Die Proteinschwuchtel

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Gewalt Studentenleben Zürich

Ich (m/26) bin Jurastudent. Heute habe ich nach der Vorlesung in der Mensa einen Kommilitonen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dies, weil er in der Vorlesung zuvor hinter mir saß und mich bei seinen Freunden, für mich gut hörbar, mehrmals als Fitnessschwuchtel und Proteinschwuchtel bezeichnet hat, weil ich während der Vorlesung einen Fisch gegessen habe. Mir tut es nicht leid und ich sehe einer von ihm angedrohten Strafanzeige äußerst gelassen entgegen.

Beichthaus.com Beichte #00039866 vom 09.06.2017 um 16:28:59 Uhr in Zürich (24 Kommentare).

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Ich spucke Männer an!

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Prostitution Dummheit Fetisch Ekel München

Jeder, der in einer Ausbildung steckt, in der man wenig oder gar kein Gehalt bekommt und dessen Eltern einen nicht genug unterstützen können oder wollen, weiß, wovon ich spreche, wenn ich behaupte, wie bescheiden das Decken der Lebensunterhaltenskosten ausfällt. Deshalb habe ich (w/21) einen Weg gefunden, mir ein zusätzliches Taschengeld zu verdienen - dachte ich. Angefangen hat e,s als ich mich über das Thema in der Berufschule mit einer Mitschülern (w/17) unterhalten habe, der es ähnlich wie mir geht. Sie erzählte mir, wie man leicht an Geld komme: Durch das Verkaufen von getragener Wäsche. Ich meldete mich ebenfalls auf einer dieser Internetseiten an und bot von nun an meine getragene Sachen zum Verkauf. Nach einer Weile mit mäßigem Erfolg, stellte ich fest, dass der Großteil der Männer andere Dienstleistungen suchte. Mich hat es viel Überwindung gekostet, das Angebot, meine Fäkalien für Geld mit der Post zu verschicken, anzunehmen. Letztendlich setzte ich meinen Haufen in ein leeres Gurkenglas und brachte das nach Pups riechende Paket zu Post, was sich als schlimmster Tag meines Lebens rausstellte. Es war schrecklich - und das gerade mal für 40 Euro. Hier möchte ich mich recht herzlich für das Paket, welches Tage unterwegs war, und das die Postfrau austragen musste entschuldigen, sie muss geahnt haben, was sich darin befindet.

Da ich selbst zu "anständigen-Sorte-Mensch" gehöre und für solche Fetische keinerlei Verständnis aufbringen kann, fühlte ich mich danach dementsprechend genötigt. Der Mann meldete sich länger als eine Woche nicht, und ich war schon der Annahme, er sei gestorben, als er das Paket öffnete. Nun waren meine Geldsorgen noch immer nicht gelöst und da das Eis gebrochen war, ließ ich mich auf ein Angebot ein, welches ich nicht so schnell vergessen werde. Es war wieder einer dieser Tage in der Berufschule, der scheinbar nicht enden würde, da kam meine Mitschülern, die erst etwas zagte, zu mir und berichtete von einem Angebot ihrer Kunden, das für sie zu gefährlich wäre, es alleine durchzuziehen und dass ich denselben Betrag wie sie erhalten würde: Ein junger Mann möchte gedemütigt, angespuckt und angepisst werden. Er wünschte sich, ihre Wohnung zu putzten, während wir ihm Befehle erteilen. Ich sagte zu! Da wir beide mit solchen Sachen nur gering in Kontakt getreten waren, waren wir an dem besagten Tag außerordentlich nervös.

Wir "begrüßten" ihn mit Spucke und Schellen, zwangen ihn, unseren Urin zu trinken, furzten ihn in sein Gesicht und schrubbten ihm mit der Klobürste seinen Hintern. Nach Beendigung des Ganzen forderten wir unsere Bezahlung ein, was wohl der der Anfang des Missgeschicks war. Er sagte, er müsse das Geld aus seinem Auto holen, und weg war er. Wütend sind wir dann, mit einer Erfahrung, die vermutlich keine von uns beiden machen wollte, zurückgeblieben.

Beichthaus.com Beichte #00039865 vom 09.06.2017 um 14:06:45 Uhr in München (53 Kommentare).

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Ich will mich trennen, obwohl ich ihn noch liebe!

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Dummheit Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft München

Ich beichte, dass ich mit meiner Ehe komplett unzufrieden bin, ich es aber nicht schaffe mich zu trennen, weil ich nicht will, dass meine Kinder leiden. Ich selbst kenne meinen Vater nicht und möchte nicht dasselbe für meine Kinder. Mein Mann ist ein scheiß Zocker und ist arbeitslos. Er schafft es nicht einmal den Führerschein zu machen, geschweige denn im Haushalt mitzuhelfen oder mal den Müll rauszubringen, er schaut den lieben ganzen Tag auf sein beschissenes Handy!

Wir versickern in Schulden und er kümmert sich um nichts, obwohl ich ihm ständig sage, dass ich mich von ihm trenne, ändert er sich einfach nicht. Ich bin sehr oft am Überlegen, einfach meine Kinder zu nehmen und ein komplett neues Leben zu beginnen. Ich liebe ihn aber immer noch und will das meinen Kindern nicht antun. Ich beichte, dass ich immerzu an eine Trennung von meinen Mann denke, ich aber so dumm bin und ihn immer noch liebe.

Beichthaus.com Beichte #00039864 vom 09.06.2017 um 13:49:57 Uhr in München (14 Kommentare).

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Jogging-Runden bei der Beerdigung

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Ignoranz Peinlichkeit Sport Tod

Ich (m) war heute Nachmittag bei schönem Wetter eine meiner beiden wöchentlichen Laufrunden drehen. Das mache ich meistens auf dem nahegelegenen Waldfriedhof. Ruhe, saubere Luft und wenig Leute. Heute war dort zur Abwechslung blöderweise auch mal wieder gleichzeitig eine Beerdigung am Start. Ich musste die bummelige Leichenprozession schon auf dem Hauptweg zwei Mal überholen, was man eigentlich nicht tun sollte, da es angeblich Unglück bringt und dann, als ich später um die Ecke gebogen bin, bin ich unversehens genau in die Trauergemeinde reingelaufen, welche dort am offenen Grab stand und aus einer Gruppe überwiegend alter Leute jenseits der 70 bestand. Angerempelt habe ich zum Glück niemanden. Aber besonders gut erzogen waren die Alten auch nicht. Das, was mir dort an Schimpfworten nachgerufen wurde, gehört sich wirklich nicht auf Beerdigungen. Ich habe mir dann am Ausgang auch mal die Friedhofsordnung durchgelesen. Dort steht nur was von Radfahr- und Skateboardverbot, außerdem haben Hunde keinen Zutritt und nach Einbruch der Dunkelheit wird dort abgeschlossen. Laufen ist also offensichtlich erlaubt. Ich bin mir ganz sicher, die verblichene Maria B., 89 Jahre und von Beruf Schneiderin, hätte dafür Veständnis gehabt. Und für ihre unhöflichen Bekannten konnte sie nichts. Werde die nächsten Male aber unbedingt besser aufpassen, so etwas muss nicht nochmal passieren.

Beichthaus.com Beichte #00039863 vom 08.06.2017 um 22:11:54 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein plötzliches Verlangen nach ermordetem Tier!

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Ekel Verrat Ernährung Würzburg

Gestern hatte ich (m/25) einen langen Arbeitstag, durch die Hitze war es besonders schwer. Während also mein Chef gemütlich nach Hause gefahren ist, mussten meine Kollegen und ich den lästigen Papierkram im Büro erledigen. Nachdem wir um 19:00 Uhr Feierabend hatten, schlugen mir die Kollegen vor, etwas essen zu gehen. Ich hatte nichts zum Mittag, weshalb ich zusagte. Ein paar Straßen weiter gab es ein Restaurant, in dem es asiatische Gerichte, Pizza und Döner gab. Die Kollegen bestellten Pizza, ich bestellte eine Gemüsepfanne mit Tofu. Der Kellner brachte uns das Essen, allerdings hatte er meine Bestellung vertauscht, ich hatte also einen Döner vor mir. Gerade, als ich etwas sagen wollte, hatte ich plötzlich das Verlangen nach ermordetem Tier. Ich muss dazu sagen, dass ich seit zehn Jahren stolzer Veganer bin. Doch gestern habe ich auf barbarische Art und Weise gehandelt, ich kann mich nicht mehr im Spiegel ansehen und verachte ich mich. Ich habe meine Prinzipien, die anderen Veganer und die Tierwelt verraten.

Beichthaus.com Beichte #00039862 vom 08.06.2017 um 18:19:31 Uhr in Würzburg (23 Kommentare).

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