Die Tomatendiebe

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Diebstahl Schamlosigkeit Kinder Nachbarn Erlach

Hiermit beichte ich (w/20), dass meine beste Freundin und ich vor über zehn Jahren bei einer sehr netten Nachbarin geklaut haben. Wir haben durch eine Lücke in einer Hecke einen richtig tollen Gemüsegarten gesehen und es waren viele reife und wirklich große Tomaten an den Stauden, so dass wir uns dachten, dass wir uns welche nehmen. Nur war es so, dass man sich dazu erst mal durch die Hecke quetschen musste und dann noch einen recht großen umgegrabenen Platz überqueren musste, der von einigen Fenstern des Hauses gut einsehbar war. Wir haben uns bestimmt fünfmal getraut, jeweils ein oder zwei Tomaten zu nehmen, bis wir schließlich endlich zufrieden waren. Danach hatten wir auch noch den klugen Einfall, zu klingeln und zu fragen, ob wir zwei Tomaten haben dürften. Wir mussten wohl sehr nett ausgesehen haben, jedenfalls hat die Dame sofort zugestimmt und ist durchs Haus in den Garten. Wir haben sie sogar bis zur Eingangstür schimpfen hören, aber als sie wieder kam, drückte sie uns freundlich lächelnd zwei Tomaten in die Hände.


Es tut mir ziemlich leid, dass wir eine nette Frau um ungefähr zehn Tomaten beschissen haben und danach auch noch die Dreistigkeit besaßen, zu fragen, ob wir welche bekommen. Ich muss immer wieder daran denken, wie frech und verschlagen das gewesen war und dennoch grinsen wir immer, wenn wir uns gegenseitig daran erinnern.

Beichthaus.com Beichte #00031041 vom 17.04.2013 um 00:21:42 Uhr in Erlach (4 Kommentare).

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Unbeabsichtigt die Scheune zerstört

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Dummheit Vandalismus Gesellschaft Hannover

Ich (m/19) habe vor ungefähr sechs Jahren was Schlimmes gemacht. Eigentlich war es nur ein Unfall. Ihr müsst wissen, ich habe leider früh angefangen, zu rauchen. Es müsste so mit 12, 13 Jahren gewesen sein. Auf jeden Fall wohnte ich damals auf dem Dorf. Ein Freund von mir wohnte nur ein Dorf weiter und deswegen trafen wir uns immer mit dem Fahrrad. Es ist nicht so, dass ich damals viel Schlimmes gemacht habe, aber an diesen Tag werde ich immer zurückdenken. Uns war langweilig und wir hatten eine Scheune gefunden, die etwas abseits vom Dorf stand. Wir schafften es auch, dort reinzukommen. Die Scheune war voller Stroh. Also lagen wir da im Stroh und haben immer mal wieder eine geraucht. Irgendwann kam ich auf die Idee, mal ein bisschen Stroh zu nehmen und es anzuzünden. Versteht es nicht falsch, in dem Moment war es nicht so, dass ich dachte "Okay, jetzt brenne ich diese Scheune nieder", sondern es waren immer nur einzelne Strohhalme, die ich anzündete. Es war einfach nicht ganz durchdacht. Irgendwann hat sich ein kleines Feuer gebildet, was ich dachte, noch locker löschen zu können. Jedoch erkannte ich ziemlich schnell, dass ich es nicht aus bekomme. Das Feuer breitete sich also weiter aus und wurde immer größer. Mein Freund kam auf die Idee, abzuhauen und diese fand ich in dem Moment sehr passend. Wir versteckten uns aus Angst dann erst mal in einem alten, verlassenen Haus, was sich am Rande des Dorfes befand. Von dem besagten Haus aus konnte man die Scheune, und das in der anderen Richtung liegende Dorf gut sehen.


Nach ungefähr zehn Minuten schauten wir zum Dorf und sahen riesige Rauchschwaden darüber hinwegziehen. Mein Freund bekam totale Angst und hat, glaube ich, geweint. Ich hab ihn versucht zu beruhigen. Immerhin hatte ich das Feuer gelegt und das hätte ich auch auf mich genommen. Kurz darauf hörten wir die ersten Sirenen und sahen zugleich auch schon Feuerwehrwagen und Polizeiautos in Richtung Scheune sausen. Wir entschieden also, uns aus dem Haus raus zu trauen und nach Hause zu fahren. Ich weiß nicht wie, aber wir haben es geschafft, durch das ganze Dorf zu kommen, ohne dass uns jemand verdächtigt hat. Zu Hause angekommen, sagte meine Mutter uns erst mal, das wir nach Rauch riechen und Stroh am Rücken haben. Aber mehr auch nicht. Wir mussten uns dann erst mal von dem Schock erholen. Am nächsten Morgen, mein Kumpel hatte bei mir geschlafen, standen wir auf und sahen direkt die Zeitung. Auf der Titelseite war ein Bild von der brennenden Scheune. Außerdem stand dort, das ungefähr 60 Leute im Einsatz waren und die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen hat. Beim Letzteren hatten wir dann natürlich die nächsten Wochen noch Angst, aber wir merkten schnell, dass die Polizei wohl nicht zu uns kommen wird. Es ist nichts weiter passiert. Ein anderer Freund, dem ich es erzählt habe, meinte, ich müsse das in fünf oder sechs Jahren auf jeden Fall mal meinen Eltern erzählen, wenn sie einen Schocker haben wollen. Ich werde es heute Abend machen. Ich bitte um Absolution. Ich war noch ein Kind und es ist niemand zu Schaden gekommen. Eine positive Sache gab es außerdem an diesem Geschehen: Es ist endlich mal was passiert in dem langweiligen Kaff.

Beichthaus.com Beichte #00031039 vom 16.04.2013 um 14:51:17 Uhr in Hannover (12 Kommentare).

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Die Hand ausgerutscht

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Gewalt Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/23) wurde früher von meinen Eltern sehr oft geschlagen. Ich habe dadurch gelernt, so mit Problemen umzugehen. Irgendwann habe ich den Kontakt abgebrochen und mir geschworen nie so zu werden wie die beiden. Das habe ich auch immer ganz gut hinbekommen, außer wenn es sehr heftigen Streit gab und ich nicht weiter wusste.
Gestern zum Beispiel. Ich habe mich tierisch mit meinem Freund gestritten, bis mir die Hand ausgerutscht ist und das während der Autofahrt. Mir tat es sofort leid, dass ich das getan habe, aber ich konnte es nicht wieder rückgängig machen.
Er hat es mir verziehen, meinte auch, wenn das noch mal vorkommt, war es das für immer. Ich verstehe es auf jeden Fall und hätte auch nicht gedacht, dass er mir das jemals verzeiht. Dennoch habe ich Angst, dass er es nicht schafft, das alles zu vergessen und mich dann doch verlässt. Ich liebe ihn so sehr und habe einfach nur Angst ihn zu verlieren. Die Zeit mit ihm war bisher die Beste meines Lebens.

Beichthaus.com Beichte #00031032 vom 15.04.2013 um 01:29:10 Uhr (31 Kommentare).

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Meine blutjunge Geliebte

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Ehebruch Lügen Kollegen 50+

Meine blutjunge Geliebte
Ich (51) arbeite in einer großen Firma und gehöre dort, obwohl geistig jung geblieben, mehr oder weniger zum alten Eisen. Ich bin ganz glücklich in meiner Rolle, ich verdiene sehr gut und habe dennoch Zeit für meine Familie. Dass viele meiner ehemaligen Kollegen zwecks Karriere in andere Positionen, Abteilungen oder gar Firmen wechselten, störte mich nicht besonders, ich war zufrieden. Mit der Zeit sank durch Neueinstellungen jedoch natürlich das Durchschnittsalter und ich hatte so meine Probleme, mit den neuen Kollegen zurecht zu kommen. Kaum einer meiner Kollegen ist verheiratet oder fest gebunden. So wurde beispielsweise im Büro viel über die ein oder andere Eroberung geredet und bei mir verstärkte sich der Eindruck, dass man mich für zu alt hielt, um an derlei Gesprächen teilzunehmen. Ich bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet, was aber nicht heißt, dass ich prüde wäre. So wurde ich immer öfter außen vor gelassen, offenbar hielten meine Kollegen mich für fad. Bei diesen Gesprächen wurden oft auch nebenbei Aufträge besprochen und Sympathien geknüpft, was meine Position langsam aber sicher ins Wanken brachte, da bestimmte Informationen, die man für gewöhnlich erst mal seinen favorisierten Kollegen andeutet, bevor sie im Team öffentlich gemacht werden, an mir vorbeigingen. Zudem - und das muss ich ehrlich zugeben - ich fühlte mich alt und langweilig.

Um Weihnachten herum brach ich mir im Skiurlaub ein Bein. Da meine Tochter (22) nur einen kleinen Umweg machen muss, um auf dem Weg zur Uni an meiner Firma vorbeizukommen, nahm sie mich morgens mit. Sie half mir also eines Morgens aus dem Auto, ich bedankte mich und sagte: "Ich wünsche Dir einen schönen Tag, Süße." Meine Tochter warf mir beim Wegfahren einen Handkuss zu. Ich muss dazu sagen, dass sie wirklich eine bildhübsche Frau geworden ist - langes dunkles Haar, große Augen, lange Beine. Dieses Spiel wiederholte sich ein paar Tage, bis schließlich ein Kollege, seines Zeichens zwar verheiratet, aber mit einer Praktikantin nach der anderen vögelnd, mich bei Seite nahm und mir riet, meine Geliebte nicht zu öffentlich zu präsentieren, wenn ich nicht wollte, dass meine Frau Wind davon bekommt. Erst nach einem kurzen Moment ist mir klar geworden, dass da offensichtlich eine Verwechslung vorliegen muss, die sich jedoch bereits in der Abteilung herumgesprochen hatte. Ich beichte also: Seit meine Kollegen denken, ich hätte eine junge, schöne Geliebte, von der meine Frau keine Ahnung hat, bin ich wieder mittendrin im Geschehen. Das geht jetzt seit ein paar Monaten so und ich habe ein ziemlich schlechtes Gewissen, weil ich meinen Kollegen etwas vorlüge und es sehr genieße, dass man mich eine Weile lang für einen ganz tollen Hecht gehalten hat. Ich habe vor, ihnen bald zu sagen, dass meine "Geliebte" zu anhänglich wurde und ich sie deshalb verlassen hätte. Meine Frau übrigens fand das Ganze ziemlich witzig. Und da soll mir noch mal einer sagen, dass Frauen über 40 nichts taugen!

Beichthaus.com Beichte #00031023 vom 12.04.2013 um 18:12:45 Uhr (46 Kommentare).

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Mageninhalt vom letzten Date

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Ekel Dating

Mageninhalt vom letzten Date
Ich habe vor circa 8 Jahren (da war ich 19) ein richtig nettes Mädchen in einer Disko kennengelernt. Ich muss zugeben, wir waren beide ziemlich betrunken. Wir haben den ganzen Abend geflirtet und getanzt. Als der Club dann schließen wollte, hat sie mich gefragt, ob ich Lust habe noch ein bisschen mit zu ihr zu gehen. Natürlich habe ich dem Angebot zugestimmt und wir verbrachten eine heiße Nacht zusammen. Als wir dann morgens aufwachten, ging sie ins Bad duschen und meinte, ich solle in der Zwischenzeit Kaffee kochen. Ich ging in die Küche und schaltete die Maschine ein. Mir war in dem Moment noch schlecht vom Alkohol und ich merkte, dass ich mich gleich übergeben muss. Da die Toilette besetzt war, griff ich mir eine Tüte. Mir fiel in dem Moment nichts besseres ein, als sie zuzuknoten, mit einem Edding, der auf dem Tisch lag "Mageninhalt von Deinem letzten Date" drauf zu schreiben und den Beutel dann ins Gefrierfach zu legen. Wenn ich heute so darüber nachdenke, tut es mir echt leid, da es doch ziemlich widerlich ist, wenn man so etwas in der Gefriertruhe findet.

Beichthaus.com Beichte #00031022 vom 12.04.2013 um 18:00:28 Uhr (26 Kommentare).

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