Unangenehmer Toilettengang

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night Bühl

Mir ist etwas sehr Peinliches passiert, wofür ich mich auch wirklich schäme. Diese Beichte wird sich wie ein schlechter Scherz lesen, doch leider ist es die bittere, ekelerregende Wahrheit und es ist mir nach wie vor unangenehm, darüber zu schreiben. Also: Ich musste aufs Klo (groß und klein). Somit habe ich mich in der Eile schnell draufgeschwungen und laufen lassen. Das Schlimme daran war, dass der Klodeckel noch unten war. Das war aber nicht das Schlimmste. Noch schlimmer war die Tatsache, dass ich auch die Hosen noch anhatte, was auch noch nicht das Schlimmste war. Nein, das Schlimmste war, dass ich nur geträumt habe, aufs Klo zu gehen. In Wahrheit habe ich nämlich voll ins Bett gekackt.

Beichthaus.com Beichte #00039158 vom 02.01.2017 um 23:35:00 Uhr in Bühl (14 Kommentare).

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Das Leben macht mir keine Freude

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Selbstverletzung Verzweiflung Tod

Ich wirke wie ein sehr fröhlicher Mensch, immer bereit zur Party, immer für jeden Spaß zu haben. Nach außen. Innen sieht es sehr anders aus. Ich habe mich bei Exit angemeldet, obwohl ich mir kaum Chancen ausrechne. Bekomme ich das Medikament nicht, werde ich dem Ganzen wohl ein Ende setzen. Seit Jahren ziehe ich mich zurück, lasse Freundschaften ins Leere laufen. Ich will nicht, dass man mich vermisst. Familie habe ich nicht, beruflich bin ich ersetzbar. Das Leben macht mir keine Freude. Hat es noch nie. Ich habe mich lange bemüht, meine Situation zu verbessern, habe mich unentgeltlich für NGOs engagiert, habe anderen geholfen, mir gemeinschaftliche Aktivitäten gesucht, jeden Rat eines jeden Therapeuten umgesetzt, bei dem ich in den letzten fünfzehn Jahren war. Nichts hilft nachhaltig.

Es ist angenehm, hier so offen über das alles schreiben zu können. Die meisten Menschen wollen oder können nicht glauben, dass eine Lebenssituation so aussichtslos sein kann. Sie geben ein paar gut klingende Ratschläge und denken dann, das Problem sei gelöst. Aber es wird irgendwie immer schlimmer - in mir schreit es. Ich ertrage meine Gedanken nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039155 vom 02.01.2017 um 19:48:57 Uhr (17 Kommentare).

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Von Nafris und Gutmenschen

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Aggression Dummheit Silvester Gesellschaft

Ich beichte, dass ich alle links-grünen Menschen, die sich wegen dem Wort Nafri aufregen, auf das Tiefste verachte. Wie kann man nur so von einer Ideologie geblendet sein? Diese Menschen sind mit ihrer stumpfen Obhörigkeit selbst dem 3. Reich näher als manch ein Rechtsradikaler. Ich beichte, dass - falls ich noch mal aus meinem Bekanntenkreis irgendein Gutmenschengelaber mitbekomme und wie andere Meinungen im Keim erstickt werden - ich nicht mehr mit der Person kommunizieren und den Kontakt abbrechen werde. Das musste raus!

Beichthaus.com Beichte #00039150 vom 02.01.2017 um 11:45:32 Uhr (30 Kommentare).

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Meine nervige Affäre

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Trunksucht Boshaftigkeit Silvester

Ich (m/25) bin gerne Single. Ich verbringe meine Zeit lieber in meinem Freundeskreis, mit meinen Hobbys oder sitze faul auf der Couch, statt dass ich meine Zeit mit einer fixen Partnerin verbringe. Allerdings habe ich gerade nebenbei eine Affäre. Da ich wie gesagt aber keinen Bedarf an einer festen Beziehung habe, habe ich ihr das auch immer wieder deutlich gemacht. Ich dachte auch, sie würde das verstehen und akzeptieren - bis gestern! Silvester, wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr betrinke ich mich zusammen mit meinen Freunden aus alten Zeiten. So weit, so gut. Die Stimmung war gut und ich hatte auch ordentlich einen sitzen. Meine Affäre war mit Freundinnen etwas trinken und nach Mitternacht schrieb ich ihr auf WhatsApp ziemlich 0815-mäßig und widmete mich dann wieder meinen Freunden. Irgendwann gegen zwei Uhr habe ich aber meinen Augen nicht getraut. Auf einmal stand meine Affäre auf unserer Feier!

Sie wäre mit dem Taxi gekommen und wollte mich überraschen. Da ich aber wirklich keine Lust hatte mit ihr zu feiern, sondern lieber mit meinen Kumpels und ich solche "Überraschungen" überhaupt hasse wie die Pest und zusätzlich ganz bewusst keine Beziehung mit ihr wollte, war meine gute Stimmung weg und ich war stinksauer! Ich hatte wirklich absolut keine Lust die Feierei mit meinen Freunden abzubrechen, um stattdessen in Pärchenromantik zu kuscheln! Dass ich nicht sehr erfreut war, entging ihr nicht und da ich auch einiges getrunken hatte, fing sie auch noch an herumzumeckern, wieso ich denn so viel trinke. Ich muss dazu sagen, ich trinke eher selten Alkohol.

Zunächst wollte ich sie ja zusammenscheißen und ihr klarmachen, dass sie wieder gehen soll, aber da sie, nachdem ich ihr höflich sagte, dass ich über ihr Erscheinen nicht so glücklich war, schon ganz glasige Augen bekam, habe ich es irgendwie nicht über Herz gebracht. Aber irgendwie wollte ich trotzdem, dass sie geht, also benahm ich mich ganz bewusst wie der letzte Arsch und versuchte, so asozial zu sein wie möglich. In meinem Suff schien mir das eine gute Idee, um sie wieder loszuwerden. Zunächst versuchte ich es mit dem Thema Politik, wobei ich nicht zimperlich war und vermutlich sogar Herr Gauland mir gesagt hätte, ich soll den Mund halten. Dazu rülpste ich ständig herum oder erklärte ihr auch, dass meine Mama der wichtigste Mensch in meinem Leben wäre und leider viel zu wenig Frauen so wären. Wie gut der Sex mit der Ex-Freundin war, ließ ich natürlich nicht unerwähnt. Das Ende der Geschichte: Die Idee war ziemlich mies! Sie wollte nicht gehen, und anstatt dass ich gemütlich meinen Kater ausschlafen kann, werde ich mit Nachrichten bombardiert. So stelle ich mir das neue Jahr vor!

Beichthaus.com Beichte #00039149 vom 01.01.2017 um 15:22:35 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Von der Großstadt in die ostdeutsche Kleinstadt

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Verzweiflung Ignoranz Gesellschaft

Ich war schon immer irgendwie depressiv, aber seit ich von der Großstadt in eine Kleinstadt im tiefsten Osten gezogen bin, weiß ich wie einsam ein Mensch sich fühlen kann. Obwohl man meinen sollte, dass weniger Menschen eher ein familiäres Klima erzeugen, ist es viel schlimmer von Leuten gehasst zu werden, ohne Aussicht auf Besserung, als in der Anonymität der Großstadt unterzugehen. Der Fakt, dass ich aus der Großstadt komme und meine schulische Laufbahn nicht nach dem Hauptschulabschluss endete, ist offenbar Grund genug. Ich beichte also von Berlin nach Sachsen gezogen zu sein und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039148 vom 01.01.2017 um 22:42:59 Uhr (26 Kommentare).

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