Selbstjustiz an der Ampel

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Aggression Rache Vandalismus Auto & Co.

Vor einiger Zeit habe ich (m/23) einen Akt der Selbstjustiz begangen, fr den ich mich nicht wirklich schme. Es begab sich an einer Kreuzung in einer Studentenstadt, an der es vor der Ampel eine Spur zum Geradeausfahren und eine fr Rechtsabbieger gibt, zwischen den beiden Spuren einen schmalen Fahrradstreifen, an dem man auf dem Fahrrad bei roter Ampel zwischen den Autos steht. Nun war ich eines Nachmittags whrend der Hauptverkehrszeit auf dem Heimweg, radelte auf die rote Ampel zu und stellte mich zwischen die Autos auf den Fahrradstreifen. Auf der Rechtsabbiegerspur neben mir wartete ein Auto der Marke eines schwbischen Sportwagenherstellers. Als die Ampel dann grn wurde, trat ich in die Pedale und auf einmal gab der Sportwagenfahrer Vollgas, raste mit einem Abstand von hchstens zehn Zentimetern rechts an mir vorbei und drngelte sich auf die Geradeausspur. <br /> <br /> Diese dumme und gefhrliche Aktion lie in mir das Blut hochkochen und das Pech fr den Fahrer war, dass es Hauptverkehrszeit war und ich ihn an der nchsten Ampel bereits wieder eingeholt hatte. Da es kalt war, trug ich Handschuhe, whnte meine linke Hand einigermaen geschtzt und zack, schon ist so ein rechter Auenspiegel hin. Anschlieend flugs in die nchste Einbahnstrae und schon kann so ein Auto einem Fahrradfahrer auch nicht mehr so einfach folgen. Ich bin kein militanter Fahrradfahrer, ich fahre selbst gerne Auto und ich rege mich normalerweise auch nicht ber kleinere Vergehen von Autofahrern auf. Die berholaktion war fr mich allerdings kein kleines Vergehen, sondern hchst gefhrlich und dumm und vom Sportwagenfahrer von vornherein eine kalkulierte Methode gewesen, um nicht in der langen Schlange der Geradeausfahrer warten zu mssen. Er wre hchstwahrscheinlich nicht belangt worden, htte ich ihn angezeigt, denn da gewinnt der mit dem teureren Anwalt, also wollte ich ihn zumindest nicht unbestraft davonkommen lassen. Ich hoffe, dass er in Zukunft keine schwcheren Verkehrsteilnehmer mehr gefhrden wird. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00040409 vom 03.10.2017 um 21:26:10 Uhr (20 Kommentare).

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Ein Haufen mit Fhnchen

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Ekel Rache Nachbarn

Aus Rache habe ich meinem Nachbarn heimlich in der Nacht vor der Wohnungstr gekackt. Als Krnung habe ich ein kleines Fhnchen reingesteckt - mit der Aufforderung, ab 21 Uhr keine laute Musik zu hren. Ich hoffe es fruchtet, dieser Typ ist als Nachbar echt die Pest.

Beichthaus.com Beichte #00040408 vom 03.10.2017 um 16:54:50 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Ich rauche mein Ganja den ganzen Tag

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Drogen Falschheit Lügen

Meine Patentante arbeitet in der Drogenhilfe und als ich (m/28) damals so 18 war, habe ich sie besucht und hatte natrlich auch mein Handy dabei. Ich hatte wohl versehentlich die Tastensperre nicht eingeschaltet und pltzlich spielte das Handy ab: &quot;Ich rauch mein []
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Beichthaus.com Beichte #00040407 vom 03.10.2017 um 16:45:21 Uhr (9 Kommentare).

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Nackt auf der Sonnenterrasse

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Schamlosigkeit Nachbarn Geld Hamburg

Ich (w/34) habe mir letztes Jahr relativ viele Wohnungen angeschaut und dabei bewusst auf solche mit ungestrter Sonnenterrasse geachtet. Also ohne Einblick durch Nachbargrundstcke oder Wohnungen. Es drften insgesamt so achtzig Wohnungen gewesen sein, bis ich etwas Passendes gefunden und gekauft habe. Der Grund dafr ist, dass ich mich gerne und hufig nackt sonne, dabei aber ungestrt sein mchte. Die Wohnung, die ich schlielich gekauft habe, war nun ziemlich stark berteuert. Es tut mir leid, dass ich die Immobilienpreise in Hamburg noch weiter nach oben getrieben habe.

Beichthaus.com Beichte #00040406 vom 03.10.2017 um 16:27:20 Uhr in Hamburg (6 Kommentare).

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“Folge

Wie meine Eltern mir fast das Leben ruinierten

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Ignoranz Verzweiflung Arbeit Hamburg

Ich (w/32) bin ein Kind zweier Eltern, die beide keine allzu rosige Kindheit hatten. Mein Vater wurde frh zum Halbwaisen und seine Mutter war immer schon ein tyrannischer Drache, dem man nie etwas Recht machen konnte. Meine Mama lebte mit zwei bekloppten, religisen Fanatikern als Eltern und sieben Geschwistern am Existenzminimum. Beide haben es jedoch geschafft, sich selbst aus dem Dreck zu ziehen, erfolgreich studiert und gutes Geld verdient. So weit, so gut.<br /> <br /> Ich bin Einzelkind und zweisprachig aufgewachsen. Es stellte sich frh heraus, dass ich nicht auf den Kopf gefallen war und bin, im Kindergarten und in der Volksschule war ich vielen anderen von der Entwicklung her weit voraus. Deshalb, und natrlich wegen meiner erfolgreichen Eltern, hat jeder von mir erwartet, dass ich eine tolle Karriere hinlegen sollte. Ich sollte studieren und dann mindestens Diplomatin werden (ich wusste damals als kleiner Zwerg nicht einmal, was das sein soll), oder als international ttige Starchirurgin Leben retten, nebenbei drei Instrumente spielen und was wei ich was noch alles. <br /> <br /> Leider bin ich diesbezglich nichts als eine Riesenenttuschung geworden. Ich hatte nie die Ambitionen, die von mir verlangt wurden. Faul bin ich nicht, um das klarzustellen: Ich bin handwerklich sehr geschickt, und mein Traum war es immer, diese Begabung fr meinen zuknftigen Beruf zu nutzen. Am liebsten wre mir ein wenig frauentypischer Beruf wie Kunstschmied gewesen, denn mit Feuer und Metall zu arbeiten hat mich immer schon fasziniert. Das stie jedoch auf taube Ohren, stndig bekam ich nur zu hren, dass das bestenfalls als Hobby taugen wrde. Eine Frau als Schmied mache sich lcherlich und sowieso msse man studieren, um erfolgreich zu sein. Als die Zeit, wo man sich fr einen beruflichen Weg entscheiden muss, immer nher rckte, kam es, wie es kommen musste: Mobbing in der Schule, Leistungsdruck von daheim, meine eigene Unentschlossenheit... All das war wohl Schuld daran, dass meine bis dahin glnzenden Noten in den Keller rasselten. Das setzte eine unheilvolle Spirale in Gang: Meine Eltern wurden immer unzufriedener mit mir und lieen mich das auch spren, ich fhlte mich immer ungeliebter und kapselte mich mehr und mehr ab.<br /> <br /> Weiter ging es, indem ich mich noch einmal aufgerafft habe, um das Abitur mit einem ziemlich guten Schnitt hinzukriegen und danach habe ich wider besseres Wissen ein Sprachenstudium begonnen. Leider habe ich es von Anfang an nur gehasst, was auch kein Wunder ist, wenn man es nur macht, um sich endlich mal von den Eltern akzeptiert zu fhlen. Ich sah keinen Sinn darin, verlor schnell die Lust, hrte auf Kurse zu besuchen und arbeitete ein halbes Jahr bei der goldenen Mwe, um die Zeit des angefangenen Semesters wenigstens irgendwie sinnvoll zu nutzen. Dann zog ich die Reileine, ignorierte zum ersten Mal die Wnsche meiner Eltern komplett, machte erfolgreich eine Ausbildung und zog mit meinem Freund zusammen, sobald ich den ersten Job ergattert hatte.<br /> <br /> Von da an kann ich mich ber mein Leben eigentlich nicht beschweren. Aus dem Freund wurde ein Ehemann, aus der ersten winzigen Wohnung ein schmuckes Haus, und heute verdienen wir zu zweit gengend Geld fr ein sorgenfreies Leben. Die Arbeit macht nach mittlerweile ber zehn Jahren auch noch immer Spa. Sogar das Verhltnis zu meinen Eltern ist wieder besser denn je. Trotzdem gibt es mir manchmal noch einen Stich, wenn ich daran denke, was ich htte anders machen knnen. Htte ich nur gleich laut genug gesagt, was ich will, dann htte ich mir einen Haufen Trnen, Selbstzweifel und Selbsthass, Essstrung inklusive, erspart und htte heute vielleicht einen Beruf, der noch besser zu mir passen wrde. Klar jammere ich auf hohem Niveau, und &quot;htte, wre, wrde&quot; bringt nachtrglich nichts. Aber es hat gut getan, sich das mal von der Seele zu schreiben... Meine Beichte ist, dass ich nicht durchsetzungsfhig genug war, und mich viel zu sehr beeinflussen lie.

Beichthaus.com Beichte #00040405 vom 03.10.2017 um 10:59:39 Uhr in Hamburg (9 Kommentare).

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