Der stinkende Kinderwagen

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit WG Silvester Last Night

Ich war Silvester 2008 bei Freunden in einer WG eingeladen, die eine Party schmissen. Die Nacht wurde lang, und der Alkohol floss reichlich. Irgendwann überkam mich ein übles Gefühl in der Magengegend. Ich wollte sofort aufs Klo, aber verdammt, zugesperrt. Also nix wie raus, aber gerade als ich im Treppenhaus stand, war nichts mehr zu machen. Also habe ich über drei Stockwerke beim rauslaufen meine Kotze hinterlassen, nichts war sicher, habe mehrere Schuhe und Kinderwägen vollgereiert, aber nicht direkt absichtlich. Als ich nach oben ging, dachte ich, kranke Scheiße, die ganze Kotze von nur einer Person und so ein Chaos. Habe dann nichts gesagt. Ein paar Gästen ist es beim Gehen aufgefallen. Den WG-Bewohnern erst, als sie nach wenigen Stunden Schlaf von empörten Nachbarn rausgeklingelt wurden, um dann eine stundenlange Putzaktion zu veranstalten. Außerdem mussten sie einen Kinderwagen ersetzen. Mir war das alles peinlich, und ich bin froh, dass keiner weiß wer so abartig war. Aber ich schäme mich dafür und ich denke so etwas wird in absehbarer Zeit nicht mehr passieren.

Beichthaus.com Beichte #00028107 vom 31.08.2010 um 15:28:37 Uhr (17 Kommentare).

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Ey Überfall - Kohle her!

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Gewalt Aggression Diebstahl Last Night Hachenburg

Ey Überfall - Kohle her!
Ich bin kein Typ, der jemandem vorsätzlich Schmerzen zufügt. Eigentlich habe ich noch nie jemandem etwas getan. Ich bin 23, circa 185 cm groß und recht stämmig gebaut. Heute Abend war ich recht spät, um circa 21 Uhr, im Rewe Supermarkt einkaufen. Dieser hat einen wirklich großen Parkplatz. Angrenzend sind noch zwei Getränkemärkte, eine Disco und ein Bowlingcenter. Der Parkplatz war bei meiner Ankunft voll und ich musste in einer dunklen, abgeschlagenen Ecke parken. Ich ging also Milch, Eier, Brot usw. einkaufen. Als ich dann das Auto mit den Lebensmitteln bestückt hatte, hörte ich auf einmal Schritte hinter mir. Da denkt man sich eigentlich nichts Böses. Es standen ja viele Autos dort rum. Die Schritte endeten hinter mir. Da kam es. Ein osteuropäisches: "Ey!". Ich drehte mich um und antwortete: "Ja?" und sah zwei schmälere Typen stehen. Umgedrehte Caps und böse guckend. Er: "Kohle her Mann!" Ich: "Halt dein Maul, gib du mir deine Kohle!" In diesem Augenblick war er so verwirrt, dass ich ihm einfach eine ins Gesicht gegeben habe. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich jemanden geschlagen. Auf jeden Fall habe ich ihm so eine genockt, dass er zusammenknickte. Ich habe noch versucht, ein wenig böse zu gucken, das kann ich aber eigentlich nicht. Dann ist er aufgestanden und mit seinem Kumpel abgehauen. Hätte der Spinner ein Messer gehabt, oder wäre sein Freund nicht so ein Schisser gewesen, hätte ich eine derbe Abreibung bekommen. Ich beichte, dass ich jemandem ins Gesicht geschlagen und ihn beleidigt habe, anschließend in Ruhe meinen Einkaufswagen weggebracht habe und einfach nach Hause gefahren bin.

Beichthaus.com Beichte #00028100 vom 27.08.2010 um 23:07:59 Uhr in 57627 Hachenburg (Koblenzer Straße 38) (74 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Klauen von Laden zu Laden

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Diebstahl Habgier Waghalsigkeit Shopping

Ich beichte, dass ich (w/20) etwa zwei Jahre lang geklaut habe. Alles fing ganz harmlos mit Ohrsteckern an, die man von den Aufhängteilen abgemacht und eingesteckt hat. Es ging weiter über Klamotten, Preisschild ab und in die große Einkaufstasche von Laden zu Laden. Das wertvollste, was ich auf einmal klaute, war Schmuck im Wert von etwa 400 Euro und eine Tasche für 140 Euro. Mein halber Kleiderschrank ist erklaut, ich habe teilweise schon Sachen in die Altkleidersammlung gegeben, weil es zu voll wurde. Ich habe mal alles in etwa überschlagen und komme auf diese Werte Diebesgut: Klamotten (Shirts, Jacken, Hosen, Unterwäsche): mindestens 2.000 Euro, Schuhe: mind. 200 Euro, Schmuck: mind. 1.000 Euro, Elektronik: mind. 1.000 Euro, Sonstiges (Kosmetik, Essen, etc.): circa 200 Euro. Wenn es nicht sogar mehr war. Ich war mindestens ein mal die Woche shoppen, meist öfter. Bis ich erwischt wurde. Die Strafe war lachhaft im Vergleich zum Wert der erklauten Dinge. Heute schäme ich mich dafür. Ich weiß, dass es falsch war. Dennoch wurde es zu einer Art Sucht. Am Anfang war es noch das "Brauchen", endlich alles an Klamotten und Schmuck besitzen zu können, was man immer haben wollte. Man kommt in den Laden, will dies und jenes und achtet nicht auf den Preis, sondern nimmt es sich einfach! Es wurde selbstverständlich, ich wurde sogar etwas wütend, wenn die Klamotten diese Pieps-Nöppel hatten. Später brauchte ich irgendwann keine weiteren Sachen mehr, brauchte nur noch den Kick zur "Befriedigung". Ich bin jetzt sogar ein wenig froh, dass ich erwischt wurde, wer weiß, wo das sonst geendet hätte. Das war so ein Schock gewesen, dass mir ein für alle mal der Spaß am Klauen verging. Heute kaufe ich mir meine Sachen selbst, habe zwar nicht jede Woche fünf neue Shirts, aber mehr Spaß an den Sachen. Es fühlt sich einfach besser an. Richtiger. Ich bin nun ein besserer Mensch.

Beichthaus.com Beichte #00028098 vom 27.08.2010 um 01:50:40 Uhr (17 Kommentare).

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Das Manga Date

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Wollust Engherzigkeit Lügen Dating

Da sich die Bad-Date-Bail-out Beichten häufen, werde ich auch mal meinen Senf dazugeben: Vor einigen Jahren wollte mich ein Kumpel mit einer seiner Freundinnen aus dem Leichtathletikclub verkuppeln, da er meinte wir würden gut zusammenpassen. Das Mädchen war optisch sehr ansprechend, wie er mir mit einem Foto bewies. Hübsch, schlank und durchtrainiert. Ich sagte also zu sie zu treffen. Die erste halbe Stunde redete nur ich, sie sagte eigentlich nur "Ja" oder "Nein". Als ich schon aufgeben wollte und das Date abbrechen, taute sie etwas auf und erzählte mir von ihrer Vorliebe für Mangas. Damit kann und konnte ich zwar nix anfangen, aber ich heuchelte Interesse vor. Sie kam immer mehr in Fahrt und fand es toll, das ihr jemand zuhörte, da die meisten anderen ihr Hobby doof fanden. Nach einer Weile dachte ich: Okay, vielleicht hat sie ein komisches Hobby, aber nett und hübsch ist sie auf jeden Fall. Ich bot ihr an, sie nach Hause zu fahren. Als wir bei ihr zu Hause angekommen waren und ich mich von ihr im Auto verabschieden wollte, griff sie plötzlich in meinen Schritt und begann mich zu massieren. Das kam zwar überraschend, aber man beschwert sich da ja nicht als Mann. Na gut, dann wirst du mal auch an ihr rummachen, dachte ich und wir begannen uns gegenseitig zu streicheln. Mich irritierte, dass sie dabei die ganze Zeit kicherte, außer bei ihrem Orgasmus. Als wir fertig waren fragte sie mich, ob wir doch noch zu mir nach Hause fahren könnten, da ihre Eltern sonst wieder dumme Fragen stellen würden, wenn ich bei ihr übernachtete. Klang einleuchtend und wir fuhren zu mir nach Hause.


Das war der größte Fehler meines Lebens bis dato, denn nach dem wir die ganze Nacht Liebe gemacht hatten, sie dabei immer ziemlich kindisch kichernd, weigerte sie sich am nächsten Tag wieder nach Hause zu gehen. Ich lies sie bleiben. Einen Tag und noch einen und noch einen. Ihren Eltern erzählte sie, sie wäre bei einer Freundin. Nach einer halben Woche verlangte sie den Wohnungsschlüssel und begann versaute Mangas zu zeichnen, die sie überall in der Wohnung aufhängte. Wenn ihr Körper nicht so vollkommen gewesen und ich nicht immer wieder schwach geworden wäre, hätte ich sie da schon raus schmeißen sollen, aber ich dachte immer: Nur noch einmal ficken, dann fliegt sie aber raus. Irgendwann nach eineinhalb Wochen wurde es mir jedoch tatsächlich zu bunt. Mein kleiner Freund schmerzte und ihr ständiges Gekicher nicht nur beim Sex nervte. Sie musste auch immer im selben Raum sein wie ich. Ich lies mir eine Ausrede einfallen, ich müsste dringend einen Geschäftspartner treffen. Da ich von zu Hause aus arbeiten kann und ich Dussel ihr das erzählt hatte, blieb mir keine andere Wahl. Außerdem erzählte ich ihr, ihre Eltern hätten angerufen und wollten, dass sie endlich nach Hause komme, während sie im Bad war, die Nummer hätten sie von meinem Kumpel.


Widerwillig trennte sie sich von mir und sagte mir sie könne es kaum erwarten mich abends wiederzusehen, sie würde einkaufen für ein romantisches Candlelight-Dinner und ihre Eltern fragen ob sie bei mir einziehen könne. Panisch lies ich anschließend das Schloss meiner Wohnung austauschen und zog zwei Wochen zu dem Kumpel der mir das eingebrockt hatte. Sie kam anschließend einen Monat nicht zur Leichtathletik und ich hatte zwei eingeschmissene Scheiben in der Wohnung. Wie ich gehört habe, hat sie mittlerweile einen anderen Freund und ist mit dem dritten Kind innerhalb von drei Jahren schwanger.

Beichthaus.com Beichte #00028095 vom 26.08.2010 um 10:27:29 Uhr (44 Kommentare).

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“Beichte

Die Erniedrigungen meines Partners

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Gewalt Aggression Fremdgehen Partnerschaft

Endlich ein Mann an meiner Seite der mich auf Händen trägt. Ich redete mir ein ihn zu lieben. Er konnte meine Wünsche aus den Augen lesen. Ein Monat verging und ich beschloss zu ihm in die Wohnung zu ziehen. Es schien perfekt. Doch das Blatt wandte sich. Ein EM Spiel wurde live in der Stadt übertragen. Ich besuchte dieses Spiel mit einem guten Freund. Mein Freund bat mich freundlich um 23 Uhr wieder zu Hause zu sein. Ich stimmte zu. Um 22:30 Uhr betrat ich wieder die gemeinsame Wohnung. Er besuchte die selbe Veranstaltung mit seinen Freunden. Kam aber erst um 2 Uhr in der Nacht wieder nach Hause. Ich war noch wach, lag aber schon im Bett und murmelte leise zu ihm rüber: "Dann hätte ich ja auch noch länger in der Stadt bleiben können." Er war leicht alkoholisiert. Er sagte kein Wort, sondern riss meine Schultern herum und schmiss sich auf meinen Oberkörper um mich runterzudrücken. Er schrie mich an und biss seine Zähne dabei aufeinander. Sein Kopf wurde rot und in seinen Augen sah man den Zorn. Er drückte seinen Arm auf meine Hals und drückte mit den Worten: "Wenn ich jetzt will kann ich dich töten" zu. Ich weinte bitterlich und versuchte mich loszureißen. Er verdrehte mir meine Armgelenke. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass meine Haut durch die Reibung aufgerissen war. Er schmiss mich gegen einen Heizkörper. Immer wieder versuchte er mich zu erniedrigen. Ich konnte mich vor Schmerzen kaum noch bewegen. Immer wieder versuchte ich aufzustehen. Immer wieder stand er lachend vor mir und schmiss sich mit einer leichten Bewegung auf die selben Körperstellen. Ich rannte aus dem Raum und rettete mich ins Bad. Doch der Schlüssel steckte nicht im Schloss. Ich stemmte mich mit meinem Bein am Waschbeckenunterschrank ab, um die Kraft meines Freundes standzuhalten. "Glaubst du ich kriege dich darin nicht?" hörte ich es. Und schon wieder lachte er dabei. Ich sah zum Fenster. Stand auf und riss die Fensterdeko hinunter und ließ in Sekunden die Jalousie nach oben krachen und sprang aus dem im Erdgeschoss liegenden Fenster. Ich fiel unglücklich.


Man mag es kaum glauben, aber bei diesem Mann bin ich ein ganzes Jahr geblieben. Alle zwei bis drei Tage wiederholten sich diese und ähnliche Misshandlungen. Er erniedrigte mich. Er versuchte mir mein Auge auszustechen. Doch ich blieb. Warum? Früher habe ich immer dazu geraten so einen Mann sofort zu verlassen. Ich konnte es nicht verstehen warum eine Frau bei so einem Mann bleiben kann. Heute weiß ich es. Ich bin eine starke junge Frau. Ich bin immer wieder aufgestanden.


Meine Beichte ist daher die folgende: Ich habe meinen Körper nicht geschützt und respektiert wie ich es eigentlich hätte tun sollen. Drei Krankenhausaufenthalte und eine psychologische Therapie sind die Folge.
Ich lernte in dieser Zeit meinen jetzigen Partner kennen. Mein Ex isolierte mich. Ich hatte nur noch über mein Notebook Kontakt zu alten Freunden und lernte eine alte Schulbekanntschaft aus Teenagertagen wieder kennen. Wir unterhielten uns, verliebten uns. Nach ein paar Tagen erzählte ich ihm was bei mir los ist. Wir wurden ein Paar. Ich genoss die Zeit mit ihm. Mein Ex hatte viele Schichtdienste, sodass ich meine wenige Zeit mit meiner neuen Liebe verbringen konnte. Mit vielen Vorwänden schaffte ich es immer wieder das Haus zu verlassen. Doch er ahnte etwas. Er lief mir teilweise hinterher. Es wurde gefährlich. Ich hatte Angst und Gewissensbisse. Nächtelang konnte ich kein Auge zu bekommen. Doch er hat mir wehgetan. Ich fand Ruhe indem ich ihm Sex bot. Ihm das Gefühl gab das ich ihn Liebe. Das war der einzige Weg das Haus in aller Ruhe verlassen zu können ohne die Angst der Kontrolle zu haben. Meinem jetzigen Partner habe ich dieses nicht erzählt. Ich weiß nicht ob es eine Entschuldigung ist. Spaß hatte ich dabei keinen. Ich habe es gemacht, damit ich ihn sehen kann. Geliebt habe ich meinen Ex nicht mehr. Mir tut dieses Vergehen von Herzen Leid. Ich habe Angst es meinem Partner zu sagen, doch irgendwann ist die Zeit gekommen. Mit ihm bin ich glücklich, er behandelt mich gut und hat mir wieder beigebracht, dass ich meinen Körper und meine Seele zu schätzen habe. Ich bin froh, dass ich aus dieser qualvollen Hölle raus bin. Ich wünsche keinem diese Todesangst und ich wünsche niemanden zum Sex aus Angst gezwungen zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00028092 vom 25.08.2010 um 18:44:23 Uhr (39 Kommentare).

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