Meine verblödete Generation

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Zorn Hass Gesellschaft

Meine verblödete Generation
Ich (m/26) möchte beichten, dass ich 80 Prozent meiner Generation verachte und mich als etwas Besseres sehe. Ich weiß, das klingt sehr überheblich. Und weil ich sonst eigentlich gar nicht der Typ dafür bin, beichte ich hier auch, ich komme mir mit diesen Gefühlen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032182 vom 06.11.2013 um 18:26:07 Uhr (53 Kommentare).

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Nacktbilder aus meiner Vergangenheit

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Schamlosigkeit Neugier Morallosigkeit

Ich (w/20) möchte heute meine Vergangenheit beichten. Ich bin ohne Vater aufgewachsen und hatte auch von meiner Mutter wenig, da sie oft arbeiten musste und auch heute noch mehrere Jobs hat, um mich und meine Schwester zu ernähren. Dadurch war ich oft auf mich gestellt und habe wenig Zärtlichkeit erfahren. So kam es, dass ich wenig Selbstbewusstsein hatte und mich dadurch oft in Sex gerettet habe. Ich war zwar immer mit den Jungs befreundet, aber meistens war es für mich von vornherein klar, worauf ein Treffen hinausläuft, denn "ich bin ja für nichts anderes gut". Der Sex hat mir auch nie Spaß gemacht, ich war nie an meinem Vergnügen interessiert, nur an der Aufmerksamkeit. Dadurch hatte ich natürlich auch den Ruf in der Schule weg und auch einige Nackt-Bilder waren in Umlauf. Inzwischen ist das Ganze zwar so lange her, dass ich kaum noch mitkriege, dass irgendjemand so über mich redet. Aber jedes Mal, wenn irgendwie das Thema Schlampe, Nacktbilder oder sonst irgendwas in der Art aufkommt, fühle ich mich schlecht, bilde mir blöde Blicke ein und sage gar nichts mehr.

Irgendwann habe ich, statt Sex, das Ritzen für mich entdeckt, weshalb ich später auch zum Psychiater musste, der mir aber kein Stück geholfen hat. Das Ganze lief so, bis ich meinen Freund kennengelernt habe. Ich war doof genug, ihm zu erzählen, dass ich ja schon so viele hatte und so viel Erfahrung hätte. Einfach nur, um mich mal wieder interessant zu machen. Für ihn war Sex aber schon immer etwas Besonderes und deshalb fühlt er sich jetzt immer klein neben mir. Er denkt wohl auch oft daran, mir fremdzugehen, um dieses Gefühl loszuwerden. Einerseits kann ich ihn verstehen, andererseits würde ich ihm so gern klar machen, dass es für mich absolut nichts Gutes oder Erstrebenswertes war. Seinetwegen habe ich auch mit dem Ritzen aufgehört, weil er gedroht hat, mich zu verlassen, wenn ich es weiterhin mache - aber mir gibt es einfach ein gutes Gefühl. Inzwischen habe ich zum Glück einen Sport für mich entdeckt, der mir mit meinem Selbstwertgefühl hilft, aber ich habe trotzdem noch oft das Bedürfnis, mir wehzutun. Ich weiß nicht wirklich, mit wem ich über meine Probleme reden soll, ich habe auch immer wieder depressive Phasen, möchte aber niemanden nerven oder belasten und suche mir deshalb keine Hilfe.

Beichthaus.com Beichte #00032177 vom 05.11.2013 um 23:44:32 Uhr (14 Kommentare).

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Eltern beklaut und trotzdem Pleite

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Diebstahl Habgier Geld Familie

Eltern beklaut und trotzdem Pleite
Ich habe jahrelang, vor allem während des Studiums, von meinen Eltern Geld geklaut. Sie sind finanziell sehr gut gestellt. Ich wusste immer, wo sie ihr Geld hatten. Da verschwanden dann hin und wieder mal 50 oder auch mehr Euros. Ich glaube, ich habe mich irgendwann daran gewöhnt. Obwohl ich auch immer Schüler- und Studentenjobs hatte. Im Prinzip war immer Geld da und ich konnte ergo auch bei fast allem (Parties, Kurzreisen, unnötige Anschaffungen) immer vorne dabei sein. Dadurch habe ich es nie gelernt, mit dem Geld auszukommen, was mir eigentlich monatlich zur Verfügung steht. Auch jetzt nicht nach dem Studium, obwohl ich letztendlich gar nicht so schlecht verdiene. Dies führte unter anderem dazu, dass ich ein Minus von 3.000 Euro anhäufte. Merkwürdigerweise konnte ich trotz Minus immer Geld vom Konto abheben. Mittlerweile habe ich einen Kredit aufgenommen um den Dispo auszugleichen. Dispo habe ich mittlerweile auch abgeschafft und ich kann nicht mehr unter 0 Euro kommen, damit sowas nicht wieder passiert. Ich fühle mich dreckig wegen der Klauerei. Wohlgemerkt auch immer nur bei meinen Eltern. Ich denke sie wissen es irgendwie, zumindest vom Gefühl her. Ich befürchte, dass ich dies nie meinen Eltern erzählen werde, weil ich mir unendlich schmierig und unfähig vorkomme und es einfach furchtbar peinlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00032174 vom 05.11.2013 um 10:02:52 Uhr (5 Kommentare).

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Die harte Finanzbranche

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Aggression Hass Stolz Zorn Arbeit Euerdorf

Ich beichte hiermit, dass ich meinen momentanen Job und meinen Chef hasse. Derzeit absolviere ich ein Praktikum in einer Beratungsfirma und bis vor einigen Monaten hatte ich noch Freude an Zahlen und dem Finanzwesen. Bis ich hierhin kam. Ich bin jetzt 24 Jahre alt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032170 vom 04.11.2013 um 20:07:27 Uhr in Euerdorf (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Nackt im Schwimmunterricht

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Boshaftigkeit Peinlichkeit Engherzigkeit Ignoranz Schule

In der Schule hatten wir oft Schwimmunterricht. Dort waren zwei große Umkleidekabinen für die Jungen und für die Mädchen direkt nebeneinander. Diese waren allerdings nicht komplett getrennt. Natürlich war eine Mauer dazwischen, allerdings ging diese nicht ganz bis zur Decke. Ich fand es damals unglaublich witzig, zu warten, bis eine Mitschülerin ausgezogen war und gerade in ihren Badeanzug schlüpfen wollte. In diesem Moment riss ich ihr den Badeanzug aus der Hand, nahm auch ihre Tasche mit den ganzen Sachen und warf sie über die Wand zu den Jungs. Sie wusste erst gar nicht, wie ihr geschah, als sie plötzlich nackt und schutzlos in der Umkleide stand. Da sie nicht sehr beliebt war, lachten die anderen eher noch, als ihr zu helfen. So blieb ihr nichts anderes übrig, als splitternackt in die Umkleide der Jungen zu gehen und ihre Sachen zurückzuholen. Heute tut es mir sehr leid, dass ich sie so blamiert habe und alle Jungs unserer Stufe das Mädchen nackt gesehen haben.

Beichthaus.com Beichte #00032166 vom 03.11.2013 um 15:38:45 Uhr (24 Kommentare).

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