Meine unsaubere Mitbewohnerin

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Rache Diebstahl Habgier WG

Ich (w) möchte beichten, dass ich seit einiger Zeit bei meiner WG-Mitbewohnerin mitesse. Es ist so, dass sie, seit sie ihren neuen Freund hat, überhaupt keinen Wert mehr auf Sauberkeit bzw. Ordnung legt. So gammelte ihre benutzte Auflaufform drei Tage in der Spüle, bis ich freundlich darauf hingewiesen hab, wie ekelig das doch sei. An zwei Tagen vorher hatte sie jeweils abends die Küche als kompletten Saustall zurückgelassen. Ich durfte dann morgens erst einmal putzen, damit ich die Küche überhaupt benutzen konnte (habe nur Nachtschichten und bin daher morgens zu Hause). Weil sie halt so unsauber ist, esse ich ihr tagsüber Schokolade weg, benutze sonstige Lebensmittel, wie Milch, Cornflakes und Aufschnitt und nehme mir von ihr sogar Waschmittel und Weichspüler. Von alledem, was ich ihr weg esse, habe ich selbst natürlich genug, welches ich auch esse. Außerdem esse ich nur soviel, dass es nicht auffällt. Auch Waschmittel habe ich neben Weichspüler auch eigenes, was ich benutze. Dass ich ihr Zeug benutze ist meine Rache dafür, dass sie ständig die Wohnung wie einen Saustall hinterlässt und ihren Freund schon bei uns mitwohnen lässt. Anstelle dessen könnte ich zwar auch ihre Zahnbürste zum Kloputzen benutzen oder ähnliches, aber irgendwie habe ich nichts davon. Auf meine Weise kann ich Geld sparen und genießen.

Beichthaus.com Beichte #00028508 vom 11.01.2011 um 16:40:25 Uhr (19 Kommentare).

Gebeichtet von bäämm
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Meine emotionale Welt ist am Arsch

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Selbstverletzung Verzweiflung Trunksucht Drogen Zürich

Ich (m/30) wohne und arbeite in der Schweiz. Habe einen gut bezahlten Job, besuche eine Abendschule zwecks Weiterbildung, habe eine kleine, nette Wohnung und bin Single. Eigentlich ist mein Leben, aus einer gewissen Distanz betrachtet, absolut in Ordnung. Was keiner weiß: seit mehr als 2 Jahren bin ich in psychologischer Behandlung, weil bei mir eine Bipolare Störung (Manische Depression) diagnostiziert wurde.

Aber von Anfang an: In den jungen, wilden Jahren war ich dauernd auf der Piste. Während meiner Studienzeit habe ich Unmengen an Alkohol, Gras und Frauen konsumiert. Die Studenten unter euch wissen wovon ich spreche. Liebe und Studium war sekundär, Hauptsache es geht was die Gurgel hinunter, die Lunge ist dick gefüllt, der Flash ist vorhanden und eine Tussie liegt im Bett. Ich hatte zu dieser Zeit sehr viele Neider, denn ich hatte alles was man sich wünschen konnte; Frauen, Drogen jeglicher Art, Zeit und Geld (dank Stipendium). Geile Zeit, wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt. Nach einer Weile bin ich von der Uni geflogen weil ich die Semesterprüfungen verbockt hatte. Habe mich dann trotz Matura (kommt etwa dem deutschen Abitur gleich) schwer in die Arbeitswelt eingliedern können. Mit Gelegenheitsjobs wie Pizzakurier, Zeitungen austragen und auf der Baustelle den Bombo spielen, hielt ich mich über Wasser.
Mittlerweile habe ich, so wie es nach Außen scheint, mein Leben total im Griff.


Von wegen im Griff: Ich saufe mir mehrmals die Woche die Birne weg. Der nette Verkäufer im Getränkeladen weiß mittlerweile verdammt gut welchen Alk ich mag und welchen nicht. Meine emotionale Welt ist sowas von am Arsch, dass ich stark bezweifle ob die wieder in geregelte Umlaufbahn kommt. Ich habe die Fähigkeit zur Liebe verloren. Und auf das bloße Bettgehüpfe habe ich mittlerweile auch keinen Bock mehr. So sehr ich mich nach einer Beziehung sehne, so unfähig bin ich irgendjemanden an mich heran zulassen. Bevor vor 2 Jahren die Depressionen diagnostiziert wurden, habe ich stark darunter gelitten. Nur zeigen konnte und kann ich es nicht. Nach Außen bin ich der freundliche, höfliche und zuverlässige Typ, aber in mir herrscht die totale, dunkle Leere. Keiner weiß dass ich mir das Leben nehmen wollte. Dass ich mit einem Messer im Badezimmer stand und mir die Pulsadern aufschneiden wollte. Der ehrlichste Wunsch, der meine Seele verlassen kann, ist einzuschlafen und nie mehr aufzuwachen. Ich habe alles Gründe zufrieden und glücklich zu sein. Warum bin ich es nicht? Und ich kann mich niemanden anvertrauen außer euch. So traurig es ist, hat diese Seite auch was Tröstliches. Wenn ich hier die Beichten lese, weiß ich, dass ich nicht der Einzige und alleine bin.
Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028500 vom 10.01.2011 um 11:59:50 Uhr in Zürich (22 Kommentare).

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“Beichte

Das Engelchen und der bosartige Troll

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Ehebruch Fremdgehen Eifersucht Habgier Liebe

Vor circa 4 Monaten habe ich meine Ehe beendet, mein Mann und ich waren 8 Jahre zusammen. Es lief schon langer nicht mehr rund und ich verguckte mich in jemand anderen. Dadurch, dass wir keine Wohnung für ihn fanden und er auch noch krank wurde, musste er zwangsläufig noch bei mir und den Kindern bleiben. Er litt unheimlich und rutschte fast in eine tiefe Depression. Irgendwann meldete ich ihn bei einer Flirtplattform an, um ihm zu zeigen, dass es auch Frauen nach mir gibt. Ich habe derweil abends gearbeitet, Party gemacht und mit noch einem Anderen geschlafen. Mein Ex war ja da und passte auf die Kinder auf. Dann lernte er online jemanden kennen und traf sich auch mit ihr, sie telefonierten ständig, er lachte wieder und ihm ging es wieder gut. Eine Wohnung war dann auch endlich gefunden und er und ich verstanden uns prächtig.
Am Anfang freute ich mich für ihn, doch als er das erste Wochenende bei ihr war, bin ich fast kaputt gegangen als er wieder kam und eiskalt zu mir war. Wir stritten uns und er hielt mir alle meine Fehler vor und sagte, dass sie das genaue Gegenteil von mir wäre: lieb, sanft, verständnisvoll, stressfrei, null aggressiv und harmoniebedürftig wie er.


Nun zu meiner Beichte:
Seit er das erste Mal mit ihr im Bett war, treiben auch wir es wieder miteinander. Ihr kann man nur mit Kuschelsex kommen und deswegen besorge ich es ihm mehrmals die Woche richtig. Es ist der beste Sex den ich je hatte. Ich bin eifersüchtig ohne Ende, will ihn wieder haben, obwohl ich weiß, dass ich ihn jetzt nur will weil ich ihn nicht haben kann. Und sobald ich ihn wieder habe ist nach 6 Monaten wieder alles vorbei. Ich hasse seine neue Freundin, obwohl ich sie nicht mal kenne. Sie nervt mich, ich finde sie total hässlich und dumm wie Dosenbrot (alles aus Erzählungen und von Fotos).


Ich habe nun beschlossen nicht mehr zu stressen, weil ich ihn nicht verlieren will, werde ihn aber weiterhin so mit den Kids einspannen, dass seine Alle-zwei-Wochenend-Beziehung auch eine solche bleibt. Ich denke den ganzen Tag an ihn, habe Herzklopfen, wenn er mich nur ansieht und mir bricht das Herz wenn er sie immer als das selige Engelchen in den Himmel hebt und ich werde zum bosartigen Troll gemacht.
Ich beichte, dass ich wieder Verliebtheitsgefühle für ihn hege und ihn extrem geil finde, aber nur solange er mit dem langweiligen Dosenbrot zusammen ist. Ich beichte, dass ich den Schmerz wenn er bei ihr ist brauche, um mit ihm glücklich zu sein. Ich beichte, dass ich ihm sofort stehen lassen würde, wenn er wieder solo wäre oder ich einen anderen Kerl kennenlernen würde.

Beichthaus.com Beichte #00028496 vom 09.01.2011 um 19:22:18 Uhr (42 Kommentare).

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Meine krankhafte Eitelkeit

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Eitelkeit Maßlosigkeit Verschwendung Verzweiflung Osnabrück

Ich (w/21) muss beichten, dass ich krankhaft eitel bin. Ich leide seit Jahren unter starken Depressionen, bin auch in Behandlung. Da ich wegen meiner Erkrankung nicht erwerbsfähig bin, bekomme ich Grundsicherung für Arbeitsunfähige. Wenn man die Kosten für Miete, Nebenkosten, Internet und so weiter abzieht bleiben mir im Monat 260 Euro zum Leben. Eigentlich käme ich damit super aus, wenn ich nicht so eitel und kaufsüchtig wäre. Ich verlasse das Haus nie ohne drei Schichten Make-up und es ist auch schon des öfteren vor gekommen, dass ich abends vor einem verschlossenem Supermarkt stand, der um 22 Uhr schließt, nur weil ich um 20:30 Uhr meinte loszugehen, aber mich noch einmal vorher schminken musste. Diese Unmengen an Kosmetika und Klamotten kosten mich im Schnitt monatlich 150 bis 200 Euro. Ich plane schon immer am 5. eines jeden Monats was ich denn nächsten Monat kaufen werde. Hiermit möchte ich beichten, dass ich lieber hungere als unschön durch die Welt zu laufen. Eventuell werde ich es irgendwann schaffen so selbstbewusst zu sein, dass ich so etwas nicht mehr brauche, aber bis dahin werde ich wohl weiter mit der Sünde der Eitelkeit leben müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028494 vom 09.01.2011 um 16:13:49 Uhr in Osnabrück (42 Kommentare).

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Nach meiner Planwagentour

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Ekel Last Night

Ich (m/22) möchte eine Geschichte beichten, die mir so peinlich war, dass ich sie echt noch keinem so erzählt habe wie es in Wirklichkeit abgelaufen ist. Es ist schon zwei drei Jahre her, als ich noch bei meiner Mutter im Haus gewohnt habe. Es war die Saisonabschluss-Feier von meinem Verein. Wir hatten für den Nachmittag eine Planwagentour und danach ging es noch in die vereinseigene Bar wo ich auch gleich angefangen habe hinter dem Tresen auszuschenken. Dort fiel es mir dann nach einiger Zeit schon sehr schwer den Überblick zu behalten was ich alles getrunken hatte. Nach ein paar Kurzen entschloss ich mich dann den Weg Richtung Heimat einzuschlagen. Den Umständen entsprechend ging es mir ziemlich gut und ich legte mich zu hause angekommen ins Bett und schlief sofort ein.


Auf einmal wach ich auf, Kotzgefühl, dreh meinen Kopf aus Reflex aus meinem Bett heraus und übergebe mich zwei mal. Nachdem ich wieder zur Ruhe gekommen bin realisiere ich, dass ich nicht nur gekotzt habe, sondern gleichzeitig, wahrscheinlich weil sich mich mein Bauch so verkrampft hat, in mein Bett geschissen habe. Ich stand sofort auf, wollte zur Toilette rennen und schaffte es ein weiteres mal nicht zu halten. Ich habe einen dünnflüssigen Haufen mitten auf den Teppichboden meines Zimmers geschissen. Ich hatte den totalen Durchfall. Danach bin ich auf die Toilette und musste mich ein weiteres mal Übergeben. Während ich auf Toilette war und begann die Sauerrei aufzuwischen, hörte ich die Schritte meiner Mutter auf der Treppe. Ich hätte vor Scham im Boden versinken können. Meine Mutter hatte mich mein ganzes Leben noch nie so besoffen erlebt. Ich ging sofort auf sie zu und flehte sie an wieder in ihr Zimmer zu gehen. Sie sagte nur, sie hätte gehört das jemand gekotzt habe. Leider konnte sie in mein Zimmer gucken und bemerkte einen großen braunen Fleck auf dem Teppich. Ich hab ihr dann gesagt ich hätte dahin gekotzt und ich würde alles sauber machen, sie solle nur jetzt zurück in ihr Bett gehen. Ein Glück ging sie dann auch wieder.


Ich war noch fast 2 Stunden danach am putzen um alles wieder sauber zubekommen. Die Bilanz der Nacht war, dass ich einen neuen Teppich bekommen musste, weil der Fleck in der Mitte des Zimmers nicht mehr rauszubekommen war; Ich hatte nicht nur genau in den Kabelsalat meines Desktopcomputers gekotzt, in welchem ich jedes einzelne Kabel abputzen musste, sondern ich habe auch noch genau in Lüfter von meinem schräg an das Bett gelehnten Laptop gekotzt, welcher danach irreparable war.
Bis der Teppich nach circa einem Monat ausgewechselt wurde, habe ich auch nicht die Quelle des widerlichen Geruchs von Kotze gefunden, der sich in einer für mich unverständlichen Stelle verbarg, nämlich nicht in meinem Kabelsalat wie ich vermutete, sondern unter meinem Bettkasten. Ich weiß bis heute nicht ob meine Mutter realisierte, dass es Kotze und Kacke war.


Dies war zwar mein peinlichster Unfall unter Alkohol, aber nicht der schlimmste. Circa 2 Monate nach diesem peinlichem Vorfall rief ich mittags gegen 12 Uhr meine Mutter aus dem Krankenhaus an und musste ihr erklären, dass ich auf dem Nachhauseweg von einer Party versucht hatte mit dem Fahrrad, volles Tempo, Berg runter versucht hatte über eine Boardsteinkante zu springen. Ergebnis war ein doppelter Kieferbruch und mehrere Wunden, die genäht werden mussten, sowie ein zweiwöchiger Aufenthalt im Krankenhaus. Ich möchte mich hiermit bei meiner Mutter für meine verheerenden Unfälle entschuldigen und ihr danken, dass sie damit so cool umgehen konnte.

Beichthaus.com Beichte #00028492 vom 09.01.2011 um 03:53:51 Uhr (28 Kommentare).

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