Die Delegation eines Konzerns

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Boshaftigkeit Hass Rache

Ich habe zwischen Abitur und Studium in einem Hotel an der Rezeption gearbeitet. Es war ein toller Job, der mir auch größtenteils Spaß gemacht hat. Die meisten Gäste waren sehr freundlich und auch dankbar. Ein kleiner Kreis von Gästen wurde jedoch von allen Mitarbeitern gehasst - die Delegation eines großen Konzerns, die das Hotel in regelmäßigen Abständen für Versammlungen etc. anmietete und anschließend auch in den Zimmern nächtigte. Ein Bitte oder ein Danke hat man ausnahmslos nie gehört. Man wurde wie ein Zigarettenautomat behandelt. Es gab ständig etwas auszusetzen und teilweise wurden wir richtig angeschrien. Die Herren (Frauen gab es in den höheren Etagen des Unternehmens nicht) fühlten sich in ihren Anzügen schlichtweg besser als alles andere auf der Welt. Der härteste Punkt ist jedoch, dass es nach dem ein oder anderen Glas Whisky oder Cognac wiederholt auch zu Übergriffen auf das weibliche Personal kam. Beschwerden unsererseits an den Hoteldirektor wurden wortlos abgewiesen. In meiner letzten Arbeitswoche waren die lieben Gäste mal wieder vorgebucht. Es lief zunächst ähnlich ab wie gewohnt. Da ich jedoch diesmal für den Check-In zuständig war, gab es Zimmer in den obersten Stockwerken (Etage 9-11), mit der Begründung, dass es auf den anderen Etagen kleine Renovierungsarbeiten gäbe. Als die ersten Gäste - natürlich wieder betrunken - in die Zimmer wollten, habe ich durch einen kleinen technischen Trick den Aufzug stillgelegt. Das kann bei uns jeder Angestellte mit seinem Schlüssel. Das war mir noch nicht genug, so dass ich morgens um 5 Uhr beschloss, dass es an der Zeit ist aufzustehen. Wir haben im gesamten Hotel und auch auf den Zimmern Lautsprecher verbaut, um im Notfall die Gäste benachrichtigen zu können. Das Mikrofon ist durch ein einfaches Klinkenkabel an den Verstärker angeschlossen, an das man auch jeden iPod anschließen kann. ACDC erschien mir ganz passend. Dem Chef habe ich dann nur noch meine Kleidung und Ausweise auf den Tisch gelegt und bin gegangen. Wie ich im Nachhinein erfahren habe, ist die Delegation nun regelmäßig einige Hotels weiter und verhält sich ähnlich. Die Mitarbeiter - besonders die weiblichen - sind mir sehr dankbar für diese Aktion. Das Hotel läuft weiterhin super, niemand wurde entlassen.

Beichthaus.com Beichte #00030067 vom 26.06.2012 um 14:09:12 Uhr (16 Kommentare).

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Ausgenutzt und abgeschoben

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Engherzigkeit Lügen Falschheit Partnerschaft

Ich (m) war früher ein böser Junge! Während meiner Schulzeit liefen Dates immer auf Freundschaften hinaus. Die wenigen ernsthaft an mir interessierten Mädchen waren jedoch immer nur von recht mäßiger Attraktivität, und daher für mich uninteressant. Mit 20 war ich noch immer Jungfrau. Ich hatte also noch keine einzige Beziehung, geschweige denn einen richtigen Kuss.
Nach dem Abi wurde ich langsam aber sicher verzweifelt, und schwor mir, dass ich die nächstbeste an mir Interessierte nehme. Egal wie mäßig attraktiv sie auch sein möge. Das war ein Fehler. Die „Nächstbeste“ war nämlich nicht mäßig attraktiv. Sie war (und ist es immer noch) hässlich wie die Nacht! Dummerweise bin ich manchmal erschreckend konsequent. Unglücklicherweise auch in diesem Fall. Es kam wie es kommen musste: Wir wurden ein Paar. Kurz darauf hatte ich mein erstes Mal. Sie hatte – trotz ihres Aussehens - im Gegensatz zu mir ziemlich viel Erfahrung, und kannte kaum Tabus. Zwar war das erste Mal aufgrund meiner Unerfahrenheit ein Desaster, aber von Mal zu Mal wurde ich besser. Da sie nicht nur optisch eine Zumutung war, sondern auch charakterlich (psychopatische von Selbsthass zerfressene Zicke trifft es am ehesten), fühlte ich mich abgesehen vom Sex mit ihr extrem unwohl und unglücklich. Nachdem ich langsam der Ansicht war, dass meine Technik in der horizontalen ziemlich gut ist, nahm ich einen kleinen der sehr häufigen von ihr begonnenen Streits als Anlass mich von ihr zu trennen. Allerdings erst, nachdem ich mein "Gesellenstück" abgeliefert habe: den besten Sex ihres Lebens! Zumindest erzählte mir das später eine damals gemeinsame Freundin. Meine Ex lief mir nach der Trennung noch wochenlang hinterher. Durch mein Studium, was ich dann am anderen Ende Deutschlands begonnen hatte, war das Hinterherlaufen für sie nicht mehr möglich, und so endete alles. Ich möchte also beichten, dass ich meine erste Freundin komplett ausgenutzt habe, und - was viel schlimmer ist – ich meine Jungfräulichkeit an jemanden verschleudert habe, die ich weder liebte, mochte oder schätzte. Das belastet mich bis heute, und ich bereue zutiefst so leichtfertig mit einem Menschen als auch mit meiner Jungfräulichkeit umgegangen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00030057 vom 20.06.2012 um 14:22:31 Uhr (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der rote Kugelschreiber

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Unreinlichkeit Ekel Urlaub Jüterbog

Ich (w/23) möchte hier folgendes Erlebnis beichten. Im Sommer vor ein paar Jahren habe ich gemeinsam mit einigen Freunden ein Festival besucht. Wie das so üblich ist hatten wir feuchtfröhlich unseren Spaß und dementsprechend war ich am späten Abend des ersten Tages total betrunken. Als ich in dem Zustand vom Campingplatz wieder auf das Festivalgelände laufen wollte überkam mich der unweigerliche Drang ein großes Geschäft zu verrichten. Da ich zu faul war quer über das ganze Gelände zu den Dixi-Klos zu laufen (die dann auch nicht besonders einladend sind) und im Umkreis von 300m niemand zu sehen war, zögerte ich nicht lange und hockte mich einfach zwischen zwei Zelte. Nachdem ich fertig war, fiel mir jedoch trotz hohem Alkoholisierungsgrad auf das ich ungewollt direkt neben das Zelt meines besten Freundes gekackt hatte. Da ich nun wirklich nicht wollte, dass er nachts oder am nächsten Morgen reintritt überlegte ich mir was zu tun war. Die Sauerei wegmachen wollte und konnte ich nicht, da ich keine Taschentücher dabei hatte. Gott weiß wie ich auf die Idee gekommen bin schlussendlich einen roten Kugelschreiber, den ich in meiner Hosentasche gefunden habe in die Wurst zu stecken. Ich dachte in dem Moment das sie so durch den roten Kuli besser sichtbar ist und keiner reintritt. Ich beichte hiermit, dass ich in dem Augenblick zu dumm war um zu bemerken, dass es a) schon dunkel war und b) es immer noch ekelhaft ist so etwas auf dem Campingplatz zu hinterlassen. Es ist, wie sich am nächsten Morgen rausstellte niemand reingetreten und meine Kumpels hatten einiges zu lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030042 vom 14.06.2012 um 19:49:19 Uhr in Jüterbog (27 Kommentare).

Gebeichtet von fun3333
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Endlich allein

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Masturbation Dummheit Peinlichkeit WG

Vor 4 Tagen lag ein Zettel meiner Mitbewohnerin im Flur auf dem stand sie würde erst in der Nacht wieder Heim kommen. Daraufhin sprang ich mit meinem MP3-Player in die Badewanne und masturbierte eine ganze Weile, denn ich dachte die Zeit kann ich ja ausnutzen. Danach trödelte ich noch im Bad rum bis ich wieder in mein Zimmer ging. Als ich dann meinen PC startete kamen mehrere Nachrichten, ob ich jetzt fertig und ob ich alleine im Badezimmer war. In dem Moment rief mich meine Mitbewohnerin an und fragte ob ich nun endlich fertig sei, und sie sich in die Wohnung trauen könnte mit ihrem Besuch. Denn als ich mich im Badezimmer vergnügte kam sie mit einigen Freunden in die Wohnung und haben mich auf dem Flur gehört und auch das schließen der Wohnzimmertür hat meine Lärmbelästigung nicht ganz verstummen lassen, deswegen sind sie peinlich berührt wieder in die Kneipe zurück. Ich habe wegen der Musik und dem Geräusch von laufendem Wasser nichts mitbekommen. Seitdem traue ich mich nur noch Nachts zu masturbieren, denn sie schläft wie ein Stein und ich bin so leise wie möglich. Den anderen Personen traue ich mich nicht mehr unter die Augen.

Beichthaus.com Beichte #00030041 vom 13.06.2012 um 09:09:46 Uhr (15 Kommentare).

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Fußgängerzone

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Ignoranz Boshaftigkeit Neid Frankfurt

Ich wohne in einer deutschen Großstadt, und im Stadtzentrum gibt es eine große Fußgängerzone. Manchmal ist es dort so voll, dass man nur extrem langsam vorankommt, weil man ständig Leuten ausweichen muss, die einem entgegen kommen. Vor allem diese blöden Anzugw*chser mit ihren Aktenkoffern halten sich anscheinend für was besseres und laufen voll auf einen zu. Ich beichte, dass ich mittlerweile auch niemandem mehr ausweiche und einfach stur geradeaus laufe. Manchmal fahre ich sogar extra die Ellbogen aus. Ich mach mich doch nicht zum Depp und lauf Schlangenlinien wenn der Rest der Welt auch keinerlei Rücksicht nimmt.

Beichthaus.com Beichte #00030040 vom 12.06.2012 um 17:39:32 Uhr in 60313 Frankfurt (23 Kommentare).

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