Die erfundene Schwangerschaft

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Dummheit Lügen Verzweiflung Schwangerschaft

Hiermit möchte ich (w/26) beichten, dass ich einen guten Bekannten verloren habe, weil ich ihm vorgegaukelt habe, schwanger von ihm zu sein. Der Grund dieser Dreistigkeit war, dass ich unglaublich in ihn verschossen war und so seine Aufmerksamkeit beziehungsweise ihn für mich haben wollte. Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen und er hat den kompletten Kontakt zu mir abgebrochen - noch bevor ich die Situation aufklären konnte. Es tut mir schrecklich leid und ich hoffe, ich bekomme noch die Chance, es ihm persönlich zu sagen. Manchmal tut man aus einem Gefühl heraus unüberlegte Dinge. Ich habe auf jeden Fall aus dieser Situation gelernt und werde nicht mehr versuchen, Gefühle durch irgendwelche Umstände bei anderen zu erpressen.

Beichthaus.com Beichte #00030783 vom 12.02.2013 um 15:18:18 Uhr (20 Kommentare).

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Die pikanten Daten

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Falschheit Diebstahl Morallosigkeit Medien Berlin

Ich (m/30) beichte, dass ich vor einiger Zeit einen ziemlich großen Fehler gemacht habe, den ich bis heute nicht korrigiert habe, der mir aber enorme Gewissensbisse bereitet. Ich habe mich in eine Freundin von mir, zu der ich ein unfassbar enges Verhältnis habe, unsterblich verliebt. Leider einseitig. Mittlerweile kann ich diese Beziehung auch als Freundschaft akzeptieren, worüber ich natürlich echt froh bin. Aber es war und ist eben so, dass ich sie bei allen Problemen des Alltags unterstütze, wenn sie mich um Hilfe bittet. So kam es vor etwa einem Jahr mal dazu, dass ich ihren Laptop repariert habe. Dafür musste ich ihre Daten auf der externen Festplatte zwischenspeichern. Dabei bin ich auf einen Ordner aufmerksam geworden, der Bilder und Videos enthält. Ich habe dann in einem gut versteckten Unterordner (nicht versteckt, aber eben unauffällig benannt) wie magisch angezogen - haufenweise Nacktfotos und Videos von ihr entdeckt und diese eben magisch angezogen - auf meinen USB-Stick gezogen. Ich beichte hiermit, dass ich ihr Vertrauen so unglaublich missbraucht habe und immer noch missbrauche, weil ich es einfach nicht übers Herz bekomme, diese Daten zu löschen, auch wenn ich sie seitdem gar nicht mehr angeschaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00030779 vom 11.02.2013 um 17:00:20 Uhr in Berlin (Alexanderplatz) (21 Kommentare).

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Hilfe bei der Hausarbeit

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Betrug Faulheit Studentenleben Neutraubling

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einmal in der Uni nicht ehrlich war. Das Studium hat mir im Großen und Ganzen viel Spaß gemacht, aber es gibt eben Pflichtmodule, um die man nicht herum kommt und da war ein sehr langweiliges dabei. Wir haben Themen für eine Hausarbeit vorgegeben bekommen und schon das Seminar hatte mir keinen Spaß gemacht. Das Thema meiner Hausarbeit war sogar noch schlimmer. Ich hatte mir aus der Bibliothek Literatur besorgt und nachdem ich mich eine Stunde eingelesen hatte, dachte ich nur "um Gottes Willen und darüber sollst du jetzt 25 Seiten schreiben, das wird der Horror". Also habe ich im Internet nach ähnlichen Arbeiten gesucht und mir von einer Seite drei Hausarbeiten zu fast identischem Thema gekauft. Zum Glück war es ein Thema, über das es schon viele Arbeiten gab. Dann habe ich ein Word-Dokument geöffnet und mit dem Schreiben losgelegt. Ich bin alle drei Arbeiten immer Abschnitt für Abschnitt durchgegangen und habe mir aus den drei Texten einen eigenen gemixt und jeweils immer ein paar Umformulierungen gemacht, damit bei der Recherche des Professors kein identischer Text zu finden ist. Ich weiß, dass das nicht okay war und es tut mir leid. Es war auch nur bei der einen Hausarbeit, alle anderen habe ich wirklich ehrlich und selbst verfasst und die Bachelor Arbeit selbstverständlich erst recht.

Beichthaus.com Beichte #00030778 vom 11.02.2013 um 01:57:48 Uhr in Neutraubling (17 Kommentare).

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Nervende Angebote per Telefon

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Morallosigkeit Lügen Telefon

Es war wieder einer der Tage, als mich zich Anrufe nervten, in denen man mir (w/23) irgendwas aufschwatzen wollte. Nachdem der gefühlte 100.000 Anruf kam, ging ich schon nur noch genervt an den Hörer. Firma so und so, die ein Top-Angebot für mich hätten. HD TV mit allem Pi Pa Po. Nachdem ich ungefähr fünfmal dankend ablehnte, er aber immer noch nicht locker ließ, sagte ich ihm nochmal ruhiger, dass ich kein HD TV benötige. Ganz schockiert fragte er, warum. Darauf sagte ich ihm ganz trocken, dass ich blind sei und mir somit egal wäre, wie gestochenscharf das Bild wäre, da ich es ja eh nicht sehen könne. Ich beichte hiermit, den Mitarbeiter einer nervenden Firma dreist belogen zu haben und dieser darauf so schockiert und peinlich berührt war, dass es einem im Nachhinein schon leidtut. Ich muss aber sagen, dass ich seitdem keine Anrufe dieser Firma mehr bekommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00030774 vom 08.02.2013 um 18:50:23 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Freitags Komasaufen

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Trunksucht Peinlichkeit Last Night Berlin

Freitags Komasaufen
Von meinem 16. bis 20. Lebensjahr war ich fast dauerblau. Zusammen mit einigen Kumpels gründete ich eine Art Jugendbewegung, die sich schnell über das ganze Land ausbreiten sollte. - Hat sie leider nicht getan. - Dennoch, der Name war Programm: FKS - Freitags Koma Saufen. Immer, bis nichts mehr ging. An einen Abend kann ich mich paradoxerweise noch recht gut erinnern. Wiedereinmal haben ein paar FKS-Anhänger und ich uns mit Wodka und Bier in rauen Mengen betrunken. Anschließend sind wir los, um zu feiern. Dies war allerdings durch den extremen Alkoholkonsum nicht mehr möglich, weshalb wir nach fünf Minuten mit den Köpfen zwischen unseren Knien auf der Straße kauerten und fast schliefen. Auf der anderen Straßenseite bewegte sich eine Menschentraube, was mir in diesem Moment absolut nicht in den Kragen passte. Also sprang ich auf und marschierte aggressiv fluchend auf sie zu, mit dem Ziel, gewalttätig zu werden. Nach drei Schritten verfiel mein Körper allerdings in eine Art Starre und ich konnte mich nicht mehr bewegen. Ich fiel also wie ein Brett mit dem Gesicht auf den Asphalt und schlief unter dem Gelächter der Anwesenden ein. Wie durch eine übermenschliche Eingebung war mir in diesem Moment alles so klar. Ich musste etwas ändern. Auch wenn es nicht einfach war, aus der wöchentlichen Routine raus zu kommen, habe ich es dann doch geschafft. Auch dank meiner Freundin, die freitags immer auf mich aufpasste. Noch heute, fünf Jahre danach, klingelt Freitagabend ab und zu noch das Telefon und jemand von der alten Brigade lallt "Hey Alter, komm doch mal wieder rüber! Wir haben 20 Sixpacks im Kofferraum!" Ich fühle mich irgendwie alt, aber die verschwommenen Erinnerungen an damals beleben noch immer meinen Geist.

Beichthaus.com Beichte #00030773 vom 08.02.2013 um 15:07:11 Uhr in Berlin (Senftenberger Ring) (19 Kommentare).

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