Stromausfall dank Flugzeugcrash

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Vandalismus Lügen

Stromausfall dank Flugzeugcrash
Ich bin begeisterter Modellflieger und besitze mehrere Modelle, wobei mein größtes fast zwei Meter Spannweite hat. Vor einiger Zeit war ich auf einem Lagerplatz, auf welchem die Bauern im Herbst die Zuckerrüben nach dem Ernten zwischenlagern. Ich drehte meine Schleifen, als die Steuerung meines Modells plötzlich den Dienst quittierte. Überall rundherum wäre Platz gewesen für einen kontrollierten Absturz - aber nein, es musste unbedingt so eine Trafostation sein, welche am Rande des Lagerplatzes stand. Noch dazu so eine, bei welcher der Trafo auf zwei Stützen in der Luft steht und die Hochspannungsteile alle offen sind. Mein Flugzeug donnerte volle Kanne hinein und es gab einen Blitz gefolgt von einem ordentlichen Knall. Dann war Stille. Ich sammelte schnell, das was von meinem Flugzeug übrig geblieben war, ein und strampelte auf meinem Fahrrad nach Hause. Allerdings war daheim der Strom ausgefallen und mein Vater, der sogar von der Arbeit nach Hause geschickt worden war, sagte, dass es in mehreren Dörfern in der Umgebung auch keinen Strom gibt. Es dauerte über eine Stunde, bis wir wieder Strom hatten und ich wusste, dass der Ausfall mit meinem Flugzeugcrash zu tun hatte.

Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Fahrrad zu der Trafostation und zwei Monteure waren oben zugange und ich frage, was sie denn machen. Sie erklärten mir, dass gestern an dieser Trafostation ein großer Vogel zwischen die Hochspannungsteile gekommen sei und einen Stromausfall verursacht hatte. Ich ließ mir nichts anmerken und log dem Monteur noch vor, dass hier öfters große "Vögel" herumfliegen, und wünschte den beiden noch gutes Gelingen. Einige Monate später wurde die Trafostation komplett abgebaut und gegen so ein kleines Häuschen ersetzt, das rundherum komplett geschlossen ist. Wenn ich jetzt zum Fliegen dorthin komme, nutze ich das Dach des Häuschens immer als Standplatz und Aussichtspunkt für meine Flugaktivitäten. Es tut mir wirklich leid, dass wegen mir viele Menschen eine Stunde keinen Strom hatten. Das war wirklich keine Absicht und ich bitte um Vergebung für meine Dummheit.

Beichthaus.com Beichte #00033880 vom 04.09.2014 um 09:31:37 Uhr (6 Kommentare).

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Student ohne Geld

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Verzweiflung Neid Engherzigkeit Geld Studentenleben

Ich (m/27/Master-Student) möchte beichten, dass ich ziemlich unzufrieden mit meinem Leben bin und mich ständig, bewusst und unbewusst, mit anderen vergleiche. Ich habe während meines Studiums mein eigenes kleines Unternehmen gegründet und beschäftige auch eine freie Mitarbeiterin. So kommt es, dass ich ständig absolut blank bin und so gut wie kein Geld für mein Privatleben zur Verfügung habe. Da mir die Banken keinen Cent an Unterstützung geben, weil ich noch Student bin, bezahle ich alles aus meiner eigenen Tasche und bin ständig im Minus. Ich muss gestehen, dass es mich manchmal sehr depressiv macht. Meine Freunde sind alle durchaus erfolgreich und international viel unterwegs. Einer meiner besten Freunde arbeitet in den USA und verdient sehr viel, ein anderer ist vor zwei Jahren nach Südostasien ausgewandert und hat sich dort im Immobiliensektor selbstständig gemacht. Er hat bis jetzt seine erste Immobilie renoviert und wird sie für gutes Geld verkaufen können. Ich hingegen habe mich damals für das Studium entschieden - erst meinen Bachelor beenden und dann meinen Master beginnen - und ich weiß nicht wirklich, ob es die richtige Entscheidung war. Ich lebe teilweise wie ein Penner und war seit Ewigkeiten nicht mehr im Urlaub, sondern muss jeden Cent zwei Mal umdrehen. Ich möchte erstens gestehen, dass ich neidisch und auch eifersüchtig auf meine erfolgreichen Freunde bin. Zweitens möchte ich gestehen, dass ich innerlich sehr viel herumjammere und mich ständig frage, warum das Schicksal mich so "hasst." Und das ist der springende Punkt! Denn ich weiß, dass es verdammt viele härtere Schicksale und Lebenswege gibt und mein Gejammere wirklich unangebracht ist.


Ich versuche, mich auf die vielen kleinen positiven Dinge zu konzentrieren, und mich wieder aufzurichten. Das geht auch gut - so lange, bis wieder eine Rechnung ansteht und ich weiß, dass ich nächsten Monat wieder kaum etwas unternehmen kann. Neben meinem Studium und meiner Unternehmensgründung habe ich versucht, diesen Sommer einen Sommerjob zu bekommen. Es war grauenhaft. Die einzige gute Stelle wollte mich gleich für 12 Monate "verpflichten" und hat mir daraufhin abgesagt, weil ich nicht versprechen konnte, auch wirklich so lange im Voraus für einen Minijob planen zu können. Der Rest war echt unter aller Sau. Zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen, die einen in Schichtdienst mit 6,25 Euro pro Stunde stecken wollen. Hier versteckt sich ebenfalls eine kleine Beichte. Ich habe mich nie auf irgendwelche "Service" oder Kellnerjobs beworben. Ich kann einfach nicht im Service arbeiten, es ist nichts für mich. Also möchte ich auch noch beichten, dass ich ein zu großes Ego habe, was mir im Weg steht, einen "normalen" Minijob anzunehmen. Keine Ahnung, ob das hier irgendjemand nachvollziehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033877 vom 03.09.2014 um 19:00:04 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mit Teddy und Windeln

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Peinlichkeit Manie Erfurt

Ich (m/32) bin Produktionsleiter eines großen Betriebes, genieße Respekt, habe ein hohes Selbstbewusstsein, kein Problem damit, meinem Chef auch mal meine Meinung ins Gesicht zu sagen und beichte, dass ich nachts mit Windeln und einem großen Teddy ins Bett gehe. Ich hoffe, dass das nie jemand erfährt.

Beichthaus.com Beichte #00033873 vom 02.09.2014 um 23:25:10 Uhr in 99085 Erfurt (Thälmannstraße) (13 Kommentare).

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Schlechter Sex mit der Affäre

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Fremdgehen Lügen Morallosigkeit Begehrlichkeit

Ich (w/20) bin seit fast einem Jahr Single und genieße diese Zeit auch in vollen Zügen. Ich habe Anfang des Jahres in einem Club, beim Feiern, vier Männer kennengelernt, sie stammten alle aus der Nähe, aber mit M. (25) kam ich richtig ins Gespräch und habe ihn nach reichlich Alkohol auch an der Bar geküsst. Er ist recht zögerlich darauf eingestiegen und ich habe ihn dann gefragt, ob irgendetwas los sei. Er wollte zuerst nicht mit der Sprache rausrücken, dann habe ich ihn gefragt, ob er in einer Beziehung ist. Er hat es mit "Ja" beantwortet und gesagt, dass sie bereits seit fast sieben Jahren zusammen sind und es momentan im Bett nicht läuft. Ich war baff und dachte eigentlich, die Sache sei damit erledigt - war sie aber nicht. Danach sind wir nämlich nach draußen verschwunden und haben einfach nur rumgemacht, ohne Sex. Wir haben auch Nummern getauscht und dann ein paar versaute Nachrichten verschickt. Ein paar Wochen später haben wir uns beim Feiern erneut getroffen und mit viel Alkohol rumgemacht. An diesem Abend habe ich noch an seinem besten Stück gespielt, mehr war da allerdings nicht. Einige Zeit später hatten wir dann allerdings Sex im Wasserbett eines seiner Kumpels, die uns von nebenan zugegrölt haben - der Sex war wirklich nicht gut. Im April haben wir es wieder getrieben, dieses Mal allerdings im Auto. Was ein absoluter Reinfall war, weshalb ich auch dachte, das sei es nun mit ihm gewesen. Bis wir uns an diesem Wochenende wiedergesehen haben und ich habe ihn mit zu mir genommen. Nachdem wir Sex hatten, habe ich ihn dann nach Hause zu seiner Freundin gefahren.


Was ich jetzt beichten will? Dass ich seiner Freundin alles erzählen möchte - allerdings anonym. Sie hatten letzte Woche ihr 7-Jähriges. Er liebt sie, denke ich, wirklich, nur im Bett läuft eben nichts mehr. Er hat mir sogar erzählt, dass er sie irgendwann mal heiraten möchte und die beiden wohnen auch schon seit längerer Zeit zusammen. Er hat sie bis jetzt nur mit mir betrogen und wird es wohl auch weiterhin tun. Seine Kumpels wissen alle Bescheid, nur wird von ihnen keiner etwas sagen. Ich habe ein total schlechtes Gewissen ihr gegenüber, ich möchte so etwas gesagt bekommen und bin jetzt hin und her gerissen, was ich tun soll. Ich kann ihm übrigens wegen seines heißen Körpers nicht widerstehen. Es tut mir leid S., dass dein Freund dir fremdgeht und dass er es auch weiterhin tun wird, da er mir nicht widerstehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033857 vom 31.08.2014 um 21:19:52 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Die Konsequenzen eines Schmugglerlebens

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Zorn Dummheit Waghalsigkeit

Ich bin ein Mann in schon fortgeschrittenem Alter, der sich einfach mal etwas von der Seele schreiben möchte. Vom Folgenden wissen weder meine schon verstorbene Frau noch meine Kinder etwas - oder gar sonst jemand aus meiner jüngsten Vergangenheit. Vor mehr als 15 Jahren, als die Welt noch gut war und nicht der Überwachung unterlag, wie das heute der Fall ist, habe ich als LKW-Fahrer für eine kleine Spedition gearbeitet. Ich habe leider auch nichts Besonderes gelernt, außer dass ich eben den entsprechenden Führerschein hatte, um einen LKW lenken zu können. Der Lohn war auch nicht so berauschend, aber ich nahm, was ich kriegen konnte, da ich zu dem Zeitpunkt schon verheiratet war und sich eine Schwangerschaft meiner Frau anbahnte. Es kam, wie es kommen sollte, meine Frau wurde kurz darauf schwanger und das Geld reichte vorne und hinten nicht. Also versuchte ich, neben meinem Beruf noch etwas Geld zu verdienen. Vom Fahrer eines Möbeltransporters am Wochenende und dem Tragen von Möbel sowie dem Ausräumen von Garagen.


Viel Geld kam da auch nicht zusammen und mein Körper machte das leider auch nicht lange mit. So musste ich mich wieder nach etwas anderem umsehen. Als ich dann wieder mit dem LKW unterwegs war - es ging nach Litauen - bekam ich auf einem Rastplatz ein Angebot, das ich zuerst ausschlagen wollte, aber als ich an meine Familie dachte, nahm ich es an. Ich sollte, wenn ich meine Ladung abgeliefert habe, eine neue Ladung erhalten. Jedoch nicht im Auftrag meiner Firma, sondern vom "netten" Herren vom Rastplatz. Er übergab mir zwei große Koffer, die verdammt schwer waren. Die sollte ich nur nach Deutschland mitnehmen und dort auf einem Rastplatz wieder einer anderen Person übergeben. Was in den Koffern war, weiß ich bis heute nicht. Es war mir auch komplett egal. Mich interessierte einfach nur, dass ich jeden Monat genug Geld zusammenkriegte, um meine Familie zu ernähren. Meine Frau ging auch nebenbei putzen und kümmerte sich zuerst um das eine und dann um das zweite Kind, das mittendrin auch kam. Für jeden Transport bekam ich 2000 D-Mark. Die Jahre vergingen, ich konnte meiner Familie was bieten und irgendwann fragte meine Frau mich, woher ich das Geld Monat für Monat herhole, obwohl ich doch nur den Lohn der Spedition erhalten würde. Da erzählte ich ihr, was ich nebenbei noch mache und damit war sie natürlich nicht einverstanden. Sie nahm kurz darauf eine Vollzeitstelle an, meine Eltern kümmerten sich um die Kinder und sie wollte auch nicht, dass ich weiterhin solche Transporte durchführe.


Als ich dann wieder in Litauen auf dem besagten Rastplatz war, wollte man mir wieder zwei Koffer übergeben - nur dieses Mal lehnte ich ab. Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass ich doch den Transport durchführen solle, da eine Weigerung auch "nach hinten losgehen" könnte. Ich wurde also bedroht, dachte mir aber nichts dabei und sagte zu dem Mann, dass er machen könne, was er will und dass sich unser Geschäft erledigt hätte. Er grinste, nickte und sagte nur, dass man sich immer zwei Mal im Leben sieht. Als ich dann wieder nach Hause kam, war meine Frau nicht da - sie saß bei der Polizei. Irgendjemand hatte unsere kleine Wohnung zu Kleinholz verarbeitet. Meine Frau sagte der Polizei aber nicht, woran das liegen könnte, um mich zu schützen. Zwei Wochen später wurde ich auf dem Rastplatz wieder angesprochen und gefragt, ob mir die Umgestaltung meiner Wohnung so gefallen würde. Da wusste ich nun genau, was los ist. Ich sprang in meinen LKW und fuhr sofort nach Hause, um meine Familie zu nehmen und abzuhauen. Als ich zu Hause ankam, war meine Frau allerdings verschwunden. Drei Wochen später fand man sie in einem Wald. Meine Kinder waren bei meinen Eltern, die ich dann zum Glück in Sicherheit bringen konnte. Seit diesem Tag fahre ich keinen LKW mehr. Ich möchte beichten, dass ich daran schuld bin, dass ich meine Frau verloren habe. Ich wollte keinen Schaden anrichten - ich wollte nur meine Familie ernähren.

Beichthaus.com Beichte #00033841 vom 28.08.2014 um 20:53:53 Uhr (28 Kommentare).

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