Wahrheit erzählen. Ich bringe es aber nicht übers Herz. Wenn er mich fragt, was los ist, wenn ich traurig bei ihm rumsitze, muss ich immer irgendetwas erfinden. Was soll ich bloß tun?

Beichthaus.com Beichte #00025667 vom 03.02.2009 um 18:57:35 Uhr in Harsum (69 Kommentare).

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Ihr interessiert mich alle nicht!

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Selbstverletzung Ungerechtigkeit Engherzigkeit Rostock

Ich (m/19) bin ein depressiver, gefühlskalter Mensch. Mit 17 war ich in der Psychatrie, habe auch einen Suizidversuch hinter mir. Zwar habe ich Antidepressiva bekommen, die habe ich jedoch nach einigen Monaten wieder abgesetzt, da ich meiner Meinung nach nicht mehr frei denken konnte.

Das ist so weit auch nicht schlimm für mich, jedoch habe ich manchmal Mitleid mit den Menschen, die näheren Kontakt zu mir haben. Denn eigentlich interessiere ich mich nicht für sie, ich belüge sie, damit sie Ruhe geben und mir nicht weiter auf die Nerven gehen. Gerade wenn ich einem Mädchen näher komme, lasse ich sie wie eine heiße Kartoffel fallen, sobald es sein könnte, dass sie sich in mich verliebt. Seit ich versucht habe mich umzubringen, habe ich mich nicht mehr verliebt, obwohl es zwischendurch genug Mädchen gab, die offenkundiges Interesse gezeigt haben. Infolgedessen hatte ich auch nie Sex, ich habe nicht einmal ein Mädchen geküsst. Ich habe aber auch ehrlich gesagt gar keine Lust auf so etwas.

Manchmal frage ich mich, ob ich mich nicht wieder in Behandlung begeben sollte, da ich inzwischen bestimmt viele Gefühle verletzt und Hoffnungen zerstört habe, ohne das es mich in geringster Weise stört. Ich wollte mich trotzdem bei allen entschuldigen, dass ich sie belogen habe, auch wenn es viele davon gar nicht wissen.

Beichthaus.com Beichte #00025661 vom 03.02.2009 um 00:26:07 Uhr in Rostock (22 Kommentare).

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“Beichte

Mein Mann darf nichts von meiner Affäre erfahren!

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Ehebruch Fremdgehen Selbstsucht Last Night Hamburg

Ich (w/33) bin, seit ich 22 war, verheiratet. Damals fand ich das richtig, aber im Nachhinein denke ich, dass es viel zu früh war. Vor 11 Jahren war der Sex zwischen mir und meinem Mann ganz gut. Aber inzwischen sind der Sex und auch die ganze Beziehung echt langweilig. Dazu muss man sagen, dass er 15 Jahre älter ist als ich. Nun zu meiner Beichte: Als ich vor etwa einem Jahr mit meiner Freundin in einer Bar verabredet war, sagte sie mir kurzfristig ab. Da es mir an diesem Tag nicht gerade gut ging, wollte ich nach Hause gehen. Bevor ich gehen konnte, kam ein gut aussehender Typ zu mir an den Tisch und spendierte mir einen Drink. Durch sein charmantes Lächeln munterte er mich auf.

Anstatt mit meiner Freundin über mein Problem zu sprechen, plauderte ich lange mit ihm. Er war ein sehr guter Zuhörer und mir ging es immer besser. Wir waren sehr lange in dieser Bar und hatten auch schon einige Drinks hinter uns und so kam es dazu, dass wir uns küssten. Es wurde immer wilder. Er lud mich dann ein, mit in seine Wohnung zu gehen, wo dann eines zum anderen kam... Es war die schönste Nacht in meinem Leben. Er gab mir genau das, was ich bei meinem Mann schon so lange vermisste. Als ich am anderen Morgen aufgewacht bin, fühlte ich mich zugleich gut, wie auch schlecht. Mir wurde klar, dass ich meinen Mann betrogen habe und ihn, wenn er es erfährt sehr verletzen werde. Ich ging dann nach Hause zu meinem Mann und versuchte diese Nacht zu vergessen.

Ich konnte es jedoch nicht. Nach einigen Wochen hielt ich es nicht mehr aus und ging wieder in die Bar zurück, mit der Hoffnung, diesen Mann wieder zu treffen. Er kam nicht, jedenfalls nicht an diesem Abend. Ich ging dann jede Woche wieder hin, bis er kam. Seither haben wir eine Affäre und das nun schon seit einem Jahr. Es ist genau das, was ich brauche und solange es mein Mann nicht merkt, ist auch alles in Ordnung.

Beichthaus.com Beichte #00025655 vom 31.01.2009 um 20:47:32 Uhr in Hamburg (37 Kommentare).

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