Guckst Du gerade Phoenix?

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Peinlichkeit Intim Gesundheit Familie Studentenleben

Guckst Du gerade Phoenix?
Ich (w/20) habe Probleme mit Arschjucken, wegen meiner viel zu trockenen Haut. Ich habe da so eine extra Salbe, um das einzucremen. Da ich gerade studiere und wenig Geld habe, wohne ich zur Zeit noch zu Hause bei meinen Eltern. Und gerade eben, während ich einen Film schaue, creme ich mir den Arsch ein. Ich saß aber auf dem Sofa wie auf einem Frauenarzt-Stuhl. Mit einem Spiegel, habe ich mich da unten auch noch betrachtet. Unerotischer ging es in dem Moment auch gar nicht, war wie Fingernägel lackieren. Gerade als ich so am cremen war, platzt mein Vater rein, um zu fragen, ob ich gerade Phoenix gucke. Ich zucke zusammen, setzte mich schicklich hin und sagte nur "nein". Er tat so, als ob er nichts gesehen hätte, erzählte noch kurz, was da läuft und ist wieder raus. Und jetzt weiß ich nicht, wie ich ihm weiter ins Gesicht sehen kann, ohne einfach nur vor lauter Scham im Boden zu versinken. Oh Gott, so peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00028491 vom 09.01.2011 um 00:00:20 Uhr (54 Kommentare).

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Kontrollfreak

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Misstrauen Eifersucht Stolz Fremdgehen Ex Wechmar

Ich beichte, dass ich sobald ich Misstrauen bekomme in einer Partnerschaft zu einem Kontrollfreak mutiere. Ich lasse mir zwar nichts anmerken, aber ich merke mir jedes Wort und jede Umgebung. Sogar wo der Laptop gestern lag und heute, wie die der Kabel zusammen gewickelt ist und war und auf jedes einzelne Wort. Wie das Bett am Vortag war und wie es am folgendem Tag aussieht. Ich führe die Gespräche dann immer kontrolliert, dass mein Partner zu verschiedenen Tagen, eine Angabe macht zu der selben Sache, aber im etwas anderem Winkel. Wisst ihr was ich meine? Das ist etwas kompliziert, aber ich führe immer Gespräche von 2 oder sogar 3 Seiten auf einen bestimmten Zeitpunkt oder Umstand hinaus. Zum Beispiel hat mir mein Ex erzählt, dass dies und jenes zu einem Zeitpunkt war. Ich habe einfach seine Aussage versucht zu untermauern. Und so bin ich meinem Ex auf die Schliche gekommen, dass er gelogen hat, dass sich die Balken biegen. Er hat bis zur letzten Minute nicht gewusst, dass ich Ihn eigentlich schon aufs Korn genommen hatte. Durch die viele Puzzle konnte ich ein Gesamtbild schaffen. Als er mich kennengelernt hat, hat er noch eine andere Tussie gefickt. Dann hat er mir ja erzählt, dass er ja immer so treu in seinen Ex-Beziehungen gewesen ist, seiner Zeitangaben nach und meinem Zusammenpuzzeln war es wohl nicht so. So muss er auch während seinen Ex-Beziehungen schon rumgevögelt haben. Und als wir in den Urlaub gefahren sind, habe ich ihn mit allen, wirklich allen Ungereimtheiten konfrontiert.


Seine Reaktion: Er ist blass angelaufen und erst nach einer Weile während der Autofahrt sagte er "Ich hätte nie gedacht, dass Du Dir jede Kleinigkeit, Wort und Zeit merken kannst". Ich habe nur gemeint, fahre mich nach Hause und verschwinde aus meinem Leben. Ich beichte, dass ich stolz drauf bin, dass ich so einen Wi**** entlarvt habe und ihm seine Traumwelt, dass er Jede verarschen kann, zusammenkrachen lies! Bereuen tue ich nur eins, dass ich das Spiel nicht noch weiter trieb und ihn in die Messer laufen ließ.

Beichthaus.com Beichte #00028490 vom 08.01.2011 um 23:24:08 Uhr in Wechmar (32 Kommentare).

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You Are The One That I Want

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Verzweiflung Eifersucht Zorn Liebe Kaufbeuren

Ich (m/30) möchte beichten, dass ich auch nach Jahren immer noch an meiner Jugendliebe hänge, dabei auch noch eifersüchtig auf meinen Schwager bin und Mittwoch nicht mehr arbeiten konnte.

Mit etwa 14 lernte ich ein wunderbares Mädchen kennen. Wir sahen uns und es war in der ersten Sekunde als würden wir uns schon ein Leben lang kennen. Wir konnten uns vom ersten Moment an unsere intimsten Geheimnisse anvertrauen. Es ist schwer zu beschreiben, aber unsere Blicke trafen sich und man hatte das Gefühl mit dem Gegenüber aufgewachsen zu sein.
Jahre lang war es eine rein platonische Freundschaft bis zum Sommer 1997. Beim Rumtollen im Freibad kam es zu ein paar zärtlichen Berührungen. Am selben Abend waren wir noch im Kino und hatten uns "Grease" angeschaut. Kurze Zeit später hatte sie Geburtstag. Diesen feierte sie mit ihrer besten Freundin zusammen und auch ich war eingeladen. Geplant war eine große Party. Ich kam dort an und stellte fest, außer ihrer besten Freundin und deren Freund war keiner da. Nunja, dann halt zu viert. Im Laufe der Party waren meine Freundin und ich auch öfters am Balkon zum Rauchen. Jedes mal drucksten wir herum, viel reden, aber nichts sagen halt. Im Nachhinein weiß ich, dass sie genauso wie ich Angst hatte unsere intimste und schon fast geschwisterliche Freundschaft für eine Liebesbeziehung aufs Spiel zu setzen. Im Verlauf der Party kam es dann zu einer Kissenschlacht. Eins der Kissen traf den Lichtschalter im Zimmer. Ich versuchte mich zum Lichtschalter vorzutasten und fand auf dem Weg meine Freundin. Ich fand nicht nur sie, sondern auch unsere Lippen fanden sich. In diesem Moment gab die Stereoanlage das Lied "You are the one that I want" aus "Grease" von sich. Das war ein Zeichen. Und da wusste ich es. Es ist nicht nur die beste Freundin, die ich je haben könnte, es ist "mein Mädchen".

Die Wege des Herren sind unergründlich. Kurze Zeit später trennten wir uns einvernehmlich. Wir waren schließlich fast wie Bruder und Schwester und da darf einfach nicht mehr passieren. Vielleicht war es das Beste für uns, vielleicht aber auch nicht. Das weiß nur der Herr. Es ist dann irgendwie alles seinen normalen Weg gegangen. Sie lernte einen Neuen kennen. Ich war mit ihm schon im Kindergarten und der Grundschule sehr gut befreundet, man hatte sich aber dann etwas aus den Augen verloren, ich aufs Gymnasium, er weiter auf der Hauptschule. Ich habe mich für ihn gefreut. Die Beiden haben auch ein Kind gezeugt. Lange Rede kurzer Sinn: Das Ganze ging irgendwann schief und sie trennten sich wieder. Aber die Beiden waren ja offensichtlich in der Kiste. Was hätte ich dafür gegeben mit ihm zu tauschen. Ein paar Jahre später kommt meine Schwester an, sie möchte uns ihren neuen Freund vorstellen. Juhuuu, sie kam mit ihm zur Tür. Vögelt der also nicht nur meine große Liebe, sondern auch noch meine Schwester.


So langsam sollten wir aber zum letzten Punkt kommen. Warum konnte ich Mittwoch nimmer arbeiten? Ich habe die Geschichte in den ganzen Jahren eigentlich gut verarbeitet. Ich hatte meine große Liebe inzwischen auch aus diversen Gründen aus den Augen verloren, inzwischen geheiratet, eigene Kinder gezeugt, mich scheiden lassen und mein Leben nach einem derben Absturz nun wieder in halbwegs normale Bahnen gelenkt. Habe einen guten Job als Oberkellner in einem Restaurant und habe mich irgendwo wieder gefunden. Die ganze Geschichte oben war aus meinem Gedächtnis inzwischen verbannt. Auf jeden Fall kommt meine alte Liebe am Mittwoch bei uns ins Lokal, ihren Aktuellen im Schlepptau, und bestellt das Candle-Light-Menü. Schon als sie zur Tür rein kam war mir schummerig. Nach der Bestellung konnte ich einfach nicht mehr. Sämtliche Gefühle für sie kamen hoch, am liebsten hätte ich ihrem Freund verdorbene Ware serviert oder aus versehen ein Glas über ihn verschüttet. Mit diesen Gedanken bin ich nicht mehr fertig geworden. Bin sofort zu meiner Chefin und habe ihr erzählt, dass ich gerade übelsten Durchfall bekommen habe, was in der Gastronomie schnell mal eine Arbeitsunfähigkeit darstellt und ich bis zuar ärztlichen Klärung daheim bleibe. Seit dem sitze ich zu Hause, zieh mir einen Ouzo nach dem anderen rein und denke an den Sommer 1997, wie glücklich ich doch war und was aus uns hätte werden können. Katrin, ich liebe Dich noch heute.

Beichthaus.com Beichte #00028486 vom 07.01.2011 um 03:51:55 Uhr in 87600 Kaufbeuren (29 Kommentare).

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Schildertausch

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Dummheit Vandalismus Last Night Auto & Co. Tarmstedt

Für die Silvesternacht hatte ein Kumpel eine glorreiche Idee: Die Ortsschilder sämtlicher Dörfer in unserer Gemeinde vertauschen! Da die Idee für Silvester aber zu kurzfristig war und die Leute, die dafür in Frage kämen, doch lieber saufen wollten, zogen wir die Aktion zwei Nächte später durch. Nachdem wir einen dritten Man gefunden hatten, setzten wir uns also zusammen und überlegten, wie man das Ganze am besten durchziehen könnte. Wir überlegten uns, dass es mit einem Auto nicht machbar wäre, alle Schilder der 13 Dörfer in einer Nacht zu vertauschen. Somit beschränkten wir uns jeweils auf das am besten sichtbare. Des weiteren fanden wir es langweilig, die Schilder immer nur einen Ort weiter zu hängen. Darum überlegten wir uns einen "Fahrplan", um zu gewährleisten, dass die Schilder nicht einfach nur im Nachbarort hängen, sondern mindestens im Übernächsten. Wie man die Schilder am besten abbekommt, haben wir bereits eine Nacht zuvor getestet. Nun war also alles geklärt!


Samt 10er Maulschlüssel und Trittleiter machten wir uns also um 12 Uhr auf den Weg. Das erste Schild war ein sehr abgelegenes, um zu verhindern, dass jemand auf dessen Fehlen aufmerksam werden würde. Wir hatten ja noch keines zum ersetzen. Die nächsten Schilder standen meist an der Hauptstraße oder an großen Nebenwegen. Wir gingen immer so vor: Ich fuhr mit dem Auto bis zum Schild, ließ die beiden mit Werkzeug und Trittleiter heraus und parkte das Auto in der Nähe. Als ich dann da war, half ich beim Tauschen und nahm den Kram mit zum Auto. Falls ein Auto kam, passierte nur zwei mal, warfen wir alles in den Schnee und versteckten uns in meiner Karre.
Bei den ersten Schildern war der Ablauf noch etwas schwierig, aber zum Schluss klappte es immer besser. Wir hatten nur eine Kleinigkeit vergessen: Die Schilder waren nicht alle gleich groß und auch nicht an den selben Stellen befestigt. Bei einem wunderten wir uns warum es denn nicht los ging, da bemerkten wir, dass es noch mit zwei Schrauben befestigt war. Aufgrund dieses Fehlers mussten wir ein zu kleines Schild in einen zu großen Rahmen hängen und umgekehrt. Nicht sehr professionell, aber naja nichts klappt perfekt beim ersten mal.


Irgendwann zum Schluss, so um kurz vor 6 Uhr morgens wurde es nochmal heikel. Denn mittlerweile waren wir mitten in den Berufsverkehr geraten und hatten Probleme autofreie Straßen zu finden. Zuerst wollten wir aufhören, doch dann haben wir es doch noch irgendwie geschafft. Wir hingen also um kurz nach 6 das letzte Schild in die abgelegene Straße und hatten somit den Kreis geschlossen.
Um unsere Aktion zu feiern sind wir dann zum örtlichen Bäcker und haben dort einen Kaffee getrunken, hatte ja noch nichts anderes auf). Wir überlegten wie lange es wohl dauern würde, bis das Ganze rückgängig gemacht wird. In unserem Stolz dachten wir an mehrere Tage und vielleicht noch länger. Wir diskutierten auch darüber wie viele tausend Leute wohl davon erfahren und wann uns der Erste darauf ansprechen würde. Wir waren also echt gespannt auf den nächsten Tag.


Irgendwann nachmittags, nachdem ich aufgestanden bin, ging ich also zum nächsten Schild. Und was war? Nichts! Es war genau wie vorher, die Straßenmeisterei musste es bereits zurück gehängt haben. Mit meinen Kumpels bin ich dann nochmal alle Schilder abgefahren. Lediglich das letzte war noch nicht wieder im Rahmen. Und ratet mal wer uns darauf angesprochen hat! Genau, niemand! Dafür sind wir 6 Stunden lang von Ort zu Ort gefahren?! Naja, eine geile Aktion war es trotzdem. Wir sind uns übrigens keiner Schuld bewusst. Die Männer von der Straßenmeisterei haben sich sicher auch über die kleine Schnitzeljagd gefreut, mal was anderes als immer nur Schlaglöcher ausbessern.

Beichthaus.com Beichte #00028483 vom 06.01.2011 um 20:44:31 Uhr in 27412 Tarmstedt (33 Kommentare).

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Die Telefonzelle

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Faulheit Vandalismus

Damals als ich (m/27) ungefähr 17 Jahre alt gewesen bin, startete mein Arbeitsleben wie bei vielen anderen auch mit Zeitung austragen! An diesem Tag hatte ich echt sehr wenig Motivation durch die ganzen Straßen zu laufen und mein Werk zu vollrichten, aber ich musste halt wegen der Glaubwürdigkeit meiner Eltern gegenüber mindestens 5 Stunden unterwegs sein. In diesen 5 Stunden war mir natürlich extremst langweilig. Ich also meinen Handwagen im Gepäck, etliche Zeitungen und wirklich null Bock auf Austragen. Ich bin dann an einer nahe gelegenen Telefonzelle vorbei gekommen und bin dann da rein gegangen. Geld hatte ich natürlich keins, aber macht ja nix, es gab ja noch diese kostenlosen Rufnummern. Ich habe dann ein paar Nummern gewählt, die an einer Tafel in der Telefonzelle hingen. Ich habe dann die Telekom-Mitarbeiterinnen ständig gefragt, ob sie Lust hätten auf Sex, so etwas hatte ich schon häufiger gemacht, aber an diesem Tag hatte ich damit keinen Erfolg. Weil mir dann so elendig langweilig gewesen ist, habe ich mein Feuerzeug heraus geholt und die Kunststoff-Abdeckung wo die ganzen Notfall Nummern drin standen angekokelt. Es hat auch nicht lange gedauert bis es dann nicht nur schwarz wurde, sondern auch angefangen hat leicht zu brennen. Ich bin danach wegen der Rauchentwicklung raus gegangen und habe mir das Ganze aus sicherer Entfernung angeschaut. 5 Minuten später hat man auch schon die Feuerwehr Sirenen im Ort gehört. Das Resultat war, eine völlig abgebrannte Telefonzelle! Ein halbes Jahr später wurde diese erneuert durch eine Telefonzelle aus Stahl. Ich beichte hiermit dass ich der Brandstifter damals war und es mir Leid tut dass ich damals so dumm gewesen bin.

Beichthaus.com Beichte #00028479 vom 05.01.2011 um 23:07:26 Uhr (20 Kommentare).

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