Hund vom Auto angefahren

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Waghalsigkeit Verzweiflung Tiere Unfall Unfall China

Ich habe den Hund meiner Freundin auf dem Gewissen. Ich war heute mit ihm mit dem Rad unterwegs u.a. am Strand. Ich bin gerade in China. Auf dem Heimweg hat mich meine Freundin angerufen und ich habe nicht auf den Hund geachtet und er ist einfach über die 4-spurige Straße gelaufen an der wir waren. Auf der letzten Spur wurde er dann von einem entgegenkommenden Auto erfasst. Da der Teufel bekannterweise auf den größten Haufen scheißt war mein Handyakku leer bevor ich ihr sagen konnte wo wir sind. so das es erst mal Stunden gedauert hat in der Walachei und Dunkelheit ein Auto anzuhalten, das bereit war den Hund mitzunehmen. als ich endlich bei meiner Freundin war und wir zum Tierarzt gefahren sind, konnte dieser ihn nur noch einschläfern.
Ich fühle mich so schuldig, da ich ihn nicht angeleint habe. Ich habe mehrere Monate auf den Hund aufgepasst, da meine Freundin in den USA war. Kaum ist sie zurück, ist ihr Hund tot. Sie will nun erst einmal nicht mehr mit mir reden. In 7 Tagen fliege ich für 6 Wochen nach Deutschland und weiß nicht, was ich nun machen soll und ob sie mir verzeihen kann.

Beichthaus.com Beichte #00028524 vom 15.01.2011 um 16:13:10 Uhr in China (Zhuhai, Guangdong) (33 Kommentare).

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Farbspiele

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Vandalismus Lügen Kinder Ober-Ramstadt

Ich möchte etwas beichten, das mir in meinen Kindertagen passiert ist. Folgendes Szenario hat sich abgespielt: Ein damaliger Kumpel von mir, mein Bruder und ich wahren beim Stöbern im alten Schuppen auf unserem Grundstück auf ein paar alte Farbeimer gestoßen. Die schnappten wir uns und begaben uns auf die Straße vor unserem Haus. Dort begannen wir sofort damit, außer uns, auch noch zwei Schilder mit Roter, weißer und blauer Lackfarbe vollzuschmieren. Da zu dem Zeitpunkt meine Eltern nicht zu Hause waren fühlten wir uns absolut sicher und hatten eine Menge Spaß dabei uns gegenseitig die Klamotten zu ruinieren. Es kam jedoch wir es kommen musste und nach kurzer Zeit kam mein Vater nach Hause. Er ist natürlich komplett ausgerastet, insbesondere als er den neuen Anstrich unseres Straßenschildes erblickt hat.


Mit dem Mut der Verzweiflung tischte ich ihm Folgende haarsträubende Geschichte auf: Eine Gang bestehend aus drei Jugendlichen, sei die Straße entlang gelaufen und habe uns, bewaffnet mit Farbeimern diese ganze Sauerei eingebrockt. Zu meinem Erstaunen und meiner Erleichterung kaufte mir mein Vater meine Ausrede sogar ab. Die Erleichterung hielt jedoch nicht lange vor, denn kurzentschlossen setzte er mich ins Auto um die Verfolgung besagter Gang aufzunehmen. Während wir so um den Block fuhren um die vermeintlichen Bösewichte zu finden fluchte mein Vater unentwegt, was das denn für eine Sauerei wäre und wenn er die in die Finger kriegen würde. Ich bin in meinem Sitz immer kleiner geworden und habe darüber nach gedacht was ich mir da für eine gequirlte Kacke ausgedacht habe.

Das Ende von Lied war jedenfalls, dass mich mein schlechtes Gewissen besiegt hat und ich noch während der Autofahrt alles gestanden haben. Mein Vater war dementsprechend noch saurer, auch weil wir die Farbe vom Straßenschild nie mehr abgekriegt haben und man die Klamotten sowieso in die Tonne treten konnte. Im Endeffekt hat er sich dann aber wieder beruhigt und inzwischen können meine Familie und ich sehr über die Geschichte lachen. Ich beichte, dass ich meinen Vater bitter belogen habe und gleichzeitig meinen Bruder und meinen Kumpel mit meiner total bekloppten Ausrede noch tiefer mit in die Scheiße geritten habe.

Beichthaus.com Beichte #00028517 vom 13.01.2011 um 15:00:26 Uhr in 64372 Ober-Ramstadt (Lichtenbergstraße) (10 Kommentare).

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“Beichte

Medizinstudenten

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Hass Zorn Verzweiflung Zwietracht Studentenleben

Medizinstudenten
Ich bin Medizinstudent in einer süddeutschen Großstadt im ersten Semester. Jeden Tag wenn ich zur Uni gehe ärgere Ich mich über meine Kommilitonen. Es war abzusehen, das mit einem Numerus Clausus von 1,xx wohl viele eher begabte und fleißige Schüler aufgenommen würden, was wohl auch auf mich in gewissem Maße zutreffen muss. Aber das nur lebensunfähige und sozial inkompetente Idioten schon im ersten Semester nahezu 100% meines Jahrgangs ausmachen treibt mich in den Wahnsinn. Auf dem Weg zur Uni und auch in der Mensa ist es nicht möglich Witze zu machen oder sich zu unterhalten.

Mögliche Gesprächspartner erkennt man nämlich am Lederranzen und der hoch gezogenen Hose (Hochwasser) oder dem Burberry-Schal. Gespräche laufen immer so ab: "Und wie viel hast du gelernt?" - "Ach kaum". Aber dann im Praktikum schon den Stoff des nächsten Tages können. Oder so: "Wie war Weihnachten bei dir?" - "Gut... (30 Sekunden später) ...nee war schön". Das ist mir auch bei Gesprächen zwischen anderen Studenten, die ich mitbekommen habe aufgefallen. Ein Deine Mutter-Witz, egal wie gut, kann und wird nicht belächelt, da er a) nicht verstanden und b) als wenig geistreich befunden wird. Nun denken einige dass es vielleicht an mir liegt oder an der Stadt in der ich wohne, aber mehrere Freunde und Bekannte haben unabhängig von mir die gleiche Erfahrung mit Medizinstudenten gesammelt. Nun zu meiner eigenen Beichte: Ich schäme mich für solche sozial inkompetenten Streber die später einmal Arzt werden wollen und mit Menschen arbeiten wollen. Außerdem will ich diesen Leuten jeden Tag körperliche Gewalt zufügen, zum Glück bisher nur in meinen Gedanken. Nur weil man ein gutes Abitur hat heißt das nicht das man Medizin studieren muss!

Beichthaus.com Beichte #00028514 vom 12.01.2011 um 20:09:35 Uhr (66 Kommentare).

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Mein fieser Lehrer

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Vorurteile Boshaftigkeit Hass Schule Borken

Ich (m/22) war damals in der 5. Klasse auf der Hauptschule. Ich hatte einen wirklich fiesen Lehrer, er behandelte mich unglaublich mies. Einmal gähnen hieß gleich zwei mal Schulordnung abschreiben. Ich wurde zu dieser Zeit stark gemobbt. Eines Tages riss ich einem der Mobber das Cappy runter und spuckte rein, der Lehrer zwang diese aufzusetzen, was ich verweigerte, woraufhin er handgreiflich wurde. Mir war nie klar, wieso ich so behandelte wurde, bis zu einem Elternabend, als er meiner Mutter klar machte, es werde kein nettes Gespräch, da er Ostdeutsche nicht ausstehen kann. Wir lebten damals in NRW.
Ich habe im Laufe der Zeit den Sprung zur Realschule, dann zum Abi und mittlerweile zur Uni geschafft und habe auch gute Noten im Studium. Ich habe vor kurzem erfahren, dass dieser Lehrer einen Herzinfarkt hatte und starb. Ich habe mich dermaßen gefreut, dass ich gleich auf seinem Grab einen trinken wollte. Was mir wirklich Leid tut, dass er nicht meinen schulischen Aufstieg erfuhr. Beichten möchte ich einfach, dass ich mich über den Tod einer Person gefreut habe und das ist eigentlich so gar nicht meine Art, doch bei ihm, da wünsche ich mir er würde in der Hölle schmoren!

Beichthaus.com Beichte #00028511 vom 12.01.2011 um 00:15:53 Uhr in Borken (25 Kommentare).

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Ich bin dann mal weg

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Ignoranz Feigheit Faulheit Engherzigkeit Friedrichshafen

Ich (m) habe vor in wenigen Monaten nach Amerika auszuwandern. Einen Arbeitsplatz, sowie Flüge und das vorläufige Visum besitze ich bereits und um eine Bleibe kümmere ich mich derzeit - also steht mein Plan so gut wie fest. Ob ich jemals zurück nach Deutschland kommen werde weiß ich nicht. Mein Leben hier in Deutschland ist absolut irrelevant und der Alltag, welchen ich hier seit meinem 18. Lebensjahr gezwungen bin zu leben langweilt mich und hat mich inzwischen schon an den Rande des Wahnsinns getrieben. Daher muss ein Neuanfang her. Nun zu meiner Beichte: Ich werde mich vor meiner Abreise von niemandem verabschieden und, außer der Beichthaus-Gemeinde, absolut niemanden in diesen Plan einweihen. Ich will nicht Leuten, die mir über Jahre irgendeine Freundschaft vorspielten, auch noch meine genauen Motive erklären. Einerseits bin ich dazu viel zu faul und feige, andrerseits jedoch hasse ich diese Opportunisten, welche in jedem zwischenmenschlichen Kontakt nur ihren eigenen Profit suchen und dabei gutmütige Menschen (dafür halte ich mich) links liegen lassen. Es wird schon niemandem weh tun, wenn ich eines Tages weg bin.

Beichthaus.com Beichte #00028509 vom 11.01.2011 um 18:22:01 Uhr in Friedrichshafen (42 Kommentare).

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