Meine asoziale Ex

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Boshaftigkeit Ekel Morallosigkeit Berlin

Ich (m/21) beichte, dass ich mich mittlerweile sehr vor meiner ehemaligen (Sex-)Freundin ekele und sie am liebsten ein für alle Mal loswerden möchte. Dabei ist sie nicht mal hässlich, sondern eigentlich ganz normal. Was mich an ihr ekelt, ist ganz besonders ihr sozialer Status: Ihre Mutter hat vier Kinder von vier verschiedenen Männern und hat meine Ex selbst schon mit 17 gekriegt. Sie wohnen in einem Plattenbau, die Wohnung riecht wie ein einziges großes Katzenklo, die Mutter ist an sämtlichen Körperstellen gepierct und arbeitet als Verkäuferin in einem Kiosk. Zu mehr wird es meine Ex auch nicht bringen, obwohl sie mir immer stolz erzählt hat, wie sehr sie Tiermedizin studieren will. Mittlerweile hat sie den Hauptschulabschluss hingewürgt, hat die Schule abgebrochen und war in einer Klinik für Essgestörte, da sie scheinbar Bulimie hat. Hinzu kommt ihr kränkliches Gesamtbild: Sie lispelt, kippt ständig aus den Latschen wegen Kreislaufschwäche, hat komische, faltige Haut an den Händen und ist wirklich nicht sehr intelligent.

Bis vor zwei Monaten tat sie mir noch leid (wirklich!) und ich habe mich sehr schlecht gefühlt, dass ich mich wirklich vor ihr ekele und dass ich diesbezüglich so oberflächlich bin. Aber seit sie mich bei einer berühmten Social-Networking-Plattform geaddet hat und mir abwechselnd schreibt, dass sie mich vermisst und in ihrem Profil irgendwelche schmalzigen Nachrichten postet, habe ich mein schlechtes Gewissen über Bord geworfen. Ich habe sie bereits zweimal "versehentlich" gelöscht, was sie aber nach nicht mal zwei Stunden merkte. Ich bitte um Absolution, da ich normalerweise ein sehr toleranter und keineswegs arroganter Mensch bin, der mit allen anderen gut klarkommt. Nur bei ihr ist das irgendwie etwas ganz anderes.

Beichthaus.com Beichte #00028179 vom 01.10.2010 um 06:15:48 Uhr in 12353 Berlin (Gropiusstadt) (25 Kommentare).

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Konzert statt Firmenmeeting

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Falschheit Faulheit Arbeit Köln

Konzert statt Firmenmeeting
Ich war damals nach meiner Ausbildung in einer Firma angestellt, in der ich nicht wirklich gefördert wurde und lediglich Arbeiten erledigte, für die sich die Alteingesessenen zu fein waren. Das war besonders frustrierend, da ich mir von meinem ersten richtigen Job einfach mehr erhoffte. In dieser Firma kochte eigentlich jeder sein eigenes Süppchen, so dass man sich oftmals mit seinen Problemen als Berufsanfänger allein gelassen fühlte und auch Überstunden gehörten zum Standardprogramm (teilweise von 08:00 Uhr - 22:00 Uhr mehrmals in der Woche).
Nicht nur Überstunden waren Gang und Gäbe, auch musste man an Team-Events teilnehmen, die natürlich auch nach der Arbeitszeit stattfanden und nahezu immer wohnortnah zum Chef stattfanden, auch wenn alle Mitarbeiter ca. 200km entfernt wohnten. Sagte man ab, so kriegte man über die Sekretärin vom Chef gesagt, dass man mitkommen müsste (wozu man in der Probezeit eher nicht "nein" sagt), auch wenn man eine Absage rechtzeitig erteilte.
Nun zu meiner eigentlich Beichte: An einem Tag, an dem ich bereits Karten für ein Konzert hatte, war mal wieder ein Event bei einem unserer Firmenpartner in Frankfurt geplant. Da mein schauspielerisches Talent mehr schlecht als recht ist, legte ich mir einen Plan zurecht, den ich, einen Tag vor dem geplanten Ausflug, ausführte. Ich kam morgens ins Büro und ging unbemerkt zur Toilette. Dort nahm ich einen Klumpen Brot zu mir, den ich einen Tag lang in 500.000 Scoville scharfer Sauce eingelegt hatte und nur schwer herunterwürgen konnte. Mein Mund brannte wie Feuer, doch als ich an meinen Arbeitsplatz zurückging, ließ ich mir nichts anmerken. Es dauerte nicht lange und Magenschmerzen setzten ein, der Schweiß stand mir auf der Stirn, meine Gesichtsfarbe nahm ein kalkähnliches weiß an und meine Hände zitterten. Nachdem ich mich das erste mal übergab bemerkten auch meine Kollegen, dass sich mein Zustand rapide verschlechterte und rieten mir zum Arzt zu gehen, was ich auch tat. Meine Schmerzen waren auf der Autobahn zwar schon wieder vollkommen verflogen, doch das sagte ich dem Arzt natürlich nicht, weshalb mich dieser prompt eine Woche lang krank schrieb. Das Ende vom Lied war letztendlich, dass ich am Abend ein tolles Konzert genoss und meine Kollegen, die nach Frankfurt gefahren waren, um 01:00 Uhr wieder in Köln aufschlugen, um sich für den nächsten Arbeitstag zu Bett zu legen.
Hiermit beichte ich, dass ich mir nicht einmal, sondern zweimal wissentlich Schaden zugefügt habe, um meiner Arbeit zu entgehen, bei der ich mich nicht nur ungerecht behandelt, sondern auch ausgenutzt und unterdrückt gefühlt habe. Ich hoffe auf Verständnis, Nachsicht und Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028165 vom 24.09.2010 um 16:52:07 Uhr in Köln (19 Kommentare).

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“Beichte

Honigschuhe

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Rache Vandalismus Kinder

Meine Cousine und ich haben als Kinder vor vielen Jahren einen ziemlich blöden Halloweenstreich gespielt. Der Honig den wir gekauft haben war eigentlich nur dazu gedacht um evtl. etwas davon an die Haustür zu tun. Wir sind bei einem Mehrfamilienhaus vorbei gekommen und haben noch gesehen wie hinten zum Garten das Wohnzimmerlicht brennt. Wir haben wie immer geklingelt um nach Süßigkeiten zu fragen. Keiner hat aufgemacht. Wir wollten weitergehen und haben gesehen und gehört wie die Rollos runter gelassen wurden. Wir wollten sowieso heim, da wir schon ziemlich rumgelaufen sind und es total kalt war und uns auf einem tollen Abend mit Horrorfilmen gefreut haben. Deswegen sind wir wieder vor zur Haustür gelaufen und wollten dann doch etwas Honig an die Haustür schmieren. Als wir gesehen haben, dass die ihre Schuhe draußen stehen gelassen haben, haben wir einfach den ganzen Honig in einen Schuh gegossen. Am Ende stand der ganze Schuh unter Honig. Am anderen Morgen hat auf dem Besitzer wohl eine Süße und gefrorene Überraschung in seinem Schuh gewartet. Jetzt denke ich, dass die Aktion total blöd und unreif war!

Beichthaus.com Beichte #00028164 vom 24.09.2010 um 06:18:13 Uhr (22 Kommentare).

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Günstiges Hotel in London

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Rache Boshaftigkeit Ekel Urlaub London

Vor ungefähr einem Jahr fasste ich (damals 22) mit zwei Kommilitonen in den Semesterferien kurzfristig den Plan, einen Kurzurlaub zu machen. Wir suchten also im Internet nach günstigen Flügen und fanden einen Billigflug nach London, den wir direkt buchten. Nun brauchten wir nur noch ein günstiges Hotel. Auch das war schnell gefunden. Insgesamt sollten die drei Übernachtungen dort pro Person etwa 100 Euro kosten. Wir freuten uns über den relativ günstigen Preis, denn die Hotelzimmer sahen auf den Bildern ziemlich gut aus. Drei Wochen später in London angekommen traf uns fast der Schlag, als wir in besagtes Hotel eincheckten. Die Bilder, die man uns präsentiert hatte, hatten mit der Realität rein gar nichts gemeinsam. Die Zimmer waren klein und äußerst schmutzig, das Frühstück war grauenhaft und aus der Dusche kam nur kaltes Wasser (angeblich war zufällig gerade der Boiler kaputtgegangen). Das gesamte Personal war äußerst unfreundlich und reagierte auf Beschwerden gereizt und teilweise sogar aggressiv.
Wir ließen uns dadurch unseren Urlaub nicht kaputtmachen, sondern genossen trotzdem die Stadt und versuchten so wenig Zeit wie möglich im Hotelzimmer zu verbringen. Vor der Abreise wollten wir trotzdem noch ein besonderes Abschiedsgeschenk im Hotel lassen: Wir kauften im Supermarkt einen schönen großen Fisch. Außerdem besorgten wir uns Paketband. Kurz bevor wir abreisten klebten wir den Fisch mit dem Paketklebeband sorgfältig von unten an eines der Betten. Dass sich dort irgendjemand vom Personal zum Saubermachen herunterbücken würde und etwas entdecken würde, hielten wir in Anbetracht der sich dort befindenden Staubschicht für sehr unwahrscheinlich.
Ich wüsste nur zu gerne, ob, wann und von wem der Fisch letztendlich entdeckt wurde und wie lange es gedauert hat, bis der bis dahin entstandene Geruch durch das einzige winzige Fenster im Zimmer abgezogen war. Wir haben jedenfalls nie wieder etwas von dem Hotel gehört, offensichtlich konnten die uns also nicht als Übeltäter identifizieren. Heute würde ich so etwas wahrscheinlich nicht mehr machen, sondern einfach eine miese Hotelbewertung auf der Buchungsseite hinterlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028160 vom 22.09.2010 um 02:25:20 Uhr in London (26 Kommentare).

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Umweltverschmutzung

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Vandalismus Faulheit

Ich habe die letzten zwei Tage mit meinen Freunden gezeltet. Die leeren Glas- und Plastikflaschen haben wir einfach in den Fluss geworfen.

Beichthaus.com Beichte #00028127 vom 07.09.2010 um 11:48:42 Uhr (33 Kommentare).

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