Mein jüdischer Mitbewohner

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Morallosigkeit Dummheit Trunksucht WG Studentenleben Köln

Es ist schon ein paar Jahre her, da haben ein paar Kumpels und ich uns einen blöden Streich erlaubt, der mir jetzt Leid tut. Während meiner Studienzeit lebte ich in einer 4er-WG, mich eingeschlossen vier Typen. Wir haben auch viel zusammen unternommen und waren gut drauf und haben uns auch das eine oder andere mal gegenseitig verarscht.
So auch an jenem Abend, wo einer meiner Kumpels, der Jude ist, über die Semesterferien ein paar Wochen daheim war. Wir also nur zu dritt zischten ein paar Bierchen und schauten uns Fußball an. Schließlich kamen wir auf eine verrückte Idee die auch gleich am Abend in die Tat umgesetzt wurde. Einer meiner Kumpels hatte sich letztens einen neuen Schrank gekauft und der alte stand noch immer im Flur und sollte mit dem nächsten Sperrmüll entsorgt werden. Nun dachten wir uns könnten wir doch etwas lustigeres damit anstellen bevor wir ihn wegschmeißen. Gesagt getan, die hintere Schrankwand wurde heraus montiert, der gesamte Schrank in seiner Tiefe etwas gekürzt und dann vor der Tür unseres Jüdischen Mitbewohners "montiert". So konnte er sein Zimmer nur noch durch diese "geheime" Schranktür betreten. Wir hängten noch ein paar Sachen in den Schrank damit man die Tür nicht gleich sah. So würde er sicher sein vor eventuellen Häschern, die das Apartment untersuchen könnten. Mein Kumpel nahm es zum Glück gelassen und mit Humor als er zwei Tage später wieder kam, auch wenn ich sagen muss dass es mir im Nachhinein und im nüchternen Zustand zu heftig vorkommt.


Ich habe in der Vergangenheit öfters darüber nachgedacht und möchte mich entschuldigen, dass meine Kumpels und ich uns einen Scherz aus einem schrecklichen Teil der Geschichte gemacht haben, der für viele Juden damals grausame Realität war. Ich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00027894 vom 09.06.2010 um 06:05:49 Uhr in Köln (53 Kommentare).

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Keine Ausländer im Club!

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Vorurteile Trunksucht Hochmut Last Night Arbeit

Ich bin Türsteher und mein Chef gibt mir immer die klare Ansage "Keine Ausländer im Club"! Damit meint er alles was südländisch aussieht. Frauen sind hin und wieder ok. Ich befolge nur zu gern seinen Wunsch und habe aber auch meine Freude daran den Sonnenbankputzern mal ein "Du kommst hier nicht rein!" vor den Latz zu knallen. Letztens hatten wir eine betrunkene Türkin im Club, fand ich ja ganz toll. Die Olle meinte immer nur scheiß Deutsche verpisst euch, nach 20 Minuten, sagte ich zu ihr "Wenn Dir Deutsche nicht passen, dann geh dahin wo keine sind!". Sie drohte mir sofort mit einer Anzeige und dem ganzen Zeug. Also habe ich das einzig richtige gemacht, sie rausgeschmissen und Hausverbot erteilt! Jetzt kam eine Anzeige, lächerlich! Da mich mein Kollege deckt, dem Chef das sowieso egal ist und die Olle betrunken war, muss ich hoffentlich nichts fürchten.

Beichthaus.com Beichte #00027887 vom 06.06.2010 um 16:01:32 Uhr (85 Kommentare).

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Die Höschen meiner Mitbewohnerinnen

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Wollust Masturbation Diebstahl WG Studentenleben Pressig

Ich bin Student und wohne mit drei Mädels in einer WG. Wir teilen uns alle ein Bad, in dem eine Waschmaschine und ein Wäscheständer steht, auf dem wir unsere gewaschenen Sache trocknen lassen. Dazu gehört selbstverständlich auch Unterwäsche, und jedes Mal, wenn eine der beiden Mitbewohnerinnen ein knappes Höschen dort hängen hat, werde ich richtig geil, weil ich mir dann vorstelle, wie eine von ihnen darin aussieht. Ich nehme eines dieser Höschen, wickele sie mir um meinen Penis, und ejakuliere da rein. Das gibt mir schon einen richtigen Kick, vor allem wenn ich sie nebenan in der Küche reden höre. So ist auch mancher Slip mal spurlos verschwunden, weil ich ihn nicht richtig sauber bekommen oder ihn einfach behalten habe, damit ich mehrmals meinen Spaß daran haben konnte. Es tut mir irgendwie Leid, wenn sie dann verzweifelt nach ihrer Unterwäsche suchen oder sauer auf die anderen Mitbewohnerinnen sind, die eventuell die falsche Unterwäsche genommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00027883 vom 05.06.2010 um 11:07:05 Uhr in Pressig (37 Kommentare).

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Gefangen in der Zwangsehe

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Fremdgehen Ehebruch Begehrlichkeit Partnerschaft Hallenberg

Ich (w/28) bin seit mehreren Jahren verheiratet. Die Ehe läuft sehr wechselhaft ab, denn wir beide haben beruflich sehr viel um die Ohren und haben kaum Zeit füreinander. Außerdem hab ich das Gefühl, dass diese Ehe nur einseitig ist und ich immer wieder diejenige bin, die ankommt und unsere Ehe retten will. Also ich muss vielleicht auch dazu sagen, dass ich verheiratet wurde und mich erst nach der Ehe in meinen Lebenspartner verliebt habe. Es ist ja auch irgendwann Liebe geworden. Es ist ja nicht so, als ob ich das jetzt alles bereue, aber damals konnte ich mich nicht ermutigen, meinen Eltern zu sagen, dass ich einen Freund habe. Zumal ich das ja auch nicht durfte. Das liegt schon sehr weit zurück und mein Ehepartner und ich haben es die Jahre geschafft uns zu verstehen.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte. Irgendwann ging es mir nicht so gut, was die Ehe angeht und ich habe mit meinem Ex-Freund wieder Kontakt aufgenommen. Es war damals schon sehr schmerzhaft, mit ihm den Kontakt abzubrechen und ihn aus meinem Leben zu streichen und ein neues Leben mit einem anderen Mann zu verbringen. Er hat es mir nie vorgeworfen oder mich deswegen gehasst. Im Gegenteil, er hat nie die Gefühle, die er für mich hatte vergessen. Wir kamen wieder in Kontakt, haben uns E-mails geschrieben, wir haben miteinander gechattet und uns Briefe geschrieben, wie damals. Ich empfand diese Zeit als sehr aufregend und schön. Endlich hatte ich das Gefühl wieder begehrt zu sein und etwas Besonderes. Dann kam schließlich auch der Moment, wo wir uns wiedergesehen haben. Es waren sehr schöne Tage, wir verbrachten viel Zeit miteinander. Doch irgendwann kam das schlechte Gewissen und ich kam mit der Situation nicht zurecht, tagsüber Zeit mit meinem Ex und abends zu meinem Mann zurück. Doch leider hatte sich mein Ex sich schon zu viel daraus erhofft und hat sogar gesagt, dass er mich liebt und sich ein Leben ohne mich nicht mehr vorstellen kann. Ich hab mich dann doch ein wenig eingeengt gefühlt. Dann habe ich mich dazu entschlossen, den Kontakt zu ihm zu bewahren, aber mich nicht mehr gefühlsmäßig auf ihn einzulassen. Es tat weiterhin gut, was besonderes zu sein und viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich bekam dauernd Geschenke von ihm per Post, die mir auf der Arbeit zugeschickt wurden. Da wir etwa 600 km voneinander entfernt wohnen, bestand auch nicht die Gefahr, dass wir uns dauernd über den Weg laufen. Er möchte mich wieder sehen, aber ich möchte das eigentlich nicht mehr. Aber ich möchte ihn auch nicht ganz aus meinem Leben streichen, weil er mich schon aufbaut, wenn es mir schlecht geht. Aber ich habe keinerlei Gefühle für ihn. Ich nenne ihn schon meinen "Ego-Booster". Weil er mich einfach wieder auflädt und das gefällt mir. Der Sex mit ihm ist ja auch nicht schlecht gewesen. Aber das eigentliche ist, dass er sich über die Jahre äußerlich sehr verändert hat und für mich nicht mehr so attraktiv ist. Da finde ich meinen Mann viel ansprechender, der wiederum hat aber kaum Zeit für mich.

Was soll ich nur machen? Soll ich den Ex aus meinem Leben streichen oder soll ich weiter machen und ihn als meinen "Ego-Booster" missbrauchen, ohne schlechtes Gewissen. Ach ich weiß es nicht.

Beichthaus.com Beichte #00027879 vom 03.06.2010 um 17:28:07 Uhr in Hallenberg (32 Kommentare).

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Zu viel abkassiert

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Habgier Arbeit Last Night

Zu viel abkassiert
In meiner Studienzeit war ich Taxifahrer. Nachtschicht am Wochenende. Das war ganz okay, aber manchmal waren die Fahrgäste auch super übellaunig. Vor allem, wenn sie müde und besoffen waren. Einmal hatte ich so eine absolut mürrische Tussi im Wagen - voll wie eine Natter, chronisch untervögelt. Aber erst mal nicht schlimm. Die ganze Fahrt nörgelte sie rum, nix war recht. Der Spaß sollte sie dann 32 DM kosten. Abfällig schmiss sie mir drei blaue Scheine ins Auto und verschwand mit den Worten "Mehr kriegste nicht!". Ich sah, dass einer der Scheine ein bisschen größer war, als die anderen, sagte artig "Vielen Dank!" und freute mich über die 120 DM!

Beichthaus.com Beichte #00027875 vom 02.06.2010 um 16:23:21 Uhr (43 Kommentare).

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