Du musst mich verwechseln

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Falschheit Lügen Engherzigkeit Wollust Last Night Nürnberg

Ich (w) war vor einigen Wochen bei einem sehr bekannten Rock Festival, das über drei Tage geht. Dieses Jahr waren es circa 65.000 Besucher und die Stimmung war super. Kerle waren auch ordentliche da, sodass man jeden Tag seinen Spaß haben konnte. Allerdings lief es am 2. Tag gar nicht gut, da gegen Abend nur Hard Rock Bands gespielt haben, die mir sehr gut gefallen haben, allerdings die Typen dort nicht mein Geschmack waren! Also bin ich anschließend zu einer von den Softy Bands gegangen. Dort hat mich dann auch prompt ein Kerl angesprochen. Er war mir sehr sympathisch. Ich habe ihm alles vorgelogen: -dass ich eine lange Beziehung hinter mir hatte und Aufmunterung brauche, dass ich auf diese Softy Bands stehe, -dass ich auf der Suche nach einem neuen bin, der es nicht nur auf Sex anlegt, sondern auch zum Reden da ist, und eben lauter so etwas. Ich habe ihm das alles nur vorgelogen, weil ich mit ihm schlafen wollte.
Nach dem Konzert hat er mich noch zu einem Getränk eingeladen und anschließend sind wir zu den Zelten gegangen. Er zeigte mir seines und wir trieben es, nachdem ich mich eben noch mehr verstellt habe. Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht. Der Kerl schlief neben mir und sah ziemlich zufrieden aus. Ich zog mich schnell an und bin abgehauen, da ich am letzten Abend ja nur Stuss geredet habe und nur einen One Night Stand haben wollte.
Bei dem letzten Hauptact sah ich ihn nun schließlich wieder. Er entdeckte mich und kam zu mir, fragte warum ich heute früh so schnell weg war und so. Ich habe so getan, als ob er ein Fremder wäre, von was er denn rede und dass das heute mein erster Tag hier sei! Er machte sich daraufhin große Schuldgefühle und es tat ihm Leid mir so etwas zu unterstellen.
Man war das ein geniales Wochenende!

Beichthaus.com Beichte #00029155 vom 13.07.2011 um 14:41:04 Uhr in Nürnberg (37 Kommentare).

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USB Stick wiederherstellen

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Neugier Masturbation Gambach

Ich beichte, dass ich über einen USB-Stick, den mir ein Kumpel geliehen hatte, ein Datenwiederherstellungsprogramm laufen lies. Prompt fand ich einige sehr explizite Bilder von ihm und seiner Freundin. Ich beichte ferner, dass ich mir auf besagte Bilder des Öfteren einen gekeult habe und jedes Mal, wenn ich seine Freundin sehe, sie mir nackt vorstelle. Es tut mir Leid, dass ich seine Unvorsicht so ausgenutzt habe und so etwas Fieses abziehe, da es in meinen Augen so ähnlich ist, wie sie anzubaggern.

Beichthaus.com Beichte #00029146 vom 11.07.2011 um 23:31:17 Uhr in 35516 Gambach (15 Kommentare).

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“Beichte

Das letzte Puzzlestück

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Boshaftigkeit Dummheit Verzweiflung Berlin

Meine Schwester hat vor einigen Monaten ein 8.000 Teile Puzzle angefangen. Um sie ein wenig zu ärgern, habe ich ein Puzzleteil versteckt. Ich hatte vor, es ihr erst wiederzugeben, wenn sie alle anderen Teile zusammen gefunden hat. Das Versteck war in einer Schublade in meinem Zimmer. Nun nähert sie sich langsam dem Ende des Puzzles. Deshalb habe ich nochmal in meiner Schublade nachgeschaut und musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass das Teil verschwunden ist.
Ich habe sofort auch noch alle anderen Schubladen durchsucht, aber das Teil war einfach nicht zu finden. Dann habe ich auf der Internetseite des Herstellers nachgeschaut, aber anscheinend bieten sie Nachbestellungen einzelner Teile erst ab einer Größe von 10.000 Teilen an. Ich beichte also, dass ich durch meine blöde Idee 4 Monate Arbeit meiner Schwester zunichte gemacht habe, da sie ihr Puzzle wohl nie vollenden wird.

Beichthaus.com Beichte #00029141 vom 10.07.2011 um 22:43:40 Uhr in Berlin (13 Kommentare).

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Frühstück im Altenheim

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Diebstahl Ungerechtigkeit Völlerei Ernährung Arbeit

Ich (w/24) arbeite in einem Altenheim. Leider nur halbtags, da ich nicht mehr arbeiten darf. Jede Nachfrage bei der Chefin bringt nichts, lieber stellen sie neues Personal ein. Ich verdiene auch nicht sonderlich viel, muss jedoch trotzdem jeden Monat Miete und sonstige Ausgaben zahlen.
Deswegen habe ich, obwohl es verboten ist, angefangen, jeden Tag während der Frühschicht dort zu frühstücken. Ich schlage mir den Magen so voll, dass ich meistens den Rest des Tages nichts mehr essen muss. Jedoch nehme ich den Bewohnern nichts weg, das sind nur die Reste, die vom Buffet übrig bleiben und wenn ich es nicht esse, würden es die fetten Weiber von der Küche fressen, die eh schon alle bald platzen! Dann kommt das übrige Obst in meine Tasche. Und das kommt nicht vom Großmarkt, sondern vom Obstladen um die Ecke. Das esse ich dann tagsüber zu hause in meiner Wohnung. Meine Überstunden werden nie aufgeschrieben, ich will nicht wissen, was ich diesem Drecksladen schon allein durch nicht aufgeschriebene Überstunden Geld gebracht habe.
Mittlerweile bin ich soweit, dass ich alles, was es dort gibt, auch mitnehme. Ich kaufe keine Körperpflegeartikel mehr, nehme Zahnpasta, Zahnbürsten, Shampoo usw. alles mit, auch das scheußliche einlagige Toilettenpapier. Aber mir ist das völlig relativ. Sollen sie mich doch mehr arbeiten lassen, ist ja nicht so, dass ich nicht will!
Ich sage da nur, selbst Schuld, die wollen beschissen werden. Hiermit beichte ich, dass ich mir so bestimmt 150 Euro im Monat spare, die ich mir sonst anderweitig schwer verdienen müsste.

Beichthaus.com Beichte #00029124 vom 05.07.2011 um 13:42:14 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Außer Rand und Band

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Vandalismus Trunksucht Dummheit Last Night

Das Ganze ist mittlerweile schon etwa sieben Jahre her. Ich war damals an einem Abend etwas außerhalb der Stadt mit zwei Kumpels unterwegs. Die beiden waren knapp bei Kasse und wollten deshalb nicht in der Stadt weggehen. Außerhalb gab es einfach nichts, wo man hingehen konnte, also sind wir abwechselnd in ein Gasthaus und zu einer Tankstelle, um uns mit Alkohol zu versorgen. Später am Abend waren wir alle stark betrunken und machten uns auf den Heimweg. Einer kam dann auf die glorreiche Idee Straßenbegrenzungspfosten aus dem Boden zu reißen und irgendwo in die Wiese zu schleudern. Wir hinterließen eine Spur der Verwüstung auf dem ganzen Weg.
An die genaue Reihenfolge des Nachfolgenden kann ich mich nicht erinnern, das ist aber auch relativ egal. Einer der beiden rief einen seiner Freunde an, der nachkommen sollte. Weil seine Freundin bei ihm war, wollte er dann aber nicht. Die beiden waren darüber sehr sauer und richtig aggressiv. Bei dem Haus des einen (von uns drei) angekommen, gingen wir ins Gartenhaus. Er schnappte sich ein paar Dosen Lackspray und wir zogen weiter. Wir kamen an einer Art Betriebsfest vorbei und zerkratzen und besprühten diverse Fahrzeuge. Es waren keine Privatfahrzeuge, das kann ich sicher sagen. Noch mehr ins Detail will ich dazu aber auch nicht gehen. Schließlich kamen wir an einem kleinen Stromhäuschen vorbei, das die beiden dann dekoriert haben (an einer uneinsehbaren Stelle). Unter anderem mit üblen Beleidigungen den Freund betreffend, der nicht nachkommen wollte. Ich habe auch mal irgendwas gesprüht, glaube aber dass zumindest keine Beleidigung dabei war. Ich konnte ihn ja verstehen. Als die Dosen leer waren schmissen wir sie ins Gebüsch. Und weiter ging es. Wir kamen an einer Art Lager eines Bauunternehmens vorbei und dort ging es richtig zur Sache. Mit Eisenstangen die überall rumlagen zerschmetterten wir Stapelweise Ziegel und Dachschindeln. Dort stand auch ein LKW. Wir schlugen sämtliche Leuchten und Fenster ein. Danach gingen wir nach Hause.


Die Folgen:
Ich weiß, dass der nicht gekommene Freund die Schmierereien am Stromhäuschen gesehen hat. Sein Name war später übersprüht. Die Straßenmeisterei kam wegen der Straßenbegrenzungspfosten und fragte im Gasthaus und an der Tankstelle, ob jemand was bemerkt hat. Wie gesagt, das Ganze war etwas außerhalb und es ist so gut wie nie was los. Da fällt es auf, wenn sich ein paar Halbstarke halb ins Koma saufen. Meine Kumpels waren scheinbar schon zuvor öfter an der Tankstelle und im Gasthaus und die Angestellten haben sie genannt. Die Besitzer der Sprühdosen haben diese kurze Zeit später vermisst, die Stadtwerke haben die Schmierereien am Stromhäuschen beseitigt.
Einige Tage nach dieser Nacht sprach mich mein Vater an. Er sagte was, was er vorher nie und seitdem auch nie wieder gesagt hat. "Willst du mir etwas erzählen?" Ihr kennt das Gefühl, als ob euch jemand ganz gepflegt in die Magengrube schlägt? "Nein." sagte ich und versuchte mein Gesicht nicht irgendwie zu verziehen. "OK" sagte er und damit war das Gespräch erledigt. Ich bin mir sehr sicher, dass er davon wusste.
Nach ein paar Wochen stand die Polizei bei meinen Kumpels vor der Tür, keine Chance das zu leugnen. Die hatten sie aber nur wegen der Straßenbegrenzungspfosten dran gekriegt, trotzdem waren jeweils mehrere Hundert Euro fällig. Das Ganze habe ich aber erst relativ spät erfahren. Die beiden haben mich nie verpfiffen. Viele dort wussten wer das war. Man hätte nur eins und eins zusammenzählen müssen. Lang hatte ich die Befürchtung, dass alles irgendwann raus kommt. Ich bin in keiner Weise stolz darauf und bereue das Ganze auch sehr. Ich möchte gar nicht wissen, wie hoch der Sachschaden war.

Beichthaus.com Beichte #00029118 vom 03.07.2011 um 23:48:27 Uhr (21 Kommentare).

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