Gewissensbisse in der Beziehung

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Fremdgehen Falschheit Partnerschaft München

Ich bin mit meiner Freundin nun dreieinhalb Jahre zusammen und ich muss sagen, es war eine, aber auch sehr tolle Zeit. Aber nun mal zum Geschehen. Sie zog aus unserer gemeinsamen Wohnung vor etwa anderthalb Jahren aus. Wir trennten uns, weil wir uns nur noch gezofft haben. Wir merkten aber beide bei dieser Trennung/Beziehungspause schnell, dass wir das eigentlich nicht wollten, aber anders ging es nicht. Wir hatten nur noch sporadischen Kontakt. Dann war hier ein großes Volksfest und da geschah es dann: Ich nahm eine Bekanntschaft mit nach Hause und hatte Sex mit ihr. Auch wenn ich nicht "fertig" wurde, denn ich merkte schnell, dass ich meine (Ex-)Freundin nicht betrügen kann, ist es für mich trotzdem Fremdgehen. Ich bat die Bekanntschaft von mir, zu gehen und wir versprachen, den Vorfall für uns zu behalten. Am nächsten Tag rief mich meine (Ex-)Freundin an und ich sagte ihr direkt, dass ich ein anderes Mädchen geküsst hatte. Mehr nicht, denn das hätte die Beziehung vollkommen zerstört beziehungsweise das wäre das endgültige Aus gewesen. Somit hielt ich es für besser, diesen Vorfall zu verschweigen.
Allerdings merkte ich durch diese Tat, dass meine (Ex-)Freundin die Frau für mich ist, die ich niemals mehr missen will. Wir sprachen uns aus und zogen wieder zusammen.


Ich hatte zwar ein schlechtes Gewissen wegen der besagten Nacht, aber das verging nach einiger Zeit, denn wir waren ja nicht wirklich zusammen. Sie vermutet zwar, dass in der Nacht mehr ging als nur ein Kuss, aber ich stritt es immer ab. Jetzt, vor gut fünf Monaten, hatten wir einen riesigen Streit und trennten uns auch wieder, sehr kindisch per SMS. Wir waren zu dem Zeitpunkt mit unseren jeweiligen Freunden unterwegs. Als ich abends nach Hause kam, war sie nicht da. Die ganze Nacht kam sie nicht Heim. Am nächsten Tag behauptete sie zwar, bei ihrer besten Freundin geschlafen zu haben, ein paar Tage später gestand sie mir aber, dass sie einen anderen Typen geküsst hätte. Wir sprachen sehr lange über die Geschehnisse und auch über uns. Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass wir es noch einmal miteinander versuchen wollen und uns vergeben. Wir wollen die Vergangenheit ruhen lassen und ich muss sagen, bisher funktioniert das super. Ich liebe sie über alles und wir wollen heiraten. Aber mich plagen nach wie vor Gewissensbisse wegen dieser einen, dummen Nacht.

Beichthaus.com Beichte #00030812 vom 22.02.2013 um 08:13:39 Uhr in München (Gartenstraße) (29 Kommentare).

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Rache an lustigen Jekken

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Rache Neid Last Night

Rache an lustigen Jekken
Ich wohne im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses direkt in der Kölner City. An Karneval konnte ich, weil ich leider krank war und nicht aus dem Bett kam, nicht mitfeiern. Ich war am Boden zerstört, da hier natürlich die ganze City Kopf steht und jeder feiert. Als ich in der Nacht (3 Uhr morgens), an den Kühlschrank ging, hörte ich vorm Haus mehrere Frauenstimmen laut gackern und kichern. Sie waren wohl sehr betrunken und warteten auf ein Taxi direkt vor meinem Haus. Ich weiß nicht genau, warum, aber in diesem Moment ging, es mit mir durch und ich packte mir meinen 2-Liter-Messbecher. Ich füllte ihn bis zum Rand mit kaltem Wasser und schüttete ihn, geschützt durch die Dunkelheit und die vier Stockwerke, direkt auf die Meute. Ich blieb fern vom Fenster und lachte mir einen ab über das Geschrei, das von unten kam und was das denn für ein A.-Loch wäre, der so was macht. Dazu muss man sagen, dass es um die 5 Grad Minus waren. Es tut mir leid, so kindisch gehandelt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030795 vom 15.02.2013 um 15:41:39 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Immer wieder grüßt der Ex

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Dummheit Morallosigkeit Lügen Ex

Ich möchte beichten, dass ich wegen meinem Ex auf ein sehr tiefes Niveau gerutscht bin. Vier Mal hat er mich insgesamt verlassen und kam immer dann wieder angewackelt, wenn ich mich gerade wieder gefangen und ihn aus dem Kopf hatte. Jedes Mal war ich blöd genug, ihn zurückzunehmen, weil es ja nicht an den Gefühlen gescheitert war, sondern an seiner Mutter, von der der Idiot (25) sich alles hat gefallen und sagen lassen. Ich habe gekämpft und gekämpft und mich ausnutzen lassen und trotzdem war am Ende immer ich Schuld. Ich kann nicht fassen, dass ich mich sechs Jahre lang von diesem alkoholkranken Borderliner habe drangsalieren lassen und vielen netten Menschen um mich herum seinetwegen weh getan habe, weil ich aus eigener Blödheit jeden habe fallen lassen, wenn dieser Depp sich wieder gemeldet hat. Vor drei Monaten hat er mich wiedermal verlassen und mir die Schuld in die Schuhe geschoben. "Du hättest meine Wünsche nicht (!) respektieren dürfen. Würdest Du mich lieben, hättest Du wissen müssen, dass Du Dich darüber hättest hinwegsetzen müssen." Ich hatte ihm versprochen, auf eigene Faust nichts wegen seiner Mutter zu unternehmen. In dem Moment ist mir schlagartig klar geworden, dass er der allerletzte Vollidiot ist. Ich habe jeglichen Kontakt abgebrochen, ihn geblockt, wo ich nur konnte und ihn nicht mehr gesehen.


Weil er gern im Selbstmitleid versinkt, nie an irgendwas Schuld ist und den Märtyrer spielt, hat er sich selbst eingeredet, dass er mir mit der Trennung was Gutes tut und dass er so viel mehr leidet als jeder andere, weil er sich den Wünschen seiner Mutter beugt und mich verlässt. Er sagte, er würde mich noch immer mehr als alles andere lieben und hat angefangen - wie immer - meine Freunde über mich auszuquetschen, in der Hoffnung, zu hören, dass es mir wundervoll geht, damit er sich einreden kann, dass er ein ganz toller Hecht ist, weil er für mich leidet, damit ich glücklich werden kann. Ich wollte ihm dieses Märtyrer-Gehabe durch das Wissen, dass es mir fantastisch geht, nicht gönnen. Er hat mir so oft weh getan und ich habe so viel Kraft in diese Beziehung investiert, ich habe gelitten wie ein Tier und mich jedes Mal wieder aufgerafft, nur damit er dann wieder angeschlappt kam und ich mir von ihm alles habe kaputt machen lassen.


Also habe ich, als seine beste Freundin mich via Chat auszuquetschen versuchte, erzählt, dass ich am Boden zerstört wäre, sämtliche Abschlussklausuren vergeigt und damit mein Studium in den Sand gesetzt hätte. Dass ich nur noch heulen, kotzen und trinken würde, ihn nie wiedersehen wolle, weder ein noch aus wisse und nicht mehr schlafen könne. Dass ich zutiefst verletzt sei, den Glauben an die Liebe verloren hätte und überhaupt, dass ich nichts mehr hätte, wofür es sich zu Leben lohnt, weil ich ja doch immer nur verarscht werden würde. Ich kenne sie und weiß, dass sie der Typ ist, der so etwas eins zu eins kopiert und weiterschickt. Er hat sich zwei Tage darauf tatsächlich bei meiner besten Freundin erkundigt, ob es mir tatsächlich so mies ginge. Diese hat das dann natürlich farbenfroh untermalt. Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinem Ex, für den ich mich vor einen Zug geworfen hätte, absichtlich, aber zum ersten und letzten Mal, wirklich weh getan habe. Ich weiß von einer Bekannten, dass es ihm deswegen eine ganze Weile lang so richtig scheiße ging und er sich Vorwürfe ohne Ende gemacht hat, weil er mich die letzten sechs Jahre wie Dreck behandelt hat. Das tut mir wirklich sehr leid, aber trotzdem hoffe ich, dass es ihm zumindest insoweit eine Lehre ist, dass er nie wieder eine Frau so behandelt, wie er es mit mir gemacht hat. Er hat sich wohl inzwischen vorgenommen, nie wieder eine Frau auch nur anzufassen und leidet angeblich immer noch ziemlich darunter, dass er mir so weh getan hat. Natürlich nicht, weil es ihm um mich leidtut, sondern weil er im Selbstmitleid versinken kann, dass seine Mutter ihn dazu zwingen konnte. Trotzdem hätte ich nicht auf dieses Niveau sinken dürfen - schließlich war ich selbst dumm genug, es mit mir machen zu lassen. Vor Allem war es wirklich das Beste, was er je für mich getan hat. Seine Schwester hatte gegen Ende unserer Beziehung einen Mann kennengelernt, der nach dem zweiten Date fluchtartig das Weite gesucht hat, nachdem er mitbekommen hat, wie die Familie drauf ist. Seit vier Wochen sind wir ein Paar und wenn er auch nur ansatzweise der Mensch ist, den ich in den vergangenen Wochen schätzen gelernt habe, dann war jeder einzelne Tag dieser sechs Jahre es wert, weil er mich da hin geführt hat wo ich jetzt bin. Eigentlich schulde ich meinem Ex also einen Dank.

Beichthaus.com Beichte #00030791 vom 14.02.2013 um 14:25:21 Uhr (23 Kommentare).

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Die große Liebe nicht vergessen

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Ex

Mit 15 Jahren habe ich (w/20) meinen ersten Freund in einer Kur kennengelernt. Da wir sehr weit auseinander wohnten, war es bereits vor Ort ein dramatisches Hin und Her, bis wir endlich zusammenkamen. Ich liebte ihn wie niemanden zuvor, ich liebte ihn mehr als mich selbst und ich tat alles für ihn. Nach unserer gemeinsamen Zeit in der Kur konnte ich ihn, nach vielen Diskussionen mit meinen Eltern und hart verdientem Geld, einmal besuchen. Wir schenkten uns beide unser erstes Mal. Die Zeit war die schönste meines Lebens. Da wir beide noch nicht volljährig waren, schafften wir es nicht mehr, uns zu besuchen und nach ein paar Monaten trennte er sich von mir. Ich fiel in ein tiefes Loch und konnte mich nicht mehr verlieben. Ich versuchte alles, um ihn wieder zu bekommen, doch da er so weit weg war, brachte es nicht viel und ich gab letztendlich auf. Nach einiger Zeit ließ ich mich auf einen anderen Mann ein. Er war älter, er hatte ein Auto und ich hoffte, meinen Ex damit eifersüchtig zu machen. Wir schrieben immer wieder mal, aber immer ging es von mir aus und nie sagte er etwas zu meinem neuen Freund. Ich versuchte, ihn zu vergessen und meinen neuen Freund lieben zu lernen, wobei ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit meiner großen Liebe Kontakt aufnahm. Ich vergaß nie, ihm zum Geburtstag eine Karte zu schicken oder ihn, augenscheinlich beiläufig, anzuschreiben.


Nach drei Jahren trennte ich mich von dem neuen Freund, um fair zu sein. Er war der liebste Mann, den ich kenne und es tut mir leid, dass ich ihm drei Jahre gestohlen habe, in denen ich ihn nicht lieben konnte. Danach schrieb ich meiner großen Liebe einen ewig langen Brief, dass ich ihn immer noch liebe und nie vergessen konnte. Er antwortete sehr nett darauf, aber er wollte nicht mehr von mir als eine Freundschaft. Ich habe viele Männer kennengelernt, aber mich nie mehr verliebt. Mittlerweile tue ich so, als würde mich das gar nicht interessieren, aber innerlich schmerzt es jeden Tag mehr. Ich beichte hiermit, dass ich seit fünf Jahren alle in meiner Umgebung belüge und ihnen nie erzählen werde, dass ich diesen Mann, den ich nicht mehr gesehen habe, seitdem ich 15 Jahre alt war, noch immer liebe. Ich bin total verzweifelt, da ich wahrscheinlich nie wieder für jemanden so empfinden kann. Außerdem beichte ich, dass ich immer noch total süchtig nach Informationen über ihn bin und seit fünf Jahren immer wieder heimlich seine Facebook-Seite einsehe.

Beichthaus.com Beichte #00030788 vom 12.02.2013 um 23:57:25 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Sklaven meiner Schwester

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Verrat Zwietracht Familie Partnerschaft

Die Sklaven meiner Schwester
Ich beichte, dass ich (m/19) wohl mit Schuld daran bin, dass die letzte Beziehung meiner Schwester in die Brüche gegangen ist. Ich mag meine Schwester sehr, wir haben uns als Geschwister immer gut verstanden, aber da ist eine Sache, die ich an ihr nicht verstehe. Sie behandelt ihre Partner immer wie Sklaven und macht dann ein riesiges Drama daraus, wenn der Kerl nicht sofort springt, wenn sie was will oder es gar wagt, ihr zu widersprechen. Die meisten Typen hauen deshalb recht schnell wieder ab, so dass ihre Beziehungen meist nach ein paar Wochen beendet sind. Ich habe auch schon versucht, ihr das zu erklären. So richtig verstanden hat sie es aber anscheinend nicht. Wie auch, sie kennt das ja nicht anders von unseren Eltern. Meine Mutter ist die Herrin im Haus und mein Vater hat absolut nichts zu melden und hat es schon vor Jahren aufgegeben, ihr zu widersprechen. Er verbringt möglichst viel Zeit auf der Arbeit.

Gelegentlich findet sich aber doch ein Kerl, der bereit ist, die Launen meiner Schwester längere Zeit zu ertragen. Meistens sind das irgendwelche Trottel, die nichts können, außer mit Papis Geld um sich zu werfen. Das war mir aber egal, ich habe mich da nie eingemischt. Ihr letzter Freund war ein Medizinstudent, etwas schüchtern und noch nicht so erfahren mit Frauen. Der erste Typ, den ich auch nett fand. Manchmal, wenn ich abends im Wohnzimmer vor dem Fernsehen saß, setzte er sich dazu und wir tranken ein Bier und redeten etwas. Meistens war das der Fall, wenn er sich vorher wieder mal mit meiner Schwester gezofft hatte, weil er nicht ihrer Meinung war. Ich sah, dass ihn das zermürbte und er sich selber immer die Schuld an dem Streit gab. Er tat mir irgendwie leid, aber gesagt habe ich erst mal nichts, weil ich mich nicht in eine fremde Beziehung einmischen wollte. Dann hat er aber sein Studium beendet und hatte die Wahl, ob er hier in unserer Stadt im Bezirkskrankenhaus anfängt oder 400 Kilometer entfernt in einem sehr bekannten Krankenhaus, natürlich mit wesentlich besserer Bezahlung. Als er das meiner Schwester mitteilte, hat die gleich gemeint, es käme überhaupt nicht in Frage, das er weg ginge, sie würde jedenfalls nicht mit ihm gehen und auf eine Fernbeziehung hätte sie keine Lust. Wenn er sich für die Stelle in dem entfernten Krankenhaus entscheiden sollte, wäre es aus. Er wollte nicht sofort eine Entscheidung treffen und ging. Ich, der im Nebenzimmer alles mitbekommen hatte, ging herüber zu meiner Schwester und wollte mal mit ihr reden, aber sie hatte keine Lust und warf mich raus. Ich gab vor, noch mit einem Kumpel ins Kino zu gehen und verließ das Haus. In Wahrheit fuhr ich zu dem Freund meiner Schwester. Wir redeten etwas über die Sache und ich riet ihm, er solle die Stelle in dem bekannten Krankenhaus annehmen, er würde es sonst in ein paar Jahren bereuen und irgendwann enden wie mein Vater. Er hat ein paar Tage später tatsächlich die Stelle in dem bekannten Krankenhaus angenommen und meine Schwester hat Schluss gemacht. Ich weiß nicht, wie stark mein Rat ihn beeinflusst hat, aber genau genommen habe ich meine Schwester verraten. Aber er tat mir leid und meine Schwester wird schon jemand anderen finden.

Beichthaus.com Beichte #00030785 vom 12.02.2013 um 17:45:44 Uhr (41 Kommentare).

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