Rachegelüste gegen meine Mobber

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Aggression Hass Schule Berlin

Ich (m/20) beichte, dass ich ab 17 bis 18 in einer Phase des Wahnsinns war, in der ich rachephantasien über meine Mobber hatte, die aber niemals ausführbar waren. Hier ist die Vorgeschichte: Ich war schon immer das Mobbing-Opfer wegen meiner ruhigen und gutmütigen Art. Im Kindergarten wurde ich verprügelt und auch zum Teil gegen meinen Willen von anderen Kindern angefasst, ob da was mit sexuellen Missbrauch passiert ist weiß ich nicht aber ich habe Zwangsgedanken über das Thema deshalb habe ich öfters Angst ob ich vielleicht doch im Kindergarten von den Mobbern missbraucht wurde, aber ich bin mit da nicht sicher. Die Kindergartenaufsicht hat mir nie geholfen. Aus irgendeinem Grund dachten die ich mach Faxen. Wenn ich deshalb geheult habe hat mein Vater mir immer gesagt dass Jungs nicht weinen dürfen und dass ich keine Angst vor den anderen zeigen darf, also habe ich es immer versucht zu unterdrücken. Meine Eltern haben nie gesehen was mit mir gemacht wurde deshalb sind meine Eltern nicht schuld.

Allerdings in der Grundschule wo es immer noch Mobbing gab hat mein Vater mir gesagt, dass nur meine Schule zählt und alles andere ist unwichtig. Mein Vater hat es als Schwäche gesehen mich wegen dem Mobbing zu beschweren, deshalb wurde ich aggressiv und habe angefangen mich mit Mobbern anzulegen und sie zu bedrohen damit sie mich endlich in Ruhe lassen. Aber natürlich wollte ich niemanden in Wirklichkeit angreifen bloß Angst einjagen. Ich denke als ich 9 war habe ich bereits Kommentare verwendet wie "Ich vernichte dich, wenn du mich noch einmal anfässt".

Das Mobbing ging an weiteren Schulen weiter und als ich dann nach Berlin zog und das Mobbing heftiger wurde, hatte ich genug. Ich habe meine Aggressivität ausgelassen und weiter angefangen zu bedrohen. Aber die Asozialen haben einfach nicht aufgehört, weil die waren viel stärker als die Mobber, die ich kannte. Ich war 15 und da habe ich angefangen zu überlegen, ob ich doch vielleicht angreifen soll. Ständig habe ich Fantasien gehabt meinen Mobbern die Zähne auszuschlagen oder alle Knochen zu brechen. Mein Hass war so groß, ich wollte diesen Mobbern am liebsten an die Gurgel und mich rächen, aber in mir schlummert ein weicher Kern und ich könnte niemals einfach so was tun, deshalb hab ich nie was versucht. Später nach meinem Abschluss bin ich auf Berufsschulen gegangen und als ich dachte mein Leid war vorbei, wurde ich noch schlimmer gemobbt.

Ich habe versucht nicht auszurasten aber irgendwann ging alles durch. Ich habe dann einfach mein Leben als wertlos empfunden. Mein Vater wollte gute Noten und hat Mobbing niemals ernst genommen. Es war die Höhle. Meine Noten wurden schlechter und mein Vater hat mich ständig angeschrien. Und in der Schule wurde ich gemobbt. Als ich ausgerastet bin und nur geschrien habe, haben die Mobber erzählt ich sei gewalttätig und kriminell aber ich habe nichts gemacht. Erst mich zu Tode mobben und wenn ich mich mit Worten wehre versuchen meinen Ruf zu zerstören. Unter meinen Mobbern gab es so perverse Leute die schlechte Kommentare über Frauen gemacht haben aber niemand hat irgendwas negatives über sie gesagt und bei mir haben alle mich als "Psychopath" bezeichnet. Keiner hat zu mir gehalten deshalb bin ich internetsüchtig und spielsüchtig geworden. Ich habe nicht mehr an Glück in der Realität geglaubt. Irgendwann kam ich einfach in so einen wahnsinn. Ich hab Feuerzeug gekauft und an diversen Stellen in meiner Schule Feuer gelegt allerdings kleine harmlose. Manchmal habe ich daran gedacht mich selbst und meine Mobber abzubrennen. Nach vielen Tränen und Geschrei zuhause fing ich an, nur noch Hass zu spüren. Fantasien dass ich meine Mobber quälen würde. Einmal wollte ich die schultaschen der Mobber abfackeln wenn sie in der Pause sind aber das habe ich nicht geschafft. Ich habe aber mich sehr reingesteigert. Manchmal kamen Vorstellungen dass ich alle Leute die immer nett zu mir waren und mich nicht gemobbt haben weggehen lasse und dann mit den Mobbern alleine in der Klasse und ihnen wehtun will. Es kamen schreckliche Gedanken wo man ihnen sogar den Tod wünscht aber als der Gedanken kam habe ich geweint. Ich war ein so guter Junge früher und mich nervte es dass ich jetzt einfach so eine Mordvorstellung ohne den Gedanken zu kontrollieren hatte. Ich war immer so. Nach dem Mobbing habe ich an Rache gedacht und 1 Sekunde nach dem Gedanken bereute ich es diesen Gedanken zu denken. Ich habe niemals andere verletzt, aber Feuer habe ich ständig kleine gelegt. Das war wie ein Ritual für mich. Ich wollte meine Zorn damit rauslassen. Wieso war ich so voller Hass als 17-Jähriger. Ich habe zum Glück niemals irgendjemanden was getan, was ich auch niemals wollte aber ich hatte schon was heftiger vor. Es hat nichts mit Personen zu tun, aber ich weiß noch, dass ich Feuer und Gas mal benutzen wollte, um eine Toilette der Schule in die Luft zu jagen. Ich habe es dann gelassen und komischerweise habe ich ab 18 angefangen mich zu fühlen, als ob die ganzen kleinen Brände und diese Gedanken alles nur ein Albtraum waren und ich aufgewacht bin. Ich nenne es Wahnsinn, weil ich weiß nicht "Mein altes Ich und seine Rachevorstellugen" kommen mir wie eine andere Person vor. Ich meine, außer dass mit dem kleinen Bränden habe ich nur alles im Gedanken erlebt, aber es waren trotzdem verrückte Gedanken. Ich schäme mich heute noch für diese Rachegedanken und meinen Hass. Ich habe zwar niemanden irgendwie geschadet, aber es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00041196 vom 18.04.2018 um 23:10:26 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Gedankenspiele im Baumarkt

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Masturbation Wollust Intim Stuttgart

Ich stelle mir selbst täglich viele Fragen. Wie heute morgen auch wieder: Ich war einkaufen im Baumarkt. Bei der Farbabteilung habe ich dann diese Maschine gesehen. Eine Art Rüttler, der Farbeimer in sehr hohem Tempo durchschüttelt. Ich habe das eine Weile beobachtet und sah, dass die Maschine das wirklich gut macht, so ergiebig und ausdauernd! Und so verspürte ich zunehmend das Verlangen, meinen Lörres dort rein zu platzieren und mich in Extase rütteln zu lassen. Doch dies kann ich sicher nicht im Baumarkt machen. Ich denke, dass mich das Personal abhalten würde und es andere Kunden irritieren könnte. Deshalb überlege ich, mir selber so eine Maschine anzuschaffen oder zu leihen. Aber was passiert, wenn es schief geht? Es wäre niemand da, der mir hilft. Deshalb doch lieber in der Öffentlichkeit?

Beichthaus.com Beichte #00041186 vom 16.04.2018 um 10:03:38 Uhr in Stuttgart (17 Kommentare).

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Freundschaftskuss mit offenem Mund

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Peinlichkeit Waghalsigkeit Freunde Freiburg

Im Freundeskreis begrüßen wir uns mit einer Umarmung und einem angedeuteten Kuss links und rechts auf die Wange. Ich (m/29) beichte, dass ich neulich eine Bekannte so begrüßt habe und sie zusätzlich auf den Mund geküsst habe. Mein Mund war dabei geöffnet, sie öffnete ihren auch und unsere Zungen berührten sich kurz. Dann schloss sie ihren Mund und wich mit einem verlegen Lächeln zurück. Beim nächsten Treffen begrüßten wir uns ohne Umarmung. Inzwischen umarmen wir uns wieder. Trotzdem ist mir die Sache sehr peinlich. Ich habe mich an meiner eigenen Freundin und dem Freund der geküssten versündigt und hoffe auf Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00041184 vom 16.04.2018 um 04:28:14 Uhr in Freiburg (12 Kommentare).

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Ich bin süchtig nach dem Internet

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Sucht Maßlosigkeit Internet

Ich glaube, ich bin internetsüchtig und dabei habe ich Leute früher dafür verachtet, wenn sie oft am Gerät gesessen haben. PC und Tablet sind bei mir so gut wie immer an, Ladekabel sind stets griffbereit. Ständig hänge ich am Handy, in Foren, schreibe Nachrichten und Kommentare. Früher habe ich Antworten in Lexika oder Ratgeberbüchern nachgeschlagen, habe meine Wetterstation angeschaut - heute suche ich nur noch im Netz nach Informationen, nutze keine Kamera mehr, sondern das Phone, obwohl die Qualität schlechter ist. Es ist diese verdammte Bequemlichkeit, diese schnelle, unkomplizierte Verfügbarkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne sich anstrengen zu müssen. CDs, DVDs usw. liegen alle rum, denn schließlich gibt es Youtube & Co.! Wozu in Läden oder Geschäfte gehen, wenn man sich nahezu alles nach Hause liefern lassen kann. Ich bin mit der Zeit träge geworden; vieles im Haushalt bleibt liegen, damit ich zwei, drei Stunden am Stück im Internet surfen kann. Meine Hobbys verfolge ich kaum noch, weil der Bildschirm so verlockend ist. Reale Kontakte finden seltener statt als zu chatten, mailen, posten- ich unterhalte mich mit jemandem und tippe nebenbei aufs Display. Jetzt auch gerade. Ich bin so geworden, wie ich nie sein wollte.

Beichthaus.com Beichte #00041181 vom 15.04.2018 um 12:12:27 Uhr (10 Kommentare).

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Meine Nachbarn schreien und klauen

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Gewalt Diebstahl 50+ Nachbarn

Es fing alles vor zwei Jahren an. Da kamen neue Nachbarn in das Haus in dem ich wohne. Vorher habe ich (m/68) mich immer gut mit allen verstanden und es war nie etwas, aber diese Menschen sind das Grauen schlechthin. Sie pöbeln lautstark, hinterlassen überall Müll, der Ratten anlockt, vollgemachte Windeln liegen im Treppenhaus und sie klauen wie die Raben. Dazu kommt noch, dass sie vier Kinder haben und das Nächste ist schon im Bauch. Ich liebe Kinder, aber diese Bälger sind der Teufel. Sie schreien wie am Spieß und nein, damit meine ich keine normalen Schreie, die beim Spielen entstehen, sondern sie stellen sich ins Treppenhaus und schreien stundenlang "AAAAAHAHAH". Ich habe schon öfter das Gespräch mit der Familie gesucht, aber ich "alter Penner soll mich ins Knie fi**en". Auch der Vermieter tut nichts, selbst nach Mietkürzungen. Aber das ist nicht der Grund, weshalb ich schreibe.

Ich habe vor vielen Jahren meinen kleinen Sohn und meine Frau verloren. Ein Besoffener ist ihnen ins Auto gefahren. Meine Frau starb noch vor Ort und mein Sohn lag drei Tage im Krankenhaus, kämpfte um sein Leben, aber sein kleines Herz war zu schwach. Es hat mich zerstört. Gleich zwei Personen zu verlieren, die man abgöttisch liebt. In meinem Keller stand noch das Fahrrad, mit dem ich ihm das Fahren beigebracht habe. Es war das Letzte, was ich mit ihm tat. Normalerweise ist mein Kellerraum immer abgeschlossen, aber an diesem Tag kam ich später nach Hause und der Raum war offen. Ich bekam fast einen Herzinfarkt, als ich sehen musste, dass das Fahrrad weg war. Ich wollte gerade nach oben eilen und die Polizei verständigen, als ich die Nachbarn auf den Hof kommen sah und zwar mit meinem Fahrrad. Ich stürmte nach draußen und stellte sie zur Rede. Der Vater grinste mich nur an und sagte ich solle mich mal nicht anstellen. Mein Arsch würde eh nicht mehr draufpassen und seine Kinder brauchen ein Fahrrad.

Da bin ich ausgerastet. Ich holte aus und verpasste seinem widerlichen Gesicht einen Schlag, der ihm sein dämliches Grinsen von den Backen wischte. Ich schäme mich so. Ich war nie ein gewalttätiger Mensch, aber da habe ich die Kontrolle verloren. Er hätte sich alles nehmen können, aber das Fahrrad ist alles, was ich von meinem Sohn habe. Die Erinnerung an ihn sind so lebendig. Wie er sich freute, als er das erste Mal alleine fahren konnte. Sein Gesicht und sein Haar, das im Wind wehte. Es tut mir so leid. Meine Familie ist bestimmt enttäuscht von mir.

Beichthaus.com Beichte #00041180 vom 15.04.2018 um 10:52:14 Uhr (24 Kommentare).

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