500 Euro weniger

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Hass Verschwendung Vandalismus Arbeit Restaurant Frankfurt

Ich (m/26) bin gelernter Koch seit nun mehr als 7 Jahren. Ich beichte, weil ich meinen Beruf hasse. Mein neuer Chef hat einen Fehler mit mir gemacht, er war im Stande mir 500 Euro weniger zu geben, als ausgemacht, mit der peinlichen Begründung "es lief diesen Monat nicht so gut". Sollte ich das meinem Vermieter auch mal sagen? "Hey Vermieter, sorry aber die Miete wird diesen Monat nicht überwiesen oder nur zum Teil, weil es schlecht lief in diesem Monat!" Sorry, aber was denken sich diese Chefs in der Gastro, dass wir Sklaven sind und dabei zuschauen wie sie Sozialversicherungen und Steuern sparen indem sie uns mit viel weniger Brutto einstellen, als Netto rauskommt und noch die Frechheit haben zu behaupten wir hätten einen Vorteil. Ja klar. Steuern gleich Rente. Keine Steuern gleich keine Rente. Weniger Verdienst auf dem Papier, bedeutet beim Arbeitsamt noch weniger.


Weil ich das schon zwei mal auf mir sitzen ließ, habe ich mir was ausgedacht. Sie wollen 500 Euro sparen, also werden Sie die 500 Euro bezahlen, in dem ich jeden Tag eine Stunde auf ihre Kosten Pause mache, in dem ich wenn etwas noch zu verarbeiten ist wegwerfe. Immer so, dass es im gesamten 500 Euro sind und nicht auffällt. Am Sonntag hatten wir Brunch und ich habe einfach mal so 5 Seiten Räucherlachs weggeworfen, Mozzarella vernichtet, absichtlich Eier verkocht oder verbrennen lassen und vieles mehr.
Ich muss dazu sagen, dass ein paar Aktionen schon etwas her sind und mein Chef mit den Küchenleiter gesprochen und sich geäußert hat warum unser Wareneinsatz im Monat bei 45% liege. Also etwa 2.600 Euro höher als sonst. Ich beichte, dass ich den Überblick verloren habe und etwas gemacht habe, wo Menschen in anderen Teilen der Welt überlebt würden, wenn sie das gehabt hätten. Ich fühle mich sehr schlecht und kann trotzdem nicht damit aufhören. So Chefe, du Sack! Wegen 500 Euro hast du über 3.000 Euro verloren und diesen Monat wird nicht damit aufgehört! Ich werde solange weiter machen bis Du mich feuerst. Ich hasse mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00027603 vom 09.03.2010 um 16:38:53 Uhr in Frankfurt (32 Kommentare).

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Heaven 54

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Drogen Trunksucht Maßlosigkeit Faulheit Studentenleben Hamburg

Heaven 54
Meine wohlhabenden Eltern hatten meiner Schwester und mir damals vor 20 Jahren fürs Studium in Hamburg eine große 5 Zimmer-Altbau-Wohnung gekauft. Nach einem Semester wechselte sie aber nach Heidelberg und ich fing an zuerst 2 Zimmer zu vermieten. Und zwar ausschließlich an Studentinnen! Ich suchte mir zuerst nur die schärfsten Geräte aus. Aber das war ein Fehler. Zickenalarm und endlose Diskussionen waren die Folgen. Nach einem Jahr hatte ich den Fehler bereinigt und die Trullas soweit ausgetauscht, dass ich nur noch Party taugliche, das Leben genießende Mitbewohnerinnen hatte. Ein drittes Zimmer vermietete ich dann auch noch. Zwei eigene reichten mir. Ein Mann, drei Party-Mäuse, das war genau das, worum mich alle meine Freunde beneideten. Und ich gab Vollgas!

Ich wollte mein Studentenleben wie in den amerikanischen High-School-Filmen zur Dauer-Fete machen und hatte das feste Ziel mir das Gehirn wegzurauchen oder wahlweise wegzusaufen (egal, was schneller ging). Am Anfang feierten die Mädels auch immer volle Kanne mit, und klar kam man sich da auch näher. Von Orgien mit meinen Mitbewohnerinnen würde ich nicht unbedingt sprechen, aber hier und da ging schon mal was. Aber länger als zwei Semester hielt es eh keine der Kommilitoninnen mit ernsthaften Studier-Absichten in meinem Party-Heaven aus, obwohl ich immer für genügend Alkohol und Gras zur freien Verfügung sorgte. Teilweise lagen wir zu viert tagelang alle in meinem Wohnzimmer, dicht bis oben hin, philosophierend, der Pizza-Mann brachte Süßigkeiten und die Mahlzeiten. Und immer, wenn einer drohte nüchtern zu werden, ließen wir schnell den Bong kreisen. Unsre Partys hatten keinen Anfang und kein Ende. Die Zimmer-Mieten für die Mädels waren günstiger als anderswo und es gab kostenlos eine Putzfrau die wöchentlich kam. Manchmal brauchte die arme Frau über 1 Stunde nur um das Leergut wegzubringen. Durch die hohe Fluktuation hatte ich immer wechselnde Belegschaft, was es super interessant machte. Wer sich hier wiedererkennt, dem sei gesagt, ja, meine Wohnung in Eimsbüttel hatte den Spitznamen "Heaven 54" (wg. der Hausnummer).

Ich lernte auf meinen unzähligen Partys die tollsten Leute kennen, mit denen ich noch heute ein gut funktionierendes Netzwerk unterhalte. Irgendwie bin ich dann doch durchs Studium gekommen und startete aufgrund der guten Kontakte aus meinem Netzwerk auch gleich richtig durch. Ich beichte, dass ich die schönste Zeit in meinem Leben auf Kosten meiner Eltern um 7 unnötige Semester verlängert habe, die ich absichtlich länger brauchte. Ich wollte einfach nicht, dass diese Non-Stop Party aufhört. Und ich beichte, dass ich dem einen oder anderen Mädel bestimmt das Studium versaut habe, weil sie durch mich auf den Geschmack von Party-All-The-Time gekommen sind und mehr Bücher über das Züchten von Hanf-Pflanzen gelesen haben, als Lehrbücher ihrer Fachrichtungen.

Beichthaus.com Beichte #00027601 vom 09.03.2010 um 10:32:49 Uhr in Hamburg (Eimsbüttel) (32 Kommentare).

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Das bekiffte Versicherungsgespräch

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Drogen Maßlosigkeit Peinlichkeit Dresden

Das bekiffte Versicherungsgespräch
Ich (m/29) habe vor knapp 11 Jahren noch bei meiner Mutter gewohnt. Zu der Zeit habe ich noch regelmäßig die Kräuter der Bronx genossen und an einem schönen Nachmittag war ein Freund und eine Freundin bei mir. Meine Mutter hatte mir vorher angekündigt, dass Abends gegen 20 Uhr ein Bekannter meiner Mutter, Versicherungskaufmann, vorbei kommen würde, um mit mir meine Autoversicherung abzuschließen. Da es gerade erst 15 Uhr war, hatten wir die glorreiche Idee einen netten holländischen Kakao zu trinken, und damit er ein bisschen schneller knallt noch einen Hut mit meiner Bong zu rauchen. Gesagt getan. Ungefähr eine Stunde später klingelte es an der Tür, 16 Uhr. Wer schon einmal Kakao mit Bröseligem getrunken hat, weiß das es eine Weile dauert bis es richtig bäng macht, aber wenn es dann passiert, meist recht knallig.
Ich also zur Türsprechanlage, und wer davor? Na klar, der Versicherungsmann.

Im ersten Schreck habe ich erstmal versucht ihn irgendwie abzuwimmeln, was aber nicht ging. Also musste ich ihn dann wohl oder übel reinlassen. Gegenüber der Türsprechanlage ist bei uns ein Spiegel, schönes Teil, in dem Moment aber eher gruselig was ich da sah. Leicht rote Augen in einem sich langsam ins weiß verfärbende Gesicht. Erstmal alles klar rücken und den guten Mann begrüßen. Als wir dann eine halbe Stunde in der Küche damit verbrachten triviale Daten abzufragen scheiterte ich glorreich am Geburtsdatum meiner Mutter, es wollte mir einfach nicht mehr einfallen, und ich hatte dazu noch die ganze Zeit massive Panik, dass er checken könnte wie ich immer dichter wurde. Also entschuldigte ich mich ersteinmal kurz bei ihm, ich glaube aus meinem Mund rieselte Staub, so trocken war der, und bin ersteinmal ab ins Bad.
Ehrlich, ich glaube, ich sah noch nie so dicht aus, wie in diesem Moment. Kalkweiß, dicke rote Augen und ein leicht wirrer Blick. Ich bin also wieder raus, nochmal fix in mein Zimmer, von meinen Freunden den Kommentar abgefasst "Alter, siehst du scheiße aus!" und wieder zum Versicherungsmann. Dieser hackte aber immer noch auf dem Geburtsdatum meiner Mutter rum, und mein Hirn wollte es immer noch nicht preisgeben. Es war eine schreckliche Zeit bis ich endlich das Türschloss hörte und meine Mutter kam. Ich bin nur noch aus der Küche mit einem "Meine Mutter kommt!" geflohen um mir direkt von ihr sagen zu lassen, ich soll doch die Wohnung erstmal zum spazieren gehen verlassen. Das habe ich dann auch gemacht.
Das war das peinlichste Erlebnis ever, und was es noch peinlicher macht, ist der Fakt, dass der gute Mann immer noch mein Versicherungsvertreter ist und mich jedes mal, wenn ich sein Büro betrete, angrinst. Danke, dass Sie trotzdem mein Auto versicherten, guter Mann.

Beichthaus.com Beichte #00027598 vom 08.03.2010 um 22:48:00 Uhr in Dresden (23 Kommentare).

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Der geniale Spickzettel

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Betrug Faulheit Schamlosigkeit Schule Pinneberg

Der geniale Spickzettel
Ich erinnere mich heute noch zu gerne an eine damalige Klassenarbeit in der Schule zurück. Wir hatten eine Freistunde vor der Prüfung und niemand hatte Ahnung von dem Stoff. Da wir nicht alle durchfallen wollten, kam ich auf einen echt skurrilen Spickzettel. Ich habe sämtliche Daten zu der Klassenarbeit einfach an die Hausaufgabentafel geschrieben. Keiner hätte geglaubt, dass diese Idee wirklich funktionieren würde, ohne aufzufallen, aber das tat sie. Die Lehrerin hat während der gesamten Prüfung nicht bemerkt, dass die Lösungen groß und breit an der Tafel standen, und wir permanent dorthin sahen, um die richtigen Lösungen zu notieren. Natürlich hatte unsere Klasse die Prüfung perfekt bestanden und wir wurden gelobt für unsere tolle Leistung. Noch heute muss ich darüber Lachen, wie einfach das Ganze war.

Beichthaus.com Beichte #00027596 vom 08.03.2010 um 12:45:53 Uhr in 25421 Pinneberg (Richard-Köhn-Straße 75) (43 Kommentare).

Gebeichtet von trancemission aus Pinneberg
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“Beichte

Schwules Pärchen auf Immobiliensuche

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Falschheit Schamlosigkeit Lügen Spanien

Ich habe letztes Jahr mit einem Freund auf Mallorca so getan als seien wir ein schwules Pärchen auf Immobiliensuche. Wir haben uns immer schick angezogen und auf tuckig gemacht und so aufgestylt mit einer Immobilienmaklerin getroffen. An einem Objekt hatten wir angeblich richtig großes Interesse, haben es uns 3 x zeigen lassen und mit der Maklerin auf der Terrasse schon Sekt getrunken auf den bevorstehenden Hauskauf. Das Beste war, als sie uns den großzügigen Kellerraum zeigte und uns die Vorteile dieses Raumes näher bringen wollte. Sie sagte: "Und wenn die Herren dann, äh, Besuch Ihresgleichen bekommen, haben Sie hier unten, also ich meine, äh, im Dunkeln auch genügend Freiheiten um mit vielen Personen Ihren, äh, besonderen Vorlieben nachzugehen." Wir: "Schalldicht?" Sie: "Selbstverständlich!" Wir: "Das überzeugt, wir nehmen es." Sie hat sich richtig gefreut und es ihrem Chef sofort per Handy mitgeteilt. Abends sollten wir dann alle gemeinsam Essen gehen. Aber wir waren natürlich nicht da. Wir beömmeln uns jetzt noch wenn wir daran denken. Das war der beste Streich meines Lebens.

Beichthaus.com Beichte #00027578 vom 02.03.2010 um 19:10:38 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (27 Kommentare).

Gebeichtet von die_da
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