Abitur Geld verzockt

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Dummheit Verschwendung Geld

Ich möchte beichten, dass ich das Geld welches von meiner Mutter zum Abitur erhalten habe in 3 Minuten verzockt habe. Ich bin 19 Jahre alt und habe schon mehrere dumme Sachen bezüglich Glücksspiele gemacht. Beispielsweise die 500 Euro, welche ich von meinen Großeltern zum 18. Geburtstag bekommen habe, wurden im Online-Poker verspielt. Dieses Mal habe ich aber wirklich ein schlechtes Gewissen und ich fühle mich einfach nur beschissen. Den Moment, als das Geld auf einem Schlag verloren war, werde ich niemals vergessen. Ich fühlte mich wie geistig weggetreten. Es tut mir einfach so Leid. Ich bin Einzelkind und meine Mutter mit ihrem Minijob als Küchenhilfe muss lange und hart arbeiten, zumal sie gesundheitlich auch nicht mehr die fitteste ist. Ich habe mir nun geschworen nie wieder ein Glücksspiel anzurühren.

Beichthaus.com Beichte #00030294 vom 28.09.2012 um 19:55:02 Uhr (36 Kommentare).

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Fotos drucken

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Diebstahl Shopping Pasewalk

Ich war einmal in einer Drogerie und habe dort Bilder ausdrucken lassen. Es waren ziemlich viele Bilder, auf dem Bon, den man ja dann ausdrucken muss, waren ungefähr 15 Euro. Ich hab den Bon und die Bilder eingesteckt und bin noch im Laden herumgelaufen. Als ich dann an der Kasse zum Bezahlen stand, habe ich den Bon einfach vergessen! Was mir erst im Nachhinein eingefallen ist, als ich ihn zuhause entdeckt hatte. Zu meiner Beichte, danach habe ich noch zweimal Bilder ausgedruckt. Ich habe zuerst einen Bon ausgedruckt, auf dem nur 2-3 Bilder berechnet wurden und den anderen Bon für die restlichen Bilder habe ich einfach in den Regalen verschwinden lassen.

Beichthaus.com Beichte #00030284 vom 24.09.2012 um 14:23:10 Uhr in Pasewalk (Stettiner Chaussee) (15 Kommentare).

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Der Supporter

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Boshaftigkeit Zwietracht Telefon Kollegen Arbeit Zürich

Ich arbeite zurzeit am IT Service Desk. Da haben wir jeden Tag um die 300 Anrufe. An Spitzentagen sogar bis zu 600. Wir haben um die 7.000 Mitarbeiter und mit der Zeit kennt man die Leute, da immer wieder dieselben anrufen. Nun habe ich einmal das Telefon abgenommen und da hatte ich eine Frau von der Nationalbank dran, die gerne einen Tisch zu essen reservieren wollte. Da habe ich ihr kurzerhand die Nummer von einem Supporter gegeben, der mich nie gemocht hat und mir immer Drecksarbeit gegeben hat.
Ich gebe immer wieder externen Leuten, die sich zu uns verirren die Nummer von diesem Supporter. Er hat sich auch schon oft über solche Anrufe aufgeregt. Ich und die Kollegen vom Service Desk müssen dann immer Schmunzeln und uns manchmal auch beherrschen, dass wir nicht einfach laut loslachen. Der Supporter ist auch einer, der sehr unhöflich sein kann und ich habe einmal mitbekommen, wie er so eine Person angeschnauzt hat nicht seine Zeit zu verschwenden. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich die armen falschverbundenen Leute an so einen sozial inkompetenten Menschen verweise, mich darüber amüsiere und meine Stelle am Service Desk dafür ausnutze. Dafür, dass ich den Supporter so nerve, will ich keine Absolution, weil wir uns alle einig sind, dass er es verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00030281 vom 21.09.2012 um 13:22:57 Uhr in Zürich (Huttenstrasse) (11 Kommentare).

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Unterwäsche-Modenschau im Schrebergarten

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Lügen Falschheit Nachbarn Berlin Wuhletal

Meine Eltern besitzen einen Schrebergarten, in dem wir während der Sommersaison auch ständig wohnen. Jetzt Anfang September hatte ich das Teil für 14 Tage zur Alleinnutzung, da meine Alten verreist waren. Der Nachbargarten gehört einer Familie mit einer geistig etwas zurückgebliebenen Tochter, welche die nervige Angewohnheit hat ständig zu uns rüberzustarren und unqualifiziertes Zeug zu reden. Man kann sie auch prima verarschen, denn sie macht alles, was man ihr sagt, da sie nicht besonders helle im Kopf ist. Als ich bei schönstem Wetter auf der Veranda in der Hollywoodschaukel rumgammelte und am Zocken war, hatte sie wieder mal so einen Anfall von Dummglotzerei, was extrem gestört hat und da hab ich sie aus Dumdideldei gefragt, ob sie nicht Lust auf eine Unterwäschemodenschau hätte, dann könnte sie auch beim Supermodel mitmachen. Nicht dass sie besonders toll aussieht, sollte halt nur eine Verarschung werden, damit das blöde Geglotze aufhört und ich in Ruhe weiterdaddeln kann. Hat die sich doch glatt in der Laube ausgezogen und ist zum Ärger der anliegenden Kleingartenbesitzer stolz wie Oskar nur mit ihrer Unterwäsche auf dem Gartenweg rumstolziert. Ich hab mich halb kaputt gelacht, wer hätte denn ahnen können, dass die wirklich so stumpf ist und ein auf Mannequin macht? Und das Beste ist, das ihre Eltern ihr das nicht glauben, das die Idee von mir kommt, da sie schon öfter solche ähnlichen Aktionen gebracht hat. Irgendwie tun mir ihre Eltern ein klein wenig leid, war ein gewaltiger Aufreger in der Gartensparte und ihrem guten Ruf dort bestimmt nicht gerade förderlich, aber ich hoffe mal, bis nächstes Jahr im Mai ist das wieder vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00030275 vom 19.09.2012 um 23:11:24 Uhr in Berlin Wuhletal (31 Kommentare).

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Diktatur im Kindergarten

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Hochmut Stolz Ungerechtigkeit Kindergarten Kinder Neustadt am Rübenberge

Ich hatte damals das Glück, sowohl zum richtigen Zeitpunkt geboren worden zu sein, als auch eine liebe Mutti zu haben, weswegen ich erst mit 7 eingeschult wurde. Das machte mich eine ganze Weile zum Ältesten Kind im ganzen Kindergarten. Da es sich um einen Großkindergarten handelte, der vor allem eine nahe gelegene öffentliche Einrichtung und deren Mitarbeiter versorgte, soll das schon was heißen, bei rund 60 Kindern in 5 Gruppen. Im Nachhinein eine absolut tolle Zeit: Die Erzieher waren lieb und äußerst kompetent, das Spielzeugangebot mehr als luxuriös. Jedoch gab es einen Umstand, der mich meine ganzen frühen Jahre verfolgt hatte: Einen Mangel an guten Schaufeln. Dazu muss ich noch sagen, dass es üblich war, erstmal nach dem Mittagessen gemeinsam Zähne zu putzen und dann möglichst schnell ins Freigehege zu stürmen. Auf dem Weg dahin befand sich eine für unsere Verhältnisse damals riesige Box mit allem möglichen an Sandspielkram. Besonders beliebt waren Schaufeln und Spaten. Davon gab es sowohl eine billige, stumpfe Variante, mit der man total mies buddeln konnte, und dann noch die richtig guten Deluxe-Dinger. Wer älter, größer, schneller oder einfach nur harte Ellenbogen hatte, griff sich die guten Teile. Der Pöbel musste den Rest nehmen. Gelebter Sozialdarwinismus im Zwei-Kastensystem!

Als ich dann irgendwann aufgrund der natürlichen Rangfolge in die höhere Kaste aufstieg, entschied ich mich, diesem System ein Ende zu bereiten und entwickelte ein System zur gerechten Verteilung der Schaufeln. Erst mit körperlicher Gewalt etabliert, dann noch ein bisschen Heul-Manipulation mit Hilfe der Erzieher konnte ich unter den Mitkindern durchsetzen, dass die guten Schaufeln von mir und 2 damaligen Freunden (ebenfalls ältere) ausgeteilt wurden. Jeweils 3 Kinder bekamen eine gute Schaufel, womit innerhalb von kleinen Spielgruppen die Verteilung gewährleistet wurde. Wollte einer innerhalb einer Gruppe nicht seinen Spielgefährten die gute Schaufel abgeben, haben wir umgehend exekutiv den Missstand beseitigt. Was keiner wusste: Wir haben uns selbst vorher jeder eine der neuesten und besten Schaufeln beiseite gelegt; natürlich nur als Hoheitsanspruch unserer gütigen Verwaltung!
Im Nachhinein kommt mir das so unglaublich lächerlich wie genial vor, trotzdem möchte ich beichten, dass ich mit 6 Jahren meine erste kommunistische Mikronation erschaffen habe und im guten Glauben meiner Spielgefährten an die gerechte Umverteilung selbst bereichert habe, und das alles mit Hilfe eines ausgewählten Kaders an persönlichen Gefährten. Ich bin mittlerweile absolut unpolitisch.

Beichthaus.com Beichte #00030271 vom 18.09.2012 um 14:24:17 Uhr in Neustadt am Rübenberge (33 Kommentare).

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