Der geliehene BMW

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Diebstahl Schamlosigkeit Auto & Co.

Der geliehene BMW
Als ich 15 war, musste ich jeden Morgen 25 Minuten zu Fuß latschen. Später bin ich dann den Schulweg jeden Tag mit einem geklauten Moped ohne Führerschein gefahren. Aber wie auch immer, Fahrrad fahren war definitiv zu stressig, weil es die ganze Zeit bergauf ging. Natürlich war dieser Weg auch zu Fuß nicht ganz ohne, im Sommer habe ich beim Hochgehen geschwitzt und gekeucht wie Sau und im Winter bin ich den gefrorenen Weg kaum hochgekommen. Da es keinen Bürgersteig gab, bin ich halt immer direkt auf der Straße lang. Was mich dann am meisten angekotzt hat, war, wenn ich jedes Mal noch zur Seite gehen musste, um die ganzen verkackten Autofahrer vorbei zu lassen. Naja, eines Wintermorgens hielt am Straßenrand ein dunkler BMW vor einer langen und steilen Grundstücksauffahrt. Der Motor lief und die Tür vom Fahrzeug war einen Spalt offen, der Fahrer selbst ist wahrscheinlich noch mal kurz ins Haus zurück. Da das Auto so eine fette Bonzenkarre mit abgedunkelten Scheiben war, bin ich näher hin und habe versucht, einen Blick nach innen zu erhaschen, indem ich die Tür weiter öffnete. Das grelle Licht und die Heizungswärme, die mir dabei entgegenschlugen "flashten" wohl meine noch morgendliche Vernunft, und als ich dann den Schlüssel im Zündschloss stecken sah, habe ich nur noch gedacht: Hey, das Auto hat getönte Scheiben und eine Verriegelung, wenn der Typ gleich wieder kommt, was will der schon machen, ich schließe mich von innen einfach ein und fahre vor seinen Augen davon.

Bevor ich eingestiegen bin, habe ich mir die nächsten Schritte überlegt: Aha, da ist der Knopf für die Zentralverriegelung und dann brauchst du nur noch den Gang auf D schalten. Daraufhin setzte ich mich in den Wagen, zog die Tür zu, Licht ging aus. Ich dachte nur egal, fahr einfach los. Also auf D geschaltet und der Wagen fuhr auch gleich an. Kurz testhalber beide Pedalen getreten und dann langsam Gas gegeben und mich von nun an auf den Straßenverlauf konzentriert. Um den Wagen zu parken, bin ich in eine Nebenstraße vor meiner Schule eingebogen und habe die Karre dann in einem leeren Carport abgestellt. Die Aktion hatte zur Folge, dass sich drei Leute an diesem Wintermorgen kurz gewundert haben: ein Freund, der auf dem Schulweg vergebens auf mich wartete, der Besitzer des Carports und der Bonze, der vergessen hatte, auf seinen BMW aufzupassen. Wie ich dem Regionalblatt entnommen habe, nahm aber Letzterer die Situation mit Humor.

Beichthaus.com Beichte #00026634 vom 09.07.2009 um 01:42:38 Uhr (28 Kommentare).

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Kostenlose Golfbälle

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Diebstahl Sport

Ich (m/23) und ein Kumpel von mir haben vor Kurzem den Golf Sport für uns entdeckt. Also haben wir uns im Internet jeder ein 7er-Eisen und 100 Bälle gekauft. Gespielt haben wir immer, sobald das Wetter es zuließ und wo wir gerad Bock hatten. Da 100 Golfbälle sehr schnell weg sind und Neue dann doch auf Dauer auf den Geldbeutel gehen, haben wir in einer Nacht- und Nebelaktion den nahe gelegenen Golfplatz besucht und die Driving Range abgeräumt. Ein Glück wurden sie schon zu schönen Haufen mit dem Traktor zusammengesammelt. Damit war es natürlich noch angenehmer. Nach schätzungsweise einer halben Stunde im Mondlicht und vier vollen Taschen hatte ich einen halben Kofferraum voller Golfbälle. Nach der Angst vor einer Polizeikontrolle und der Frage nach dem Warndreieck und Verbandskasten im Kofferraum konnten wir wieder fleißig abschlagen. Anscheinend interessiert es niemanden, denn heute Abend liegen sie auch wieder dort. Und wenn es wieder knapp wird, werden wir eines Abends mal wieder dort sein. An sich ist es nicht richtig und Diebstahl, aber wenn ich an die finanziellen Opfer denke, Porsche & Co., komme ich damit klar.

Beichthaus.com Beichte #00026621 vom 06.07.2009 um 00:59:57 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

An der Kasse passend bezahlen

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Rache Shopping

An der Kasse passend bezahlen
Ich war mal im Supermarkt einkaufen, um halb zehn Uhr abends. An der Kasse hinter mir war alles leer, und so dachte ich mir, ich versuche den Centbetrag in Münzen zu bezahlen, die meisten Kassiererinnen sind froh, wenn sie auch mal Kleingeld bekommen. Nicht so diese Dame. Ich musste erst etwas suchen, aber da hinter mir niemand stand konnte ich ja auch niemanden aufhalten. Dachte ich. Als ich den Betrag nicht sofort zusammen hatte, meinte sie mich dumm anzumachen von wegen "Jetzt muss ich schon so lange arbeiten und mich dann so spät auch noch mit Kleingeldsuchern abgeben." Daraufhin habe ich sie nett angelächelt, mich höflich entschuldigt und den Betrag von 4,23€ mit einem 100€-Schein bezahlt. Das Gesicht von ihr war göttlich! Sie musste mir dann die 95,77€ zurückgeben, was sie ziemlich geärgert hat, das konnte man unschwer an ihren Ausdruck erkennen.
Ich kann es nicht leiden, wenn die Kassierer abends so unfreundlich werden. Ich hab nicht über die Öffnungszeiten entschieden. Im Nachhinein ärgert es mich, dass ich es nicht so gemacht habe wie der Beichter mit der Nr. 00026603 und einfach gegangen bin. Aber ich glaube, ich habe trotzdem erreicht was ich wollte. Die folgenden Male, die ich bei der Kassiererin bezahlt habe, hat sie mir gegenüber außer "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen" kein Wort mehr verloren.

Beichthaus.com Beichte #00026613 vom 04.07.2009 um 13:57:25 Uhr (23 Kommentare).

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Mein Leben besteht aus Lügen und Diebstählen

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Falschheit Diebstahl Hochmut Berlin

Ich (w/26) hasse meine Mitbewohnerin und ihre Freundinnen. Ich durchsuche ihr Zimmer nach irgendwelchen peinlichen Dingen, Fotos oder ähnliches. ich entwende kleine Gegenstände und putze mit ihrem superteurem Duschgel die Badewanne. Wenn ich besoffen bin klaue ich Gläser, Stühle, Alkoholflaschen in Bars und Clubs. Wenn ich nachts komme und ich weiß ,dass meine Mitbewohnerin schon schläft, bin ich total laut und knalle die Türen und brülle durch die Wohnung. Ich klaue die Post meiner Nachbarn, lese sie dann genüßlich beim Kacken durch (zum Beispiel Zeitschriften, Zeitungen, Briefe).


Bisher habe ich alle meine Arbeitgeber beklaut, sogar Handtücher Geschirr und Besteck, Geld, Schmuck. Ich klaue Pflanzen, die ich dann auf den Balkon stelle oder in einer dunklen Ecke verrotten lasse. Auf Privatpartys lasse ich Radios, MP3-Player oder Memorysticks mitgehen, was unter anderem ein Grund ist, dass ich nicht mehr eingeladen werde. Ich bringe nie selbst Alkohol zu Partys mit, wenn ich nach Hause gehe, nehme ich immer die Schnapsflaschen mit. Ich habe in einer Bar eine Handtasche geklaut. Beim Pokern betrüge ich häufig, wenn ich mit Freunden spiele. Ich bediene mich an anderen Leuten Kleiderschränken oder klaue CDs und DVDs die mir gefallen. Ich klaue in der Bücherei Bücher und CDs, weil ich es sowieso vergessen würde sie zurückzubringen.

Ich erzähle immer nur Schwachsinn über andere Leute. Ich mache mich immer über Freunde lustig. ich habe behauptet, ich hätte schon Crack geraucht, dabei habe ich das nie. Ich schreibe schlimme Sachen in mein Tagebuch, wünsche anderen Menschen die Pest an den Hals und hoffe immer, dass das jemand liest. Ich fahre oft schwarz und wurde noch nie erwischt. Ich habe meinen Freund geschlagen vor seinen Freunden und ihm gedroht, dass ich ihn umbringen werde, als ich besoffen war. Ich helfe nie beim Umzug, obwohl ich immer ja sage, wenn man mich fragt. Ich gehe grundsätzlich nicht ans Telefon. Ich lasse meine Mitbewohnerin immer rangehen. Ich habe meinen Ex-Freund und meinen jetzigen Freund betrogen, einfach nur so aus Spaß.

Ich wasche mir nach dem Masturbieren nicht die Hände und auch nicht nach dem Pissen. Ich lüge bei Alter und Gewicht. Ich habe meinen Eltern erzählt, dass mein Freund viel Geld verdient und total erfolgreich ist, was nicht wahr ist. Ich hasse alle Freunde meines Freundes und lästere über sie. Wenn Freunde oder Verwandte meiner Mitbewohnerin anrufen und sie mich bitten ihr was auszurichten, mache ich das grundsätzlich nicht. Ich war nie regelmäßig in der Schule und habe die blauen Briefe abgefangen. Während meiner Ausbildung war ich mehr als die erlaubten 60 Tage nicht in der Schule. Es waren sicher 120 Fehltage.

Beichthaus.com Beichte #00026583 vom 28.06.2009 um 19:08:41 Uhr in Berlin (74 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Er war einfach zu dürr!

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Engherzigkeit Hochmut Dating Begehrlichkeit Hamburg

Ende 2001 habe ich (w/heute 32) einen Mann per Internet kennengelernt. Es war kein Singleportal, sondern eine Musikcommunity, aber nach langen Chats über unsere Lieblingsbands unterhielten wir uns privat und wir wuchsen uns ans Herz. Er schickte mir dann ein Foto, und er sah verdammt heiß aus. Ich traute mich erst nicht, ihm ein Bild von mir zu senden, denn ich halte mich nicht für sonderlich attraktiv. Ich bin klein und übergewichtig. Aber er fand mich trotzdem nett. Bald texteten wir SMS hin und her und dann folgte das erste Telefonat. Nach einiger Zeit bat er mich um ein Treffen und anfangs konnte ich das gut vermeiden, schließlich aber willigte ich ein und besuchte ihn. Ich war total nervös und zittrig und rechnete mit einer Liveabfuhr. Dann standen wir voreinander und begrüßten uns. Er zog mich in seine Arme und war total happy und fand mich wunderschön.

Ich war enttäuscht. Er war sauber und gepflegt, sah auch optisch gut aus, aber er war ein totales Gerippe. Der Mann hatte nicht mal einen Arsch, so dürr war er. Er war aber sehr nett und sympatisch und da ich im allgemeinen kein allzu oberflächlicher Mensch bin, gab ich ihm eine Chance. Wir gingen essen, und machten es uns dann gemütlich. Es kam dann, wie es kommen musste: Wir hatten Sex. Ich bin für Sex in der Dunkelheit, was er schade fand, aber akzeptierte. Im Nachhinein war es für ihn besser, mich nicht zu sehen. Ich schwankte zwischen Belustigung und Genervtheit. Ich habe immer die Meinung vertreten, die Größe sei unwichtig, auf die Technik kommt es an, aber in diesem Fall passte beides nicht. Er war so klein und so schmal, dass es mein Zeigefinger hätte sein können und dann rammelte er herum wir ein Karnickel kurz vom Herzkasper. Achja, er wollte dann, dass ich mich umdrehe um mir den Hintern zu versohlen, und ich sollte ihn als Herren anerkennen. Ich schob ihn von mir, dankte ihm für einen netten Abend, warf ihm meinen Geldanteil am Essen aufs Bett und ging.

Beichthaus.com Beichte #00026567 vom 24.06.2009 um 20:58:17 Uhr in Hamburg (60 Kommentare).

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