Bildungsmaßnahme

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich hocke hier gerade in einer sogenannten Bildungsmaßnahme, kurz, ich soll 100 Prozent der Zeit Bewerbungen schreiben obwohl es eigentlich keine Stellen in meinem Interessengebiet mehr gibt, und mich dabei 0 Prozent weiterbilden, und das ganze auf Computern, die schon mit dem puren Betriebssystem derart überfordert sind, dass man beim Schreiben am Ende des Satzes auf dem Bildschirm noch anschauen kann, wie sich die Buchstaben vollkommen verspätet selbst eingeben. Und weil man unter diesen Bedingungen wohl kaum eine Bewerbung raus kriegt, so beichte ich hier, hänge ich die ganze Zeit auf Beichthaus und einem eigentlich gesperrten Facebook rum und mokiere mich nebenbei über diese Schrottmühle, die sich PC schimpft!

Beichthaus.com Beichte #00029321 vom 30.08.2011 um 10:09:52 Uhr (31 Kommentare).

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Nach dem Fleiß kam die Faulheit

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Faulheit Trägheit Trunksucht Arbeit Bielefeld

Ich habe eine Firma, die gut läuft. Das ist noch nicht lange so, und der Anfang war echt die Hölle, über Jahre hinaus. 100 Stunden-Wochen (sogar Weihnachten habe ich gearbeitet!), überhaupt keine Kohle, ich wusste ja teilweise gar nicht, wie ich unsere Miete und das Brot für meine Familie kaufen sollte. Selbst 3 Euro war für mich sehr viel Geld, denn ich hatte es einfach nicht. 3 Euro sind auch viel, wenn man sie nicht hat. Klingt vielleicht blöde, war aber so. Es gab Druck von allen Seiten: Meiner Frau, die nicht immer den Vermieter auf der Matte und endlich mal etwas Geld für Lebensmittel haben wollte, Lieferanten, die Kohle wollten, die ich nicht hatte, und Kunden, die Ware wollten, die ich nicht hatte, denn ich hatte ja keine Kohle, um Rohmaterial zu kaufen. War eine echt krasse Erfahrung, die über 3 1/2 Jahre ging.

Das habe ich getan, weil ich von meinem Erfolg überzeugt war. Ich hatte ein gutes Produkt, ein nahezu einzigartiges Konzept, dazu einen guten Preis und einen großen Markt. Jedenfalls läuft es mittlerweile ganz gut. Bin schuldenfrei, arbeite kaum mehr, habe mehr Geld in der Tasche als andere Leute im Monat verdienen und habe super Mitarbeiter, auf die ich mich absolut verlassen kann. Meine Beichte ist die: Ich arbeite kaum. Saufe sehr viel. Und lasse meine Leute arbeiten. Und daher fühle ich mich schlecht. Gut, ich zahle Übertarif und wir haben ein unglaublich gutes Betriebsklima, was mir wichtig ist. Meine Aufgabe ist es, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen, und das gelingt mir; Die Auftragsbücher sind brettvoll, und wir sind einfach sehr gut aufgestellt. Aber ich fühle mich einfach schlecht. Eine Kiste Bier hält gerade mal 3 Tage. Seit Jahren. Irgendwie ist das nicht richtig. Ich fühle mich so leer und ausgebrannt. Ich bin nicht reich an Geld, habe aber keine Geldsorgen, sondern ein Guthaben. Dazu habe ich Kinder und eine Frau, die man sich besser nicht wünschen kann. Nur ich fühle mich so falsch, leer und unsinnig. Werde nicht mehr gebraucht, noch nutze ich etwas.

Beichthaus.com Beichte #00029319 vom 29.08.2011 um 20:04:45 Uhr in Bielefeld (Seidenstickerstr.) (29 Kommentare).

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“Beichte

Falsche Freunde

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Falschheit Lügen Internet Dorfen

Ich habe eigentlich das gleiche gemacht wie die Beichte (00028565), nachdem ich sie gelesen habe.
Ich habe meinen Kater im blauen sozialen Netzwerk angemeldet und mache seit gestern fleißig Freundesliste anfragen an Leute aus meiner Umgebung. Ziemlich viele fragen wer ich denn sei, aber auch viele nehmen sie einfach an, ohne irgendwelche Fragen zu stellen. Den Leuten, die es genauer wissen wollen, erzähle ich, dass ich ein junger Mann, 19 Jahre alt bin, der früher mal 2 Jahre auf das hiesige Gymnasium ging, dann aber wieder nach Köln gezogen bin und dort mein Abi gemacht habe. Nachdem ich mit der Schule fertig war, bin ich ein Jahr in Kanada gelandet und jetzt seit 3 Monaten wieder in ein kleines Örtchen in dieser Umgebung gezogen, war gerade für einen Monat mit meinem Opa in Italien und werde mich jetzt erst einmal an die Bewerbungen für Unis machen. Ich beichte hiermit, dass ich manchen sehr hartnäckigen Leuten erzähle, ich wäre einmal auf der gleichen Party gewesen, wie sie selber und habe mit ihnen geredet, an was sie sich leider wegen übermäßigen Alkoholkonsums anscheinend nicht mehr erinnern können. Das Beste ist aber immer der Moment an dem diese Menschen dann plötzlich behaupten, dass sie sich doch wieder erinnern könnten und dass sie wissen wer ich bin, obwohl es diesen Menschen hinter dem Profil gar nicht gibt, nie gegeben hat und nie geben wird. Das macht jeden Tag wieder um ein Stück weit lustiger.

Beichthaus.com Beichte #00029317 vom 28.08.2011 um 17:06:45 Uhr in 84405 Dorfen (15 Kommentare).

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Kopfgeld von 20 Schilling

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Gewalt Aggression Mord Tiere Urlaub Leopoldsdorf

Es ist nun über 20 Jahre her. Ich war 13 Jahre alt und bei meinen Großeltern auf dem Lande zu Besuch. Auf Wunsch meiner Eltern sollten mein Bruder (damals 17) und ich das Wochenende im Burgenland verbringen. Doch sie ahnten nicht, dass wir zu Mördern werden sollten.

Der […]
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Beichthaus.com Beichte #00029303 vom 24.08.2011 um 00:12:05 Uhr in Leopoldsdorf (Hauptstraße) (60 Kommentare).

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“Folge

Mehr Power im Energieunternehmen

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Begehrlichkeit Hochmut Maßlosigkeit Morallosigkeit Arbeit Stuttgart

Ich beichte, dass ich (w/31) Männer nur als reine Sexobjekte sehe. Seit einem Jahr bin ich Personalchefin in einem großen Energieunternehmen und stelle regelmäßig attraktive Männer ein, um es mir von ihnen im Büro oder nach der Arbeit so richtig mit Power besorgen zu lassen. Ich bin geschieden und nicht hässlich, lerne viele gut aussehende Männer kennen, aber keiner besorgt es mir so gut wie die Männer, die auf eine Beförderung hoffen. Es sind vergebene Männer, die sich so billig verhalten und für mehr Gehalt wirklich alles machen. Im Moment will ich keine feste Beziehung, nur Spaß und ich kann so all meine versauten Fantasien ausleben. Wenn die Azubis nachlassen oder sie das schlechte Gewissen plagt, hole ich mir jemand Neues und in Zukunft werde ich es wohl weiterhin so machen.

Beichthaus.com Beichte #00029294 vom 21.08.2011 um 21:26:06 Uhr in Stuttgart (37 Kommentare).

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