Zombie Angriff bei Nacht

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Dummheit Vorurteile Last Night Hamburg

Ich beichte, dass ich vor rund einem Jahr jemanden geschlagen habe, weil ich dachte, er wäre ein Zombie.
Die Sache lief folgendermaßen: Ich ging im Halbschlaf Nachts um 2 Uhr zu den Mülltonnen im Hinterhof. Dort ist es stockdunkel und aus Trotz habe ich nie eine Taschenlampe dabei. Ich machte den Müllschlucker auf und warf den Müll hinein. Da hörte ich etwas. Schlurfende Schritte und diese typischen Zombielaute, ich hätte mir fast in die Hosen gepinkelt. Also drehte ich mich um und erkannte eine Gestalt, auch noch schwankend, auf mich zukommen. Nun war es amtlich: ich wurde von einem Zombie angegriffen, er würde mich gleich beißen. Weil hinter mir ein Zaun war, bin ich auf den Zombie los und verpasste ihm einen ordentlichen Schlag. Der Typ rannte dann jammernd und immer noch torkelnd weg. Er war doch kein Zombie, sondern ein Betrunkener, vermutlich obdachlos oder so. Keine Ahnung, was der Typ von mir wollte, vielleicht war er wirklich gefährlich, ein Zombie war er aber nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030651 vom 06.01.2013 um 22:40:50 Uhr in Hamburg (Hütten) (23 Kommentare).

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Wurst, Milch & Abführmittel

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Ekel Rache Kollegen Gesundheit Hamburg

Ich hatte mal eine Kollegin, die immer total böse zu mir war. Vielleicht hat sie sich so verhalten, weil sie irgendwie neidisch war oder so. Ich war nämlich schon immer viel schlanker als sie. Jedenfalls hat sie mich vor den Kollegen immer bloßgestellt und Gerüchte über mich verbreitet. Einmal hat sie mir sogar was Abführendes in mein Getränk getan. Die Folge war, dass ich dann vier Tage lang mit schrecklichem Durchfall flachgelegen habe. Meine gesamte Darmflora war dadurch völlig im Eimer und ich wurde noch monatelang danach sehr oft krank. Davor war Krankheit bei mir eher eine Seltenheit. Ich weiß, dass sie das war, weil sie es auch noch ganz frech zugegeben hat, als wir alleine waren. Später hat sie sich bei den Kollegen über mich lustig gemacht, so nach dem Motto: die kennt sich mit dem Mittelchen ja aus.
Der Betriebsrat hat auch nichts gemacht, weil ich ja keine Beweise hatte. Vor dieser Aktion habe ich auch versucht, freundlich mit ihr zu sprechen, doch das brachte überhaupt nichts. Also habe ich heimlich meine Rache genommen. Als niemand da war, bin ich an unseren Kühlschrank im Pausenraum gegangen und habe ihre Aufschnittpackung herausgenommen. Dann habe ich alle Wurstscheiben über den Fußboden gezogen und nochmal darauf gehustet. Nach der Prozedur habe ich wieder alles fein säuberlich verpackt, als sei nichts geschehen. Meine Freude war riesig, als die Dicke am nächsten Morgen herzhaft in ihr Wurstbrot biss. In ihre Milch habe ich auch noch mal schön reingespuckt. Wenn sie mich mit Abführmittel vergiftet, soll sie mal sehen, wie sie mit meinen Abführmittel verseuchten Bazillen und den Bakterien vom Fußboden zurecht kommt.

Beichthaus.com Beichte #00030605 vom 21.12.2012 um 01:07:43 Uhr in Hamburg (Marckmannstraße) (17 Kommentare).

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Schlechtes Gewissen für den Flirt

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Boshaftigkeit Fremdgehen Betrug Last Night Hamburg

Manchmal, wenn ich (m/18) in Clubs gehe und es diese Armbänder beim Eintritt gibt, die den Beziehungsstatus zeigen, wähle ich absichtlich das für Vergebene aus, obwohl ich Single bin. Und das nur, um mit einem Mädchen rumzumachen, das es in diesem Moment aufregend findet, damit sie anschließend ein schlechtes Gewissen bekommt.

Beichthaus.com Beichte #00030597 vom 18.12.2012 um 20:42:05 Uhr in Hamburg (Kurt-Schumacher-Allee) (14 Kommentare).

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Der nächste Harry Potter

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Falschheit Arbeit Hamburg

Ich bin momentan bei einem recht großen und bekannten Betrieb im Praktikum, und jeder hier ist mit meiner Arbeit voll und ganz zufrieden. Ich werde gut bezahlt, und teile mir mit zwei Kollegen ein Büro. Trotzdem hat keiner der beiden oder irgendwer gemerkt, dass ich etwa die Hälfte meiner Zeit damit verbringe, an einem schon lange in meinem Kopf rumschwirrenden Buch zu schreiben. Knappe 20 Kapitel a 6.000-7.000 Wörter habe ich schon zusammen, einige davon stehen zum Testlesen auf einem bekannten Autorenportal und bekommen ebenfalls gute Wertungen. Irgendwie fühle ich mich schlecht dabei, weil jeder hier mir mit so viel Vertrauen entgegenkommt, und ich inzwischen nicht einmal mehr die Dateien schließe, wenn ich kurz den Arbeitsplatz verlasse. Nur kurz minimiert bleiben sie im Hintergrund, während im Vordergrund meine normalen Arbeitsfenster stehen. Wahrscheinlich denken sie noch, ich wäre extra produktiv, weil ich so viel auf einmal mache. Und mir tun die ehrlichen Bewerber leid, denen ich diese Stelle weggeschnappt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030581 vom 14.12.2012 um 15:31:44 Uhr in 21129 Hamburg (Finkenwerder) (15 Kommentare).

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Die Nacht mit unruhigen Hotelgästen

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Boshaftigkeit Ekel Rache Trunksucht Arbeit Last Night

Ich (m/21) bin gelernter Hotelkaufmann und arbeite in einem 3-Sterne-Hotel in Hamburg. Die Nachtschichten werden von mir erledigt, somit bin ich derjenige, der sich besonders am Wochenende mit dem Partyvolk rumschlagen darf. Meist sind es Jugendliche, die besonderen Ärger verursachen. Sie verlassen das Haus am frühen Abend und gehen auf die Reeperbahn zum Feiern und kommen dann mitten in der Nacht wieder. Häufig ist die Rückkehr harmlos, sie sind zwar immer stark betrunken und riechen stark nach Alkohol und Zigaretten und labern mich voll, aber es ist okay. Ich händige ihnen dann den Schlüssel aus und sie schlafen ihren Rausch aus. Am Samstag, dem gefährlichsten aller Partytage, ging es dann echt zu weit. Folgendes ist geschehen: Die Gruppe bestand aus zwei Frauen, besser gesagt Mädchen und zwei Männern. Die Frauen waren wie gesagt noch sehr jung, vielleicht 18 Jahre und die Männer deutlich älter, circa 25, und sehr breit gebaut und waren mir bereits beim Check-in durch ihre aggressive Ausstrahlung aufgefallen.

Gegen 3 Uhr in der Nacht kamen sie stark angetrunken zurück und wollten bei mir den Schlüssel abholen. Ein bisschen Smalltalk, bla bla. Einer der Männer fragte mich, ob Getränke mit aufs Zimmer genommen werden dürften. Ich antwortete, dass dies möglich sei, aber es um diese Uhrzeit bei uns kein Ausschenken mehr gibt. Er versuchte dann, mich rumzukriegen und ihm noch Alkohol zu verkaufen. Ich bestand darauf, dass ich die Kasse schon geschlossen hatte und der Tagesabschluss gerade laufen würde. Unsere Servicezeiten in der Bar gehen nur bis 2 Uhr und ich könne ihm jetzt nichts mehr verkaufen. Daraufhin schaltete sich der zweite Mann ein und beide fingen an, mich zu bedrängen und verlangten, Bier und Wodka kaufen zu dürfen. Ich gab dann letzten Endes nach und verkaufte ihnen die besagten Getränke.
Das sollte sich als folgenschwerer Fehler herausstellen. Ich hatte um 4 Uhr meine Arbeit bereits komplett erledigt und genoss meine Zeit mit Serien gucken am Laptop. Als ein Gast aus dem dritten Stock anrief und sich über die Lautstärke aus einem anderen Zimmer beschwerte. Er konnte die Quelle nicht genau zuordnen und bat mich, für Ruhe zu sorgen. Ich machte mich sogleich auf den Weg zum Fahrstuhl und fuhr in den zweiten Stock, denn dort hatte die besagte Gruppe ihre beiden Zimmer. Vor einem der Zimmer stehen geblieben, lauschte ich an der Tür und hörte recht eindeutige Geräusche: Zum einen lief sehr laut Musik, aber es war auch klar zu vernehmen, dass mindestens eine der Frauen gerade von mindestens einem der Männer beglückt wurde und dies mit lautem Geschreie bejubelte. Ich hatte keine andere Wahl, als zu klingeln. Nur wenige Sekunden später verstummte die Musik und jemand schrie "MOMENT". Wenig später wurde die Tür geöffnet und einer der Männer versteckte sich, offensichtlich nackt, hinter der Tür. Ich teilte ihm mit, dass es leider eine Beschwerde gegeben hätte und ich ihn darum bitten müsste, die Musik auszumachen, da die anderen Gäste um diese Uhrzeit schlafen wollen. Recht freundlich wurde mir entgegnet, dass das kein Problem sein würde.

Ich verschwand also wieder nach unten und setzte mich zurück an meinen Laptop. Wenig später rief erneut der Gast an und sagte mir, dass die Musik kurz aus war und jetzt wieder unverändert laut laufen würde. Er verlangte, jetzt bereits genervt, dass das sofort aufhört. Ich versicherte ihm, mich erneut darum zu kümmern und bat um Verzeihung. Diesmal rief ich auf dem Zimmer an, doch keiner nahm ab. Also musste ich wieder hoch in den zweiten Stock und stellte dort fest, dass die Musik nun nicht mehr aus dem Zimmer von vorhin kam, sondern aus dem daneben. Die Gruppe war also umgezogen und feierte dort ihre Party weiter. Verärgert über diese Dreistigkeit klingelte ich am neuen Zimmer und wieder wurde mir aufgemacht. Diesmal war es der andere Mann und er war im Gegensatz zu seinem Kumpel überhaupt nicht schüchtern, was das Türenaufmachen angeht, wenn man nackt ist. In voller Nacktheit öffnete er die Tür und stand breitbeinig vor mir. Laut rief er mir ins Gesicht, dass er nicht geglaubt hätte, dass ich sie finden würde. Sie hätten extra das Zimmer gewechselt, damit ich sie nicht aufspüren könnte. Selbes Spiel also, sie versprachen erneut, dass die Lautstärke jetzt aufhören würde.

Doch natürlich war dies nicht der Fall. Diesmal war ich extra eine Weile im Flur geblieben und wartete ab, ob die Musik gleich wieder angehen würde. Ich wollte nicht, dass der Gast mich wieder anruft und ich seine miese Laune abbekomme. Also entschloss ich mich, im dritten Versuch anders an die Sache ranzugehen. Ich ging zunächst wieder nach unten an die Rezeption und öffnete unseren Ersatzschlüsselschrank. Dort nahm ich mir die Schlüssel für die beiden Zimmer heraus und rief dann das Zimmer an, indem sie sich zuletzt aufhielten. Ich gab mich als jemand aus, der auch im Hotel übernachten würde und die Lautstärke unhöflich findet. Ich forderte ihn in strengem Ton dazu auf, sofort den Mund zu halten und die Hip-Hop Musik auszumachen oder es setzt was. Die Antwort wurde mir ins Ohr gebrüllt. Ich ließ mich auf das Spiel ein und provozierte den starken Burschen, bis er mich zum Kampf aufforderte. Ich sagte ich wohne im siebten Stock im Zimmer 7xx. Ich nannte ihm allerdings eine Zimmernummer, die es bei uns gar nicht gibt, in der Hoffnung, dass die beiden Männer zu doof wären, die Beschilderung zu lesen und zu merken, dass sie dieses Zimmer niemals finden würden. Auch, dass eigentlich REZEPTION im Display des Telefons stand, sollte ihnen entgehen, so mein Plan. Ich forderte ihn noch auf, ruhig auch alle seine Kollegen und Freundinnen mitzubringen, ich würde sie alle fertigmachen und dann seine Frauen beglücken.

Sofort nachdem das Telefonat beendet war, machte ich mich auf den Weg zum ersten Stock und konnte von da aus bereits hören, dass die gesamte Gruppe in Richtung Fahrstuhl lief. Ich beobachtete von dort, wie der Fahrstuhl aus dem zweiten Stock nach oben fuhr und ging dann durchs Treppenhaus hoch in den zweiten. Mit dem Ersatzzimmerschlüssel öffnete ich die Tür und trat ein. Ich fand ein völlig verwüstetes Zimmer vor und auch die Quelle der lauten Musik. Einen Ghettoblaster. Ich beschloss kurzfristig, diesen einzusacken und irgendwo zu verstecken, damit der Unfug endlich ein Ende hat. Ich hoffte, dass mich keiner verdächtigen würde.
Ich packte mir das Gerät und kurz bevor ich das Zimmer verlassen wollte, kam mir eine Idee. Ich wollte die Sache nicht so einfach beenden und mich für die geklaute Freizeit und den Stress rächen. Da ich beim Serien gucken immer viel Wasser trinke, musste ich sowieso sehr dringend aufs Klo. Also beschloss ich, das gesamte Zimmer als Klo zu benutzen und sämtliche Gegenstände einzunässen. Ich strullerte über die Handtaschen der Frauen, aufs Bett, ins Badezimmer, in die Schuhe (die Leute mussten barfuß losgegangen sein) und auf den Teppich. Ich achtete darauf, immer reguliert meinen Urin zu verspritzen, damit genug für alle von mir anvisierten Ziele übrig bliebe. Auch den Ghettoblaster hatte ich angestrullert und entschied mich dann dazu, ihn einfach stehen zu lassen. Den würde bestimmt niemand mehr anfassen wollen.
Dann ergriff mich schlagartig eine unglaubliche Angst, im Zimmer erwischt zu werden. Ich hatte fast schon Todesangst und machte mich schnell aus dem Staub. Ich wusste, wo sich bei uns im Haus die Kameras befanden und vermied es, von ihnen aufgenommen zu werden. So kehrte ich an die Rezeption zurück und mein Spaziergang könnte nicht nachgewiesen werden.
Die Gruppe streunerte noch eine Weile durchs Haus und kam auch einmal zu mir runter um zu fragen, wo sich Zimmer 7xx befindet. Ich sagte ihnen, dass wir kein solches Zimmer haben und schlug vor, jetzt einfach mal Feierabend zu machen und schlafen zu gehen. Ich musste mich dabei stark zusammen reißen um mir meine Angst nicht anmerken zu lassen. Letzten Endes waren die beiden Männer einfach mal doppelt so breit wie ich und würden mich mit Sicherheit zu Matsch prügeln, wenn sie herausfinden, dass ich für das verantwortlich war, was sie gleich vorfinden würden. Stattdessen gingen sie noch in die Raucherlounge und versprühten da ihren schlechten Geruch. Auch Getränke musste ich ihnen wieder verkaufen. Mittlerweile war es 6 Uhr und meine Ablöse kam. Ich machte mich schnellstmöglich aus dem Staub und ging zufrieden aber immer noch beängstigt nach Hause und schlief relativ schnell ein. Am nächsten Abend teilte mir die Spätschicht mit, dass es heute Vormittag einen Riesenärger mit dem Direktor und ein paar Gästen gegeben hätte. Sie hätten das Zimmer zerlegt und darin uriniert. Es sei ein Schaden entstanden, der mit Sicherheit mehrere tausend Euro betrug.

Beichthaus.com Beichte #00030552 vom 06.12.2012 um 17:24:22 Uhr (18 Kommentare).

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