Das Holzkreuz

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Dummheit Unglaube Schamlosigkeit

Meine Mutter hat mir zum Einzug ein circa 20 cm großes Holzkreuz geschenkt, das mittlerweile in einem Kasten zu verrotten drohte. Vor einem halben Jahr bekam ich dann Besuch von den Zeugen Jehovas. Sie klingelten sich von oben nach unten durch und ich wohne ganz oben und hab zufällig davor schon mitbekommen, das sie es waren. Dann kam mir die glorreiche Idee. Ich flitzte in mein Zimmer, holte das Kreuz aus der Versenkung und hing es anstelle eines Bildes umgekehrt über den Esstisch. Steht im Flur - ist eine kleine Wohnung. Sie klingelten also und ich machte ihnen auf. Sie fragten mich ob ich mit ihnen über Gott und die Welt reden wollte. In dem Moment bekam ich plötzlich Schiss, überwand das aber recht schnell und ließ sie hinein. Als sie das Kreuz bemerkten ließen sie sich nichts anmerken, doch sie hatten es plötzlich unglaublich eilig. Sie hatten sogar vergessen einen dieser Wachturm dazulassen. Damals fand ich es noch lustig die Zeugen zu verarschen. Heute tut es mir Leid, sie gehen mir zwar immer noch auf den Sack, aber das war doch schon etwas zu hart. Im Nachhinein hätte ich das lieber sein lassen, wäre wahrscheinlich besser gewesen.

Beichthaus.com Beichte #00029862 vom 14.03.2012 um 03:13:48 Uhr (46 Kommentare).

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Tagträumen

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Sucht Manie

Ich habe schon seit ich klein bin die Angewohnheit tagzuträumen. Allerdings mache ich das ganze ein wenig anders als die meisten Leute, ich nenne es hibbeln. Dabei stelle ich mich irgendwo in mein Zimmer vor einen Schrank und bewege meine Finger ganz schnell hoch und runter. Das ganze hilft mir irgendwie mich besser auf den Tagtraum zu konzentrieren und ich blende dabei meine Umgebung fast komplett aus. Ich weiß , das ganze klingt ziemlich strange aber es ist wie eine Sucht und manchmal mache ich das stundenlang, so dass mir die Füße vom vielen stehen wehtun. Es macht tierisch Spaß und ich male mir dabei die tollsten Dinge aus wie ich zum Beispiel dass Fußballprofi oder durch irgendeinen glücklichen Zufall reich werde. Natürlich stehe ich immer im Mittelpunkt. Ich habe noch nie jemandem davon erzählt und werde es wohl auch nicht tun, denn eigentlich bin ich ein ganz normaler Student der nur eine kleine Macke hat.

Beichthaus.com Beichte #00029860 vom 13.03.2012 um 14:09:05 Uhr (35 Kommentare).

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Meine Vergangenheit

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Diebstahl Drogen Gewalt

Ich (w/19) habe lange mit mir gehadert, ob ich hier beichten soll oder nicht. Ich hoffe es wird mir helfen. Ich habe in meinem Leben schon viele schlimme Sachen gemacht, die schlimmsten will ich heute beichten. Ich hatte eine relativ schwere Kindheit, es fing an mit Rassismus, Schlägen, familiäre Probleme, schwere Krankheit der Mutter, Alkoholprobleme beim Vater usw. Trotzdem möchte ich das nicht als Entschuldigung für mein Fehlverhalten hinstellen. Schließlich habe ich mich entschieden Fehler zu begehen, sonst niemand. Es fing so mit 9 Jahren an. Ich war unglaublich frustriert, ich war allein und war auf der Suche nach einem Ventil um meinem Frust und meinem Hass Ausdruck zu verleihen. Ich freundete mich mit den falschen Freunden an. Zuerst war alles ganz harmlos. Doch mit 11 fing ich an zu rauchen und zu trinken, mit 13 kam dann der erste Kontakt mit Drogen. Über die Jahre steigerte sich der Konsum. Um den Konsum bezahlen zu können, kamen später noch Straftaten hinzu. Diebstahl, Einbruch, später noch Erpressung, Körperverletzung, zeitweise auch Handel mit Drogen. Später habe ich nicht mehr zwischen Freund oder Feind unterscheiden können, Freunde wurden genauso ausgeraubt wie alle anderen auch.
Ich war immer noch so unglaublich wütend, es wurde immer schlimmer mit den Jahren, genauso wie alles was ich tat.
Es tut mir jetzt unglaublich Leid, alles was ich je getan hab, all den Menschen denen ich so viel Leid angetan habe. Mit knapp 17 habe ich endlich die Kurve bekommen. Ich erkannte, dass ich mich in einem Kreis bewegte der mich immer tiefer in den Abgrund zerrte.


Ich habe mittlerweile mit den Drogen aufgehört, ich mache auch sonst nichts illegales mehr. Ich hatte all die Jahre Glück nie erwischt worden zu sein und somit immer noch eine weiße Weste zu haben. Ich habe mein Abitur gemacht und studiere jetzt, wenn alles gut geht werde ich Ingenieurin. Trotzdem verfolgen mich meine Taten von Zeit zu Zeit wieder.
Hiermit möchte ich mich bei allen Menschen denen ich je Leid angetan habe, aufgrund meiner eigenen Unsicherheit und des Hasses auf mich selbst, entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00029857 vom 12.03.2012 um 15:34:18 Uhr (20 Kommentare).

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Drei Damen vom Grill

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Hass Zwietracht Zorn Restaurant

Ich (m) gehe oft in meiner Mittagspause zur Frittenbude um die Ecke. Ich kann fressen wie ein Schwein und nehme Gott sei Dank nicht zu. Das Essen dort ist wirklich unglaublich lecker und die Frittenbude hat sogar eine Auszeichnung bekommen für besonders gute Qualität des Essens. Was mich jedoch von Anfang an genervt hat, sind die Verkauferinnen. Sie erfüllen das typische Frittenbudenverkäuferinnen-Klischee voll und ganz. Mitte 50, faltiges Gesicht, zwischendurch immer mal hinter der Bude eine am rauchen und korpulent. Das Schlimmste ist jedoch das Verhalten, das diese Damen an den Tag legen. Jedes Mal wenn ich bestelle, bemühe ich mich um Freundlichkeit und ein Lächeln. Oft lasse ich auch ein kleines Trinkgeld da. Diese Schrappnullen danken es mir regelmäßig mit unfreundlichem Ton und und pampigen Antworten.

Vor kurzem hatte ich mir eine Currywurst bestellt. Ich wollte sie im Büro essen und bestellte sie also zum Mitnehmen. Es lagen keine fertig gebratenen Würste auf dem Grill, also musste ich etwas warten. Als ich die Currywurst endlich in den Händen hielt, machte ich mich mit knurrendem Magen auf in mein Büro. Der erste Bissen ist ja bekanntlich der Beste. Dem war aber diesmal nicht so. Die Wurst war zwar außen knusprig, aber innen noch fast roh. Das ekelte mich dermaßen an, dass ich flux zurück zur Frittenbude latschte um mein Geld zurückzuverlangen. Die Verkäuferin sah dies aber nun gar nicht ein. Ich könne ja schließlich nicht beweisen, dass ich die Currywurst bei ihr gekauft habe. Da platzte mir endgültig der Kragen und ich putzte diese unfreundliche Kuh vor circa 10 Kunden ordentlich runter. Zu guter Letzt reichte ich ihr die halbgare Currywurst und verließ die Bude mit dem Versprechen keinen Cent mehr in ein Essen aus dieser Bude zu investieren. Ich bin seitdem nicht mehr zu dieser Frittenbude gegangen und habe es auch in Zukunft nicht vor. Irgendwo tut es mir ja Leid, dass ich die Dame vor versammelter Mannschaft niedergemacht habe. Aber andererseits habe ich mich lange genug zurückgehalten und nie etwas gesagt. Es tut mit Leid, Currywurst-Frau, aber Ihnen musste mal die Meinung gegeigt werden!

Beichthaus.com Beichte #00029853 vom 09.03.2012 um 19:41:11 Uhr (35 Kommentare).

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“Beichte

Auto Video

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Dummheit Peinlichkeit Ekel Familie

Letztens kam ich auf die glorreiche Idee meinem großen Bruder eine Art Virus auf den Computer zu installieren, der beim Start ein berühmtes, Video öffnen lässt, was sich auch nicht schließen ließ, bei dem sich zwei Frauen mit Hilfe eines Bechers ihren koprophilen Neigungen hingeben. Leider war das, wie sich später herausstellen sollte, ein großer Fehler, da ich nicht bedacht habe das auch mein kleiner, 9-jähriger Bruder seinen Rechner gerne mal benutzt.
Als er nun diesen Rechner hochgefahren hat, erwarteten ihn zwei Frauen, die sich mit Kot beschmierten Mündern geküsst haben und sich gegenseitig ins Gesicht kotzten. Mein kleiner Bruder war sichtlich geschockt, fing das Weinen an und saß 2 Stunden still, mit starrem Blick in der Küche und sprach kein Wort. Meine Mutter hat noch versucht mit ihm darüber zu sprechen und versicherte ihm, dass das Zeug im Becher nur Eiskrem war und das alles nicht echt war. Ich hoffe er trägt keine größeren Schäden davon und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029851 vom 09.03.2012 um 13:30:36 Uhr (45 Kommentare).

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