Ich habe versehentlich meinen Freund vergewaltigt

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Missbrauch Dummheit Begehrlichkeit Feigheit Partnerschaft

Ich (m/23) muss beichten, dass ich meinen Freund (20) seit ungefähr einem halben Jahr aus Versehen vergewaltige. Es war eigentlich alles gut, wir hatten unseren Spaß, haben neue Dinge ausprobiert, ich fand es wirklich toll, immer und überall mit ihm schlafen zu können. Irgendwann fand ich es allerdings langweilig, dass immer alles von mir aus ging und ich habe ihn darauf angesprochen. Daraufhin hatten wir eine Diskussion, in der er meinte, er würde mein Problem nicht verstehen, er habe extra darauf geachtet, mich nie abzuweisen. Ich war daraufhin schockiert und habe nachgefragt. Er erzählte mir dann, dass sein Ex ihn mehrmals gezwungen und schließlich verlassen hat, weil er zu oft "Nein" gesagt hat und er nicht wollte, dass es sich wiederholt. Ich wusste nicht, was ich darauf sagen oder tun sollte und habe die Flucht ergriffen, was die wirklich schlechteste Möglichkeit war. Bisher habe ich auch noch nicht die richtigen Worte für eine Nachricht oder einen Anruf gefunden, außer: "Tut mir leid, dass ich so ein wahnsinniger Vollidiot bin." Ich beichte also, nicht nur ein Vergewaltiger, sondern auch ein riesiges Arschloch zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00038216 vom 11.05.2016 um 11:53:58 Uhr (12 Kommentare).

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Die Realität ist eine Illusion!

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Lügen Falschheit Gesellschaft

Ich beichte, dass ich zu viel esse und mich kaum bewege, weil ich nicht mehr rausgehe. Ich bin nicht depressiv, aber ich halte Menschen einfach nicht aus. Ich halte niemanden mehr aus. Sobald mir irgendjemand auch nur zu nah an die Pelle rückt, könnte ich explodieren. Ich will keinen Kontakt zu meiner Familie und Freunde habe ich auch keine - aber ich will auch keine. Ich tue alles, damit sie mich in Ruhe lassen. Ich verstehe die Leute nicht und sie mich nicht. Am Liebsten würde ich einfach jedem die Wahrheit sagen: Unsere Realität ist eine Illusion. Unser Leben ist eine Illusion. Das Ich, unsere Identität, ist die größte aller Illusionen. Trennung ist ebenfalls eine Illusion. Zeit ist eine Illusion. Gedanken sind Illusion. Alles ist einfach ein Theaterstück, ein Spiel, eine Täuschung. Es gibt wirklich nichts in dieser Welt, das real ist. Es ist wirklich so, auch wenn es sich verrückt anhört. Ich weiß es nun seit ein paar Monaten und ich weiß noch andere Dinge, aber ich kann es niemandem sagen, weil alle jetzt schon denken ich sei verrückt, obwohl ich zu den gravierenden Dingen schweige. Der Großteil der Menschheit lebt in einem Traum. Lügen ist doch eine Sünde, die Welt lügt. Sind sie jetzt alle "Sünder"?

Beichthaus.com Beichte #00038215 vom 11.05.2016 um 08:47:34 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Meine Kollegen sind scheinheilig!

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Zorn Aggression Kollegen Arbeit

Ich (m/37) arbeite im technischen Bereich der gehobeneren Hotellerie. Ich möchte beichten, dass ich fast alle Kollegen aus anderen Abteilungen, bis auf wenige Ausnahmen, nicht leiden kann. Ihre Gesichter strahlen eine gewisse Art von Scheinheiligkeit aus. Ich bilde mir auch ein, dass die Antipathie auf Gegenseitigkeit beruht. Warum weiß ich nicht. Ich bin in meinem Job ein anderer Mensch, als ich es privat bin. Ich trage fast ständig eine Grundaggression mit mir herum, die kaum ein anderer bemerkt. Ich weiß auch nicht, wie ich mit dem Manager umgehen soll. Er interessiert sich nicht für die Menschen, die für ihn arbeiten. Einige haben mehrere Wochen am Stück Dienst und nur sporadisch für ein oder zwei Tage frei. Mich betrifft es zwar nicht direkt, ich kann aber so eine Ungerechtigkeit nicht akzeptieren. Dazu kommt, dass ich dieses oberflächliche und hochtrabende Luxus-Image zum Kotzen finde. Vor allem, weil ich die eigentliche Substanz kenne. Manchmal wünschte ich mir, mir einfach mal Luft zu machen. Aber wahrscheinlich würde ich dann meinen Job verlieren, wenn einige Leute durch die Gegend fliegen würden.

Beichthaus.com Beichte #00038212 vom 10.05.2016 um 20:29:34 Uhr (5 Kommentare).

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Spä

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Zwietracht Falschheit Nachbarn

Die Zeugen Jehovas waren heute, also am Sonntagmorgen, mal wieder an der Tür. Dummerweise, also schlecht für sie, haben sie in dem Mehrfamilienhaus, in dem ich wohne, zuerst bei mir geklingelt. Nachdem wir einen kurzen Small Talk hatten, bei dem ich erwähnt habe, dass ich schon seit sechs Jahren bei Scientology Mitglied bin, und wir dort eigene Abteilungen unterhalten, die den Leuten genauer auf den Zahn fühlen, die die eigenen Mitglieder abspenstig machen möchten, konnte ich ein nervöses Zucken bei dem Älteren der beiden feststellen. Die Story habe ich noch um Geschichten erweitert, wie dass die besagte Abteilung häufig auch in Afghanistan im Einsatz ist, um Verhöre entsprechend zu leiten, wenn die Abteilungen der US-Army nicht mehr weiterwissen. Naja, plötzlich wollten die beiden Herren schnell wieder gehen.

Und jetzt kommt die eigentliche Beichte: Anstatt zu gehen und es woanders zu probieren, haben sie einfach beim Nächsten im Haus ihr Glück erneut versucht. Die Diskussion, wen man denn jetzt bekehren möchte, habe ich über die Gegensprechanlage schön mitverfolgen können. Nachdem ich dann irgendwo im Haus die Klingel hören konnte, habe ich sofort den Summer betätigt. Durch den Türspion konnte ich dann sehen, wie die Herren das Haus nach der vermeintlich offenen Tür durchstreifen und Minuten später wieder unten stehen und den nächsten probieren. Herrlich! Irgendwann waren sie bei meiner Nachbarin angelangt und ich konnte hören, wie ihre Klingel losgeht. Ich wusste, dass nur die 18-jährige Tochter alleine zu Hause ist. Dieses Mal blieb der Summer aber stumm und ich lauschte dem Gespräch mit der Tochter. Der Tochter war es merklich unangenehm, allerdings hat sie sich nicht getraut, das Gespräch zu beenden.

Ich habe jedenfalls alles mitgehört und musste mir die Hand auf den Mund pressen, so kurz vorm Platzen war ich. Dann habe ich noch von meinem Handy aus eine einschlägige Pornowebseite besucht und in das Gespräch der beiden eine Pornotonspur eingebunden. Gepriesen sei der Herr für die Erfindung der Pornografie. Ich konnte nur noch das Wort Sünde verstehen und dass man die Mutter informieren werde. Die Tochter wurde panisch und meinte, dass das alles nicht von ihr kommen würde. Diesem Spektakel konnte ich dank meines Türspions wunderbar beiwohnen. Jetzt überlege ich, mir die Zeugen Jehovas sogar aktiv zu bestellen, wenn ich mal einen Tag zu Hause bin.

Beichthaus.com Beichte #00038171 vom 01.05.2016 um 12:01:01 Uhr (7 Kommentare).

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“Folge

Hilfe, ich bin ein Totalversager

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Faulheit Verzweiflung Dummheit Gesundheit Studentenleben

Was ich dringend beichten möchte, ist, dass ich (m/40) das Klischee eines Totalversagers schon in geradezu absurder Weise übererfülle. Ich habe nach endlosen Jahren des Studiums (Medizin) immer noch keinen Abschluss, außerdem keinen (Neben-)Job mehr (und dementsprechend nur sehr wenig Geld zur Verfügung), bin darüber hinaus stark übergewichtig und beginne mittlerweile auch meine Haare zu verlieren. Dass ich alleine in einer zusehends abgegammelten Wohnung lebe und keine Kinder habe, bedarf dabei wohl keiner besonderen Erwähnung mehr. Als vorläufige Krönung meiner Situation leide ich seit Jahren unter Depressionen, die mein Leben mehr und mehr beeinträchtigen. Selbstmordgedanken begleiten mich derzeit nahezu ständig - mein alltägliches Leben irgendwie auf die Reihe zu kriegen, fällt mir immer schwerer und sogar den Kontakt zu Freunden und Familie aufrechtzuerhalten, wird gefühlterweise schon zu einem kleinen bis größeren Kraftakt.

Mittlerweile schon seit Jahren hänge ich bei ein und derselben Prüfung fest, die seitens des sie abhaltenden Instituts tatsächlich noch zusehends schwerer gestaltet wird. Da ich in einem auslaufenden Studienplan studiere, gibt es nur noch relativ wenige Kolleginnen und Kollegen, die in einer vergleichbaren Situation sind. Unter diesen Verbündete für die Prüfung zu finden, scheint nahezu unmöglich - die lieben KollegInnen jammern und beschweren sich zwar leidenschaftlich gerne; geht es aber darum, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinschaftlich auf das Bestehen der Prüfung hinzuarbeiten, dann sind sie einfach nur zu vergessen.

Kurz gesagt: Mein Leben fühlt sich an, als würde ich inmitten einer endlosen Schlammwüste feststecken und verzweifelt versuchen, voranzukommen. Doch das Einzige, was sich voranbewegt, ist die Zeit - die läuft dafür aber rasant und unbarmherzig. Ich schäme mich so sehr - so abgrundtief - dafür, was ich aus meinem Leben gemacht habe und empfinde mir selbst gegenüber nur noch bodenlose Verachtung. Vielleicht gibt es ja einen Weg heraus aus dieser Misere, leider kann ich ihn aber momentan beim besten Willen nicht entdecken. So bleibt mir nur, meine in der Vergangenheit gemachten Fehler, Versäumnisse und schlechten Entscheidungen, die mich in diese völlig verfahrene Situation gebracht haben, jeden Tag aufs Neue von ganzem Herzen zu bereuen.

Beichthaus.com Beichte #00038156 vom 28.04.2016 um 21:16:00 Uhr (17 Kommentare).

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