Mit 40 habe ich im Leben verloren!

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Verzweiflung Selbstverletzung Begehrlichkeit

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich mit spätestens 40 mein Leben beenden werde. Mein ganzes Leben wurde ich von Freunden betrogen und gemobbt, so oft und so sehr, dass ich mittlerweile nahezu komplett verschlossen bin und bei Unterhaltungen, z.B. mit Kollegen, eigentlich nichts über mich preisgebe und auch sonst sehr, sehr wortkarg bin. Dementsprechend bin ich von vornherein uninteressant und man sagt nur noch "Hallo" und "Tschüss". Somit bin ich also schon mein ganzes Leben alleine gewesen. Ich habe nie gelernt, wie man sich sozial verhält, wie man Unterhaltungen führt oder wie man Frauen anspricht. Alle Versuche, bei einem Mädchen zu landen, verliefen katastrophal und ich machte mich nicht selten zum Affen und Gespött der Schule oder gar Stadt. Ich kann mittlerweile nicht einmal mehr natürlich lächeln und höre immer öfter den Vorwurf, dass ich mal eben mehr lächeln und lachen soll.


Und nein, ich bin kein fetter, verpickelter Typ mit ungewaschenen Haaren und dicke Hornbrille. Ich würde mich sogar, wirklich ernsthaft, als recht attraktiv bezeichnen. Ich möchte auch Freunde, mit denen ich am Wochenende abhängen kann. Ich möchte auch die Wärme einer Frau spüren, das muss doch auch nicht jede Woche ein anderes 18-jähriges blondes Traummädchen sein. Ich möchte mich selbst auch gut und selbstbewusst präsentieren können, um beispielsweise bei Gehaltserhöhungen mit dabei zu sein. Das Leben ist für mich so unglaublich anstrengend, und ich frage mich jeden Tag, warum ich mir den ganzen Mist eigentlich noch gebe. Psychologen ziehen nur das Geld aus meiner Tasche - mit der Versprechung, dass alles von selbst besser wird und ich einfach "ich selbst bleiben sollte". Ich sehe leider keinen Grund, warum sich meine Situation in Zukunft ändern sollte. Denn die Erfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe, haben mich geprägt und mittlerweile bin ich einfach eine stumme Schildkröte geworden, die niemanden an sich ranlässt und auch an niemanden rankommen kann - weil ich eben nicht weiß, wie. Warum erst mit 40? Naja, ich habe einen ziemlich großen Stolz und Sturheit und gebe mich nie so leicht geschlagen. Nur denke ich, dass ich mit 40 alle Register gezogen und mein Bestmögliches getan haben werde, sodass ich mit ruhigem Gewissen akzeptieren kann, dass ich im Leben verloren habe.

Beichthaus.com Beichte #00036595 vom 09.09.2015 um 18:25:25 Uhr (36 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund will keinen Sex!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Feigheit Partnerschaft

Ich (w/22) bin seit acht Monaten in einer Beziehung. Leider nur so gut wie ohne Sex. Mein Freund kommt einfach nie auf mich zu, Sex geht grundsätzlich von mir aus. Das liegt daran, dass mein Freund, laut eigener Aussage, Angst vor Ablehnung hat. Das Höchste der Gefühle ist, dass er mich vielleicht vorsichtig streichelt, aber wenn ich nicht sofort stöhne und mich vor Geilheit winde, war es das auch schnell wieder. Er braucht immer sofort die Bestätigung, dass das, was er tut, absolut toll ist, ansonsten zieht er den Schwanz ein - im wahrsten Sinne des Wortes. Dass er mal so richtig animalisch und männlich über mich herfällt und zeigt, dass er Lust hat, passiert nie.


Ich bin wirklich vorsichtig mit ihm und nehme Rücksicht so gut ich kann, aber auch nach mehrfachen Gesprächen, die ebenfalls von mir ausgehen, ändert sich nichts. Er erzählt zwar, dass er total gerne mehr Sex hätte und auch oft geil ist, aber es passiert nichts. Und natürlich darf ich auch nie sagen, dass er doch mal dies oder das probieren soll, weil mir das gefällt, oder gar irgendwas an unserem Sex kritisieren. Und dabei ist der Sex selbst auch wirklich kurz und wenig befriedigend. Aber darüber reden? Gemeinsam eine Lösung finden? Ne! Lieber den Kopf in den Sand stecken und allem aus dem Weg gehen! Langsam wird mir das echt zu viel und ich beichte, dass ich darüber nachdenke, mich anderweitig umzusehen.

Beichthaus.com Beichte #00036585 vom 08.09.2015 um 14:10:16 Uhr (15 Kommentare).

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Von Fußgängern und Autofahrern

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Hass Zorn Aggression Auto & Co.

Als Fahrradfahrer in Hamburg bin ich (m/29) immer wieder erstaunt, welche Faszination der Radweg für Fußgänger hat. Ein vier Meter breiter Fußweg und ein ein Meter Radweg stehen zur Verfügung, und einzelne Personen oder Pärchen latschen bequem über den Radweg. Klingeln versetzt die Menschen in Empörung oder Belustigung über die eigene Unfähigkeit, darauf zu achten, wo man lang geht. Auch bei Ampeln ist es besonders schön, dass Fußgänger immer wieder bei der Fahrradüberquerung stehen müssen, obwohl genug Platz für Fußgänger als Überweg zur Verfügung steht.


Auch wird ohne zu Schauen zwischen Fußweg und Radweg geschwankt, gewechselt und überquert. Ich fuhr schon extra langsam, trotzdem kam es oft genug zu Beinahekollisionen mit entsprechender Diskussion. Ich laufe doch auch nicht auf die Straße und diskutiere dann mit den Autofahrern, dass sie ja ausweichen können. Autofahrer sind auch teilweise Weltklasse. Eine lange Straße, wo ich als Radfahrer bei Tageslicht in bunten Klamotten mit Licht offenbar unsichtbar bin und ein Autofahrer rechts abbiegt - mit 40 in eine Fußgängerzone. Ich bin dem voll in die Seite gefahren und natürlich gestürzt. Da wird erst mal geguckt, was für Schäden am Auto sind und dann gepöbelt, man könne ja aufpassen. Glücklicherweise ist außer ein paar leichten Schäden am Fahrrad nichts weiter passiert. Passanten haben das Kennzeichen aufgeschrieben, weil der Herr es nicht für nötig hielt, zu warten, und einfach eingestiegen und weggefahren ist. Ohne Helm und der verbesserten Physis durch Fitnesstraining will ich nicht wissen, was mir sonst passiert wäre.


Auch stellen sich Autofahrer gerne auf den Radweg oder fahren, ohne zu schauen. Und selbst wenn sie schauen, warum sollten sie Platz machen? Auf dem Radweg halten ist ja viel einfacher. Der Höhepunkt war der DHL-Fahrer, der auf dem Radweg stand, keine Lücke im Verkehr hatte und warten musste - und dann, als ich vor ihm ausweichen will, Gas gibt und noch pöbelt. Seitdem richtigen Crash habe ich keine Lust mehr, Rücksicht zu nehmen. Ich klingele zwar noch, fahre aber dicht an den Fußgängern vorbei, wenn diese auf dem Radweg gehen oder nicht reagieren, und erschrecke sie dadurch jedes Mal, in der Hoffnung auf einen Lerneffekt. Ich beeichte also, dass ich einen Hass auf ignorante Fußgänger entwickelt habe und eine Kollision dadurch eher möglich mache.

Beichthaus.com Beichte #00036583 vom 08.09.2015 um 11:50:57 Uhr (10 Kommentare).

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War das eine Vergewaltigung?

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Missbrauch Verzweiflung Misstrauen Partnerschaft Bochum

Vor knapp drei Wochen lag ich auf der Couch und mein Freund saß am Fußende und streichelte mir meine Beine und meine Füße. Irgendwann kam es dazu, dass er mir meine Schlafhose samt Unterwäsche runterzog. Ich schaute ihn verdutzt an und äußerte, dass ich keinen Sex möchte. Er sagte: "Ich verspreche dir, wir haben keinen Sex, ich möchte dich nur ein wenig streicheln." Ich habe weiterhin TV geschaut. Er hat mich nicht befriedigt oder sonst was, es war einfach nur streicheln. Zwischendurch habe ich ihn kurz angeguckt, ihm aber keinerlei Signale gesendet. Es kam dazu, dass er seine Hose runterzog - was ich im ersten Moment nicht mitbekam - und seinen Penis dann quasi einfach reinsteckte. Ich war in dem Moment so schockiert, dass ich regungslos dalag. Ich hatte Tränen in den Augen und weinte. Er fragte, ob alles ok sei, und ich bejahte dies, weil ich nicht anders zu handeln wusste. Als er dann aber merkte, dass ich nur noch Tränen in den Augen hatte, hörte er auf.


Danach hat er mich umarmt und sich dafür entschuldigt und gefragt, was los sei. Ich habe ihn meine Ansicht geschildert, habe ihm gesagt, dass so etwas gar nicht geht und ich das nicht von der Person, die ich liebe, erwartet hätte. Zudem durch so etwas das Vertrauen auch einfach missbraucht wird. Mittlerweile sind wir uns darüber am Streiten, ob dies einer Vergewaltigung gleichkommt oder nicht. Er meinte, es sei absurd, dass ich in eine Schockstarre gefallen bin, da ich sonst immer eine große Klappe habe. Mein Freund meinte auch, ich hätte ihm Signale gegeben, beispielsweise durch das kurze Anschauen. Er dachte mein "Nein" wäre so nach dem Motto, dass ich ihn zappeln lassen möchte. Übertreibe ich?

Beichthaus.com Beichte #00036582 vom 08.09.2015 um 10:13:16 Uhr in 44787 Bochum (Hellweg) (42 Kommentare).

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Wäsche frisch aus der Maschine

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Ekel Peinlichkeit Verschwendung

Ich (w/42) war heute Abend spazieren. Derweil lief die Waschmaschine. Während ich spazieren ging, telefonierte ich, und ich verabschiedete mich dann, da ich dringend aufs Klo musste. Dachte aber dennoch, ich halte es aus, noch schnell in der Waschküche die Wäsche aufzuhängen. Doch noch während ich die Trommel öffnete, konnte ich nicht mehr ruhig stehen. Ich packte die Wäsche in den Korb, und dann war fast alles zu spät. Ich beichte, dass die Zeit grade noch reichte, die Hosen runterzulassen und auf die frische Wäsche zu pinkeln, damit der Boden im Waschkeller nicht nass wurde - wir wohnen in einem Mehrparteienhaus, und da hätte ja noch jemand abends waschen können. Nun musste ich die Wäsche noch mal waschen. Die Maschine läuft gerade und ist bald fertig.

Beichthaus.com Beichte #00036580 vom 07.09.2015 um 21:38:16 Uhr (10 Kommentare).

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