Fetisch für den kleinen Mann aus Österreich

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Manie Morallosigkeit Politik Fürstenfeldbruck

Ich beichte, dass sich inzwischen aus meinem ehemals rein historischem Interesse ein regelrechter Fetisch für Diktaturen, Aufmärsche und Uniformen entwickelt hat. Ich sehe mir alle Dokumentationen und Originalaufnahmen vom kleinen Mann aus Österreich, seinem russischen Pendant, Mao und anderer Diktatoren an und stelle immer wieder fest, dass ich diese Konzentration von Macht, die Organisation der Regime, die Beeinflussung der Massen und die tödliche Zielstrebigkeit bewundere ebenso die Ästhetik der Aufmärsche und Propaganda.
Eine besondere Vorliebe habe ich dabei für die Schutzstaffel entwickelt, für die schönsten Uniformen, die präzisesten Rituale und dem größten Schrecken, die sie verbreitete.
Von der Ideologie und dem Rassengedanken halte ich ansonsten überhaupt nichts, ebenso wenig von dem Gedankengut anderer totalitären Systemen, es ist einfach die Macht und die Ästhetik, die mich reizt.

Beichthaus.com Beichte #00029271 vom 15.08.2011 um 19:19:28 Uhr in 82256 Fürstenfeldbruck (Straße der Luftwaffe) (31 Kommentare).

Gebeichtet von FlashSnail
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Ohne Zwischenhalt

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Ungerechtigkeit Missbrauch Neugier Arbeit

Ohne Zwischenhalt
Ich beichte, dass ich seit 2 Jahren einen Schlüssel für die Aufzüge von meiner Arbeitsstelle bekommen habe, mit dem man Sonder- und Vorrangsfahrten aktivieren kann. So kommt der Aufzug sofort und macht auch keine Zwischenhalts mehr.

Nach einiger Zeit war ich neugierig und habe den Schlüssel mal an einem anderen Fahrstuhl in einem öffentlichen Gebäude ausprobiert, siehe da, er passte, der Fahrstuhl war vom selben Hersteller.

Mittlerweile habe ich mir den Schlüssel nachmachen lassen und er baumelt an meinem Schlüsselbund im privaten Leben.
Immer wenn ich also so einen Aufzug sehe hole ich den Schlüssel raus und fahre problemlos ohne Zwischenhalt ins gewünschte Stockwerk, während alle anderen Leute warten müssen.

Beichthaus.com Beichte #00029265 vom 14.08.2011 um 00:19:52 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Ein Nachbar zum Verzweifeln

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Aggression Boshaftigkeit Nachbarn Zivi & Bund Zivi & Bund

Vor etwa 10 Jahren habe ich (w/40) äußerst günstig ein kleines Häuschen gekauft. Ich musste noch nicht einmal einen Kredit aufnehmen und hatte sogar noch genug Geld, um es sehr schön zu renovieren. Alles hätte wunderbar sein können, wenn ich nicht einen wirklich schlimmen Nachbarn gehabt hätte. Ein widerlicher, alter, verhärmter, permanent unzufriedener und aggressiver Sack, der nichts anderes zu tun hatte als mir auf die Nerven zu gehen. Dauernd stand er vor der Türe und meinte mir vorschreiben zu können, wann ich meine Mülltonnen rauszustellen habe und wohin diese zu stellen sind. Außerdem kontrollierte er akribisch deren Inhalt. Er machte mich auf seine einmalige Weise darauf aufmerksam, dass ich schon seit einer Woche meine Fenster nicht geputzt hätte und dass ein solches asoziales Verhalten in dieser exklusiven Nachbarschaft nicht zu akzeptieren sei. Im Winter klingelte er mich sonntags morgens um 6 Uhr aus dem Bett, weil ich noch nicht den Schnee vom Gehweg geschaufelt hatte. Grillen oder sonstige Feiern waren einfach unmöglich, da er alle 10 Minuten etwas Neues zu bemängeln hatte. Er hat mir wirklich die Freude an meinem schönen Häuschen verdorben. Wenn ich nach Hause kam, bin ich immer ganz schnell ins Haus gelaufen, damit ich ihm ja nicht begegne. All diese Zeit bin ich möglichst höflich geblieben, ich wollte auf keinen Fall einen Nachbarschaftskrieg entfachen.
Eines Tages bekam ich Besuch eines italienischen Freundes und noch bevor er im Haus war, stand mein Nachbar auf der Straße und schrie: "So etwas wie dich hätten man früher vergast. Jetzt wird die Nachbarschaft auch noch von diesem Pack verseucht." In diesem Moment ist mir der Kragen geplatzt. Ich bin zu ihm gegangen, habe das kleine Männlein an seiner Weste gepackt und sagte: "Wenn die Nachbarschaft auf etwas verzichten kann, dann sind es Menschen wie Sie und wenn ich jetzt einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass sie auf der Stelle abkratzen." Ich habe ihn dann weg geschubst und bin einfach gegangen. Zwei Tage später ist er vor seinem Haus einfach tot umgefallen. Er hatte einen Herzinfarkt. Er war schon 79 Jahre alt und wirklich nicht in guter Verfassung. Ich wusste, dass er bereits einen Herzinfarkt hatte und oft deswegen im Krankenhaus lag. Trotzdem fühle ich mich für seinen Tod irgendwie mit verantwortlich und muss all die Jahre immer wieder daran denken.

Beichthaus.com Beichte #00029259 vom 13.08.2011 um 17:41:38 Uhr (35 Kommentare).

Gebeichtet von anonym1234
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Der Weiberheld und das Model

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Begehrlichkeit Dummheit Morallosigkeit Peinlichkeit Intim

Ich (m/21) beichte, dass ich eine unglaubliche Dummheit begangen habe. Ich bin ein klassischer Weiberheld, ich vögel mich durch die halbe Stadt und nutze meinen Charme und mein Aussehen um soviel Sex wie möglich zu bekommen. Aber ganz ehrlich, solche Typen suchen die Frauen doch. Wenn ich das Arschloch raus hängen lasse und mich benehme wie der letzte Assi rennen mir die Frauen hinterher wie sonst was und wenn ich mich so gebe wie ich früher immer war, nämlich nett und zuvorkommend schauen mich die Frauen nicht mal mit dem Arsch an.

Also auf jeden Fall hab ich inzwischen sehr viel Übung darin Frauen ins Bett zu bekommen. Vor ein paar Monaten zog eine neue Familie in unsere Straße, sehr nette Leute, haben sich direkt vorgestellt und sie grüßen auch immer nett wenn man vorbeigeht. Vor kurzem habe ich dann zum ersten mal ihre Tochter gesehen, eine Wahnsinnsgranate, Modelfigur und ich wusste, dass sie mir bekannt vor kam. Ich erfuhr auch in der selben Woche noch woher, als ich durch die Stadt fuhr lächelte sie mich von einem Werbeplakat eines lokalen Kaufhauses aus an. Ich konnte es gar nicht fassen, sie war also wirklich ein Model.

Ich fuhr dann morgens mal wieder zur Uni und sah sie gerade Richtung Bushaltestelle laufen. Als quasi neuer Nachbar habe ich ihr dann freundlich angeboten sie ein Stück mitzunehmen. Ich ging davon aus, dass sie auch studiert oder so und frage wohin sie müsse, sie entgegnete nur, dass ich sie am Hauptbahnhof raus lassen könnte. Ich sprach sie auf das Werbeplakat an und etwas verlegen erklärte sie mir dann, dass sie das jetzt zum ersten Mal ausprobiert hat und demnächst auf weitere kleine Castings gehen möchte.

Ich nahm sie dann Morgens immer mal wieder mit und wir unterhielten uns immer oberflächlich, ich wollte halt Sex mit ihr und ließ meinen Charme etwas spielen. Jedenfalls hatten wir Sex und nicht nur einmal, sondern dutzende Male und er wurde von mal zu mal besser. Viel wusste ich von ihr noch nicht, außer ein paar oberflächlichen Details, ich wusste nicht mal, was sie arbeitet oder was sie studiert. Vor ein paar Tagen hatten wir dann bei ihr Sex, da ihre Eltern im Urlaub waren. Als ich dann am Morgen das Haus verließ, traf mich fast der Schlag, am Schrank hing ein Stundenplan eines Gymnasiums, 2. Halbjahr 2011, Klasse 9C und ihr Name darauf. Sie war also gerade mal 15 oder 16 Jahre alt. Und ich Idiot habe es nicht gemerkt. Ich bekam einen riesigen Adrenalinschub und fragte mich was passiert, wenn das jetzt jemand raus bekommt, wenn es sich in der Nachbarschaft rumspricht. Ich stellte daraufhin den Kontakt zu ihr ein und grüße sie seitdem nur noch nett, wenn ich sie mal sehe.
Ich warte jetzt etwa 2 Jahre, dann werde ich wieder mit ihr schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00029249 vom 09.08.2011 um 23:47:47 Uhr (36 Kommentare).

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Knie verdreht

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Neid Faulheit Falschheit Zorn Arbeit

Vergangene Woche trat ich einen Nebenjob an, als Student habe ich ja derzeit Ferien. Dieser Job dauerte 5 Tage, von 7.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 16.00 Uhr. Ich sollte gemeinsam mit zwei anderen eine alte Schule ausräumen, Schränke zertrümmern usw., da hier in einigen Monaten die Polizei einziehen möchte. Für die Arbeit gibt es dann circa 260 Euro. Keine schlechte Sache, dachte ich.

Ich war von Montag bis Dienstag nur damit beschäftigt, Bretter und Papierstapel aus dem dritten Stock runter in den Müll zu tragen. Pro Gang waren das 132 Stufen. Ich legte somit an den ersten zwei Tagen über 10.000 Stufen zurück - ohne Pause. Rauf, runter, rauf, runter, immer 20 Kilo auf den Armen. Meinen Muskelkater am Mittwoch könnt ihr euch vorstellen. Nun wurden für Mittwoch und Donnerstag zwei weitere Jungs von der Woche davor wieder reaktiviert, die uns helfen sollten. Von wegen... während ich bis circa 10.30 Uhr fast 15.000 Stufen auf dem Konto hatte, gingen die zwei Kerle mit einem dritten fröhlich in den Supermarkt, kauften die Blöd und Essen und vesperten gemütlich, wann immer der Chef nicht da war - also circa 75 Prozent der Zeit. Der verbleibende Kollege und ich schufteten weiter. Um 10:30 riss mir dann allerdings der Geduldsfaden, ich bin "gestolpert" und habe mir mein Knie "verdreht" und jammerte beim Hausmeister (nicht mein Chef) herum, ich könne nicht mehr laufen. Dieser sagte mir dann, ich solle dem verbleibendem Kollegen helfen, Schränke einzureißen.


Diese Arbeit habe ich dann auch gemacht. Mit dem Kollegen konnte ich viel besser arbeiten, wir haben zu Zweit ganze Stockwerke geschafft, nur mit einem Taschenmesser und einem Hammer bewaffnet. Allerdings musste ich trotzdem noch laufen und Bretter ins Treppenhaus tragen - die Stufen jedoch wurden mir erspart. Der Chef war am Donnerstag dann öfter da und die drei Faulenzer mussten ranklotzen - und zwar richtig. Mir tat es ein wenig Leid, dass die nun zu Dritt ohne mich arbeiten mussten. Pausenlos mussten sie Treppen laufen, während ich es relativ locker hatte. Trotzdem ein geringer Preis dafür, dass sie praktisch den ganzen Mittwoch pausiert haben. Am Freitag habe ich dann wieder normal mitgearbeitet, da die faulen Säcke ja wieder weg waren.

Beichthaus.com Beichte #00029233 vom 06.08.2011 um 14:05:00 Uhr (12 Kommentare).

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