Autobahn-Raserei

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Waghalsigkeit Hochmut Ignoranz Auto & Co. Regensburg

Ich möchte beichten, dass ich jedes Jahr aufs neue andere Menschen "in Gefahr bringe" in dem ich wie ein geisteskranker auf Bayerns Autobahnen und Landstraßen mit meinem Motorrad herumheize. Ich fahre dann jenseits aller Geschwindigkeitsbegrenzungen und bringe mich selbst wissentlich und ohne Skrupel in Gefahr. Das Ganze wäre ja nicht so schlimm wenn die Straße nur mir allein gehören würde. Es läuft seit nunmehr 2 Jahren und ich kann einfach nicht damit aufhören. Die Geschwindigkeit und das Adrenalin sind wie Drogen für mich und ich kann sie nicht mehr kontrollieren. Ich (m/20) dürfte eigentlich nur 34 PS fahren, bin jedoch im Besitz eines Motorrads mit mehr als 125 PS. Das Schlimmste ist ich tune das Motorrad am laufenden Band um mehr Geschwindigkeit und Abzug aus meinem Baby herauszukitzeln. Ich gebe in diesen Momenten alles auf was mir je etwas bedeutet hat ohne Skrupel oder Angst etwas verlieren zu können. Ich liebe mein Leben, das tu ich wirklich meistens, doch im Grunde nur wegen jenen Momenten in denen ich Spüre das ich lebe. Ich beichte das ich wissentlich andere in Gefahr bringe und meine Familie(habe ein Kind)/Freunde einfach so skrupellos im Stich lassen könnte nur wegen diesen Augenblicken in denen ich mich Frei fühle. Ich kann damit nicht aufhören, doch kann ich wirklich weitermachen und hoffen das nichts passieren wird?

Beichthaus.com Beichte #00027638 vom 22.03.2010 um 16:08:23 Uhr in Regensburg (50 Kommentare).

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Hass auf meinen Vater

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Gewalt Hass Aggression Familie

Ich (w/21) gebe zu, ich habe unheimlichen Hass auf manche Menschen aus meiner Umgebung. Das fängt mit meinem Vater an. Er hat meine Kindheit zur Hölle gemacht und er ist das größte Arschloch was ich kenne. Ich wünsche mir seinen Tod. Möglichst bald. Er hat meine Mutter früher fürchterlich verprügelt und auch mir Gewalt angedroht. Dadurch wurde meine Mutter Alkoholikerin, was ihn dazu brachte sie noch schlimmer zu schlagen.
Mit 12 Jahren reichte es mir dann, ich stand mit einem Küchenmesser in der Hand vor ihm und meinte "Hör auf Sie anzufassen oder ich steche zu", dann sind meine Mutter und ich für 3 Jahre von Zuhause abgehauen, jedes Jahr in eine andere Stadt wodurch ich alle meine Freunde verlor und das Schulopfer wurde. Nach den 3 Jahren zogen wir wieder zurück zu meinem Vater. Ab dann war es eigentlich alles in Ordnung, nur das seine Aggressionsanfälle mittlerweile wieder schlimmer werden und er wieder wegen aller Kleinigkeiten ausrastet.
Letzten Mittwoch war es wieder so schlimm dass er auch mich schlagen wollte, ich war so extrem wütend dass ich fast davor war ihn anzugreifen. Ich halte es einfach nicht mehr aus. Ich will das es ein Ende findet. Ich denke mittlerweile so oft daran wie es wäre ihn zu töten, das es doch endlich die Erlösung wäre die meine Seele braucht. Ich weiß ich bin ein psychisches Wrack, ich habe auch mit 16 versucht mich umzubringen (Methode Robert Enke), denn ich wünsche mir genauso den Tod vieler Menschen die mich früher gequält haben. Ich stelle mir vor wie ich ihnen mit einem Baseballschläger den Schädel zertrümmere bis es nicht mehr als Kopf identifizierbar ist. Oder das sie einfach vor ein Auto laufen und ich ihren Kopf auf der Scheibe aufschlagen sehe. Ich stelle mir vor Menschen auf gemeine Art und Weise zu töten, nur weil ich sie für arrogant und schlecht halte, ich will das sie leiden, solchen Schmerz empfinden wie jenen, den ich so tief in meiner Seele verberge.
Ich habe mittlerweile Angst vor mir selber, denn ich weiß nicht wie lange ich es noch schaffe diese Wut zu kontrollieren. Ich bin ein gedanklich schlechter Mensch und ich hoffe man wird mir dies verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00027635 vom 21.03.2010 um 15:45:12 Uhr (42 Kommentare).

Gebeichtet von freakweib aus Minden
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“Beichte

Klassensprecher-Mentalität

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Trägheit Ignoranz Ungerechtigkeit Arbeit Schwerin

Ich (w) habe viele Jahre lang im wahrsten Sinne des Wortes eins auf die Fresse bekommen, weil ich allgemeine Missstände aufgezeigt habe, Zivilicourage zeigte, Mitmenschen beistand, mich für Schwächere einsetzte, Lügner entlarvte und unbequeme Wahrheiten ausgesprochen habe. Ich konnte und wollte einfach Dinge nicht "als gegeben hinnehmen". Ich konnte und wollte einfach bei Ungerechtigkeiten nicht wegschauen. Schon seit Schulzeiten an bin ich für dieses Verhalten immer wieder zwischen die Fronten geraten. Vor zwei Jahren wurde mir noch während der Probezeit von einer Firma gekündigt, weil ich mich ungefragt für eine langjährige Mitarbeiterin eingesetzt habe, die zu Unrecht eines Fehlers bezichtig und ständig gemobbt wurde. Mit den Worten: "Wir brauchen hier Deine nervige Klassensprecher-Mentalität nicht!" wurde ich daraufhin entlassen. Später erfuhr ich, dass man ihr auch gekündigt hatte. Ich beichte, dass ich seit dem schön meine Klappe halte, wegschaue und den einfachsten weg gehe und mich aus allem raushalte. Ich lasse den Dingen ihren Lauf und lebe ein viel entspannteres Leben. Es ist zwar völlig sinnbefreit einfach so durch den Tag zu vegetieren, aber man hat viel weniger Ärger und Stress am Hals. Auf meine Hilfe, kann niemand mehr hoffen. Das hat mir die Realität schön ausgetrieben. Mir ist alles egal. Und dafür schäme ich mich!

Beichthaus.com Beichte #00027630 vom 18.03.2010 um 10:53:00 Uhr in Schwerin (48 Kommentare).

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Kiffen, trinken, klauen

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Drogen Trunksucht Diebstahl Verschwendung Oldenburg

Ich beichte, dass ich mal in der Stadt am Saufen war und auch gekifft habe. Da ich nicht mehr wusste, wo mein Fahrrad stand, "musste" ich mir eins klauen, um nicht nach Hause laufen zu müssen. Das war auch nicht das erste Mal. Ich bin also losgefahren, aber weiß nicht mehr genau wo lang. Jedenfalls, es war schon hell geworden, kam ich an einem Haus vorbei, aus dem gerade jemand herauskam, um die Ecke ging und die Tür angelehnt ließ. Ich, so mega dicht, wie ich war, kam auf die Idee mal dort reinzuschauen. Drehte mit dem Fahrrad um und stellte es vor der Haustür ab. Ich ging einfach dreist rein und lehnte die Tür wieder hinter mir an. Ich ging, glaube ich, durch einen kleinen Flur und ins nächste Zimmer. Dort angekommen, dachte ich mir, dass ich ja mal in den Kleiderschrank gucken könne. Da ich sowieso neue Klamotten brauchte, durchwühlte ich den ganzen Schrank, bis ich einige gute Hosen und T-Shirts fand. Die anderen Klamotten hatte ich einfach hinter mich auf den Boden geworfen.
Als ich nun die Sachen hatte, kam ich mir ein bisschen schlecht vor und kramte in meinen Hosentaschen und fand noch 5 Euro. Diese legte ich einfach auf den Tisch und verschwand wieder aus dem Haus.
Draußen legte ich die Sachen in den Fahrradkorb, der vorne angebracht war. Schnell stieg ich wieder aufs Fahrrad und fuhr los. Ein paar Straßen weiter wurde ich von irgendetwas abgelenkt, guckte nach rechts und fuhr volle Kanne gegen ein Strassenschildpfeiler. Zum Glück ist mir nichts passiert, da ich mich noch abrollen konnte, aber der Korb war total eingedrückt und die ganzen "gekauften" Klamotten lagen überall rum. Ich sammelte sie schnell wieder ein und quetschte sie wieder in den Korb.
Irgendwann bin ich dann irgendwie zu Hause angekommen und stellte das Fahrrad in den Schuppen, nahm noch die Sachen mit in mein Zimmer und bin eingepennt.


Am nächsten Morgen wachte ich auf und dachte im ersten Moment, dass ich das alles nur geträumt hätte. Aber als ich dann die Hosen usw. auf dem Boden sah, wurde mir klar, dass ich wieder mal voll die Scheisse gebaut hab. Zudem waren die Klamotten viel zu groß für mich und ich überlegte, wie ich die Sachen wieder loswerden könnte, ohne dass irgendjemand etwas merken würde. Am Abend, als es dunkel wurde und ich einigermaßen ausgenüchtert war, packte ich die Sachen in meinen Rucksack, stieg auf das geklaute Bike, fuhr zum nächsten See und schmiss die Klamotten dort einfach hin. Hatte vorher durch einen Anruf beim Kumpel erfahren, wo mein Fahrrad steht und fuhr dann mit dem Geklauten hin. Stellte es ab und fuhr mit meinem wieder nach Hause. So, das Fazit dessen ist, dass ich nicht mehr soviel trinken und grüne Pflanzen rauchen sollte und ich im Prinzip 5 Euro umsonst ausgegeben habe. Naja die Kleidungstücke waren wohl auch etwas wert und ich finde meine Aktion echt dreist und auch peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00027612 vom 12.03.2010 um 01:12:20 Uhr in Oldenburg (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das seltsame Erlebnis mit meinem Lehrer

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Missbrauch Wollust Schule Ungarn

In der elften Klasse machten wir mit unserem kompletten Jahrgang eine 2-wöchige Reise nach Ungarn. Aus familiären Gründen (tragischer Trauerfall) kam ich 2 Tage später mit dem Zug nach. Ich (w) stieg morgens in Budapest aus dem Zug und einer unserer Lehrer holte mich ab und wir fuhren in die Pension. Alle anderen waren schon früh zu einem Ausflug unterwegs. Ich war müde, weil ich die Nacht durchgefahren war und im Zug kaum schlafen konnte. Ich wollte nur noch duschen und mich dann schnell hinlegen. Wir hatten ein 4-er Zimmer und meine Freundinnen hatten mir ein Bett freigehalten. Ich duschte, legte mich hin und war fast eingeschlafen da kam mein Lehrer rein und setzte sich ungefragt auf meine Bettkante, legte die Hand auf meine Schultern und sagte mir, wenn ich über die familiären Probleme gerne sprechen möchte, könne ich es jetzt tun. Er würde sehen, dass mich etwas bedrücke. Ich sagte ihm, dass ich einfach nur sehr müde sei und schlafen wolle. Er entgegnete, dass meine Probleme bei ihm an der richtigen Stelle seien und ich meine Sorgen ruhig mit ihm würde besprechen können. Dabei streichelte er mir durch die Haare. Zu erschöpft und zu verängstigt um ihn wegzudrängen fing ich an zu weinen, was er wiederum so interpretierte als würde ich ihm gleich all meine Sorgen mitteilen. Er rückte immer näher ran, schloss mich in seine Arme, streichelte meinen Kopf und flüsterte mir ins Ohr, dass alles gut werden würde und ich den Kummer rauslassen solle. Ich blickte auf seinen Schoß und sah die mächtige Beule, die sich auf und ab wölbte. Ich bekam Panik und begann noch stärker und verzweifelter zu heulen. Inzwischen waren seine Hände überall auf meinem Rücken und Hals und er gab mir kleine Küsschen aufs Haar und versuchte mich zu beruhigen. Dann legte er mich mit dem Rücken zu ihm hin, deckte mich zu und legte sich in Löffelchen-Stellung zu mir ins Bett. Ich lag unter der Decke, er lag auf der Decke. Er zog mich ganz fest an sich und streichelte mir die Schulter und den Arm. Ich wartete die ganze Zeit darauf, dass er sich endlich ausziehen würde und mich zum Sex zwingen würde. Fast wollte ich schon den ersten Schritt machen um es endlich hinter mir zu haben. Ich konnte ja schließlich dem Unausweichlichen nicht entfliehen. Aber er tat nichts, außer mich im Arm zu halten und mir beruhigende Worte ins Ohr zu flüstern. Irgendwann übermannte mich die Erschöpfung und ich schlief in seinen Armen ein.


Ich wurde dann später von meinen Freundinnen geweckt und merkte, dass ich satte 10 Stunden geschlafen hatte. Ich war noch total verwirrt, von der Beerdigung, von der Zugfahrt, von dem Erlebnis mit meinem Lehrer. Ich war verwirrt von allem. Ich habe aber nichts erzählt. Nach dem Frühstück am nächsten Tag, bat mich der Lehrer noch kurz zu sich und fragte, wie es mir ginge und ob ich mich jetzt besser fühlen würde. Ich sagte, dass ich okay sei und dann wünschte er mir noch schöne Tage und dass ich die Reise genießen solle, sie würde mich von meinen Sorgen etwas ablenken. Er war ganz normal zu mir wie immer. Und auch danach in der Schule hat er mich nie wieder angefasst. Ich habe nie darüber mit ihm gesprochen und er hat auch nie Kontakt zu mir gesucht oder mir sonst wie zu verstehen gegeben, dass wir irgendein Geheimnis hätten. Er war weiterhin ein ganz normaler und guter Lehrer für mich. Hat mich in den Folgejahren weder besonders bevorzugt noch in irgendeiner Form schlecht behandelt. Ich hatte sogar einen LK bei ihm und er hat mich auch in der Abi-Prüfung fair und objektiv behandelt. Das ist jetzt schon einige Jahre her und noch heute frage ich mich, was da eigentlich gelaufen ist oder ob ich mir vieles nur eingebildet habe. Nein, er hatte keinen Sex mit mir, er hat nicht mal meine Brust angefasst. Oder weiß ich es nur nicht? Tue ich ihm unrecht? War ich tatsächlich total verwirrt? Vielleicht habe ich mir auch seine Erregung nur eingebildet? Aber Frauen irren nicht, wenn sie sich sexuell bedroht fühlen. Oder doch?


Das Irritierende daran ist nur, und das möchte ich gerne beichten, dass ich mir diese Situation schon tausendmal vorgestellt habe wie es hätte laufen können. Rückblickend ist es eine faszinierende und anregende Erinnerung. Und in meinen Träumen und Vorstellungen ist es immer total schön, aufregend, lustvoll und voller prickelnder Erotik. Ich beichte, dass ich mich schon unzählige Male bei diesen Gedanken selbst befriedigt habe und die Sehnsucht mit ihm tatsächlich zu schlafen riesengroß in mir ist. Wenn ich mit meinem derzeitigen Freund schlafe und sich nicht so recht die Lust bei mir einstellen will, dann rufe ich mir diese Gedanken in den Kopf und ich kann mich total fallen lassen und erlebe intensiven, befriedigenden Sex mit meinem Freund. Ich beichte, dass ich unbedingt mit meinem verheirateten ehemaligen Lehrer schlafen will, ja muss, um endlich Klarheit zu bekommen und um herauszufinden was real war und was sich in meiner Fantasie abspielte. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00027609 vom 11.03.2010 um 12:03:03 Uhr in Ungarn (Budapest) (63 Kommentare).

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