Thunfisch für die lauten Nachbarn

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Engherzigkeit Zwietracht Ekel Nachbarn Gutach-Bleibach

Ich (m/24) werde seit Wochen durch Bau- und Renovierungslärm belästigt. Vor sechs Wochen ist das Paar über meiner Wohnung ausgezogen, anschließend wurde die Wohnung zwei Wochen lang renoviert. Gerade, als meine Semesterferien nach den stressigen Prüfungen anfingen. Ich arbeite in den Ferien regelmäßig als Sanitäter im Nachtdienst, komme meistens erst um fünf nach Hause und freue mich dann auf meinen Schlaf. Aber jeden Morgen um acht Uhr ging es los: Bohren und Hämmern bis zum geht nicht mehr, sodass ich trotz vorlesungsfreier Zeit jeden Morgen kerzengerade im Bett gestanden habe. Und das nach etwa drei Stunden Schlaf. Nach den zwei Wochen dachte ich, es wäre endlich überstanden und ich könnte wieder normal schlafen. Aber schon eine Woche später kamen die neuen Mieter und begannen mit ihrem Einzug, also vor drei Wochen. Ich weiß nicht, was diese Leute machen, aber sie sind jetzt seit drei Wochen am Einziehen. Jeden Tag kommen neue Ladungen und Kartons und jeden Morgen beginnen sie zu arbeiten. Ich weiß nicht, was sie da machen, mein Einzug war innerhalb von zwei Tagen erledigt. Der Geräuschkulisse zufolge müssten die Wände bei denen inzwischen aussehen wie ein Schweizerkäse. Jedenfalls habe ich schon zwei Mal versucht, mit den Herrschaften zu reden, ich bekam allerdings nur eine pampige Antwort, schließlich dürfen sie ab acht Uhr bohren und würden das dann auch tun. Nun zu meiner Beichte, denn ich habe ihnen letzte Nacht alten Thunfisch in den Briefkasten gekippt und auf die Türmatte gerieben. Ich weiß, das ist ziemlich kindisch, aber ich schiebe das auf den Schlafmangel der letzten Wochen, der mich unzurechnungsfähig gemacht hat. Und es hat mir irgendwie ein kleines Gefühl der Genugtuung eingebracht. Das wird aber morgen früh verschwunden sein, wenn um acht Uhr die Bohrmaschine wieder angeworfen wird.

Beichthaus.com Beichte #00031639 vom 23.07.2013 um 15:42:54 Uhr in Gutach-Bleibach (28 Kommentare).

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Sperrmüll für die Freier

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Habgier Vandalismus Last Night Freiburg

Sperrmüll für die Freier
Die Geschichte ist jetzt gute 20 Jahre her und trug sich im Südwesten der Republik zu. Ich arbeitete nebenher zwei bis drei Mal wöchentlich in einer Spielothek, meist in der Spätschicht bis zum Ladenschluss. In dem Gebäude gingen auch zwei Damen dem ältesten Gewerbe der Welt nach. Da manche Freier schon Probleme hatten, den Eingang zu der besagten Wohnung zu finden, kamen diese in die Spielothek und fragten nach. Man hilft ja gerne. Eines schönen Abends, kurz vor Mitternacht und Feierabend - ein guter Freund war schon anwesend, wir wollten nach der Schließung noch ein Bier zischen gehen - kamen zwei Schweizer rein und meinten, dass von den Damen keine öffnen würde. Ich antwortete nur, dass sie vermutlich auch schon Feierabend haben. Auf die Frage, ob wir eine andere Örtlichkeit kennen würden, antwortete ich wahrheitsgemäß, dass es diese gibt, sich dieses Etablissement aber in einem ganz anderen Stadtteil befindet. Auf die Frage hin, ob wir sie hinführen könnten vereinbarten wir einen Unkostenbeitrag von 50 DM. Im Übrigen kann ich Schweizer überhaupt nicht leiden, aber zu unserer Überraschung willigten die Zwei ein.

Also stiegen wir mit denen in ihr Auto und ich lotste sie zum Ziel. Die parkten ihr Auto, ich verlangte das Geld. Als Antwort kam, dass sie erst am Ort des Geschehens wechseln müssten. Also warteten wir vor der Wohnung. Als nach ein paar Minuten nichts passierte, klingelten wir. Eine leicht bekleidete Dame öffnete und sagte, im Auftrag der Schweizer, wir sollen uns verpissen, es gäbe kein Geld. Im Hintergrund war dreckiges Lachen zu hören. Unsere Freude hingegen hat sich in Grenzen gehalten. Da in der besagten Straße wohl am nächsten Morgen Sperrmüll war, war die ganze Straße mit entsprechendem Zeug vollgestellt. Mein Freund und ich machten uns über zehn Minuten lang die Mühe, das Auto der Schweizer komplett mit Sperrmüll zu bedecken, achteten aber darauf, so weit das bei Dunkelheit möglich ist, keine Kratzer zu verursachen. Leidtat mir das nicht, allerdings hatte ich in den Folgetagen etwas die Sorge, dass sie wieder in die Spielothek kämen, um sich zu rächen. Das ist aber nicht passiert, hatten wohl selber Schiss.

Beichthaus.com Beichte #00031637 vom 22.07.2013 um 14:36:12 Uhr in 79100 Freiburg (Karthäuser Str.) (25 Kommentare).

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Schocktherapie für meine Ex

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Boshaftigkeit Zwietracht Gewalt Rache Ex Köln

Schocktherapie für meine Ex
Meine Ex-Freundin hat sich vor zwei Jahren von mir getrennt, für einen Anderen. Der hat sich dann allerdings doch als Totalreinfall entpuppt, worauf sie dreist wieder versuchte, bei mir zu landen. Blöd, wie ich war, nahm ich sie zurück, nur um festzustellen, dass sie regelmäßig mit einem Arbeitskollegen in die Kiste ging. Wir trennten uns erneut. Als es jedoch mit dem Arbeitskollegen auch nichts wurde, setzte sie alles daran, mich noch einmal herumzubekommen. Ich wies sie allerdings mit der Begründung ab, dass ich dann vielleicht in einem Monat wieder doof dastehen würde, weil Madame beschlossen hatte, dem nächsten Volleimer hinterherzuhecheln. Das vertrug sich allerdings so gar nicht mit ihrem Ego. Eines Morgens waren die Reifen meines Autos zerstochen, und sie schickte mir eine hämische SMS, in der sie mir viel Spaß bei meinem Weg zur Arbeit wünschte. Ich drohte ihr natürlich mit einer Anzeige, aber Madame schrieb nur zurück, dass sie ein Alibi hätte, und dass ich mir keine Mühe geben sollte.

In der nachfolgenden Zeit passierten allerdings noch mehrere komische Dinge, wie zum Beispiel Hundekot in meinem Briefkasten, abgebrochene Zahnstocher in meinem Türschloss, und so weiter. Ich schrieb ihr, dass sie gefälligst damit aufhören solle, worauf sie antwortete, dass sie gar nicht wüsste, wovon ich rede. Sie zog meine SMS ins Lächerliche und begann mich zu beleidigen. Darauf antwortete ich, dass ich, wenn sie nicht von selbst damit aufhören würde, zum reinen Selbstschutz Gegenmaßnahmen ergreifen müsste. Ich legte mich also auf die Lauer. Gut, eigentlich besorgte ich mir zwei Mikrokameras, mit denen ich meine Haustür und mein Auto observierte. Lange brauchte ich nicht warten. Das Auto ließ sie zwar in Ruhe, aber sie pieselte mir so gut wie jeden Tag auf den Fußabtreter und spuckte mir auf die Türklinke. Das schien ihr kleines Ritual zu sein.

Das war natürlich eine ultimative Steilvorlage für mich. Ich entsorgte den schon ziemlich nach Urin stinkenden Fußabtreter und besorgte mir einen grob Geflochtenen, in den ich dünne Drähte einzog, die ich dann an ein geliehenes Elektrozaungerät anschloss. Eines für Kühe, mit genau 18 Joule Entladungsenergie, für die Elektriker unter euch. Das Ergebnis habe ich auf Video, und es zaubert mir nach wie vor ein Lächeln aufs Gesicht, wenn ich es mir ansehe. Nachdem meine Ex winselnd im Hausflur lag, habe ich die Tür aufgemacht, und gefragt, ob sie ab jetzt jeden Tag solche netten Überraschungen vorfinden will, auch bei sich in der Wohnung, oder ob sie diesen Kindergartenkleinkrieg beenden wollte. Sie faselte nachher zwar etwas von einer Anzeige, aber ich lachte sie nur aus, und fragte, wie sie dem Staatsanwalt die ganze Sache erklären will, ohne selbst dumm dazustehen.
Seitdem lässt sie mich in Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00031635 vom 22.07.2013 um 12:00:56 Uhr in Köln (60 Kommentare).

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Ihre nasse Haarpracht

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Begehrlichkeit Dummheit Fetisch Schule

Für mich (m/21) ist auf der Welt nichts sexier als eine Frau mit langen, nassen Haaren, die sie dann hin und her wedelt. Das macht mich einfach wahnsinnig an. Ihr könnt euch vorstellen, wie es ist, wenn ich mal ins Freibad gehe und dann eine hübsche langhaarige Frau sehe, die gerade aus dem Wasser kommt und ihre Haare trocknet. Es gibt mir einfach für ein paar Sekunden ein euphorisches Gefühl, für das ich jedes Mal unserem Schöpfer danken könnte. Jedenfalls hatte ich meine Hormone vor zwei Jahren nicht so gut im Griff. Ich habe damals die Kontrolle verloren und meinen guten Ruf an der Schule aufs Spiel gesetzt. Ich war im letzten Jahr auf dem Gymnasium und schwärmte für eine Klassenkameradin. Lange, schwarze Haare, braune Augen und eine Superbräune. Eine echte mediterrane Schönheit. Wir waren nicht befreundet, kamen aber gut zurecht, da ich, wie gesagt, in meiner Klasse ein recht beliebter und sympathischer Typ war.


Dann kam ein Dienstag. Es war ein heißer Tag und ich kam am Nachmittag zur Schule. Es war noch recht früh, noch bevor die Lektion anfing und es war noch niemand da. Als ich vom WC kam, sah ich meinen Schwarm, alleine direkt vor dem Haupteingang. Sie simste gerade mit jemandem. In mir machte es Klick. Es gab nur eine Sache zu tun, Umstände hin oder her. Da es so heiß war, hätte mir niemand einen heftigen Vorwurf machen können. Ich ging zurück ins WC, nahm den Eimer neben der Tür und füllte ihn mit Wasser. Ihr könnt euch vorstellen, was dann passierte. Langsam öffnete ich die Türe und mit einem Schwung leerte ich den Inhalt des Eimers über meine Kollegin. Wow, war das geil! Sie drehte sich um, wollte mich gerade beleidigen, als mich eine Hand an der Schulter überraschte. Ich hatte nicht bemerkt, dass ein Lehrer hinter mir die Tat gesehen hatte. Der Lehrer, sichtlich geschockt, packte mich am Arm wie ein Kleinkind und begleitete mich zum Direktorzimmer. Nach Erklärungen und Ausreden bekam ich dann die schöne Aufgabe, eine Aushilfsarbeit am PC für das Sekretariat zu machen. Zudem wurde ich verwarnt, bei der nächsten "Aktion" einen Verweis zu bekommen.


Doppeltes Pech also. Erstens wurde meine eigentlich scherzhafte Tat hart bestraft und noch viel schlimmer, ich hatte mein Ziel verfehlt. Nämlich endlich zu sehen, wie diese sexy Schnitte nasse Haare bekommt und sie sinnlich umherschwingt. Gott sei Dank sprach sich diese Tat nicht zu krass umher und wurde vergessen. Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen und ich und meine hübsche Kollegin haben diesen Vorfall nicht wieder angesprochen. Ab und zu gehe ich auch mit ihrem Freundeskreis feiern. Sie weiß aber immer noch nicht, was meine wahre Absicht hinter jener Aktion war. Es hätte nicht bloß ein Scherz sein müssen. Jedenfalls habe ich meine Lektion gelernt und werde sicherlich nicht mehr versuchen, meinen Spaß auf diese Weise zu erlangen.

Beichthaus.com Beichte #00031631 vom 21.07.2013 um 20:39:06 Uhr (12 Kommentare).

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Meine Ex, der Hefekloß

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Engherzigkeit Falschheit Vorurteile Peinlichkeit Ex

Ich (m/22) beichte, dass ich aus reiner Oberflächlichkeit versuche, meine Ex-Freundin vor neuen Bekanntschaften geheim zu halten und sie generell ignoriere. Wir waren ein Jahr zusammen und trennten uns vor anderthalb Jahren, damals einvernehmlich, denn aus unserer Beziehung war einfach die Luft raus. Wir waren eher platonische Freunde als ein Liebespaar. Danach waren wir sogar noch gut befreundet. Sie lernte dann etwa ein halbes Jahr nach unserer Trennung ihren jetzigen Freund kennen. Mit ihm ist sie seit ungefähr einem Jahr zusammen. Und innerhalb dieses Jahres ist sie, um es mal nett auszudrücken, aufgegangen wie ein Hefekloß. Sie war schon immer etwas kräftiger, aber da sie nicht übermäßig gegessen hat und außerdem viel Fahrrad gefahren ist, hielt sie ihr Gewicht. Das änderte sich aber mit ihrem Neuen. Er scheint wohl eher auf Dickere zu stehen, kocht wohl ständig und verwöhnt sie mit allerlei leckeren Sachen. Als er sich ein neues Auto gekauft hat, hat er ihr sein Altes geschenkt, sodass sie kaum noch Fahrrad fährt. So wurde sie immer dicker und dicker, inzwischen hat sie sich fast verdoppelt. Ich ließ deshalb den Kontakt langsam einschlafen, und wenn ich ihr zufällig begegne, tue ich inzwischen so, als würde ich sie nicht kennen. Es ist mir einfach peinlich, dass ich Mal mit einer so dicken Frau zusammen war, auch wenn sie damals noch nicht so aussah. Ich habe außerdem Angst, es könnte sich das Gerücht verbreiten, ich würde auf Fette stehen und das ich dann nur noch von dicken Weibern angebaggert werde und die Schlanken mich meiden, weil sie denken, ich wäre auch so ein Perverser, der sie nur fett füttern will.

Beichthaus.com Beichte #00031626 vom 20.07.2013 um 22:02:27 Uhr (27 Kommentare).

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