Flucht vor dem eigenen Vater

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Gewalt Missbrauch Verzweiflung Familie USA

Flucht vor dem eigenen Vater
Mein Vater ist Alkoholiker und schlägt und misshandelt mich (w/14) seit meinem 4. Lebensjahr, während meine Mutter nichts dagegen unternimmt. Nach außen hin sind wir immer die Topfamilie, alles sieht perfekt aus, intern jedoch durchlebe ich die Hölle. In den Weihnachtsferien waren wir auf Urlaub in Amerika, wo auch der große Bruder einer Freundin lebt. Er ist 24, mit 18 aus Wien zusammen zu seiner Freundin nach Texas gezogen, und dort den Marines beigetreten. Er war ein halbes Jahr im Irak, und hat mit seiner Freundin ein kleines Haus. Meine Eltern wissen von ihm gar nichts, und ich hab ihn auch nur ein paar mal kurz gesehen, als er noch in Wien lebte, und über ihn gehört.
Als meine Mutter, mein Vater, und ich nun im Hotel ankamen, ging mein Vater sofort auf mich los. Wie immer ohne Grund, aber dafür umso heftiger. Nach circa 3 Stunden ging er an die Hotelbar zum "auftanken" wie er es nennt, und nahm meine Mutter dabei mit (der er übrigens nie etwas antut - nur mir). Ich habe die Gelegenheit genutzt und habe besagte Freundin mit dem Handy meines Vaters angerufen (ich selbst habe keines) und sie hat ihren Bruder angerufen. Der war total lieb und ist sofort ins Auto gestiegen und die 10 Stunden nach Memphis gefahren, während ich mir 500$ aus dem "Reiseumschlag" meines Vaters genommen habe. Er verwendet auf Reisen keine Bankomatkarte, sondern immer so einen doofen Umschlag voll mit Geld. Ich bin ziellos durch die Gegend geirrt.
Nach weniger als 10 Stunden wurde ich dann vor einem bekannten Fastfood-Restaurant von dem großen Bruder meiner besten Freundin zusammen mit seiner Frau abgeholt, ich hatte am ganzen Körper blaue Flecken (außer im Gesicht, da hat mein Vater schon immer aufgepasst) und auch mehrere Blutkrusten an Oberkörper und Beinen. Jedenfalls fuhren wir sofort nach Houston zu ihnen nach Hause, und die beiden haben sich wirklich rührend um mich gekümmert. Als wäre ich ihre Tochter. Ich hab mich zum ersten Mal in meinem Leben zu hause gefühlt, behütet und sicher. Das Gefühl war so unbeschreiblich schön, endlich keine Angst mehr haben. Ich war im Haus eines Marines und seiner Frau, nichts konnte mir passieren. Die zwei waren meine Eltern, und meine
richtigen Eltern konnten mir nichts mehr anhaben. Ein Marine ist ein Marine, und ein fetter, 45-jähriger Alkoholiker ist ein fetter, 45-jähriger Alkoholiker, und kann gegen einen Marine nichts ausrichten. Ich dachte mir, dass die Tortur der letzten 10 Jahre endlich ein Ende hat, und fragte mich, wieso ich das nicht schon viel früher gemacht hab. Meine neue Familie hat sich jedenfalls sofort an die Behörden in Österreich und in Texas gewendet, sogar die Eltern und Geschwister meiner neuen Beschützerin haben mir geholfen, und in Wien natürlich die Familie meiner besten Freundin. Mein neuer Vater und Beschützer wäre im April für drei Monate nach Afghanistan gekommen, und hat sich darauf auch gefreut (soweit man sich auf das freuen kann), jedoch kam dann alles anders. Hier in Amerika musste ich auf das österreichische Konsulat gehen, wo ein sehr netter österreichischer Polizist, der extra dafür eingeflogen wurde, meine Aussage zu den letzten 10 Jahren aufgenommen hat. Gott sei Dank durften meine Beschützer dabei sein, ansonsten hätte ich darüber nie so detailliert sprechen können. Während dem vierstündigen Gespräch hatten wir mehrere Pausen, und meinen Beschützern kamen mehrmals die Tränen, ich selbst hab das ganze völlig apathisch erzählt, und kaum was von dem, was ich gesagt hab, auch mitbekommen.
Danach wurde in Österreich offiziell gegen meinen Peiniger ermittelt, und ich durfte noch einen Monat in Texas bleiben (zumindest vorerst), um mich ein wenig sammeln zu können. Und während man zwar auch in Amerika meine Lage verstanden hat, und mir ein sechs-monatiges Visum gegeben hat, unter der Voraussetzung, dass ich Heimunterricht bekomme, hat man jedoch Marineintern ein Verfahren gegen meinen Beschützer eingeleitet. Wegen kidnapping of a minor. Deswegen kann er jetzt nicht im April wie erwartet einrücken, sondern muss das Verfahren abwarten, bei dem er unter Umständen sogar aus dem Corps geworfen werden kann! Ich fühle mich so schrecklich dafür, das ich diese so liebe und wundervolle Familie mit hineingezogen habe in mein Dilemma. Ich hätte doch auch viel früher wegrennen können, oder noch die 4 Jahre abwarten, bis ich ausziehen kann, aber genau diese Familie musste ich derart belasten! Ich bin eine absolute Egoistin, und es tut mir wahnsinnig Leid!

Beichthaus.com Beichte #00027645 vom 24.03.2010 um 00:01:10 Uhr in USA (Houston, Texas) (59 Kommentare).

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Hass auf meinen Vater

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Gewalt Hass Aggression Familie

Ich (w/21) gebe zu, ich habe unheimlichen Hass auf manche Menschen aus meiner Umgebung. Das fängt mit meinem Vater an. Er hat meine Kindheit zur Hölle gemacht und er ist das größte Arschloch was ich kenne. Ich wünsche mir seinen Tod. Möglichst bald. Er hat meine Mutter früher fürchterlich verprügelt und auch mir Gewalt angedroht. Dadurch wurde meine Mutter Alkoholikerin, was ihn dazu brachte sie noch schlimmer zu schlagen.
Mit 12 Jahren reichte es mir dann, ich stand mit einem Küchenmesser in der Hand vor ihm und meinte "Hör auf Sie anzufassen oder ich steche zu", dann sind meine Mutter und ich für 3 Jahre von Zuhause abgehauen, jedes Jahr in eine andere Stadt wodurch ich alle meine Freunde verlor und das Schulopfer wurde. Nach den 3 Jahren zogen wir wieder zurück zu meinem Vater. Ab dann war es eigentlich alles in Ordnung, nur das seine Aggressionsanfälle mittlerweile wieder schlimmer werden und er wieder wegen aller Kleinigkeiten ausrastet.
Letzten Mittwoch war es wieder so schlimm dass er auch mich schlagen wollte, ich war so extrem wütend dass ich fast davor war ihn anzugreifen. Ich halte es einfach nicht mehr aus. Ich will das es ein Ende findet. Ich denke mittlerweile so oft daran wie es wäre ihn zu töten, das es doch endlich die Erlösung wäre die meine Seele braucht. Ich weiß ich bin ein psychisches Wrack, ich habe auch mit 16 versucht mich umzubringen (Methode Robert Enke), denn ich wünsche mir genauso den Tod vieler Menschen die mich früher gequält haben. Ich stelle mir vor wie ich ihnen mit einem Baseballschläger den Schädel zertrümmere bis es nicht mehr als Kopf identifizierbar ist. Oder das sie einfach vor ein Auto laufen und ich ihren Kopf auf der Scheibe aufschlagen sehe. Ich stelle mir vor Menschen auf gemeine Art und Weise zu töten, nur weil ich sie für arrogant und schlecht halte, ich will das sie leiden, solchen Schmerz empfinden wie jenen, den ich so tief in meiner Seele verberge.
Ich habe mittlerweile Angst vor mir selber, denn ich weiß nicht wie lange ich es noch schaffe diese Wut zu kontrollieren. Ich bin ein gedanklich schlechter Mensch und ich hoffe man wird mir dies verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00027635 vom 21.03.2010 um 15:45:12 Uhr (42 Kommentare).

Gebeichtet von freakweib aus Minden
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Zufallsbeichte
“Ein


Meine zwei Jahre als Dirne

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Prostitution Sex Gewalt Lügen Falschheit Intim

Meine größte Beichte ist die, dass ich bis vor kurzem mehr als 2 Jahre lang als "Dirne" gearbeitet habe, ganz schön anständig ausgesprochen und niemand auch gar niemand weiß davon. Es war eine harte Zeit, ich ging oft untendurch, aber in diesem Moment fiel mir kein besserer Plan ein, und ich verkaufte meinen Körper. Ich hatte einen normalen Job plus fast jede Nacht im Bordell. Schlafen kannte ich fast nicht mehr. Bis heute weiß es niemand, Immer habe ich es geheim gehalten. Wie könnte ich dies auch erzählen. Alle würden mich hassen, mich Schlampe nennen. Sie würden es nie verstehen. Ich werde nie einen Mann finden, der dies akzeptieren würde. Nicht mal ich verstehe es, dass ich mir das angetan habe. Dem Leid den vielen scheiß Männern, die mir mein Bild des Traummannes kaputt gemacht haben. Diese kaputte Sexualität heutzutage, ja es ist Grauenhaft was in den Menschen für Dinge in den Köpfen abgehen. Und wenn sie nicht in den Puff gehen, bauen sie andere Scheiße. An manchen Tagen wusste ich nicht wirklich wer ich bin, ob ich jetzt die Hure bin, oder die kleine süße unschuldige anständige normale Sara. An manchen Tagen vor allem an Wochenenden hat meine Mumu so geschmerzt, dass ich nicht mehr richtig gehen konnte. Das ständige anlügen meiner Freunde, Familie, Arbeit, wo ich bin war die reinste Tortur. Zwei Jahre lang fasst jeden Abend meine Liebsten anzulügen hat mich oft Durcheinander gebracht und Albträume gekostet. Immer noch. Trotzdem vermisse ich all diese Mädchen die mit mir mein Leid geteilt haben. Mit denen ich zwischen Sperma abwischen und den ekligsten Wünschen, respektlosem kaputtvögeln der unzähligen Gästen, auch mal zusammen Lachen und weinen konnte. Ich hoffe so das es Ihnen gut geht und sie auch weg von dieser Hölle sind.


Es gibt Viele, die sagen ja Prostitution ist nicht so schlimm, auch ich dachte das teilweise, aber mit diesen Gedanken ewig durch das leben gehen, was du dort alles erlebst und gemacht hast ist für deine Seele ein tiefer Schmerz, den dir nie jemand wegnehmen kann. Ich hatte nie privat Kontakt mit den Mädchen aus Angst mich zu verraten. Aber auch diese Mädchen sind ganz normale Menschen wie du und (ich), kann man ja nicht wirklich nennen. All diesen Mädchen die verzweifelt sind und sich ein besseres Leben wünschen dieser Weg bringt es nicht, es schadet nur deinem Körper und vor allem deiner Seele und deiner Gesundheit. Und dieses schmutzige Geld verschwindet so schnell wie es gekommen ist. Missbrauch gab es auch, es gab Gäste die gegen deinen willen Dinge mit dir gemacht haben trotz wiederholtem Nein bitte lass das oder auch viel zu lange mit dir auf dem Zimmer waren und jedes Detail an dir ausgenützt haben. Wehren konnte man sich nicht wirklich, weil es oft eine verzwickte Lage war. Das einzige was man machen konnte ist Ihnen Hausverbot geben und Glück haben, wenn der Chef da war. Das schlimmste Erlebnis war für mich als ich das einzige mal Escort war. Meine Puff Mama überredete mich doch mit einem Gast nach Hause zu gehen, er fand mich so süß. Er wolle nur angenehme Gesellschaft eins Trinken gehen und dann nach Hause um bei Ihm zu Schlafen. "Komm geh er zahlt dir super." Ok, Preis verhandelt und ich dachte ja super Leicht gemachtes Geld. Schließlich landete ich nach gemeinsamen Trinken. Mit dem besoffenen bekannten Mann in seiner Riesen Villa. Ja er Missbrauchte mich auf eine sehr eklige Weise, ich kann das gar nicht genau hier erzählen weil es zu Eklig ist. Am Schluss hatte ich seine Anus-Haare zwischen meinen Zähnen ja so eklig ist es. Als er endlich sturzbetrunken eingeschlafen ist, konnte ich von dieser Riesen Villa flüchten, ich musste durch sein Fenster Raus. Ich wusste nicht mal genau wo ich bin. Ich bin einfach die Straße runter gerannt und hab dann ein Taxi bestellt an einer Ecke, wo ich mich orientieren konnte. Früher habe ich gedacht man kann sich wehren, wenn ein Mann sich auf dich stürzt, aber jetzt weiß ich, keine Chance wenn er fast 2m groß ist und mehr als 100 Kilo schwer ist. Trotzdem wie konnte ich so Naiv sein? Ich habe mich auch nicht getraut das Bordell zu wechseln weil ich immer angst hatte erwischt zu werden. Oft wiederkommt mir diese Zeit und es ekelt mich, Vertrauen zu haben ist das schwierigste.


In dieser Zeit gab es vielleicht 2 Männer mit denen es mir sogar Spaß gemacht hatte, Ja manchmal musst man sich einfach gehen lassen und das beste Daraus machen, aber auch diese hatten Frauen zu hause. Oft sehe ich Männer an wenn ich unterwegs bin Im Bus in der Disco beim Einkaufen. Und denke mir wie eklig bist du? Hintergehst du auch deine Frau? Ich müsste dich jetzt vögeln wenn du an der Türe klingeln würdest und mich ausgesucht hättest. Du scheiß Kerl würdest mich sogar ohne Gummi nehmen? Oder Oral ohne? Bist du so tief gesunken? Ja so viele Männer würden dies tun wollen, auch leider machen dies viele Mädchen bessern Geldes wegen mit. Manchmal bin ich sogar so durch und stelle ich mir sogar seinen Pullermann vor wie eklig Ungepflegt wohl dieser ist wie klein und dick, oder groß und krumm dünn, wie ein Bleistift oder hart wie Beton. Ist er lieb oder ein fieser Jäger. Solche psycho Gedanken gehen mir oft durch den Kopf. Und das schwierigste ist mit niemanden darüber reden zu können, was ich getan habe, denn niemand wird dich jemals wirklich verstehen all diese Lügen die Schmerzen sehr. Mitleid brauche ich keins ich bin selber schuld. Es tut mir aber gut dies mal einfach so erzählen zu dürfen. Die Welt ist so verlogen und das Traurige ist ich bin kein Stück besser, das fühlt sich ziemlich beschissen an.

Beichthaus.com Beichte #00027535 vom 18.02.2010 um 17:30:11 Uhr (73 Kommentare).

Gebeichtet von Krustenkaese90
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Unser Terrornachbar

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Hass Rache Nachbarn Berlin

Unser Terrornachbar
Ich (m/24) hatte mit meiner Freundin eine kleine Wohnung in einem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus gemietet. Da wir beide berufstätig sind, waren wir wenn nur abends und am Wochenende zu Hause. Wir wohnten im 3. Stock (also ganz oben), und der Nachbar unter uns, ein älterer Rentner, hat offenbar große Probleme mit sich selbst. Jedenfalls, immer wenn wir abends zu Hause waren, hat er von unten gegen die Heizung gehämmert wenn wir uns (nicht einmal laut) unterhalten haben. Er ist manchmal extra hoch gelatscht, um an der Tür zu lauschen wann wir ins Bett gehen, und wenn es interessant wurde kam er auf die Idee gegen die Tür zu schlagen, rumzubrüllen, er wolle endlich Ruhe haben usw.. Er hat dem Vermieter mehrfach Lügengeschichten erzählt (wir würden Drogen konsumieren, Leute ein- und ausgehen lassen, extrem laut Musik hören etc.). Ein richtiger Grinch.

Jedenfalls fing er irgendwann auch noch damit an, uns wegen irgendwelchem Blödsinn die Polizei zu schicken, beim Vermieter richtig anzuschwärzen, anzuzeigen - kurzum, er machte uns das Leben zur Hölle. Meine Freundin war schon so genervt, dass ich das alles abbekommen habe. Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich hab erstmal damit angefangen, ihm alle möglichen Zeitschriften und Abos zu bestellen, in der Hoffnung, er würde vielleicht irgendein Hobby entdecken. Leider nicht. Dann hab ich ihm die GEZ, die Zeugen Jehovas, aber auch Callboys bestellt, kleine Dinge auf seinen Namen bestellt, seine Fußmatte in die Mülltonne geworfen, einen Eimer voller Hundekot in seinen Briefkasten gesteckt - die Liste ist lang.

Nachdem er aber immer schlimmere Sachen behauptet hat (die Härte war, wir hätten seine Tochter entführt - ich weiß nicht mal ob so jemand eine Tochter hat) sodass die Polizei uns unter der Woche, mitten in der Nacht, aus dem Bett geklingelt hat. Da hat es gereicht, ich hab eine neue Wohnung gesucht und den Umzug geplant. Aber die größte Rache meinerseits sollte noch kommen.


Erstmal habe ich der Polizei einen Brief geschrieben und ihn anonym beschuldigt Drogen anzubauen, im großen Stil, und ich würde das nur verpfeifen weil er mir wiederholt schlechtes Zeug verkauft hat. Mitten in der Nacht ist er dann von der Polizei aus der Wohnung geholt worden. Wäre ja nicht so schlimm, hätte ich nicht vorher durch sein Fenster leere Tütchen und jede Menge schlecht gedrucktes Falschgeld (Bilder einer Suchmaschine ausdrucken und ausschneiden) in der Wohnung deponiert (über den Balkon klettern war nicht schwer, zudem hat er die Tür immer offen gelassen, war ja Sommer). Da er wohl viel Bargeld zu hause hatte, wurde es umso glaubwürdiger.

Er ist ein Jahr auf Bewährung gekommen, allerdings wegen diverser anderer Vergehen (Sachbeschädigung, Belästigung, Verleumdung und sogar Körperverletzung). Ich habe vorher mit allen anderen Mietern gesprochen und auch mit dem Vermieter, viele beglückwünschten mich weil sie genauso terrorisiert wurden. Mittlerweile hat der wohl damit aufgehört Nachbarn zu belästigen. Trotzdem bin ich froh eine andere Wohnung zu haben.

Ich möchte beichten, dass ich soviel Zeit investiert habe einem offensichtlich Minderbemittelten es auf gleicher Stufe heimzuzahlen. Aber jeder der auch nur ein bisschen der Aktionen wiedererkennt weiß, von wem ich rede!

Beichthaus.com Beichte #00027446 vom 26.01.2010 um 16:15:31 Uhr in Berlin (29 Kommentare).

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“Beichte

Lehrer in der Zwickmühle

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Begehrlichkeit Wollust Verzweiflung Schule

Ich (27) bin Lehrer an einer Realschule. Ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich der Überzeugung bin, dass Schule wichtig ist, zumal man ohne Abschluss sowieso keine oder ganz geringe Chancen hat. Ich möchte einfach, dass die Schüler was bei mir lernen. Ich gehe gerne zu meiner Arbeit und komme auch mit den Schülern gut zurecht. Was ich jedoch immer stärker an mir feststelle, ist die Tatsache, dass ich die weiblichen Schülerinnen extrem anziehend finde. Ich kann auch nichts dafür, das ist einfach so. Manche sehen einfach nur hammergeil aus, obwohl sie erst 15 oder 16 sind. Keine Sorge, die "kleinen" Kinder der unteren Klassen interessieren mich nicht in der Hinsicht. Aber natürlich ist es mir strengstens verboten, mit einer Schülerin was anzufangen oder sie irgendwie anzumachen. Deswegen fällt es mir mit jedem Tag schwerer, in die Schule zu gehen. Ganz schlimm ist es im Sommer. Da sitzt einem irgendeine heisse Schülerin mit kurzem Röckchen und tiefem Ausschnitt gegenüber und man ist machtlos. Das ist wie wollen und nicht können. Ich wirke nach außen hin immer seriös und man merkt mir meine "finsteren" Gedanken nicht an. Aber tief in mir kocht es. Oh, wenn ich könnte wie ich wollte. Aber so muss ich jeden Tag im Klassenzimmer rumlaufen, die heißen Mädels ansehen und mir dabei denken: "Du darfst nicht, du darfst nicht. Scheiße Mann, du darfst du nicht". Ich habe zur Zeit keine Freundin und da ist das ganze natürlich noch viel schlimmer. Ich glaub ich bekomme mal nicht Burnout, weil die Schüler so frech sind, sondern weil sie so geil sind und ich sie nicht erreichen kann. Glücklicherweise bin ich kein Sportlehrer, das würde mir wohl den Rest geben. Also, an alle Nicht-Lehrer da draußen: Verdammt, es ist hart! Beschwert euch nie wieder über Lehrer! Ich gehe durch die Hölle, damit eure Kiddies was lernen!

Beichthaus.com Beichte #00027433 vom 21.01.2010 um 18:06:59 Uhr (84 Kommentare).

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