Chat unter falscher Identität

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Lügen Falschheit Internet

Ich (w) beichte, dass ich mich über mehrere Jahre hinaus im Internet für eine falsche Person (m) ausgebeben habe.
Vor nun rund 5-6 Jahren habe ich mit einer Freundin begonnen, mich im Internet für eine falsche Person auszugeben. Was anfangs reiner Spaß und Zeitvertreib war, stellte sich im weiteren Verlauf für mich als riesiges Problem dar. Meine Freundin und ich stellten damals ein Benutzer-Konto eines Jungen her und besorgten uns Bilder aus dem Internet. Kurze Zeit später freundeten wir uns mit allerhand Mädchen über das Internet an, die unser Bild, das wir im Netz dargestellt haben, leichtgläubig abnahmen. Den Moment, in dem es soweit war, dass ich eine "Beziehung" zu einer der kennengelernten Mädchen eingegangen bin, kann ich heute nicht mehr genau sagen. Und obwohl ich mich sexuell nicht zu Mädchen hingezogen fühle, wagte ich den Schritt, den ich bis heute zutiefst bereue. Die "Beziehung" hielt im Nachhinein über einen langen Zeitraum hinaus (ca. 2 Jahre) und das besagte Mädchen entwickelte echte Gefühle für meine nur für sie dargestellte Person. Obwohl mir zu diesem Zeitpunkt bereits bewusst war, welchen Fehler ich begehe, war ich nicht in der Lage, die Situation aufzulösen. Auf der einen Seite war ich der Meinung, dass das Mädchen Ehrlichkeit verdient hat und auf der anderen Seite habe ich mich so in die "Rolle" gedrängt gefühlt, dass ich mich nicht in der Lage dazu gesehen habe, die Wahrheit endlich ans Tageslicht kommen zu lassen.


Das Lügengerüst, was ich in den Jahren aufgebaut habe, mit all den ausgedachten Geschichten um Familie, Freunde etc. war enorm groß und setzte mich selber unter Druck. Versuche zu einem früheren Zeitpunkt die komplette Sache zu beenden, wurden häufig von der "Freundin" mit Hilfe von Drohungen sich das Leben zu nehmen, verhindert. Irgendwann beendete ich die "Beziehung" ohne ihr zu erzählen, dass sie Gefühle für eine Person entwickelte, die sie in ihrem Leben nie getroffen hat. Ihr fiel es schwer die Trennung zu verkraften, ich war mir jedoch sicher, dass es endlich der Zeitpunkt war, an dem ich der Sache ein Ende setzen musste. Kurze Zeit später löschte ich besagte Konten, die ich damals erstellt habe und wechselte die Handynummer. Heute ist mir jeder Gedanke darüber unangenehm und peinlich. Ich habe die Gefühle einer Person ausgenutzt und ihr etwas vorgemacht, das in der Wirklichkeit nicht existiert. Meine Freunde wissen von all dem nichts und ich bereue bis heute, mit meiner damaligen Freundin einen solchen Fehler begangen zu haben. Sie wandte sich bereits kurze Zeit später nach dem Erstellen des besagten "Users" von mir ab, als sie mitbekommen hat, dass ich mich mit der ganzen Sache intensiver beschäftigte als sie. Im Nachhinein war die Lügerei die Freundschaft, die ich damals zu ihr pflegte, nicht wert. Genauso wenig war es das Mädchen wert, sich von mir über einen so langen Zeitraum belügen zu lassen und am Ende nicht einmal die Wahrheit zu erfahren. Jetzt, wo ich die Sache endlich beendet habe, bin ich erleichtert es hinter mir zu haben und andererseits enttäuscht von mir, einer Person gegenüber so falsch gewesen zu sein und sie über einen langen Zeitraum belogen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00028954 vom 21.05.2011 um 01:19:45 Uhr (16 Kommentare).

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Berufssohn machte mich aggressiv

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Aggression Rache Vandalismus Trunksucht Last Night Hamburg

Letzten Samstag war ich mit Kumpels mächtig abfeiern. Wir waren bis gut 2 Uhr nachts in der Bude eines Freundes und hatten natürlich einiges gebechert. Ich für meinen Teil war mit vollem Magen und gut einer Flasche Wodka dabei. Letztendlich haben wir natürlich irgendwann Lust gehabt loszuziehen und waren mit Metalgesängen und Bier in der Hand zu dritt auf dem Weg zur Reeperbahn. Viel von der Fahrt habe ich verpennt. Leider hat mich so ein arroganter Typ, deren Beruf anscheinend Sohn ist angemacht, als ich aufwachte. Ich glaube Penner, Sozialabschaum, armes Stück Dreck sagte er zu mir. Ich habe natürlich schon rot gesehen, konnte mich aber nicht wehren. Ich war vom Alkohol geschwächt.


Lange Rede, kurzer Sinn: Als ich dann meine Station zum Aussteigen anvisieren konnte, war in der Nähe ein weißer Sportwagen. In meinem Frust auf die Reichen, bin ich dann einfach über die Motorhaube gelaufen, um sie dreckig zu machen. Sollen diese reichen Schnösel doch auch mal arbeiten. Aber schwere Stiefel hinterlassen nun mal auch Dellen. Dumm gelaufen, da ich nicht unbeobachtet geblieben bin und die freundlichen Herren von der Polizei mich erwischt haben. Ich bin mal gespannt, wie teuer der Strafbefehl wird. Es tut mir echt Leid, dass ich es im Suff übertrieben habe.

Beichthaus.com Beichte #00028951 vom 19.05.2011 um 21:51:55 Uhr in 22337 Hamburg (Rübenkamp) (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Browserverlauf meines Sohnes

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Neugier Internet Familie

Ich (w/37) spioniere im Browserverlauf meines Sohnes (15) herum, um so auf die interessantesten Internetseiten zu kommen, die er mir natürlich nicht zeigen würde. Außerdem kann ich seinen e-Mail-Verkehr nachlesen. Ich beichte, dass ich meinem Sohn nicht rate ein klügeres Passwort zu wählen, weil ich natürlich weiß, wie sein Haustier heißt. Wenn du das hier liest, bitte verzeih mir, Haustierhalter von der Katze: Minky.

Beichthaus.com Beichte #00028947 vom 19.05.2011 um 13:45:04 Uhr (31 Kommentare).

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Die Affären meines Vaters

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Fremdgehen Verrat Rache Familie Zürich

Ich (w/22) möchte folgendes beichten: Als ich 15 Jahre alt war, hatte mein Vater mehrere Affären gleichzeitig. Meine Mutter wusste nichts davon, ich allerdings schon, weil ich meinen alten Herren knutschend mit der 17-jährigen Tochter seines Chefs in einer Bar gesehen hatte, nachdem ich einen Ordner, den er zu Hause vergessen hatte in sein Büro bringen musste. Er hatte mich allerdings nicht bemerkt und ich behielt die ganze Sache erst einmal für mich. Als mein Vater abends nach Hause kam, ließ er sein Handy wie immer auf der Kommode neben der Garderobe liegen. Als alle schliefen schlich ich mich raus und durchsuchte sein Handy auf welchem in den letzten Stunden Dutzende SMS reingekommen sind. Ich las SMS von fünf Frauen, welche alle ein Treffen mit ihm ausgemacht haben und ihm die Daten für das genaue Treffen (Ort, Hotel, Zeit) mitgeteilt haben. Da er diese Nachrichten noch nicht gelesen hatte, habe ich alle Nachrichten, die an diesem Abend reingekommen sind gelöscht, den SMS-Verlauf im Speicher gelöscht, die Handynummern seiner Affären gesperrt und sein Handy wieder exakt wie zuvor auf der Kommode positioniert.


Die nächsten Tage war mein Vater extrem gereizt als er ungewohnt früh nach Hause kam, wohl keine "Überstunden" gemacht. Ich war voller Schadenfreude und wollte noch meinen letzten Trumpf ausspielen: Seine Affäre mit der 17-jährigen Tochter seines Chefs. Zwei Tage später, nachdem mein Vater mich grün und blau geprügelt hatte, weil ich seine Ansichten bezüglich meiner beruflichen Zukunft nicht teilte und ihm das auch klar und deutlich gesagt hatte, sah ich meinen Moment gekommen. Am selben Abend war mein Vater noch zu einem Geschäftsessen eingeladen worden, an welchem er seinen Chef vertrat, der in seinem Büro die Unterlagen für die Mehrwertsteuer Revision vorbereitete. Ich rief also im Büro an und erzählte ihm, dass mein Vater seine Tochter flachgelegt und mit teuren Geschenken überhäuft habe, während er zu Hause Terror macht, seine Kinder verprügelt und meine Mutter psychisch fertig macht. Sein Chef war stinksauer, bedankte sich für meinen Hinweis und versprach niemandem zu sagen von wem er dies alles wisse. Tags darauf wurde meinem Alten gekündigt, er zog bei uns zu Hause aus, seine Affären bekamen Wind von der ganzen Sache und die Cheftochter wurde für 3 Jahre ins Ausland geschickt. Ich hoffe zumindest die Cheftochter möge mir verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00028946 vom 19.05.2011 um 12:45:43 Uhr in Zürich (42 Kommentare).

Gebeichtet von biensche aus Zürich
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“Beichte

Das Bidet

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Dummheit Unreinlichkeit Kinder Urlaub Italien

Es geschah vor ungefähr 12 Jahren, als ich mit meinen Eltern in Italien im Urlaub war. Ich kannte mich nicht aus und war noch nie in Italien und unsere Wohnung war für mich auf den ersten Blick etwas seltsam. Als ich das Bad betrat bemerkte ich, dass die Toilette viel höher war als sonst und auch einen seltsamen Abfluss hatte. Ich mein, ich war damals etwa 7 und hatte fürchterlichen Dünnschiss. Dem ließ ich dann auch dementsprechend freien Lauf. Meine Mutter war gerade Einkaufen und mein Vater mit meinem Bruder am Strand. Als ich mein Geschäft verrichtet hatte, bemerkte ich, dass es in dieser Wohnung noch eine zweite Toilette gab und das Teil in das ich meine braunen Semmel abseilen ließ keine Toilette, sondern ein Bidet.


Peinlich wie mir das Ganze war, hab ich meine Hände mit Klopapier eingewickelt und diese Semmeln einzeln von A nach B transportiert, weil sich diese ja nicht im Bidet runterspülen ließen. Als der Schlüssel dreimal gedreht wurde und sich die Türe öffnete, erschrak ich so sehr, dass ich aus Angst meine Semmeln fallen ließ und meine Mutter mich mit großen Augen ansah. Ich beichte hiermit, dass ich mit meiner Unwissenheit (ich mein ich war noch jung) meiner Mutter scheinbar einen Mordsschrecken eingejagt und sie mit meiner Aktion in eine "Scheißsituation" gebracht habe. Die Flecken am Fußboden gingen nach mehrfachem Schrubben weg und seither überprüfe ich in Wohnungen und Hotelzimmern immer alle Zimmer, bevor ich mich auf irgendwelche Toiletten setze.

Beichthaus.com Beichte #00028944 vom 19.05.2011 um 01:51:07 Uhr in Italien (Rimini) (17 Kommentare).

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