Ich bin ein Luder

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Fremdgehen Fetisch Habgier Diebstahl Ignoranz

Ich (w/20) muss eine ganze Menge beichten. Zum Beispiel stehe ich total auf Atemkontrolle und Unterwerfung beim Sex. Wenn ich gewürgt werde, macht mich das extremst an. Und wenn mir jemand etwas in einem herrischen Ton befiehlt, mach ich das sofort. Es ist fast schon krank. Man könnte jetzt meinen, dass ich wenig Selbstbewusstsein habe. Aber das ist nicht so.
Es ist mir pupsegal, was Leute von mir halten. Ich bin zu laut? Hör doch weg. Ich nerve? Dann geh doch woanders hin.
Wenn ich mich daneben benehme, fremdschämen sich manche Leute wirklich. Aber das ist mir dann egal. Die können sich ja auch andere Freunde suchen. Dann muss ich noch beichten, dass ich andauernd den Drang habe, fremd zugehen. Es ist nicht so, dass ich meinen Freund nicht liebe, nur möchte ich noch mehr erleben, als andauernd nur die gleiche Tour; vor allem beim Sex. Ich liebe es auch, Frauen zu lecken. Mein Freund weiß es nicht, aber ich hab mit einer Freundin und ihrem Freund schon einen Dreier gehabt und vor allem sie auch öfters schon oral befriedigt.
Außerdem habe ich, immer wenn ich bei anderen Leuten bin, das Bedürfnis, mir Pflegeprodukte, Make-up oder Schmuck einzupacken und eben so auch Freunde zu beklauen. Ich hab schon eine ganze Sammlung, besonders von Make-up, die ich mir nie selbst kaufen würde, weil sie mir zu teuer sind. Ich weiß gar nicht warum das so ist. Aber auf die Art habe ich es geschafft, seit ungefähr einem Jahr kein Make-up oder sonstige Schminke mehr selbst zu kaufen. Ich bin ein Luder.

Beichthaus.com Beichte #00028091 vom 25.08.2010 um 18:24:52 Uhr (45 Kommentare).

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Hardrock Hallelujah!

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Verschwendung Trunksucht Drogen

Ich (w/21) fahre im Jahr auf circa 6-8 Festivals. Pro Festival lass ich so 400 Euro durch, inklusive Ticket. Es kann auch schon mal so 100 - 200 Euro mehr sein. Um dieses Geld könnte ich mir auch einen Top All-Inklusive Urlaub raus lassen. Dennoch fahr ich lieber in die Wildnis zum campen, ernähre mich nur von Bier, Schnaps, Dosenfutter und Gras. Bei den Bands (vorzugsweise Hardcore) hau ich voll auf die 13. Danach wird schön geschmeidig bis die Sonne wieder aufgeht durchgefeiert. Ich beichte das für mich diese verlängerten Wochenenden wie Urlaub ist. Auch wenn für viele das nicht nachvollziehbar ist, und in deren Augen so ein promillereiches Wochenende keine Erholung darstellt.

Beichthaus.com Beichte #00028087 vom 24.08.2010 um 22:22:07 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Der Geschmack des Bieres

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Ekel Hamburg

Ich habe einmal in der S-Bahn auf dem Weg zum Kiez, eine leere Bierflasche vollgepisst, da ich mich nicht mehr halten konnte. Meine Freunde und ich kamen mit einem Penner ins Gespräch, dem ich dann vor dem Aussteigen mein Bier anbot. Er war gut angetrunken und merkte den Uringeruch nicht, daraufhin kostete er und wunderte sich über den "komischen" Geschmack des Bieres.

Beichthaus.com Beichte #00028051 vom 10.08.2010 um 22:27:25 Uhr in Hamburg (27 Kommentare).

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Verräterschwein

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Verrat Drogen Zwietracht Polizei

Mein Kumpel und ich kannten uns schon von klein auf. Stets haben wir unsere Freizeit gemeinsam verbracht und auch mal die ein oder andere kleine Dummheit begangen. Nach der Schulzeit bemerkte ich plötzlich, wie sich mein Kumpel immer mehr veränderte und ich sprach ihn darauf an. Er sagte mir, dass doch nichts sei und fragte mich, was ich denn habe. Da ich es nicht darauf beruhen lassen wollte, stellte ich meine eigenen Nachforschungen an. Ich fand heraus, dass mein Kumpel in die Drogenszene abgerutscht war. Ich war schockiert und stellte ihn zur Rede. Er versicherte mir zwar, dass er doch nur mal ab und zu einen Joint rauchen würde, aber ich wusste es aufgrund meiner Nachforschungen besser. Er konsumierte das Zeug nicht nur selbst, nein er fing auch an zu dealen. Es tat mir richtig weh, dass ich mit ansehen musste, wie mein Kumpel sein Leben wegschmeißt und dabei andere noch mit in den Sumpf zieht. Also fasste ich den Entschluss ihn "zu retten". Ich rief ihn an und sagte ihm, dass ich eine Aussprache mit ihm wolle. Er stimmte zu und sagte, dass er vorher noch etwas zu erledigen habe. Das war die Gelegenheit, denn erledigen hieß bei ihm dealen. Ich rief also die Polizei zum besagten Treffpunkt. Wie das Ganze dann abgelaufen ist, kann man sich ja vorstellen. Mein Kumpel beschimpfte mich auf das Übelste und warf mir so einige Sachen an den Kopf. Ich fühlte mich wirklich wie ein Verräterschwein, aber ich wollte doch nur das Beste für meinen Kumpel und ihm irgendwie helfen. Es kam zu einem Prozess und aufgrund einer Vorstrafe wurde die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt. Ich fühlte mich noch mieser. Seit dem Vorfall sind jegliche Kontakte abgebrochen und ich ringe mit mir, ob ich ihn mal besuchen gehe. Ich hoffe einfach, dass er irgendwann versteht, dass ich ihm nichts Böses wollte und er mir sogar verzeihen kann.

Beichthaus.com Beichte #00028048 vom 10.08.2010 um 13:37:30 Uhr (80 Kommentare).

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“Beichte

Überdosis Antidepressiva

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Selbstverletzung Verzweiflung

Der 4. März 2010 war ein kühler, bewölkter Tag, der nicht dazu Beitrug meine Stimmung zu verbessern. Durch die Antidepressiva die ich nahm, ging es mir an diesem Tag nicht wesentlich besser. Hinzu kam, dass ich mich, trotz des festen Vorhabens nicht rückfällig zu werden, wieder massiv selbst verletzte. Der Schmerz brachte mir keine Erleichterung und die Leere in mir, breitete sich zusehends aus. Ich versuchte mich abzulenken, doch die Musik die ich hörte, trug nicht im Geringsten etwas dazu bei, meine Stimmung zu verbessern. Mir war kalt, ich war müde und ich war es Leid, jeden Tag dieselben Qualen durchstehen zu müssen. Ich las den Zeitungsartikel, indem über meine Mutter berichtet wurde und über ihre schwere Krankheit und den damit bevorstehenden Tod. Ich wollte mich diesem Schmerz entziehen, nicht länger zusehen müssen, wie sie langsam und stetig aus dem Leben scheidet. Ich ging in die Küche und holte meine Antidepressiva, öffnete die Packung und nahm davon so viele, wie ich konnte. Bereits kurze Zeit später spürte ich, wie ich müde wurde, mir wurde schwindelig, sämtliche Farbe wich aus meinem Gesicht. Ich hoffte zu sterben, doch ich überlebte es. Das war meine schlimmste Sünde.

Beichthaus.com Beichte #00028041 vom 06.08.2010 um 10:54:44 Uhr (25 Kommentare).

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